Trotz solcher potenziell kritischen Updates von Systemkomponenten wie systemd oder grub2 macht Arch nach der Ersteinrichtung (zumindest gefühlt) eher weniger Aufwand als Ubuntu, wo doch immer wieder mal was schief geht bei dem 6-monatigen großen Upgrade. In dem Wiki ist in der Regel alles ganz genau beschrieben.
Irgendwelche Fremd-Repos für aktuellere stabile Versionen einzubinden spart man sich durch die Rolling Updates meist auch. Das hat mich schon immer bei Firefox und KDE gestört.
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Stimmt und AUR und ABS sind auch sehr gut. Bei keiner Distrubtion ist es so einfach von User bereitgestellte Programme zu installieren oder selber Pakete zu bauen (dadurch findet sich je nach Qualität der PKGBUILDs auch mehr Pakete im AUR).
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Ich nutze es privat und auf Arbeit seit Jahren. Dennoch muss man ehrlicherweise dazu sagen, dass die Gefahr, die eigene Installation zu bricken vergleichsweise hoch ist. Bspw. ist mir durch ein (selbst verschuldetes) Missgeschick beim Upgrade wo /lib auf ein Symlink auf /usr/lib geändert wurde meine Installation irreversibel zerstört worden. Nur dank separater Home-Partition und erzeugter Paketliste konnte ich mein System relativ problemlos wiederherstellen.
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Ah, du meinst dieses Update, bei dem die glibc nicht wollte, gell?
Da hab ich mir auch den Rechner zerschossen. ;) War aber lediglich ein Einzelfall in einem ganzen Jahr Arch-Nutzung.
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ryazor schrieb:
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> Ich nutze es privat und auf Arbeit seit Jahren. Dennoch muss man
> ehrlicherweise dazu sagen, dass die Gefahr, die eigene Installation zu
> bricken vergleichsweise hoch ist. Bspw. ist mir durch ein (selbst
> verschuldetes) Missgeschick beim Upgrade wo /lib auf ein Symlink auf
> /usr/lib geändert wurde meine Installation irreversibel zerstört worden.
Bei Fedora brauchste gleiche eine ganze neu installazion also gehts so gar.
> Nur dank separater Home-Partition und erzeugter Paketliste konnte ich mein
> System relativ problemlos wiederherstellen.
War unnötig, Arch Install CD Booten, libc Paket Herunterladen, altes System mounten ,
/lib des alten Systems löschen den inhalt von /usr/lib im libc Paket nach /usr/lib schieben.
symlink von /lib --> /usr/lib erstellen, chroot in das alte System und libc Paket upgraden, aus der chroot raus, neustarten und fertig.
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-- Georg Schramm
1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.10.12 12:28 durch Thaodan.
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Thaodan schrieb:
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> Bei Fedora brauchste gleiche eine ganze neu installazion also gehts so
> gar.
Keine Ahnung, habe Fedora vor ca. fünf Jahren das letzte Mal benutzt. Hat m.E. die gleichen Nachteile beim Upgraden wie Ubuntu und Konsorten. Ne danke :)
> War unnötig, Arch Install CD Booten, libc Paket Herunterladen, altes
> System mounten ,
> /lib des alten Systems löschen den inhalt von /usr/lib im libc Paket nach
> /usr/lib schieben.
> symlink von /lib --> /usr/lib erstellen, chroot in das alte System und libc
> Paket upgraden, aus der chroot raus, neustarten und fertig.
Ja, klingt in der Theorie alles ganz einfach. Hab ich dann nach der schmerzlichen Erfahrung mit Rechner A mit allen anderen Rechnern dann auch so gemacht. Bei Rechner A war zu diesem Zeitpunkt leider schon alles verkackt (wie gesagt, eigene Schuld) und die Libs unterschiedlicher Versionen und Architekturen gemixt.
War aber alles wie gesagt nur halb so wild:
1. chroot via Live-USB auf das kaputte System
2. Paketliste des kaputten Systems erstellt: comm -23 <(pacman -Qeq|sort) <(pacman -Qmq|sort) > pkglist.txt
3. mkfs.ext4 auf die kaputte Root-Partition, erneut mounten
4. Basissystem installieren: pacstrap
5. Fehlende Pakete nachinstallieren: pacman -S $(< pkglist.txt)
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Ja stimmt es ist nur tragisch eine Arch installation zu verlieren, so bekommt mit dem alter immer mehr Wert^^, es gibt Installationen die sind über 10 Jahre alt.
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-- Georg Schramm
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Hat schonmal einer von euch ein 32bit in ein 64bit System umgewandelt? Laut Arch Wiki geht das ja anscheinend...
In der Praxis hab ich da noch ein wenig Respekt vor.
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Herbstkranz schrieb:
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> Hat schonmal einer von euch ein 32bit in ein 64bit System umgewandelt? Laut
> Arch Wiki geht das ja anscheinend...
>
> In der Praxis hab ich da noch ein wenig Respekt vor.
In der Regel sind configs Architektur unabhängig, von daher sollte es gehen man sollte nur multilib anschalten wenn es Pakete gibt die nur als i636 Version vorhanden sind oder man die Multilib Version von manchen Pakte wie gcc haben will. Du solltest beachten das du grub neu-installierst.
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