Was macht die Zahl, die draußen dransteht für einen Unterschied?
Ich könnte das Teil doch auch "Supergeil Kernel 3400XCZ6.89" nennen - der Code und die Funktionalität bleibt doch identisch.
Zur automatisierten Identifizierung sollte normalerweise auch nicht der Marketing-Name verwendet werden, sondern eine interne Laufzahl, Hash oder ähnliches.
blablub schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Zur automatisierten Identifizierung sollte normalerweise auch nicht der
> Marketing-Name verwendet werden, sondern eine interne Laufzahl, Hash oder
> ähnliches.
genau das wird anscheinend nicht immer gemacht :)
blablub schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Zur automatisierten Identifizierung sollte normalerweise auch nicht der
> Marketing-Name verwendet werden, sondern eine interne Laufzahl, Hash oder
> ähnliches.
erm, dass das 2.6.x oder 3.x genau die interne laufzahl is daran hast du auch noch nicht gedacht, gell?
YoungManKlaus schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> blablub schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Zur automatisierten Identifizierung sollte normalerweise auch nicht der
> > Marketing-Name verwendet werden, sondern eine interne Laufzahl, Hash
> oder
> > ähnliches.
> erm, dass das 2.6.x oder 3.x genau die interne laufzahl is daran hast du
> auch noch nicht gedacht, gell?
aber was ist denn so schwer daran, die kernel-version 3.0.0 zu identifizieren? ich kenne mich mit den interna nicht sehr aus - bitte um aufklärung.
wenn ich eine versionsangabe mit 2.6.40 vergleichen kann, dann sollte ich sie ja auch mit 3.0.0 vergleichen können...
aeno
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.11 13:19 durch aeno.
YoungManKlaus schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> blablub schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Zur automatisierten Identifizierung sollte normalerweise auch nicht der
> > Marketing-Name verwendet werden, sondern eine interne Laufzahl, Hash
> oder
> > ähnliches.
> erm, dass das 2.6.x oder 3.x genau die interne laufzahl is daran hast du
> auch noch nicht gedacht, gell?
warum muss überhaupt eine zahl verwendet werden? warum wird der kernel nicht anhand seines codes automatisch erkannt?
Die "interne Laufzahl" ist eben 3.0 und nicht 3.0.0. Software die die Version ausliest und drei Komponenten erwartet wird also auf die Schnauze fallen.
fool schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die "interne Laufzahl" ist eben 3.0 und nicht 3.0.0. Software die die
> Version ausliest und drei Komponenten erwartet wird also auf die Schnauze
> fallen.
Und welcher Fedora Krempel macht das?
fool schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die "interne Laufzahl" ist eben 3.0 und nicht 3.0.0. Software die die
> Version ausliest und drei Komponenten erwartet wird also auf die Schnauze
> fallen.
Das ist aber keine Begründung, weshalb Fedora nun 2.6.40 nutzt und nicht 3.0.0.
Najo aber wenn mans auf 2.6.40 umlabeln kann, hätte man es auch auf 3.0.0 oder 3.0.00 umlabeln können, von daher..
Meines Wissens ist das Problem, das bisher klar war, dass sich "2.6" nie ändert und die dritte Stelle die Major Version anzeigt, während die Distries für ihre Updates innerhalb einer Distriversion eine vierte Zahl anhängen.
Wenn also eine Updatesoftware z.b. entscheiden soll, ob ein rpm Paket mit einem neuen Kernel, das ihr vorgelegt wurde, zu der Distri passt, dann schaut sie nach, ob die dritte Zahl unverändert ist und die vierte Zahl gleich oder höher ist, andernfalls gibt sie eine Fehlermeldung bzw. Warnung aus.
Dieselbe Software müsste im neuen Nummernschema schauen, dass die erste Zahl unverändert ist und die zweite höher.
Das ist dann ein Problem wenn man bei seinen Scripten totalen Mist baut und offensichtlich die Zahl 2.6 immer ignoriert hat und nur noch die 3te Stelle vergleicht. Dann ist 3.0.0 nämlich auf einmal eine ältere Version als 2.6.33.
Oder man vergleicht wie folgt:
= 2
= 6
>= 30
Dann gehen nur Kernel versionen in der Version 2.6 ab Build >= 30
Offensichtlich hat man dass bei Fedora gemacht und damit ein Problem mit 3.0 sowie 3.0.0.
blablub schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was macht die Zahl, die draußen dransteht für einen Unterschied?
>
> Ich könnte das Teil doch auch "Supergeil Kernel 3400XCZ6.89" nennen - der
> Code und die Funktionalität bleibt doch identisch.
>
> Zur automatisierten Identifizierung sollte normalerweise auch nicht der
> Marketing-Name verwendet werden, sondern eine interne Laufzahl, Hash oder
> ähnliches.
Da es hier bisher noch keine wirklich richtige antwort gab - Es gibt software, zb die Bridge tools, aber auch bestimmte software zum einrichten von netzwerktunneln, die beim start überprüft, ob sie auf einem 2.4 oder 2.6 kernel läuft, weil je nach version die arbeitsweise anders ist. Dazu gibt es noch Software, die auf die minor release zugreifen muss, etwa weil sich innerhalb des 2.6er baums auch einiges über den lauf der Jahre verändert hat. Als Beispiel möchte ich hier die drei WLAN-Stacks anführen, die Kernel 2.6 eingeführt, benutzt und deprecated hat. Programme wie der wpa_supplicant zum Beispiel müssen daher abfragen, auf welcher minor version sie laufen und daran den optimalsten WLAN-Stack auswählen(sprich 2.6.6 hat einen anderen WLAN-Stack als 2.6.17 oder gar 2.6.38). Wenn der Kernel jetzt aber keine minor-version mehr hat, dürften derartige programme fehlerhaft arbeiten.
Übrigens fällt mir da noch ein konkretes beispiel ein: externe treiber, die nicht im kernel vorhanden sind(zb eben Broadcoms WLAN-Treiber, die müssen wissen ob sie für 2.4 _oder_ 2.6 gebaut sind. 3.0 dürften sie bei der geschwindigkeit mit der broadcom arbeitet wohl erst in 4 Jahren erkennen)
Steht im Text: Was, wenn ein Custom-Kernel verwendet wird, oder der User den Kernel selbst kompiliert? Dann ist da nix mehr mit Hashwerten oder so.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.