Ein kostenloser Download der genau das ist. Danke Galileo, ihr seid damit weiterhin erste Wahl als Geschäftspartner wenn es um Bücher geht.
Und danke auch an Golem für den Link zum diesmal echten kostenlosen Download. Die Datenkraken von libreka zu bewerben war hoffentlich nur ein einmaliger Ausrutscher.
Rama Lama schrieb:
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> Ein kostenloser Download der genau das ist. Danke Galileo, ihr seid damit
> weiterhin erste Wahl als Geschäftspartner wenn es um Bücher geht.
"Geschäftspartner"? Du meinst wohl eher "Spender".
> Die Datenkraken von libreka zu bewerben war hoffentlich nur ein
> einmaliger Ausrutscher.
"Datenkraken"... Manchen kann man's nie rechtmachen.
Naja, es gibt aber bessere Bücher als die von Galileo. Es sind mir bisher nur Einsteiger-Bücher untergekommen.
"Java ist auch eine Insel" ist eigentlich ganz gut - für Java-Einsteiger. Für Profis ist es eher so "Naja, mal sehen was Ullenboom dazu schreibt" - wenn man z.B. nach Jahren mal wieder Socket-Programmierung macht (Macht man ja im J2EE-Umfeld eher selten).
Das Hibernate-Buch ist auch eher für Einsteiger. Es ist Kilometerweit von der Bibel "Java Persistence with Hibernate" entfernt. Es erläutert einfach nur die Grundzüge - schön ist aber das auf XML und auf Annotationen eingegangen wird.
Das OpenOffice-Buch ist auch ein Einsteiger-Buch, wollte ich nem Kunden empfehlen, hat aber sehr schlechte Rezessionen bekommen (Evtl. gibts schon ne neue Auflage).
Die Linux-Bücher wirken auch alle total oberflächlich beleuchtet.
Fazit: Es ist beim besten willen nicht "DER Buchhersteller" sondern einfach ein guter Einsteiger-Buch-Hersteller".
Buchhersteller bleiben Manning, o'Reilly (Werden immer schlechter - oder ich besser) sowie paar Unbekanntere.
Das es aber auch schlimmer geht beweist manch ein deutscher Verlag immer wieder aufs neue wo man die Leute direkt mit dem Buch schlägt wenn man es bei denen findet.
naja just my 2 cents.
P.S.: Was wirklich schön ist, wenn alle Leute ihre Computerbücher offen zum DL anbieten würden. Ich kaufe mir gerne Bücher von denen ich vorher weiß, dass sie gut sind. (Niemand der mit Büchern arbeitet hat sie nur als Download - 2 Bücher aufn Tisch, Code und Co auf den Bildschirmen und ab!) So müsste man sich nicht nur blind auf Rezessionen und Inhaltsverzeichnis beim Kauf berufen bzw. in die Bibliothek rennen.
naja23 schrieb:
> P.S.: Was wirklich schön ist, wenn alle Leute ihre Computerbücher offen zum
> DL anbieten würden.
Das birgt das Problem, dass der Leser dann nicht mehr dafür zahlt.
Lösung: DRM-Ausgabe, die auf kurze Zeit beschränkt ist, anbieten. Dann kann man in Ruhe probelesen und sich entscheiden.
Liest sich wie Trollerei, oder? Ist aber mein Ernst.
Durch OCR-Software ist DRM bei Büchern nutzlos, bei Bildern, Musik und Videos wo DRM verlustfreie digitale Kopien erschweren kann, mag es etwas bringen, Buchstaben lassen sich allerdings auch so verlustfrei kopieren.
ikujzftd576 schrieb:
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> Durch OCR-Software ist DRM bei Büchern nutzlos
Es erschwert die Sache. Und OCR -Software ist auch nicht perfekt.
Wieso nicht dafür zahlen. Ich zahle gerne, wenn ich etwas hochwertiges bekomme, das auch einen Nutzen für mich hat. - Schon allein aus Respekt dem Macher gegenüber.
Ansonsten hamstere ich aber auch gerne Sachen, die mich nichts gekostet haben.
Ich bin sicher auch andere zahlen gerne einen fairen Preis für gute Ware.
Zu dem ganzen DRM-Quatsch und den angeblichen Verlusten der Filmindustrie:
Ein bekannter von mir hat eine Zeit lang exzessiv Filme gerippt und auf CDs gebrannt. Er dürfte über 300 besessen haben. - Für die Filmindustrie wohl ein gerechneter Verlust, weit über 2000 Euro.
Angesehen hat er nicht mal ein drittel Hälfte und inzwischen hat er den ganzen Haufen auch weggeworfen, weil er das Zeug eh nicht konsumiert.
> Es erschwert die Sache. Und OCR -Software ist auch nicht perfekt.
Wird immer besser..
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
"Java ist auch eine Insel" ist gar nicht so schlecht. Es stimmt schon, daß es sich eher an Anfänger richtet, aber auch als Java-Gelegenheitsprogrammierer ist es nützlich, da man leicht etwas nachschlagen kann.
Mir hats gefallen, also hab ichs gekauft (schon vor einigen Jahren).
Ich hoffe nur, das Konzept mit kostenlosen Downloads geht auf. Sehr Benutzerfreundlich ist das auf jeden Fall.
Der Kaiser! schrieb:
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> > Es erschwert die Sache. Und OCR -Software ist auch nicht perfekt.
> Wird immer besser..
Vorhängeschlösser auch.
chris109 schrieb:
> Zu dem ganzen DRM-Quatsch und den angeblichen Verlusten der Filmindustrie:
Die sind nicht nur angeblich.
> Ein bekannter von mir hat eine Zeit lang exzessiv Filme gerippt und auf CDs
> gebrannt. Er dürfte über 300 besessen haben. - Für die Filmindustrie wohl
> ein gerechneter Verlust, weit über 2000 Euro.
> Angesehen hat er nicht mal ein drittel
Bei dem angerichteten Schaden der Raubkopierer geht es nicht um Privatkopien, die Dein Bekannter im stillen Kämmerlein macht. Es geht den Firmen um die veröffentlichten Kopien über Pirate Bay und all den anderen Sites. Wenn er von seinen Medien für sich selbst eine Kopie zieht, interessiert das niemanden.
SOLLTE Dein Bekannter die Filme aber runtergeladen haben, hat er Deiner Angabe nach ungefähr 100 davon gesehen. Wenn man den Schaden mal GANZ beiseite läßt, hätte er (sehr grosszügig nach unten abgerundet) mehrere 100 Euro zahlen müssen, um diese Filme zu sehen.
Ich verstehe nicht, wie man so was immer künstlich klein rechnen kann, als hätte niemand einen Nutzen von seinen runtergeladenen Files. Nur weil einem die grossen Player unsympathisch sind, ändert das nichts an den Fakten.
Mumpitz schrieb:
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> Bei dem angerichteten Schaden der Raubkopierer geht es nicht um
> Privatkopien, die Dein Bekannter im stillen Kämmerlein macht. Es geht den
> Firmen um die veröffentlichten Kopien über Pirate Bay und all den anderen
> Sites. Wenn er von seinen Medien für sich selbst eine Kopie zieht,
> interessiert das niemanden.
Diese Firmen verdienen, indem Sie den Benutzern eine Plattform für den Austausch von Filmen bieten und ihn bei der Gelegenheit mit Werbung zu müllen.
> SOLLTE Dein Bekannter die Filme aber runtergeladen haben, hat er Deiner
> Angabe nach ungefähr 100 davon gesehen. Wenn man den Schaden mal GANZ
> beiseite läßt, hätte er (sehr grosszügig nach unten abgerundet) mehrere 100
> Euro zahlen müssen, um diese Filme zu sehen.
Wenn ich mir 100 Filme ansehen will, zahle ich dafür genau 100 Euro. So viel kostet es diese in der Videothek auszuleihen.
Du vergisst auch, das, worum es mir zum Teil ging. Wenn für die Filme gezahlt hätte, wäre er viel wählerischer gewesen, was seinen Konsum wohl weiter eingeschränkt hätte.
> Ich verstehe nicht, wie man so was immer künstlich klein rechnen kann, als
> hätte niemand einen Nutzen von seinen runtergeladenen Files. Nur weil einem
> die grossen Player unsympathisch sind, ändert das nichts an den Fakten.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn jemand 100 Filme "klaut", dann ist der Verlust für die Filmindustrie nicht 100x Preis für einen Film. - So werden die Verluste nämlich künstlich hoch gerechnet.
Im einfachsten Fall (für die Industrie) ist der Verlust so hoch, wie die Investitionen des Konsumenten ins klauen selbst (z.B. Kosten für Strom und Rohlinge).
Zusätzlich kommen noch Verluste dazu, die durch ein verändertes kommerzielles Konsumverhalten.
Würde ich zum Beispiel meine Filme aus dem Netz ziehen und meinen bisherigen Konsum dafür einstellen, wären die Verluste für Industrie und Handel ca. 50 Euro im Jahr.
Dieses Geld gebe ich nämlich tatsächlich in der Videothek aus.
Wxya schrieb:
>> Die Datenkraken von libreka zu bewerben war hoffentlich nur ein
>> einmaliger Ausrutscher.
> "Datenkraken"...
Ja, Datenkraken. Wer zum Download eines "kostenlosen" Buches Kundendaten einfordert verdient diese Bezeichnung.
>Manchen kann man's nie rechtmachen.
"Wenns dafür was umsonst gibt würden manche Leute Stockhiebe auf die nackten Fußsohlen in Kauf nehmen"
Schön blöd wenn man seine Privatsphäre für etwas eintauscht was es angeblich kostenlos gibt.
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