Postgresql, MySQL usw. laufen auch im Userspace.
Dateisysteme und Datenbanken haben einiges gemeinsam: Persistenz und Geschwindigkeit beispielsweise.
D.h. der Kernel ist der einzige der kewl genug ist, dem Blockdevice die Datei herauszuschälen. Aber die Datei zerlegen, abspielen, un-bzippen, html+css+javascript Interpretieren, das openOffice-XML-Dokument bearbeiten usw. was im Prinzip oft viel komplizierter ist, als nur dumm Blöcke vom Blockdevice runterzukratzen und zu kopieren, dafür sind Userspace-Programme gut genug... .
Diese Vorausschau erklärt vielleicht, warum es inzwischen 3(?) Filter-Systeme unter Linux gibt... .
Oder warum Linux-1 a.out hatte und erst bei Linux2 auf das schon vorher verbreitete ELF-Format gewechselt wurde... .
Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, Datenbanken, un-bzippen und html-css-javascript sind was ganz anderes als HW-Zugriffe.
nein, er hat Systeme I gehört, aber nicht verstanden...
Siga halt
Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!
'touch /dev/breasts' macht root zum Sex-Offender
******
macht aus nutzern raubmordhörer ohne klickibuntigui!
Wieso kann eine SQL-Datenbank dann performant im User-Space laufen und ein File-System dann nicht und braucht unbedingt Kernel-Treiber ?
Und Webbrowser erst recht. überleg mal wie viele Pixel die schreiben müssen. Das geht gar nicht performant ohne direkten Hardware-Zugriff.
Oder VLC und Mplayer. Ohne kernel-treiber können die sicher kein mpeg2 oder gar h.264 in FullQuadHD dekodieren.
Das war Sarkasmus... .
Das Filesystem greift auf ein Blockdevice zu. Es geht um das Filesystem. Nicht um das Blockdevice im Kernel. Das Blockdevice im Kernel macht die Hardware-Zugriffe. Nicht das konkrete Filesystem also ext2/ext3/ext4/, ZFS, squashFS, Reiser usw.
Moin,
das Filesystem IST ein Blockdevice. Nicht umsonst gibt es /dev/sda1 und so weiter. Und da gibt es durchaus einen Unterschied, ob du direkt im Kernelspace bist, oder über eine Bibliothek wie FUSE aus dem Userspace auf die Kernelfunktionen zugreifst.
Du hast keine Ahnung von was du redest. Eine Datenbank hat eben nicht hunderte von Dateisystemzugriffen, sondern wenige und sie glänzt mit ihrem Caching. Darum ist sie schnell. Ein Dateisystem muss schnell ALLE Dateisystemzugriffe abarbeiten. Als da wären mitunter Apache, SQL (ja das schnelle SQL ist nur ein Teil des ganzen), eMail, PHP, syslog, ntp, ssh2, Automation für Backups und so weiter und so weiter. Das alles muss durch das Nadelöhr FUSE.
Eine Datenbank hat auch hunderte von Dateizugriffen, aber durch geschickte Organisierung(B+-Baum) und Prefetching/Pufferung können diese minimiert bzw. viele abgefangen werden.
Das Problem ist aber, dass diese Mechanismen nichts nutzen, wenn alle Daten gleichmäßig gebraucht werden. Trotzdem müssen nicht alle Dateizugriffe, Plattenzugriffe bedeuten. Gleiches gilt auch für ein Dateisystem, dort werden die gleichen Mechanismen benutzt.
Nur hast du dann bei FUSE noch teure Kontextswitches etc.. mit drin was dir die Performance auffrisst.
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