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Wird Zeit.

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  1. Wird Zeit.

    Autor: hänschenklein 04.10.12 - 16:14

    Der EINZIGE* Punkt in dem sich das von Laien so oft genannte Distributions-Chaos wiederspiegelt. Der Einzige*...


    * Deutsch <-> Proll: Einzige = Einzigste

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  2. Re: Wird Zeit.

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.10.12 - 16:24

    Das würde ich jetzt so nicht sagen.

    Ein weiterer Punkt wären z.B. die verschiedenen DEs mit ihren unterschiedlichen Frameworks. Gnome-Programme sehen unter KDE teils einfach fremdartig aus. Das ist zwar eigentlich die "Schuld" der Programmierer, aber dem User gefällt's trotzdem nicht. Eine weitere Auswirkung des von dir Chaos getauften Vielfalt sind die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten zur Konfiguration. Von yast bis hin zu Text-Dateien ist ja da alles dabei. Selbst wenn sich also jemand zum Beispiel gut (im Sinne von: für den eigenen Schreibtisch reicht's) mit Suse auskennt, braucht man den eigentlich nicht fragen, wenn man selbst Ubuntu hat und irgendwo nicht weiterkommt.

    Unterm Strich sind also solche Vereinheitlichungen ein sehr guter und wichtiger Schritt und gehören vorangetrieben, aber halt auf ganz unterschiedlichen Ebenen. Dann hat Linux eine echte Chance (unabhängig davon, ob man das nun gut fände oder nicht...)

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  3. Re: Wird Zeit.

    Autor: linuxuser1 04.10.12 - 16:25

    Es gab schon so viele Versuche das zu vereinfachen bzw. zu vereinheitlichen. Wird vermutlich nie klappen. Entweder ein spezifisches System setzt sich durch oder es wird bei den vielen verschiedenen bleiben.

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  4. Re: Wird Zeit.

    Autor: hänschenklein 04.10.12 - 16:26

    Naja, aber ich würde jetzt nicht die Konfiguration in Dateien und mit Yast in einen Topf werfen! Die Textkonfiguration *muss* unter allen Umständen erhalten bleiben, vereinheitlicht die GUI doch wie ihr wollt :)

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  5. Re: Wird Zeit.

    Autor: hänschenklein 04.10.12 - 16:27

    Wie soll sich eine Distribtion "durchsetzen"?
    Sieht man ja an Ubuntu...

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  6. Re: Wird Zeit.

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.10.12 - 16:29

    Na dagegen spricht ja nichts. Die ganzen Konfig-GUI-Tools machen doch letztlich auch nichts anderes, als in die entspr. Text-Dateien zu schreiben. Aber diese Werkzeuge sollten halt möglichst in ihrer Bedienung vereinheitlicht werden, damit man eine Basis hat, auf der man auch als Laie halbwegs aufsetzen kann. Das heißt ja nicht, dass andere Tools aussterben müssen.

    Um mal das Beispiel aus dem Windows-Lager zu nehmen: Da gibt es zig Tweaktools, mit denen jeder Bastler tausende Einstellungen machen kann. Aber wenn mich jemand nach einer Einstellung fragt, dann kann ich mich darauf verlassen, dass ich ihm sagen kann "Da gehste in die Systemsteuerung, dann auf Anzeige, blablabla..."

    Sowas unter Linux wäre für DAU-Supporter doch ein Segen :-)

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  7. Re: Wird Zeit.

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.10.12 - 16:29

    Er hat ja nicht gesagt, dass sich eine Distribution durchsetzen soll :-)

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  8. Re: Wird Zeit.

    Autor: hänschenklein 04.10.12 - 16:31

    Ich mein ja nur, dass sowas niemals passieren wird :)

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  9. Re: Wird Zeit.

    Autor: hänschenklein 04.10.12 - 16:32

    ok haste recht
    +1

    Und was sagste zu Qt/GTK?
    Das eigendliche Problem sind doch die gnome und kdelibs.
    kdelibs machen doch die Qt Programme erst völlig andersartig... also würde es ja nichtmal helfen sich auf ein framework zu beschränken... oder doch?

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  10. Re: Wird Zeit.

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.10.12 - 16:35

    Nee, wie gesagt, das ist das Problem der Programmierer. Du wirst nicht ein Framework durchsetzen können, solange das nicht 100% Akzeptanz findet. Denn Programmierer sind ein garstiges Völkchen, wenn es darum geht. Schreib unter die nächste News zum Thema QT einfach mal, dass GTK besser ist. Dann wirst du wissen, was ich meine :-)

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  11. Re: Wird Zeit.

    Autor: Himmerlarschundzwirn 04.10.12 - 16:36

    Na ja, Ubuntu war ja auf einem guten Weg. Die hätten halt (meiner Meinung nach) mehr Wert auf Beständigkeit in der Bedienung legen sollen. Dass sie damit Erfolg gehabt hätten, zeigt der plötzliche Erfolg von Mint.

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  12. Re: Wird Zeit.

    Autor: ubuntu_user 04.10.12 - 17:11

    hänschenklein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie soll sich eine Distribtion "durchsetzen"?

    tjoar das ist ja ähnlich wie beim mobilen linux. da gab es dutzende distributionen, wovon keine wirklich ne chance hatte sich durchzusetzen.

    > Sieht man ja an Ubuntu...

    joar. die haben ja weitesgehend auch nur erfolg weil shuttleworth da soviel geld reinpumpt. aber alternativen gibt es ja kaum.
    - suse + fedora sind reine testumgebungen für die enterprise versionen ohne irgendeine vision oder weiterentwicklung.
    - mint lebt nur vom feindbild ubuntu.
    - debian arbeitet gegen den benutzer. (siehe torvalds) das ist eigentlich nur ne reine sammlung von programmen, da ist gentoo auch nicht weit von entfernt. dazu die problematik mit closed source usw.(treibern) sowas wie drittentwicklern einen appstore zu geben wird man da auch nie finden..
    - der rest ist relativ bedeutungslos
    -

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  13. Re: Wird Zeit.

    Autor: ubuntu_user 04.10.12 - 17:26

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Er hat ja nicht gesagt, dass sich eine Distribution durchsetzen soll :-)

    läuft aber darauf ja hinaus,
    insgesamt schon schade, dass es nicht wie beim kernel funktioniert. also dass es eine organisation gibt, die alles verwaltet und die einzelnen distributionen dann ihre gepatchen versionen davon benutzen.
    - die einen benutzen globales menü
    - die einen ein dock, die anderen ne taskleiste oder die anderen gar nichts (gnome)
    - die einen widgets auf den desktop (kde) oder die anderen gar nichts (gnome)
    - die einen einen einen mit funktionen vollgestopfter datebrowser(kde) oder die anderen einen der bald gar nichts mehr kann (gnome)

    usw. am besten dann noch so halten, dass man qt und gtk jeweils ohne featureverlust austauschen kann

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  14. Re: Wird Zeit.

    Autor: ubuntu_user 04.10.12 - 17:38

    Himmerlarschundzwirn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Na ja, Ubuntu war ja auf einem guten Weg. Die hätten halt (meiner Meinung
    > nach) mehr Wert auf Beständigkeit in der Bedienung legen sollen. Dass sie
    > damit Erfolg gehabt hätten, zeigt der plötzliche Erfolg von Mint.

    ach komm ;-)
    mint lebt von den unity-hatern. die haben gnome2 und gnome 3 irgendwie hingefrickelt. die sind wie canonical nur ohne innovation.
    die realeases vor unity waren doch geprägt von innovationslosigkeit. die neuerungen bestanden doch immer nur aus:
    - firefox in der neuen version 3.x
    - netzwerkmanager verbessert
    - treibersituation verbessert
    - neues theme/hintergrundbild.

    ehrlich gesagt bin ich froh, dass man den mist bei gnome nicht mitmacht. cinnamon ist ja auch nichts anderes als unity, nur dass man bei windows 95 stand der gui bleibt

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  15. Re: Wird Zeit.

    Autor: hänschenklein 04.10.12 - 17:43

    Also hör mal, das ist doch eines der Vorzüge von Linux das ICH und alleine ICH entscheide wie meine DE aussieht!

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  16. Re: Wird Zeit.

    Autor: ubuntu_user 04.10.12 - 17:59

    hänschenklein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also hör mal, das ist doch eines der Vorzüge von Linux das ICH und alleine
    > ICH entscheide wie meine DE aussieht!

    hast du das nicht gelesen was ich geschrieben habe? genaus das will ich ja und das ist eben NICHT möglich. ich kann features von kde nicht in unity/gnome nutzen und umgekehrt.
    es geht darum, dass man eine grundlage hat die ALLE features enthält und je nach distribution sich dann die raussuchen kann die einem am besten gefällt

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  17. Re: Wird Zeit.

    Autor: Thaodan 04.10.12 - 18:23

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - die einen widgets auf den desktop (kde) oder die anderen gar nichts
    > (gnome)
    KDE also Plasma Desktop basiert auf Widgets, alles ist ein Widget.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  18. Re: Wird Zeit.

    Autor: Thaodan 04.10.12 - 18:26

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hänschenklein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wie soll sich eine Distribtion "durchsetzen"?
    >
    > tjoar das ist ja ähnlich wie beim mobilen linux. da gab es dutzende
    > distributionen, wovon keine wirklich ne chance hatte sich durchzusetzen.
    >
    > > Sieht man ja an Ubuntu...
    >
    > joar. die haben ja weitesgehend auch nur erfolg weil shuttleworth da soviel
    > geld reinpumpt. aber alternativen gibt es ja kaum.
    > - suse + fedora sind reine testumgebungen für die enterprise versionen ohne
    > irgendeine vision oder weiterentwicklung.
    War bei Suse aber höstens bei den neuen Releaseses der Fall.
    > - mint lebt nur vom feindbild ubuntu.
    Was auch bei Ubuntu Politik völlig berechtigt ist.

    > - debian arbeitet gegen den benutzer. (siehe torvalds) das ist eigentlich
    > nur ne reine sammlung von programmen
    Das ist aber eine Distrubtion, viel mehr sollte die Distrubtion nicht tun. Mal abgesehen davon das sie in der Entwicklung mithelfen soll, was Ubuntu/Canocial fast nicht tut.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  19. Re: Wird Zeit.

    Autor: ubuntu_user 04.10.12 - 18:43

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > War bei Suse aber höstens bei den neuen Releaseses der Fall.

    joar aber inzwischen ist suse aber was innovation angeht quasi tot.

    > Was auch bei Ubuntu Politik völlig berechtigt ist.

    die da wäre?

    > Das ist aber eine Distrubtion, viel mehr sollte die Distrubtion nicht tun.

    mit dem konzept ist man aber die letzten 15-20 jahre kein stück vorangekommen. man sollte die software auch gut verwalten können und die bedienung einfach machen. genau dagegen sträubt sich debian ja und das war auch der grund warum ubuntu debian abgehängt hat in den nutzerzahlen.

    > Mal abgesehen davon das sie in der Entwicklung mithelfen soll, was
    > Ubuntu/Canocial fast nicht tut.

    ach ne. wo hilft denn debian groß mit? mit fällt da nichts ein.
    bei canonical fällt mir spontan ein:
    - unity
    - steam (nutzt ubuntu als referenzplattform)
    - compiz
    - openstack
    - launchpad
    - libindicator, usw.

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  20. Re: Wird Zeit.

    Autor: ubuntu_user 04.10.12 - 18:45

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - die einen widgets auf den desktop (kde) oder die anderen gar nichts
    > > (gnome)
    > KDE also Plasma Desktop basiert auf Widgets, alles ist ein Widget.

    und warum sollte es nicht möglich sein die widgets in gnome einzubauen?

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