Erst hat man den ursprünglich sehr guten KDE Desktop mit KDE4 zugrunde gerichtet und jetzt tut man das gleiche auch noch mit Gnome. Einfach traurig ist das, hatte bis vor kurzem noch KDE 3.5 im Einsatz, aber da das nicht mehr gepflegt wird ist es auch keine wirkliche Alternative mehr.
Also was bleibt wenn KDE und Gnome ruiniert sind ? Mini Desktops wie XFCE oder alter Krempel wie CDE ? Damit wird sich wohl niemand abfinden wollen, erst recht nicht Leute ohne tiefgehende Linux Erfahrungen.
D.h Linux ruiniert sich derzeit alle Chancen auf dem Desktop Marktanteile gewinnen zu können. KDE 3.X konnte damals noch mit der Windows GUI locker konkurieren, alles was danach kam waren nur noch rückschritte. Wird jetzt Gnome auch noch ruiniert dann werde ich mir durchaus überlegen wieder Windows einzusetzen, denn auf gefrickel mit der GUI hab ich wirklich keinen Bock mehr.

Mir fehlen da irgendwie Argumente. Ich benutze u.A. KDE seit über 10 Jahren. An der Kiste hier hat es einen KDE4 ... ich sehe beim täglichen Arbeiten absolut keinen Nachteil zu dem Vorgänger Versionen.
Der Look wurde immer moderner. Das ist doch gut. Wem es nicht passt der stellt es anders ein.
Ich glaube das ganze lästern über Oberflächen basiert einfach darauf das die Leute zu Unflexibel sind.
Das ist oft mehr "ihhh, das ist neu, das mag ich nicht mehr" wie wirkliche Argumente
Atrocity schrieb:
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> [...]
> Ich glaube das ganze lästern über Oberflächen basiert einfach darauf das
> die Leute zu Unflexibel sind.
> Das ist oft mehr "ihhh, das ist neu, das mag ich nicht mehr" wie wirkliche
> Argumente
Genau, und das ist dann das was Linux-User Windows-Usern immer vorwerfen, dass sie nicht mal einen Blick über den Tellerrand riskieren. Selber nix besser.
Das gejammer kommt mir bekannt vor XP > Vista bzw. 7, und kaum hat man sich dran gewöhnt arbeitet man doch wirklich effizienter mit Win7 als mit XP. Ich bin jetzt kein großer Linux-User, habe aber KDE4 neulich auf meinem Notebook mal angeschaut und ich finde es ziemlich gut, mir gefiel es sehr. Gnome3 kenne ich allerdings noch nicht :)
Anarcho_Kommunist schrieb:
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> Erst hat man den ursprünglich sehr guten KDE Desktop mit KDE4 zugrunde
> gerichtet und jetzt tut man das gleiche auch noch mit Gnome. Einfach
> traurig ist das, hatte bis vor kurzem noch KDE 3.5 im Einsatz, aber da das
> nicht mehr gepflegt wird ist es auch keine wirkliche Alternative mehr.
>
> Also was bleibt wenn KDE und Gnome ruiniert sind ? Mini Desktops wie XFCE
> oder alter Krempel wie CDE ? Damit wird sich wohl niemand abfinden wollen,
> erst recht nicht Leute ohne tiefgehende Linux Erfahrungen.
>
> D.h Linux ruiniert sich derzeit alle Chancen auf dem Desktop Marktanteile
> gewinnen zu können. KDE 3.X konnte damals noch mit der Windows GUI locker
> konkurieren, alles was danach kam waren nur noch rückschritte. Wird jetzt
> Gnome auch noch ruiniert dann werde ich mir durchaus überlegen wieder
> Windows einzusetzen, denn auf gefrickel mit der GUI hab ich wirklich keinen
> Bock mehr.
Lerne doch erstmal den Unterschied zwischen Linux und einer Desktopumgebung. Hilfreich wäre es in deinem Fall auch, sich näher mit dem Schalenmodell zu befassen.
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It's Ain't Over Until The Fat Lady Sinks!
Bob_Das_Cocktailschirmchen schrieb:
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> Anarcho_Kommunist schrieb:
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> > Erst hat man den ursprünglich sehr guten KDE Desktop mit KDE4 zugrunde
> > gerichtet und jetzt tut man das gleiche auch noch mit Gnome. Einfach
> > traurig ist das, hatte bis vor kurzem noch KDE 3.5 im Einsatz, aber da
> das
> > nicht mehr gepflegt wird ist es auch keine wirkliche Alternative mehr.
> >
> > Also was bleibt wenn KDE und Gnome ruiniert sind ? Mini Desktops wie
> XFCE
> > oder alter Krempel wie CDE ? Damit wird sich wohl niemand abfinden
> wollen,
> > erst recht nicht Leute ohne tiefgehende Linux Erfahrungen.
> >
> > D.h Linux ruiniert sich derzeit alle Chancen auf dem Desktop
> Marktanteile
> > gewinnen zu können. KDE 3.X konnte damals noch mit der Windows GUI
> locker
> > konkurieren, alles was danach kam waren nur noch rückschritte. Wird
> jetzt
> > Gnome auch noch ruiniert dann werde ich mir durchaus überlegen wieder
> > Windows einzusetzen, denn auf gefrickel mit der GUI hab ich wirklich
> keinen
> > Bock mehr.
>
> Lerne doch erstmal den Unterschied zwischen Linux und einer
> Desktopumgebung. Hilfreich wäre es in deinem Fall auch, sich näher mit dem
> Schalenmodell zu befassen.
Dieser Unterschied ist aber für Otto-Normaluser absolut irrelevant, und auch das Schalenmodell interessiert ihn nicht.
Aber der Unterschied zwischen Gnome 3 und sagen wir mal ... XFCE, oder wie ?
Wenn Du schon Behauptungen aufstellst, dann will ich auch mal: Ich behaupte, der Otto-Normaluser weiß nicht einmal von der Existenz anderer Desktopumgebungen und wird auch deshalb nach keiner anderen Umgebung verlangen.
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It's Ain't Over Until The Fat Lady Sinks!
Genau, der 0815 Anwender weis nicht das es da mehrere Möglichkeiten unter Linux gibt. Der sieht dann nur das der default Desktop ein Chaos ist und wechselt dann lieber gleich zu Mac/Windows zurück.
KDE4 ist inzwischen wirklich benutzbar geworden, aber der Übergang dahin war nicht gut. Problem sind weniger die Neuerungen als vielmehr die oft viel zu kurzen Supportzeiträume für "veraltete" Software und die fehlende Möglichkeit, Anwendugssoftware unabhäing von der Desktopumgebung aktuell zu halten.
Otto Normalverbraucher kennt Linux vor allem durch Ubuntu, und eventuell Kubuntu. Sind ja schonmal 2 verschiedene Desktops. ;)
Anarcho_Kommunist schrieb:
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> Genau, der 0815 Anwender weis nicht das es da mehrere Möglichkeiten unter
> Linux gibt. Der sieht dann nur das der default Desktop ein Chaos ist und
> wechselt dann lieber gleich zu Mac/Windows zurück.
Zu Gnome kann ich kaum was sagen, aber KDE 4 benutze ich seit längerem (davor nat. KDE 3) auf zwei Rechnern und es läuft noch bei zwei Menschen aus meinem Umfeld und von Chaos oder Wechselgedanken keine Spur.
> Was bleibt wenn KDE und Gnome ruiniert sind?
> Mini Desktops wie XFCE oder LXDE?
___
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