Canonical leistet einen großen Beitrag um Linux raus aus dem frickel-bastel-nurfürfreaks-Dasein zu holen.
Ich bin seit Anfang der 80er in der IT-Branche und habe Linux und andere *nixe deshalb gemieden. Bei jedem erneuten Versuch damit warm zu werden wurde es massiv langweilig, da ich erstmal viel zu frickeln hatte, bis es dann endlich das tat, was ich unter anderen OS ootb bekam (in den 80ern habe ich noch gerne gefrickelt, heute habe ich keine Lust mehr - genauer, keine Zeit, denn ich will MIT dem OS arbeiten und nicht AM OS arbeiten). Mal ganz abgesehen von den Myriaden an Distributionen, wo selbst ich keine Lust mehr habe erstmal eine Übersicht zu bekommen.
Was Linux fehlt ist der Prozess der Gesundschrumpfung, von Polygopol auf Oligopol.
Appel hat dies mit OSX getan. OK, damit haben sie die anderen hinter sich gelassen (so viel ich weiß gibt Apple nicht sehr viel - wenn überhaupt - an xBSD zurück), und einfach mal was "rundes" drauß gemacht.
Dennoch finde ich, dass sich Linux recht gut weiter entwickelt. Und jeder darf damit tun was er will. Und wenn die Person es einfach nur "anhübschen" will und es markttauglicher machen möchte, dann DARF sie dieses tun, und MUSS NICHT am Kernel arbeiten.
"Freiheit" bedeuted auch die Freiheit anderer.
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Fohat schrieb:
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> Canonical leistet einen großen Beitrag um Linux raus aus dem
> frickel-bastel-nurfürfreaks-Dasein zu holen.
Echt? Ich wunder mich immer noch was das tolle an Unbuntu sein soll. Anfänger-Linuxe gab es vorher wie nachher...
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Für offene Standards
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Gesundschrumpfen Linux profitiert gerade davon das es so vielfältig ist sonst würde
Linux bzw. Linux Kernel + GNU Userland nicht so flexibel sein.
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samy schrieb:
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> Fohat schrieb:
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> > Canonical leistet einen großen Beitrag um Linux raus aus dem
> > frickel-bastel-nurfürfreaks-Dasein zu holen.
>
> Echt? Ich wunder mich immer noch was das tolle an Unbuntu sein soll.
> Anfänger-Linuxe gab es vorher wie nachher...
> Thaodan schrieb:
> --------------------------------------------------------------------------------
> Gesundschrumpfen Linux profitiert gerade davon das es so vielfältig ist
> sonst würde
> Linux bzw. Linux Kernel + GNU Userland nicht so flexibel sein.
Dann erklärt mal einem Neuling wie er sich zu verhalten hat bei einem Überangebot an Distris, wo jede ihr eigenes Ding durchzieht.
Ist auch einer der Gründe warum sich Canonical mit Ubuntu abspalten und unabhängig machen will. Mit Unity haben sie ebenfalls ihren eigenen Desktop, somit sind Schereien mit Gnome etc. vom Tisch und nicht länger interessant.
LinuxMint macht mit Cinnamon dasselbe, was im aktuellen Status sehr gut aussieht wie man sich eingestehen muss, obwohl es brandneu ist.
Man hat schlichtweg erkannt das Einheitlichkeit auf dem Desktop von Bedeutung ist, ohne das ständig das Rad neu erfunden wird. So kann Linux nach wie vor sehr vielfältig sein, doch grundsätzlich sollen die Bedienelemente auf dem Desktop standardisiert werden.
In der Hinsicht hat sich nunmal über Jahre Ubuntu durchgesetzt, was aber allem Anschein nach von LinuxMint ersetzt werden wird, weil es all das bietet um jedem beliebigen Anfänger einen reibungslosen Start zu ermöglichen.
Eine Freundin von mir bspw. (38J.) hat vor einigen Wochen mal die Neugier gepackt weil sie von Windows genervt war. Sie hat im Handel so ein PC Heft gekauft wo unter anderem Ubuntu 11.10 mit drauf war. Die CD eingelegt und es selbst installiert, obwohl sie in Sachen PC an sich eine 0 ist im warsten Sinne, doch es lief fast wie von selbst ihrer Aussage nach.
Sie war von der Bedienung sehr angetan, und hatte sichtlich Spass am System bis eine ärgerliche Sache auftrat: Wer Wlan Chip ihres Notebooks, war sehr exotisch und daher gab es keinen Treiber um eine Internetverbindung herzustellen.
Daraufhin hat sie sich wieder von Ubuntu getrennt, was zeigt wie sehr Anfänger auf Probleme reagieren. Es wäre zwar möglich gewesen einen Windows Treiber einzubinden, jedoch für einen Anfänger zu aufwändig da es gleich laufen soll.
LinuxMint geht ja hier einen anderen Weg und enthält schon vorab alle Codecs, Wlan Treiber vielfältiger Art und mehr, damit man ab Systemstart milde gesagt nichts mehr tun muss als anfangen zu arbeiten. Widerspricht zwar in einigem dem Grundsatz freier Software, doch besteht die Welt nunmal auch aus propritärer Software da es ohne leider noch nicht geht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.04.12 10:20 durch posix.
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>Dann erklärt mal einem Neuling wie er sich zu verhalten hat bei einem Überangebot an >Distris, wo jede ihr eigenes Ding durchzieht.
>Ist auch einer der Gründe warum sich Canonical mit Ubuntu abspalten und unabhängig >machen will. Mit Unity haben sie ebenfalls ihren eigenen Desktop, somit sind Schereien >mit Gnome etc. vom Tisch und nicht länger interessant.
Canonical legt es eher auf Schereien an ( Sie brechen mit ihre
Patches sogar andere Anwendungen*).
>LinuxMint macht mit Cinnamon dasselbe, was im aktuellen Status sehr gut aussieht wie >man sich eingestehen muss, obwohl es brandneu ist.
>
> Man hat schlichtweg erkannt das Einheitlichkeit auf dem Desktop von Bedeutung ist, >ohne das ständig das Rad neu erfunden wird. So kann Linux nach wie vor sehr vielfältig >sein, doch grundsätzlich sollen die Bedienelemente auf dem Desktop standardisiert >werden.
Unity und Cinnamon sind so eigen wie Trident-Basierende Browser und der
Internet Explorer nämlich gar nicht beide bauen auf GNOME auf.
Bedienelemente Standardisieren? Grundlegende Hotkeys sind eh schon gleich, KDE
sieht im Standard Design fast aus wie Windows (Nur mit deutlich mehr Funktionen).
Unity macht eher das Gegenteil sie halten sie nicht an vorher (quasi) standardisierte
Bedienelemente. Unity versucht gerade das Rad neu zu erfinden. Cinnamon
orientiert sich eher an das Gnome Design von Suse und verbessert es.
>Sie war von der Bedienung sehr angetan, und hatte sichtlich Spass am System bis eine >ärgerliche Sache auftrat: Wer Wlan Chip ihres Notebooks, war sehr exotisch und daher >gab es keinen Treiber um eine Internetverbindung herzustellen.
>Daraufhin hat sie sich wieder von Ubuntu getrennt, was zeigt wie sehr Anfänger auf >Probleme reagieren. Es wäre zwar möglich gewesen einen Windows Treiber >einzubinden, jedoch für einen Anfänger zu aufwändig da es gleich laufen soll.
Da können die Distrubtions nichts für die Hersteller müssen Treiber liefern(Bei Windows
musst du ja auch Treiber nach installieren).
Die Sache mit Ndiswrapper ist wieder eine andere, das Problem ist hier das die Windows Treiber hier mit vollen rechten laufen und stark Fehler verursachen können und das System zum abstürzen bringen können (Normale Module stürzen einfach ab und können vom Kernel neu gestartet werden) das kann so weit gehen das dass System
nicht mehr hochfährt. Ndiswrapper dient nur als Übergangslösung es ist eher frickfellig und unsicher.
*http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=MTA1MjU
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