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Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

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  1. Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: lala1 23.07.13 - 17:02

    Gefällt mir die Sicht der Dinge weil pragmatisch und sich nicht mit langweiligen Details rum schlagend die ohnehin nur den Fortschritt aufhalten.

  2. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: Nogger 23.07.13 - 18:19

    also Diebstahl und Kriminalität ist für dich ok .... von was lebst du?

  3. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: redwolf 23.07.13 - 18:22

    Also sind Patente auf Formate für dich okay? In welcher Welt lebst du eigentlich?

  4. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: Nogger 23.07.13 - 18:41

    Hallo der hat den Orginal Sourcecode geklaut und nicht durch Reverse Engeering einen eigenen Treiber entwickelt .... lesen lernt man wohl auf dem Ponyhof (deien Welt) nicht

  5. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: DeaD_EyE 23.07.13 - 18:53

    Rein Hypothetisch: Stell dir vor es hätte schon das Copyright und Patentrecht gegeben, als das Rad erfunden worden ist.

    Ich bin der Auffassung, dass man weder Gene, Formate und auch Algorithmen nicht patentieren können sollte. Hätte man mit den Patenten + Lizenzkosten schon früher angefangen, wären wir heutzutage nicht so weit. Es gab mal einen Programmierwettbewerb. Man sollte eine simple Aufgabe in irgendeiner Sprache lösen. Ziel war es keine Patente zu verletzen. Ich finde die Quelle leider nicht mehr. Als ich das verfolgt habe, sind selbst einfachste Konstrukte nicht möglich gewesen, da sie irgendwelche Patente verletzt haben. Es kann doch nicht sein, dass Entwickler gleichzeitig noch Juristen beschäftigen müssen, damit diese nicht zufällig irgendwelche Patente verletzen. Das führt doch zu nichts. Es wird drum herum entwickelt, damit keine Lizenzgebühren anfallen. Die einzigen Pro­fi­teure sind die Anwälte.

  6. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: niabot 23.07.13 - 19:15

    Reverse Engeneering kann man aber auch nicht mit einer gewöhnlichen Treiberentwicklung gleichsetzen. Das ist eine Krücke die man benutzen muss um Treiber und Programme zu schreiben um überhaupt eine freie Alternative zu haben, da die Hersteller nicht einmal das Format veröffentlichen.

    Mit Patenten hat das an sich erst einmal wenig zu tun, sondern lediglich mit dem Bewusstsein ein Format durch Marktdominanz zu etablieren das man nur selbst überhaupt kennt und somit alle von sich abhängig macht. Wäre es Unternehmen XYZ mit geringem Marktanteil dann würde man das schlichtweg ignorieren können. In einem solchen Fall ist es meiner Meinung nach aber schon ein Fall von Nötigung.

    Rein juristisch gesehen ist das Einstellen dieses Quellcodes natürlich eine Urheberrechtsverletzung, moralisch hat der Einsteller aber durchaus mein Verständnis und meine Unterstützung.

  7. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: Dadie 23.07.13 - 19:16

    DeaD_EyE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin der Auffassung, dass man weder Gene, Formate und auch Algorithmen
    > nicht patentieren können sollte.

    Wenn diese trivial sind, gerne. Aber es gibt auch nicht triviale Konzepte. Angenommen du löst das NP=P Problem mit einen Algorithmus der 3SAT für beliebige Eingaben in polynomieller Zeit löst. Damit hättest du für die Mathematik und Informatik das Ei des Columbus gefunden.

    Und jetzt kommt die Deutsche Bahn daher und benutzt deinen Algorithmus um die optimale Bahnstrecke zu berechnen. TomTom um die optimale Straßen-Strecke zu berechnen. Die NASA und ESA nutzt es um den optimalen Gewinn für Weltraum-Transporte zu erwirtschaften. Selbiges tun alle Versandunternehmen. Intel und AMD könnten mit diesem Algorithmus optimale Chip-Designs vollständig automatisiert erzeugen.

    Die Liste führt sich immer weiter. Und alle Welt profitieren davon, außer dir, weil nach deiner Meinung Algorithmen nicht patentierbar sein sollten.

    Man missverstehe mich hier nicht! Ich bin gegen triviale Patente! Aber auch ein Algorithmus kann den Punkt erreichen an dem er nicht mehr trivial ist.

  8. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: Nogger 23.07.13 - 19:23

    DeaD_EyE schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Rein Hypothetisch: Stell dir vor es hätte schon das Copyright und
    > Patentrecht gegeben, als das Rad erfunden worden ist.
    dann wäre das Patent schon seit tausende von Jahren ausgelaufen
    > Ich bin der Auffassung, dass man weder Gene, Formate und auch Algorithmen
    > nicht patentieren können sollte.
    find ich auch wenn trivial auch Formate und Algorithmen können mehr als Trivial sein
    >Hätte man mit den Patenten + Lizenzkosten
    > schon früher angefangen, wären wir heutzutage nicht so weit.
    > Es gab mal
    > einen Programmierwettbewerb. Man sollte eine simple Aufgabe in irgendeiner
    > Sprache lösen. Ziel war es keine Patente zu verletzen. Ich finde die Quelle
    > leider nicht mehr. Als ich das verfolgt habe, sind selbst einfachste
    > Konstrukte nicht möglich gewesen, da sie irgendwelche Patente verletzt
    > haben.
    Ich halte von softwarepatente auch nix und bin froh das es in Ddutschland keine gibt,
    obwohl es da wieder Tricks gibt
    >Es kann doch nicht sein, dass Entwickler gleichzeitig noch Juristen
    > beschäftigen müssen, damit diese nicht zufällig irgendwelche Patente
    > verletzen. Das führt doch zu nichts.
    In der USA klappt trotzdem :-P weil die meisten Entwickler keine Probleme kriegen
    >Es wird drum herum entwickelt, damit
    > keine Lizenzgebühren anfallen. Die einzigen Pro­fi­teure sind die Anwälte.

    aus meiner Erfahrung brauch man für eine normale Entwicklung von Produkten nur eine anständige Patentrecherche und die mesten Patente lassen sich umgehen, beo Softwareentwicklung wäre das dann totzdem ziemlich störend deshalb finde ich es auch gut das es hier keine Patente gibt

    Nachmal zur Ausgangspost ich fand es verdammt schlecht das der Diebstahl von Sourcecode hier gut geheißen wurde, ein neu geschriebener Treiber wäre ok gewesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.07.13 19:24 durch Nogger.

  9. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: violator 23.07.13 - 21:47

    niabot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist eine Krücke die man benutzen muss
    > um Treiber und Programme zu schreiben um überhaupt eine freie Alternative
    > zu haben, da die Hersteller nicht einmal das Format veröffentlichen.

    Willst du den Herstellern etwa ihre Freiheit nehmen, zu bestimmen ob irgendwas von ihren eigenen Werken offen liegt oder nicht? ;)

  10. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: tangonuevo 24.07.13 - 15:01

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn diese trivial sind, gerne. Aber es gibt auch nicht triviale Konzepte.
    > Angenommen du löst das NP=P Problem mit einen Algorithmus der 3SAT für
    > beliebige Eingaben in polynomieller Zeit löst. Damit hättest du für die
    > Mathematik und Informatik das Ei des Columbus gefunden.

    > Und jetzt kommt die Deutsche Bahn daher ...

    Angenommen du löst das NP=P Problem völlig unabhängig zwei Minuten nachdem jemand anders auf die Lösung kam. Er hat es patentiert, wird stinkreich und du kannst es 25 Jahre lang noch nicht mal selbst nutzen.

    Beides irgendwie ungerecht.

    Dein Denkfehler ist, daß du annimmst, das Patentrecht wäre für die Erfinder gemacht worden. Nein, es wurde für das Gemeinwohl gemacht, indem es Anreize für Erfinder stellte, ihre Erfindungen zu veröffentlichen, damit die Allgemeinheit schneller was davon hat.
    Wenn dieser Zweck nicht mehr erfüllt wird (was bei Informatik nicht der Fall ist, weil niemand die Patente freiwillig liest, und bei Mathematik noch nie der Fall war, weil reine Mathematik noch nie patentierbar war), muss das Patent abgeschafft werden.

  11. Re: Immerhin funktioniere der Treiber und lasse sich einsetzen.

    Autor: DeaD_EyE 24.07.13 - 17:07

    Stell dir vor Teile der Relativitätstheorie und Quantentheorie wären patentiert worden...
    Wahrscheinlich hätten wir dann immer noch Klappertechnik.

    Wer einen ganz tollen Algorithmus entdeckt, kann ihn ja nutzen. Zur Zeit sieht es aber so aus, dass jemand gezwungen wird etwas zu patentieren, weil es sonst jemand anderes macht und er selbst seine Idee nicht mehr nutzen darf, um damit Geld zu verdienen, es seiden er zahlt Lizenzgebühren dafür. Das ganze System wird irgendwann wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen. Hätten wir diesen Patentscheiß für Software nicht, wären so einige Softwareprodukte günstiger.

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