Abo Login
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. OpenSource
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Linux 3.8: Ende für die 386er

Problem für NASA & Co?

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Problem für NASA & Co?

    Autor: elgooG 19.02.13 - 07:36

    Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind. Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im Kernel gehalten wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.13 07:36 durch elgooG.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  2. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: _2xs 19.02.13 - 07:52

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
    > Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
    > fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
    > wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
    > Kernel gehalten wurde.


    Sie haben doch die Spaceshuttles schon aussortiert. Ich glaube auch nicht, daß sie damals schon Linux hatten =p. Läuft alles mit Basic "Hello World" ^^



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.13 07:53 durch _2xs.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  3. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: Rainer Tsuphal 19.02.13 - 08:23

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
    > Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
    > fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
    > wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
    > Kernel gehalten wurde.
    Es gibt jede Menge Kernel zur Auswahl für 386er, der letzte ist 3.7.9 und stammt vom 17. Februar 2013. Wo ist das Problem?

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  4. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: Endwickler 19.02.13 - 08:38

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Läuft alles mit Basic "Hello World"

    Das erklärt jetzt dieses *husten*, wir haben ein Problem.
    Da hatte jemand vergessen, auf "Hello moon" umzustellen.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  5. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: Workoft 19.02.13 - 09:50

    Außerdem sind doch die meisten aktuellen 64bit-Desktop-prozessoren 386 kompatibel. Es sollte also das Aufrüsten keine Probleme bereiten.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  6. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: it5000 19.02.13 - 09:57

    Rainer Tsuphal schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt jede Menge Kernel zur Auswahl für 386er, der letzte ist 3.7.9 und
    > stammt vom 17. Februar 2013. Wo ist das Problem?

    Eben und wenn es in wirklich viele Leute gibt die einen aktuellen Kernel für 386er wollen, dann sollen sie das halt machen. Hält sie ja keiner auf.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  7. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: Moe479 19.02.13 - 10:55

    die haben sprichwörtlich zu dünne leiterbahnen im chip, so dass die strahlung da oben diese 'filigranen' designs viel zu schnell zerlegt und mehr schirmung im gegenzug bedeutet ungleich mehr gewicht ...

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  8. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: brusch 19.02.13 - 11:20

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.

    Ich glaube nicht, dass Voyager mit Linux läuft... oder regelmässig Updates bekommt.

    > Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
    > fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
    > wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
    > Kernel gehalten wurde.

    Weil Linux gerade dafuer geruehmt wurde, dass es auch mit "leistungsschwacher" Hardware laeuft?

    Damit ist es ja nun schon eine Weile vorbei.

    Bzw., diesen Platz nehmen jetzt die "Schmarrdfohnez" ein.

    MfG etc
    /brusch

    /brusch

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  9. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: EvilSheep 19.02.13 - 11:39

    brusch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil Linux gerade dafuer geruehmt wurde, dass es auch mit
    > "leistungsschwacher" Hardware laeuft?
    >
    > Damit ist es ja nun schon eine Weile vorbei.

    Linux an sich läuft sehr wohl auf leistungsschwacher Hardware, es sind die aufwändigen Fenster Manager die die meisten mit Linux verbinden die Leistung brauchen.

    Wobei es da ja auch schlanke alternativen gibt, vor kurzem erst ein altes laptop mit 400MHz wieder instand gesetzt mit Linux

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  10. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: brusch 19.02.13 - 12:24

    EvilSheep schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux an sich läuft sehr wohl auf leistungsschwacher Hardware, es sind die
    > aufwändigen Fenster Manager die die meisten mit Linux verbinden die
    > Leistung brauchen.

    Das ist mir schon klar.
    Wenn man nur den Kernel und ein paar Server braucht, reicht die Kommandozeile aus.
    Schliesslich war - bis vor Kurzem - Linux auch nicht viel mehr als ein Haufen Batchdateien.

    > Wobei es da ja auch schlanke alternativen gibt, vor kurzem erst ein altes
    > laptop mit 400MHz wieder instand gesetzt mit Linux

    Genau - für solche Fälle lohnt es sich jetzt, komplette Distributionen mit Kernel 3.6 vorzuhalten.
    Ob ich mir allerdings die Mühe machen würde, auf alten Laptops Linux neu zu installieren, bezweifele ich. Müsste schon ein Notfall (externe Requirements) sein. Da musst Du schon viel Glück haben, für alle Hardware passende Treiber zu finden.
    Das ist dann auf jeden Fall ein Liebhaberprojekt.

    Besitzer solcher Rechner werden jetzt ein Problem bekommen -
    wenn sie denn unbedingt eine neue Kernelversion installieren wollen - wozu auch immer.

    Ich habe in meinem "Museum" auch noch einen 386-DX40. Habe den allerdings lange nicht mehr eingeschalten. Ich hoffe nicht, dass ich vor der Rente noch mal so viel Zeit haben werde, mich ernsthaft damit zu beschäftigen. Wenn, dann würde _ich_ aber Win95 versuchen.

    /brusch

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  11. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: caso 19.02.13 - 19:51

    Da gilt wahrscheinlich der Spruch "Never change a running system." und ich finde das verständlich. Für viele Dinge braucht man einfach keine Riesen Rechenleistung und eine Umstellung (bei sowohl Hardware als auch Software) bringt nur viel Arbeit und man riskiert neue kritische Fehlerquellen. Gerade in der Raumfahrt muss man auch bedenken dass kleinere Strukturbreiten auch sehr schlecht für die Lebenserwartung im All sind.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  12. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: flow77 19.02.13 - 20:08

    Warum sollte die NASA ihre Linux-Kernel jedes mal auf den aktuellen Stand bringen?

    Es gibt noch sehr viel 386er Hardware im Einsatz - zum Teil ist das auch neue Hardware die auf den 386er basiert. Im embedded Bereich ist das ganz normal dass die Architektur sehr lange gleich bleibt da die Kosten enorm sind mal eben eine Migration auf neue Hardware durchzuführen.
    Das macht man nur dann wenn man zuviel Geld hat oder man einen Nutzen aus neuer Hardware und Software hat.
    Was den Linux Kernel angeht, hier ist nach wie vor in sehr vielen Installationen der 2.4er/2.6er Kernel im Einsatz. Und die Dinger werden solange noch laufen bis keine Ersatzteile mehr verfügbar sind.

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
    > Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
    > fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
    > wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
    > Kernel gehalten wurde.

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

  13. Re: Problem für NASA & Co?

    Autor: Yeeeeeeeeha 25.02.13 - 19:52

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es soll ja noch unzählige CPUs von damals geben, die noch im Einsatz sind.
    > Man erinnere sich nur an die Hardware-Anfragen der NASA. Natürlich ist
    > fraglich ob diese jemals über die Version 2.2 oder 2.4 hinaus gepatcht
    > wurden, aber es gibt sicher einen Grund dafür, dass der Code so lange im
    > Kernel gehalten wurde.

    *hüstel* Wofür die CPUs suchen, sind nicht unbedingt Systeme, auf die man leichtfertig einen frischen Linux-Kernel mit all seinen Ecken und Kanten packt, sondern lieber etwas kontrolliertes und bis zum Ende getestetes. Vor allem, wenn man durch ein fehlerhaftes Softwareupdate ein Zig-hundert-Millionen-Dollar-Projekt im All verliert. ;)

    Sonden, Satelliten usw. benutzen da gern VxWorks, ein proprietäres Echtzeit-OS. Am Boden rennt die NASA im Backend großteils auf Solaris und etwas RHEL und Fedora. Clients mostly Windows und OS X.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

    Benutzer wird von Ihnen ignoriert. Anzeigen

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Anzeige
  1. IT-Berater/in im Fachgebiet 12 "Service-Design und -Beratung, Projektsteuerung"
    IT.Niedersachsen, Hannover
  2. Toolentwickler (m/w) im Projektcontrolling und Projektsupport
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. Softwareentwickler/-in GUI (C# / .NET) - Verkehrssimulation
    PTV Planung Transport Verkehr AG, Karlsruhe
  4. IT-Innovation Manager (m/w)
    Media-Saturn IT-Services GmbH, Ingolstadt

 

Detailsuche



Hardware-Angebote
  1. Apple TV MD199FD/A (3. Generation, 1080p) schwarz
    65,00€
  2. JETZT ÜBERARBEITET: Alternate Schnäppchen Outlet
    (täglich neue Deals)
  3. Samsung-UHDTV kaufen und Sommer-Bonus erhalten
    100,00€ bis 1.000,00€ Cashback

 

Weitere Angebote



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kepler-452b: Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
Kepler-452b
Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
  1. Weltraumteleskop Kepler entdeckt Supererde in der habitablen Zone

Pixars Inside Out im Dolby Cinema: Was blenden soll, blendet auch
Pixars Inside Out im Dolby Cinema
Was blenden soll, blendet auch
  1. Ultra HD Blu-ray Es geht bald los mit 4K-Filmen auf Blu-ray

Neue WLAN-Router-Generation: Hohe Bandbreiten mit zweifelhaftem Nutzen
Neue WLAN-Router-Generation
Hohe Bandbreiten mit zweifelhaftem Nutzen
  1. EA8500 Linksys' MU-MIMO-Router kostet 300 Euro
  2. Aruba Networks 802.11ac-Access-Points mit integrierten Bluetooth Beacons
  3. 802.11ac Wave 2 Neue Chipsätze für die zweite Welle von ac-WLAN

  1. TempleOS im Test: Göttlicher Hardcore
    TempleOS im Test
    Göttlicher Hardcore

    Internettrolle reden viel, liefern aber selten. Eine Ausnahme ist Terry Davis: Er hat tatsächlich sein eigenes Betriebssystem geschrieben. Wir haben TempleOS ausprobiert und sind auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn balanciert.

  2. Ermittlungen gegen Netzpolitik.org: Mehrere Ministerien wussten Bescheid
    Ermittlungen gegen Netzpolitik.org
    Mehrere Ministerien wussten Bescheid

    Gerangel um die Ermittlungen gegen Netzpolitik.org: Der Justizminister und hochrangige Beamte in anderen Ministerien wussten seit Monaten Bescheid. Der Generalbundesanwalt wollte nicht gegen die Journalisten ermitteln. Nur der Verfassungsschutzpräsident hält die Anzeige weiterhin für notwendig.

  3. Enlighten: BMW erkennt Ampelphasen und zeigt Countdown an
    Enlighten
    BMW erkennt Ampelphasen und zeigt Countdown an

    Connected Signals hat mit Enlighten eine App für Autofahrer entwickelt, die ihnen ermöglicht, die Ampelphasen direkt auf dem Display ihres Autos anzuzeigen. BMW ist der erste Hersteller, der das System unterstützt, doch dafür müssen auch die Ampeln mit dem Auto kommunizieren.


  1. 12:01

  2. 12:00

  3. 10:38

  4. 10:30

  5. 10:18

  6. 09:48

  7. 09:38

  8. 09:24