kt
welches Problem?
Ist es nicht schön, dass der Linux-Kernel monolithisch ist?
So ist so viel wie möglich nützliches Zeugs enthalten und die einzelnen Distributionen brauchen sich nicht mehr darum zu kümmern =)
Die Größe des Kernels bleibt auch im Rahmen.
Du hast nicht verstanden, worum es geht. Der Unterschied zwischen einem monolithischen und einem Microkernel ist, dass bei einem monolithischen Kernel zahlreiche Komponenten, die überhaupt nichts mit einander zu tun haben (Dateisystem, Netzwerkstack und vieles mehr) im gleichen Adressraum laufen. Bei einem Microkernel laufen all diese Komponenten in verschiedenen Adressräumen und der eigentliche Kernel ist viel kleiner, da nur absolut essentielle Sachen (Speicherverwaltung, Scheduling, IPC) im Kernel laufen.
Das bedeutet aber eben nicht, dass man nicht trotzdem all die Funktionalität, die etwa der Linux-Kernel bereitstellt (z. B. die Massen an Hardwaretreibern) im Rahmen des gleichen Projekts entwickeln könnte.
Hello_World schrieb:
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> Das bedeutet aber eben nicht, dass man nicht trotzdem all die
> Funktionalität, die etwa der Linux-Kernel bereitstellt (z. B. die Massen an
> Hardwaretreibern) im Rahmen des gleichen Projekts entwickeln könnte.
OK, wir reden also nicht von einer Funktions-Auslagerung hin zum Microkernel, sondern von einer reinen Modularisierung (bei der der Kernel monolithisch bleibt) ...
Trotzdem verstehe ich nicht, warum sich der Aufwand einer Modularisierung lohnen würde ...
Wiederverwendbarkeit ist schon mal kein Argument.
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