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  5. › Linus Torvalds: Desktop-Odyssee mit…

Und nix geht wirklich richtig...

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  1. Und nix geht wirklich richtig...

    Autor JohnDoes 05.11.12 - 14:05

    Habe neulich erst wieder ein Ubuntu Rechner aufgestellt (Ubuntu 12.10). Frische Installation auf frische Festplatte. Lief soweit alles ganz gut, dann klicke ich auf die AMD Treiber (von dem Repository), er installiert sie, startet neu, Unity weg!! WTF?! Sonst nix gemacht am System, wirklich nur diese Schritte. Wie soll so etwas massentauglich werden?
    Die sollten sich mal auf EIN System einigen, das aber auch von a bis z durchpolieren. Das würde dann aber natürlich wieder dem Linux Gedanken widersprechen ... Vielleicht würde man damit aber endlich Fuß in den Consumer-Market fassen können.

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  2. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor a user 05.11.12 - 14:13

    ja, so stories kann ich dir auch von windows erzählen.

    also in dem letzten 20jahren habe ich um welten mehr probleme mit windows gehabt als selbst mit dem frikeligsten linux derivat (für mich suse).

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  3. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor evilchen 05.11.12 - 14:17

    Es gibt unter Ubuntu 12.10 unter den Einstellungen (Zahnrad ganz rechts oben) einen Punkt "Propietäre Treiber" oder sowas. Dort zeigt einem das System an, welche Treiber man für seine Hardware nutzen könnte.
    Du redetest vom "reposity" hast du dadrauf mittels synaptics bzw apt/aptitude zugegriffen oder die Funktion unter Einstellungen genutzt?
    Bei ersterem kannst du durchaus einen Treiber erwischen, der nicht mit Unity zusammenarbeitet.
    Bei der Benutzung von ersterem wäre man dann jedoch auch schon an Stellen angelangt, wo es sich empfiehlt, eine gewisse Vorsicht walten zu lassen. Grundsätzlich sollte Ubuntu auch da entsprechende Stabilität beweisen und Warnhinweise ausgeben, jedoch ist für absolute 'von der Leyen' auch eher die zweite Methode gedacht.

    Persönlich hab ich nur Intel Chips zu bedienen, derzeit. Ich kann darum keine Aussage zur Verfügbarkeit und Stabilität der AMD Treiber treffen.

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  4. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor katzenpisse 05.11.12 - 14:18

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht würde man damit aber endlich Fuß in den
    > Consumer-Market fassen können.

    Was interessiert mich die Desktop-Linux-Verbreitung? So lange ich mein Openbox problemlos nutzen kann, ist mir der Rest egal. Ich komme ja damit zurecht :-P

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  5. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor /mecki78 05.11.12 - 14:21

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lief soweit alles ganz gut,
    > dann klicke ich auf die AMD Treiber (von dem Repository), er installiert
    > sie, startet neu, Unity weg!!

    Kenne ich... da musst du dich aber bei AMD bedanken. Passiert auch mit dem NVidia Treiber. Mit OpenSource Treibern wäre das nicht passiert... oder mit einem festen Treiberinterface (für dessen Fehlern her Torvalds maßgeblich verantwortlich ist, aber das ist eine andere Geschichte).

    > Die sollten sich mal auf EIN System einigen, das aber auch von a bis z
    > durchpolieren. Das würde dann aber natürlich wieder dem Linux Gedanken
    > widersprechen ...

    Ja und nein. Ja, ich denke auch, ohne einen echten Standarddesktop kann und wird sich Linux *NIE* als Desktop OS der breiten Masse etablieren. Nein, es widerspricht nicht den Linuxgedanken. Könnte man den Desktop nicht wechseln, dann würde das widersprechen, aber selbst wenn dieser Wechsel eher theoretischer Natur wäre und kaum jemand ihm durchführen würde, wäre das kein Problem. Schau, es gibt nur einen Kernel, man wählt auch nicht zwischen 20 verschieden Kernels aus (man wählt vielleicht die Version, aber es bleibt der gleiche Kernel). Man könnte, aber wo gibt es ernsthafte Alternativen? Was für ein MAKE hast du auf deinem System? GNU Make, richtig? Was für ein GREP/SED hast du auf deinem System? Die von GNU, oder? Was für einen Linker (LD) hast du auf deinem System? Den von den Linux Kernel Machern, richtig? Es gibt diverse Teile des Systems, die man zwar alle austauschen könnte, aber bei allen mir bekannten Distributionen sind diese Teile absolut identisch, weil sie niemand austauscht und teilweise fehlt es sogar an Alternativen. Wenn man mal den Desktop außen vor lässt und UI Apps, dann verwenden Linux Distributionen zu über 90% exakt die gleichen Tools und Programme; die Unterschiede sind hier marginal, d.h. alle setzen so ziemlich auf dem gleichen Unterbau und erst danach wird auf einmal mit aller Gewalt versucht "anders zu sein als die anderen".

    /Mecki

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  6. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor SJ 05.11.12 - 14:24

    /mecki78 schrieb:
    > der mit
    > einem festen Treiberinterface (für dessen Fehlern her Torvalds maßgeblich
    > verantwortlich ist, aber das ist eine andere Geschichte).

    Ich dachte das läge an RMS

    --
    Wer all meine Fehler findet und die richtig zusammensetzt, erhält die geheime Formel wie man Eisen in Gold umwandeln kann.

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  7. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor anonym 05.11.12 - 14:24

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > JohnDoes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Lief soweit alles ganz gut,
    > > dann klicke ich auf die AMD Treiber (von dem Repository), er installiert
    > > sie, startet neu, Unity weg!!
    >
    > Kenne ich... da musst du dich aber bei AMD bedanken. Passiert auch mit dem
    > NVidia Treiber. Mit OpenSource Treibern wäre das nicht passiert... oder mit
    > einem festen Treiberinterface (für dessen Fehlern her Torvalds maßgeblich
    > verantwortlich ist, aber das ist eine andere Geschichte).

    soweit ich weis, ist der userspace part des kernels immer gleich geblieben. wenn die leute unbedingt tiefer graben wollen, dann müssen sie auch damit leben, dass sich dort was ändert.

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  8. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor 412.- 05.11.12 - 14:24

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Wie soll so etwas massentauglich werden?



    Gar nicht.
    Hatte auch lustige Probleme unter 12.04 und 12.10. Im laufenden Betrieb kam einfach immer mal wieder das Fenster "Fehlerbericht senden.." Hä? Dabei lief alles normal und der Fehler war für mich nicht offensichtlich. Vom ganzen Terminal Gefrickel ganz zu schweigen. Dachte wir haben 2012? Naja, Windows 8 ist eh schneller :)

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  9. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor JohnDoes 05.11.12 - 14:27

    evilchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt unter Ubuntu 12.10 unter den Einstellungen (Zahnrad ganz rechts
    > oben) einen Punkt "Propietäre Treiber" oder sowas. Dort zeigt einem das
    > System an, welche Treiber man für seine Hardware nutzen könnte.
    > Du redetest vom "reposity" hast du dadrauf mittels synaptics bzw
    > apt/aptitude zugegriffen oder die Funktion unter Einstellungen genutzt?

    Hmm, ich hab es jetzt nicht mehr genau vor Augen. Bis zur Version 12.04 gab es ja in den Einstellungen einen Punkt der hieß "Propietäre Treiber", dieser ist jetzt in den Paketmanager (glaub ich) gewandert. Den habe ich genutzt. Eigentlich also so wie immer. Ist aber auch egal, wollte damit nur ein Beispiel nennen, wie man sich schön sein System zerschießen kann. Gott sei Dank gibt es ja noch die Konsole (Alt-F1,F2,..), damit bekommt man die Sachen dann noch meist gerettet, aber was soll der Mist??

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  10. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor Earlchaos 05.11.12 - 14:40

    Ich habe mein Netbook (ursprünglich Win XP) auf Ubuntu umgestellt (dank xfce erträgliche Geschwindigkeit, Unity ging garnicht und das soll angeblich für Mobile Geräte gemacht sein? Lahm und nahm 20% des Bildschirms für ne sinnlose Leiste weg.

    Inzwischen bin ich bei Windows 7 gelandet. Braucht schon mehr Festplattenplatz, dafür hängt es in der Performance alles Vorherige (XP, Ubuntu+xfce, Ubuntu+Unity) ab. Locker. Noch nie so geschmeidig mit dem Teil gearbeitet.

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  11. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor rohmux 05.11.12 - 14:56

    Sehr Amüsant wie sich Windows (vielleicht auch MacUser) darüber aufregen weil Ihr Ubuntu nicht so läuft wie sie wollen.

    1. Linux will gar nicht so gross verbreitet werden wie ihr Euch das vorstellt. Wir wollen ja nicht ein 2. Windows (nee, ganz sicher nicht).
    2. Wollt Ihr wirklich Linux und das in allen Bereichen, dann lernt mal mit dem Terminal umzugehen. Ich weiss das kann man sich als Windows (oder auch Mac) User gar nicht vorstellen.
    3. Ich rate jedem davon ab Ubuntu zu nehmen. Nicht unbedingt weil es schlecht ist, sondern weil es zu fest vom wichtigsten Tool ablenkt -> dem Terminal.
    4. Windows 8 ist der Anfang vom Ende für Windows.

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  12. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor JohnDoes 05.11.12 - 15:08

    @rohmux
    Wer ist denn für dich "Windows User" und wer "Linux" User? Ich selbst nutze seit Jahren Linux (als Informatiker schon fast Pflicht), aber auch Windows. Deine Einstellung habe ich auch mal geteilt, bis ich produktiv arbeiten musste :D
    Und welches Linux würdest du denn empfehlen? Und wieso? Bzw. was kann man mit dem von dir empfohlenen Linux besser, als mit Ubuntu oder W8?

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  13. Wenn SuSE das frickligste ist, was waren dann die anderen?

    Autor Brotbüchse aus Blech 05.11.12 - 15:23

    Das frickligste, was mir in 18 Jahren Linux untergegommen ist, war eine Installation von insgesamt ca. 80 Disketten (incl. X).
    Und das frickligste, was mir unter SuSE passiert ist, war immer wieder GRUB.

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  14. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor brat 05.11.12 - 15:30

    rohmux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr Amüsant wie sich Windows (vielleicht auch MacUser) darüber aufregen
    > weil Ihr Ubuntu nicht so läuft wie sie wollen.
    >
    > 1. Linux will gar nicht so gross verbreitet werden wie ihr Euch das
    > vorstellt.
    Lol. Wer hat dich denn auf den Trichter gebracht.
    > Wir wollen ja nicht ein 2. Windows (nee, ganz sicher nicht).
    > 2. Wollt Ihr wirklich Linux und das in allen Bereichen, dann lernt mal mit
    > dem Terminal umzugehen. Ich weiss das kann man sich als Windows (oder auch
    > Mac) User gar nicht vorstellen.

    Ich denke mal du mein nicht ein Terminal sondern eher irgend ne Shell. Mal abgesehen davon, ist das einfach Quatsch. Ist zwar nicht Linux, aber siehe Mac OS...


    > 3. Ich rate jedem davon ab Ubuntu zu nehmen. Nicht unbedingt weil es
    > schlecht ist, sondern weil es zu fest vom wichtigsten Tool ablenkt -> dem
    > Terminal.
    Wie gesagt Terminal...
    Im Übrigen hat damit ausser Entwickler und Admins kaum ein Mensch damit noch was zu tun. Und dann ist es auch kein Problem von Linux, sondern des Desktops. Apple hats vorgemacht das es ohne geht....



    > 4. Windows 8 ist der Anfang vom Ende für Windows.
    Reine Vermutungen, ich kenne einige die das toll finden.

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  15. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor Seitan-Sushi-Fan 05.11.12 - 16:06

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe neulich erst wieder ein Ubuntu Rechner aufgestellt (Ubuntu 12.10).
    > Frische Installation auf frische Festplatte. Lief soweit alles ganz gut,
    > dann klicke ich auf die AMD Treiber (von dem Repository), er installiert
    > sie, startet neu, Unity weg!! WTF?! Sonst nix gemacht am System, wirklich
    > nur diese Schritte. Wie soll so etwas massentauglich werden?

    Und was hat das mit dem Thema zu tun? Hier geht es weder um Ubuntu, noch um AMD.

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  16. 'nix' ist was anderes

    Autor miauwww 05.11.12 - 16:29

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe neulich erst wieder ein Ubuntu Rechner aufgestellt (Ubuntu 12.10).
    > Frische Installation auf frische Festplatte. Lief soweit alles ganz gut,
    > dann klicke ich auf die AMD Treiber (von dem Repository), er installiert
    > sie, startet neu, Unity weg!! WTF?! Sonst nix gemacht am System, wirklich
    > nur diese Schritte. Wie soll so etwas massentauglich werden?
    > Die sollten sich mal auf EIN System einigen, das aber auch von a bis z
    > durchpolieren. Das würde dann aber natürlich wieder dem Linux Gedanken
    > widersprechen ... Vielleicht würde man damit aber endlich Fuß in den
    > Consumer-Market fassen können.

    Weil der AMD-Treiber schei... ist, heißt das noch lange nicht, dass 'nix' geht. Solche Probleme gibts bei WIN und OSx auch (ich nutze beide).

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  17. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor Tobiwan 05.11.12 - 16:41

    rohmux schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sehr Amüsant wie sich Windows (vielleicht auch MacUser) darüber aufregen
    > weil Ihr Ubuntu nicht so läuft wie sie wollen.
    >
    > 1. Linux will gar nicht so gross verbreitet werden wie ihr Euch das
    > vorstellt. Wir wollen ja nicht ein 2. Windows (nee, ganz sicher nicht).
    > 2. Wollt Ihr wirklich Linux und das in allen Bereichen, dann lernt mal mit
    > dem Terminal umzugehen. Ich weiss das kann man sich als Windows (oder auch
    > Mac) User gar nicht vorstellen.
    > 3. Ich rate jedem davon ab Ubuntu zu nehmen. Nicht unbedingt weil es
    > schlecht ist, sondern weil es zu fest vom wichtigsten Tool ablenkt -> dem
    > Terminal.
    > 4. Windows 8 ist der Anfang vom Ende für Windows.

    Ihr seid schon ein krass elitärer Club! Respekt! Aber scheinbar hast du noch nie mit der IT-Welt ausserhalb deiner 4 Wände zu tun gehabt, anders kann ich mir so Sprüche nämlich nicht erklären. Linux ist ja für Geräte, Webserver, Smartphones etc schön und gut, aber wenn man mit einem PC arbeiten will, bzw Benutzer betreut die damit arbeiten wollen, dann bist auch du ganz schnell weg von irgendwelchen Frickellösungen, bei denen sich die Hersteller auf keinen Standard einigen.
    Btw. Windows 95, Windows ME, Windows Vista wurden alle als das Ende von Microsoft prophezeit...

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  18. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor Thaodan 05.11.12 - 16:42

    Hast recht allerdings versuchen Distrubtions wie Ubuntu es anders: man könnte fast meinen sie wollen mit den anderen Distrubtions inkompatibel werden (also von Ubuntu auf rest Linux und nicht anders herum). Zumindest von was man an Handlungen bis jetzt gesehen hat: Ayanta Project (die KDE Devs haben es gleich ausgelacht da es ganz einfach mit Plasma umzusetzen wäre und auch schon fast passiert ist. Spätistens bei den Widgets die jetzt kommen sollen, sollte selbst Ubuntu es merken), Ubuntu SDK etc.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  19. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor Yeeeeeeeeha 05.11.12 - 16:47

    JohnDoes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe neulich erst wieder ein Ubuntu Rechner aufgestellt (Ubuntu 12.10).
    > Frische Installation auf frische Festplatte. Lief soweit alles ganz gut,
    > dann klicke ich auf die AMD Treiber (von dem Repository), er installiert
    > sie, startet neu, Unity weg!! WTF?! Sonst nix gemacht am System, wirklich
    > nur diese Schritte.

    Irgendwo findet sich bestimmt der Grund dafür, was dem normalen Nutzer aber auch nicht weiterhilft.
    Meine letzten Erfahrungen mit Ubuntu:
    - Auf Hardware: Installation wollte den TFT mit 120Hz ansprechen, daher kein Bild (der nimmt nur 60Hz via VGA). Mit altem CRT installiert, Xorg manuell auf 60Hz gestellt. Gnome auf dem TFT sichtbar, Login-Screen aber noch immer mit 120Hz. Keine Hilfe gefunden, aufgegeben.
    - Auf VM: Sollte eigentlich eine Testmaschine für kvm/libvirt/qemu werden. Nach einigen Reboots aber keine Grafikausgabe mehr von VMWare, auch nicht auf der Console. Aus irgendeinem Grund auch nicht mehr per SSH erreichbar, aber anpingbar. Keine Hilfe gefunden, neu installiert.
    - Auf Server: Alle paar Tage einen kompletten Syste-Lock, weil PHP per FastCGI (Userspace-Programm!) es geschafft hat, einen CPU-Core nach dem anderen zu locken ("Softlock"), bis das System nicht mehr reagierte. Keine Hilfe gefunden, aufgegeben, Debian installiert.
    Das sind halt alles total absurde Probleme in Standardumgebungen (IMO ist weder ein billiger TFT, noch VMWare, noch PHP/FastCGI sonderlich selten oder nerdy), die nicht passieren dürften und einem den Spaß verderben.

    > Wie soll so etwas massentauglich werden?

    Gar nicht. Das Projekt GNU/Linux ist IMO dazu prinzipiell nicht in der Lage (Erklärung und Ausnahme siehe unten).

    > Die sollten sich mal auf EIN System einigen, das aber auch von a bis z
    > durchpolieren. Das würde dann aber natürlich wieder dem Linux Gedanken
    > widersprechen ... Vielleicht würde man damit aber endlich Fuß in den
    > Consumer-Market fassen können.

    Richtig. GNU/Linux mit KDE und Pipapo wird _nie_ im Consumer-Markt ankommen. Seit Jahren wird regelmäßig das Jahr des Linux-Desktops ausgerufen, trotzdem ist es bis heute bedeutungslos.
    Erfolg im Consumermarkt hatte Linux nur dort, wo die Philosophie über Bord geworfen und eine zentrale Kontrollinstanz vorhanden war (siehe Android) oder es als Blackbox ausgeliefert wurde (siehe Embedded-Bereich, Router, Set Top Boxen usw).

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

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  20. Re: Und nix geht wirklich richtig...

    Autor Thaodan 05.11.12 - 16:55

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Die sollten sich mal auf EIN System einigen, das aber auch von a bis z
    > > durchpolieren. Das würde dann aber natürlich wieder dem Linux Gedanken
    > > widersprechen ... Vielleicht würde man damit aber endlich Fuß in den
    > > Consumer-Market fassen können.
    >
    > Richtig. GNU/Linux mit KDE und Pipapo wird _nie_ im Consumer-Markt
    > ankommen. Seit Jahren wird regelmäßig das Jahr des Linux-Desktops
    > ausgerufen, trotzdem ist es bis heute bedeutungslos.
    > Erfolg im Consumermarkt hatte Linux nur dort, wo die Philosophie über Bord
    > geworfen und eine zentrale Kontrollinstanz vorhanden war (siehe Android)
    > oder es als Blackbox ausgeliefert wurde (siehe Embedded-Bereich, Router,
    > Set Top Boxen usw).
    Dies wird aber so eintreten das mehr und mehr alle DEs auf die selben Standards aufbauen und dies dadurch erreichen, sprich sie sind augenscheinlich völlig anders aber unten herum alle gleich. Distrubtions wie Ubuntu verhindern dies mit solchen Dingen wie das Ayanta Projekt oder dem Ubuntu SDK.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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