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Die Lösung ist doch so einfach

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  1. Die Lösung ist doch so einfach

    Autor Geistesgegenwart 04.09.12 - 13:10

    Ihr verzichtet alle auf euren KDE/Unity/sonstwas und eure Wahlmöglichkeit, und ab morgen verwenden und entwickeln ALLE nur noch (für) GNOME3, so wie ich :)

    Ist doch egal ob ihr euch umstellen müsst, es Anfangs umständlicher oder ungewohnter ist - auf lange Sicht profitiert jeder davon wenn es nur noch eine Monokultur gibt.

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  2. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor rpm-U 04.09.12 - 13:23

    Hallo,

    klar du bist Fan von GNOME3. Auch ich habe eine 5 jahre alte Schuessel auf der ich openSuse mit GNOME 3 installiert habe. Dazu das Cairo Dock. Ist schon echt toll.
    Aber KDE ist mein Lieblings-Desktop.
    Ich finde es gut das man Auswahlmoeglichkeiten hat. Immer nach dem Motto: Konkurrenz belebt das Geschaeft.

    Bis die Tage

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  3. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor lube 04.09.12 - 13:35

    Solang mir die Gnome Leute ihr Toolkit (Gtk) aufzwingen wollen (als Programmierer) wird das wohl nichts. Ich wechsle nicht von Qt auf Gtk, das wäre ein ziemliche Rückschritt (was Features / Dokumentation angeht und auch für meine Berufliche Karriere nützt mir Gtk [fast] nichts),

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  4. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor Geistesgegenwart 04.09.12 - 13:46

    lube schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solang mir die Gnome Leute ihr Toolkit (Gtk) aufzwingen wollen (als
    > Programmierer) wird das wohl nichts. Ich wechsle nicht von Qt auf Gtk, das
    > wäre ein ziemliche Rückschritt (was Features / Dokumentation angeht und
    > auch für meine Berufliche Karriere nützt mir Gtk nichts),

    Du musst das langfristig betrachten: Wenn keiner mehr KDE/Qt verwendet, würde GTK sich rasant weiterentwickeln und defizite abbauen.

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  5. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor lube 04.09.12 - 13:59

    Zurzeit arbeitet AFAIK nur ein Mann vollzeit an GTK.

    Qt wird nicht nur in KDE verwendet sondern noch in vielen anderen Produkten (Kommerziellen Desktop und Embeddded). Bei Qt sinds an die 150 Mitarbeiter bei Nokia (nachher Digia) und noch viele bei anderen Firmen. Auch wenn KDE wegfällt ist Qt noch weit verbreitet und sehr relevant. Was man von GTK nicht sagen kann wenns das Gnome Projekt nicht mehr gäbe.

    Gnome soll besser mal auf Qt wechseln.

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  6. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor red creep 04.09.12 - 15:05

    Qt wurde in relativ kurzer Zeit jetzt zwei mal verkauft. Zuerst wollte Nokia es unbedingt haben und dann wieder loswerden. Was soll als nächstes kommen? Solche Geschichten tun keinem Projekt gut. Wenn an QT 150 Leute + Community arbeiten und an GTK 1 Mann + Community warum ist QT, dann nicht um Längen besser als GTK? Wenn ich aber KDE und Gnome vergleiche kann kein Desktop mit echten Killerfeatures den anderen wegfegen. Wo ist denn der 150 Mitarbeiter-Vorteil von QT?

    Die Aussage, dass Gome auf QT wechseln solle ist einfach nur dämlich. Denn Gnome wurde initiiert um einen Desktop zu haben, der NICHT auf dem kommerziellen QT basiert.

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  7. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor lube 04.09.12 - 15:31

    Ja weils damals noch kein Qt als Open Source Lizenz gab. Heute gibt es GPL, LGPL und das Abkommen mit KDE.

    Ob Qt verkauft wird oder nicht ist egal weil es unter einer Open Source Lizenz steht und mehr als eine Firma daran arbeitet (Digia, KDBA, Intel, ..)
    und die ganzen Firmen die Produkte haben die auf Qt aufbauen sind auch auf dessen Weiterentwicklung angewiesen:
    "Qt is most notably used in Autodesk Maya,[8][9] The Foundry's Nuke, Adobe Photoshop Elements, Skype, VLC media player,[10] VirtualBox, and Mathematica,[11] and by the European Space Agency,[12] DreamWorks,[13][14] Google, HP,[15] KDE,[16] Lucasfilm,[17] Panasonic,[18] Philips,[19] Samsung,[20] Siemens,[21] Volvo,[22] Walt Disney Animation Studios[23] and Research In Motion.[24]"

    Und Qt ist besser als GTK (Zeig mir GTK auf Smartphones [Android und iOS für Qt ist auch in arbeite], GTK im Embedded Bereich (auf QNX u.a.), die Doku von Qt vs die Doku von GTK. Gibt sicher noch mehr, doch dafür kenn ich GTK zu wenig).

    KDE ist nicht gleich Qt. Der Vergleich passt überhaupt nicht.

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  8. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor Thaodan 04.09.12 - 19:55

    lube schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gnome soll besser mal auf Qt wechseln.
    zumindest könnte Gnome nicht DE-Abhängig Projekte wie Nepomuk oder Akonadi übernehmen KDE tut das auch wenn es Sinn hat (siehe zb. mit Gstreamer auf Lange sicht).

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  9. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor lube 05.09.12 - 09:12

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lube schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gnome soll besser mal auf Qt wechseln.
    > zumindest könnte Gnome nicht DE-Abhängig Projekte wie Nepomuk oder Akonadi
    > übernehmen KDE tut das auch wenn es Sinn hat (siehe zb. mit Gstreamer auf
    > Lange sicht).

    Das wär wirklich ein riesen Fortschritt wenn man sich auf ein gemeinsames PIMS Backend einigen könnte. Und Akondai ist da nunmal eine gute, plattformunabhängige Lösung (pures Qt, ohne KDE-Libs).

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  10. Re: Die Lösung ist doch so einfach

    Autor Thaodan 05.09.12 - 09:25

    lube schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das wär wirklich ein riesen Fortschritt wenn man sich auf ein gemeinsames
    > PIMS Backend einigen könnte. Und Akondai ist da nunmal eine gute,
    > plattformunabhängige Lösung (pures Qt, ohne KDE-Libs).

    Akonadi braucht nicht mal Qt wie bei vielen Lösungen die DE unbhängig designt wurden:
    >Hängt ab von : shared-mime-info boost-libs mysql soprano

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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