Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind. Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im Kernel gehalten wurde.

1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.13 07:36 durch elgooG.
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elgooG schrieb:
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> Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
> Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
> fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
> wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
> Kernel gehalten wurde.
Sie haben doch die Spaceshuttles schon aussortiert. Ich glaube auch nicht, daß sie damals schon Linux hatten =p. Läuft alles mit Basic "Hello World" ^^
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.13 07:53 durch _2xs.
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elgooG schrieb:
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> Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
> Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
> fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
> wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
> Kernel gehalten wurde.
Es gibt jede Menge Kernel zur Auswahl für 386er, der letzte ist 3.7.9 und stammt vom 17. Februar 2013. Wo ist das Problem?
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_2xs schrieb:
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> ...
> Läuft alles mit Basic "Hello World"
Das erklärt jetzt dieses *husten*, wir haben ein Problem.
Da hatte jemand vergessen, auf "Hello moon" umzustellen.
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Außerdem sind doch die meisten aktuellen 64bit-Desktop-prozessoren 386 kompatibel. Es sollte also das Aufrüsten keine Probleme bereiten.
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Rainer Tsuphal schrieb:
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> Es gibt jede Menge Kernel zur Auswahl für 386er, der letzte ist 3.7.9 und
> stammt vom 17. Februar 2013. Wo ist das Problem?
Eben und wenn es in wirklich viele Leute gibt die einen aktuellen Kernel für 386er wollen, dann sollen sie das halt machen. Hält sie ja keiner auf.
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die haben sprichwörtlich zu dünne leiterbahnen im chip, so dass die strahlung da oben diese 'filigranen' designs viel zu schnell zerlegt und mehr schirmung im gegenzug bedeutet ungleich mehr gewicht ...
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elgooG schrieb:
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> Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
Ich glaube nicht, dass Voyager mit Linux läuft... oder regelmässig Updates bekommt.
> Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
> fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
> wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
> Kernel gehalten wurde.
Weil Linux gerade dafuer geruehmt wurde, dass es auch mit "leistungsschwacher" Hardware laeuft?
Damit ist es ja nun schon eine Weile vorbei.
Bzw., diesen Platz nehmen jetzt die "Schmarrdfohnez" ein.
MfG etc
/brusch
/brusch
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brusch schrieb:
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> Weil Linux gerade dafuer geruehmt wurde, dass es auch mit
> "leistungsschwacher" Hardware laeuft?
>
> Damit ist es ja nun schon eine Weile vorbei.
Linux an sich läuft sehr wohl auf leistungsschwacher Hardware, es sind die aufwändigen Fenster Manager die die meisten mit Linux verbinden die Leistung brauchen.
Wobei es da ja auch schlanke alternativen gibt, vor kurzem erst ein altes laptop mit 400MHz wieder instand gesetzt mit Linux
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EvilSheep schrieb:
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> Linux an sich läuft sehr wohl auf leistungsschwacher Hardware, es sind die
> aufwändigen Fenster Manager die die meisten mit Linux verbinden die
> Leistung brauchen.
Das ist mir schon klar.
Wenn man nur den Kernel und ein paar Server braucht, reicht die Kommandozeile aus.
Schliesslich war - bis vor Kurzem - Linux auch nicht viel mehr als ein Haufen Batchdateien.
> Wobei es da ja auch schlanke alternativen gibt, vor kurzem erst ein altes
> laptop mit 400MHz wieder instand gesetzt mit Linux
Genau - für solche Fälle lohnt es sich jetzt, komplette Distributionen mit Kernel 3.6 vorzuhalten.
Ob ich mir allerdings die Mühe machen würde, auf alten Laptops Linux neu zu installieren, bezweifele ich. Müsste schon ein Notfall (externe Requirements) sein. Da musst Du schon viel Glück haben, für alle Hardware passende Treiber zu finden.
Das ist dann auf jeden Fall ein Liebhaberprojekt.
Besitzer solcher Rechner werden jetzt ein Problem bekommen -
wenn sie denn unbedingt eine neue Kernelversion installieren wollen - wozu auch immer.
Ich habe in meinem "Museum" auch noch einen 386-DX40. Habe den allerdings lange nicht mehr eingeschalten. Ich hoffe nicht, dass ich vor der Rente noch mal so viel Zeit haben werde, mich ernsthaft damit zu beschäftigen. Wenn, dann würde _ich_ aber Win95 versuchen.
/brusch
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Da gilt wahrscheinlich der Spruch "Never change a running system." und ich finde das verständlich. Für viele Dinge braucht man einfach keine Riesen Rechenleistung und eine Umstellung (bei sowohl Hardware als auch Software) bringt nur viel Arbeit und man riskiert neue kritische Fehlerquellen. Gerade in der Raumfahrt muss man auch bedenken dass kleinere Strukturbreiten auch sehr schlecht für die Lebenserwartung im All sind.
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Warum sollte die NASA ihre Linux-Kernel jedes mal auf den aktuellen Stand bringen?
Es gibt noch sehr viel 386er Hardware im Einsatz - zum Teil ist das auch neue Hardware die auf den 386er basiert. Im embedded Bereich ist das ganz normal dass die Architektur sehr lange gleich bleibt da die Kosten enorm sind mal eben eine Migration auf neue Hardware durchzuführen.
Das macht man nur dann wenn man zuviel Geld hat oder man einen Nutzen aus neuer Hardware und Software hat.
Was den Linux Kernel angeht, hier ist nach wie vor in sehr vielen Installationen der 2.4er/2.6er Kernel im Einsatz. Und die Dinger werden solange noch laufen bis keine Ersatzteile mehr verfügbar sind.
elgooG schrieb:
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> Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
> Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
> fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
> wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
> Kernel gehalten wurde.
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elgooG schrieb:
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> Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
> Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
> fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
> wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
> Kernel gehalten wurde.
*hüstel* Wofür die CPUs suchen, sind nicht unbedingt Systeme, auf die man leichtfertig einen frischen Linux-Kernel mit all seinen Ecken und Kanten packt, sondern lieber etwas kontrolliertes und bis zum Ende getestetes. Vor allem, wenn man durch ein fehlerhaftes Softwareupdate ein Zig-hundert-Millionen-Dollar-Projekt im All verliert. ;)
Sonden, Satelliten usw. benutzen da gern VxWorks, ein proprietäres Echtzeit-OS. Am Boden rennt die NASA im Backend großteils auf Solaris und etwas RHEL und Fedora. Clients mostly Windows und OS X.
Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin
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