Aber bitte nur absoluten Mainstream. Für alles was nicht von 90% der Computernutzern gebraucht wird gibts für Linux widerum gar nichts.
Es kommt immer nur das in der Kernel, was unter GPL
steht, stabil ist und gepflegt wird. Mit deinen 90%
meinst du wohl eher, die Hardware, die bereits unterstützt
wird.
Dass für deine neuste ATI kein Modul existiert, liegt nicht am
Kernel. Und dass Wine kein DX 11 kann sollte dir als - vermeintlicher - UbuntuUser doch klar sein.
Das APIs für Bus-Systeme wie USB oder PCI es erlauben würden, Driver im Device-User-Space laufen zu lassen und diese nur per /dev/...-Einträgen arbeiten.
Dann kann einem nämlich die Lizenz egal sein und man nimmt seinen dvb-Treiber mit BSD-Lizenz.
Oder den Treiber für die WebCam.
Drucker sind nicht alle im Kernel. Eigentlich sogar nur extrem wenige wenn überhaupt. Modem_Treiber sind auch nicht im Kernel weil die die Com-Ports nutzen usw.
SANE ist wohl halbe halbe. Alles was nicht hohe Datenraten braucht oder gleich auf die Hardware poken muss, könnte man auch "neutral" ausserhalb des Kernels halten.
Und das DVB-T-Geräte einheitlich so wie USB-Daten-Sticks angesprochen werden sollten, dafür ist INTEL und die USB-Foundation leider zu doof. Gleiches für WebCams, Scanner und was ich noch vergessen habe. Sogar Bluetooth ist schlauer und normale Geräte normalerweise untereinander kompatibel OHNE Zusatztreiber vom Hersteller.
Wenn man sich KMS und den Xorg-Intel-Treiber mal anguckt hat Roosevelt gar nicht so unrecht. Intel bastelt hauptsächlich für aktuelle Chips daran rum. An älteren Chips haben sie wohl kein großes Interesse mehr. Bei Ubuntu gibt es jemanden der Bugreports für diese Chips sammelt und und zum Teil zurückverfolgt welche Patches für das Problem verantwortlich sind, um sie dann auf die Bugliste der Intelentwickler zu setzen. Reaktionen von Seiten der Entwickler gibts aber keine.
Apropos Xorg-Intel-Treiber: Der stellt doch nur noch eine Verbindung zu KMS her. Der eigentliche Treiber ist mittlerweile komplett im Kernel. Deine Anmerkung mit den älteren Chips kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe vier Jahre alte Intel GMA Grafikkarte in meinem Laptop und die wird blendend von KMS unterstützt. Sogar die alten Intel i810-Chips lassen sich noch heute ansprechen. Dass an alten Chips kein Interesse besteht, stimmt auch nicht. Schaue dir mal das Repository an. Selbst Uraltchips werden da regelmäßig geupdated.
Ich hab hier einen 855gm. Sobald ich das i915 Modul mit Modesetting lade wird der Screen schwarz und der Rechner reagiert auch auf ein Magic Sysrq nicht mehr. Da der aktuelle Xorg-Treiber inzwischen Modesetting voraussetzt ist er für mich unbenutzbar. Bugreports gibts sowohl zu dem Chip als auch zu meinem Laptopmodell. Den Kernel hole ich mir inzwischen aus dem git-Repository von Intel und hoffe auf Besserung. Bin seit einigen Monaten nur noch mit VESA-Treiber unterwegs.
Also ich habe auch einen 855gm, KMS geht. Aber mit KMS geht die Xv Videobeschleunigung nicht, darum habe ich KMS eifnach deaktiviert und das geht ohne Probleme. Ich habe Ubuntu Karmic und genauso wie du versucht, die letzten Kernel versionen mit den daily Treibern von intel zu installieren, allerdings gehts ncoh immer nicht. Aber mittlerweile vergnüge ich mich ohen KMS. KMS wäre halt nur schön, weil cih dann schnel switchen könnte, aber das muss man ja nicht unbedingt haben :-)
T. Roosevelt schrieb:
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> Aber bitte nur absoluten Mainstream. Für alles was nicht von 90% der
> Computernutzern gebraucht wird gibts für Linux widerum gar nichts.
Hm... OK, es gibt Hersteller, die man als Linuxbenutzer meiden sollte (Lexmark!), aber sonst ist es bei heutigen Distributionen sogar die Regel geworden, dass die Hardware nach dem Einstecken problemlos funktioniert und sofort verwendet werden kann...
T. Roosevelt schrieb:
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> Aber bitte nur absoluten Mainstream. Für alles was nicht von 90% der
> Computernutzern gebraucht wird gibts für Linux widerum gar nichts.
Mußtest Du große Mengen rohen britischen Rinderhack fressen um Dich in die Lage zu versetzen so einen Blödsinn zu schreiben oder bist Du ein Naturtalent?
Wenn man die Situation unglaublich weit vereinfachen müsste, was ohnehin völlig sinnfrei wäre, dann müßte man wohl sagen das das genaue Gegenteil der Fall ist. Der Linux-Kernel wird von den Angestellen großer Firmen maßgeblich weiterentwickelt und die haben mit 90% der User so ziemlich gar nichts am Hut. Das führt u.a. dazu das der Scheduler weniger gut für die Multimedia-Anforderungen eines Einzelplatzsystems geeignet ist als es möglich wäre und stattdessen auf Serveranforderungen besser bedient.
Autor schrieb:
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> Alles was nicht hohe Datenraten braucht oder
> gleich auf die Hardware poken muss, könnte man auch "neutral" ausserhalb
> des Kernels halten.
Das schöne an der GPL... DU darfst jederzeit Deine Vision verwirklichen. Also geh hin, ändere das Treibermodell entsprechend und biete den Kernel an. Wenn die Welt darauf gewartet hat wird sich die Welt darauf stürzen - bei Linux hat sie es schon einmal gemacht, es gibt also keinen Grund anzunehmen das sie es nicht wieder tun würde.
Autor schrieb:
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> Das APIs für Bus-Systeme wie USB oder PCI es erlauben würden, Driver im
> Device-User-Space laufen zu lassen und diese nur per /dev/...-Einträgen
> arbeiten.
> Dann kann einem nämlich die Lizenz egal sein und man nimmt seinen
> dvb-Treiber mit BSD-Lizenz.
> Oder den Treiber für die WebCam.
>
> Drucker sind nicht alle im Kernel. Eigentlich sogar nur extrem wenige wenn
> überhaupt. Modem_Treiber sind auch nicht im Kernel weil die die Com-Ports
> nutzen usw.
> SANE ist wohl halbe halbe. Alles was nicht hohe Datenraten braucht oder
> gleich auf die Hardware poken muss, könnte man auch "neutral" ausserhalb
> des Kernels halten.
>
> Und das DVB-T-Geräte einheitlich so wie USB-Daten-Sticks angesprochen
> werden sollten, dafür ist INTEL und die USB-Foundation leider zu doof.
> Gleiches für WebCams, Scanner und was ich noch vergessen habe. Sogar
> Bluetooth ist schlauer und normale Geräte normalerweise untereinander
> kompatibel OHNE Zusatztreiber vom Hersteller.
hallo siga
wie immer ist auch diesemal deine idee höchstens zum wegwerfen zu gebrauchen. Wenn du treiber nicht im kernel haben willst, dann kompiliere dir deinen eigenen kernel und baue die treiber als modul. Ansonsten möchte ich dir hart raten, endlich mal aufzuhören mit dem kiffen, duschen zu gehen und Montag 08:00 bei der Arge um eine Berufsvermittlung zu bitten.
Sorry, aber wenn du Ubuntu und den Schwannsinn nutzt, habe ich kein Mitleid.
Ich habe zufällig auch den 855GM und KMS funktioniert hier unter Arch Linux einwandfrei. Und das nicht erst seit gestern, sondern eigentlich von Anfang an - 2.6.28 und intel-2.4.0. Also schmeiß deine Distri weg, oder komilier dir die Module selber.
Diese ständige ArchLinux == Elite gesabbeln -.-
Was kannst du bitte,das ich unter Ubuntu nicht kann?
Sehe momentan keinen einzigen Grund auf Arch zu
wechseln.
Mein Hardware läuft,meine benötigte Software läuft,
das System sitzt fest im Sattel und sonst hab ich auch
keine Wünsche.
Warum denkt eigentlich mindestens ein drittel der Arch
Nutzer,dass sie mit der Installation von Arch Linux neu
erfunden hätten.
So...das musste jetzt mal sein o___0
greez
Jau, ich bin auch Arch-Linux-Nutzer und wünsche mir seit Jahren einen apt-get-Port. Pacman ist einfach nur schrecklich, was Performance angeht. Es kommt mir vor, als würde der über Tausende Dateien im Dateisystem gehen, um die Abhängigkeiten herauszufinden. Das Installieren und Updaten (allein das Resolven der Abhängigkeiten) dauert ewig! Und das auf allen meiner Arch-Linux-Rechner. apt-get hingegen, ist auch nach jahrelanger Nutzung, kein bisschen langsamer geworden und funktioniert bestens.
Sonst bin ich mit Arch Linux sehr zufrieden, aber ich muss dir schon Recht geben, dass es zu Ubuntu nicht viele Unterschiede gibt. Der einzige Unterschied, Arch Linux zu verwenden, war für mich, dass es ein Rolling-Release ist. Um ein Rolling-Release mit apt-get zu haben, müsste ich also schon Sidux verwenden, aber alle Debian-oiden Distributionen haben die Mentalität, lieber mehr Abhängigkeiten in ihre Pakete zu packen, als notwendig und kompilieren ihre Programme mit extra-Features, die ich alle nicht benötige. Das ist bei Arch Linux besser gelöst.
Aber dem Elitismus vieler Arch-Linux- und Gentoo-Anwender kann ich absolut gar nichts abgewinnen. Linux ist Linux. Auch der beste Programmierer, wird mit Ubuntu klarkommen. Eine Distribution sagt absolut gar nichts über den Wissensstand, Fähigkeiten oder sonst was aus. Das scheinen wohl viele noch lernen zu müssen.
Siga-exterminator schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
(...)
> hallo siga
>
> wie immer ist auch diesemal deine idee höchstens zum wegwerfen zu
> gebrauchen. Wenn du treiber nicht im kernel haben willst, dann kompiliere
> dir deinen eigenen kernel und baue die treiber als modul.
Offensichtlich hast Du da einiges nicht verstanden, denn ein Modul ist erstmal eine Sache aber ein sog. "User-space driver" eine ganz andere.
> Ansonsten möchte ich dir hart raten, endlich mal aufzuhören mit dem kiffen
> duschen zu gehen und Montag 08:00 bei der Arge um eine Berufsvermittlung zu
> bitten.
Das Ausmass der Ahnung mal wieder umgekehrt proportional zur Grösse der Klappe und würde mal sagen ihr solltet euch beide am Montag um 08:00 bei der Arge melden und um eine Anstellung als Kanalreiniger bewerben, denn Blödsinn schreibt ihr hier wirklich beide.
Soviel zum Thema "Linuxer kennen sich wenigstens aus" und ähnlichen Quatsch.
Jörg Zweier schrieb:
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> Jau, ich bin auch Arch-Linux-Nutzer und wünsche mir seit Jahren einen
> apt-get-Port. Pacman ist einfach nur schrecklich, was Performance angeht.
> Es kommt mir vor, als würde der über Tausende Dateien im Dateisystem gehen,
> um die Abhängigkeiten herauszufinden. Das Installieren und Updaten (allein
> das Resolven der Abhängigkeiten) dauert ewig! Und das auf allen meiner
> Arch-Linux-Rechner. apt-get hingegen, ist auch nach jahrelanger Nutzung,
> kein bisschen langsamer geworden und funktioniert bestens.
>
> Sonst bin ich mit Arch Linux sehr zufrieden, aber ich muss dir schon Recht
> geben, dass es zu Ubuntu nicht viele Unterschiede gibt. Der einzige
> Unterschied, Arch Linux zu verwenden, war für mich, dass es ein
> Rolling-Release ist. Um ein Rolling-Release mit apt-get zu haben, müsste
> ich also schon Sidux verwenden, aber alle Debian-oiden Distributionen haben
> die Mentalität, lieber mehr Abhängigkeiten in ihre Pakete zu packen, als
> notwendig und kompilieren ihre Programme mit extra-Features, die ich alle
> nicht benötige. Das ist bei Arch Linux besser gelöst.
>
> Aber dem Elitismus vieler Arch-Linux- und Gentoo-Anwender kann ich absolut
> gar nichts abgewinnen. Linux ist Linux. Auch der beste Programmierer, wird
> mit Ubuntu klarkommen. Eine Distribution sagt absolut gar nichts über den
> Wissensstand, Fähigkeiten oder sonst was aus. Das scheinen wohl viele noch
> lernen zu müssen.
Bevor du dir um die performance von Pacman Sorgen machst, würd ich mir lieber um die unsignierten Pakete sorgen machen...
Es ist ein Wunder das bisher keiner auf die Idee kam Code unterzuschmuggeln vorallem im AUR ;)
Signierte Pakete - so sinnvoll sie auch sind - lösen nicht auf magische Art und Weise alle Probleme. Ich denke gerade an das Debian SSL-Problem, nicht, dass ich darauf herumreiten will, aber bei sowas hilft es auch nichts, wenn das Paket nun signiert war. Signierte Pakete schließen halt gerade einmal eine mögliche Angriffslücke. Nichtsdestoweniger wäre eine Implementierung sehr schön, ja, besonders, da Frugalware und Gnuffy mit ihren Pacman-Forks das schon implementiert haben. Über die Langsamkeit von pacman kann ich mich hingegen nicht beschweren. Und dass das AUR nicht sicher ist, darüber sollte man sich durch den Warnhinweis im Klaren sein: "Unsupported packages are user produced content. Any use of the provided files is at your own risk." Deshalb mache ich das auch immer so, wenn ich von dort etwas herunterlade, dass ich die PKGBUILD vorher prüfe. Und zur Arch vs. Ubuntu-Diskussion: Ich habe selbst früher Kubuntu genutzt und kenne auch jetzt noch Leute, die es nutzen, aber das ist meiner Meinung nach alles andere als das Gelbe vom Ei, besonders mit KDE. Selbst Arch nur mit Vanilla KDE ist da um Welten besser. Und manchmal existieren dort Abhängigkeiten zwischen den Paketen, die ich beim besten Willen nicht verstehe. Schlimm war es, als ich Linux-Neuling war (war IIRC 2005) und GCC deinstallieren wollte und durch eine andere Version ersetzen. GCC deinstalliert, aber Ubuntu meinte, glibc hänge davon ab und hat also schnell noch alles, was davon abhing, mitdeinstalliert. Ein anderer Showstopper für mich unter Ubuntu: texlive, aktuell in einer Version von 2009. Ubuntu hat eine von 2007. Will man es händisch installieren, Kile aber behalten, sollte man die Version von 2007 am besten auch behalten, denn Kile hängt davon ab. Und makepkg ist ein Segen gegen "./configure; make; make install" oder meinetwegen halt auch "checkinstall" statt "make install", besonders, wenn man mehrere Programme braucht, die nicht viel benutzt werden.
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
1) Klar lösen signierte Pakete ned alle Probleme, aber sicherer wrs alle mal..
2) Ja, Kubuntu kann man voll vergessen..
Hab jetzt schon jedes Release durch seit Dapper (6.06) und es wird einfach schlimmer und schlimmer...
Da bietet selbst Fedora m.M. nach ne bessere KDE unterstüzung obwohl Fedora jeden Mist als Abhängigkeit installiert...
3) apt-get build-dep find ich zwar bei apt ganz nett..
Ich sehe, wir sehen das ähnlich. Ich bin auch für signierte Pakete, aber es wird manchmal so getan, als könne niemand Arch benutzen, nur weil die Pakete nicht signiert sind. In einer kritischen Produktivumgebung mag das eine Sache sein, aber da wird man Arch wohl nicht antreffen.
Ich hab unter debian/ubuntu nie die src-debs genutzt und weiß bis heute nicht, wie man die nutzt (was apt aber doch automatisch macht?). Aber bei Arch fand ichs einfach so schön einfach, wie man selber Pakete bauen kann und das ist einfach für mich ein absolutes Plus. Mit Tools wie namcap ist das nämlich wirklich nicht schwer.
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Der Molch macht's.
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How much money have you spent on League of Legends?
Hier wird ja viel über Ubuntu gemeckert. Welche Distribution sollte ich als Laie am Besten nutzen? Welches ist die "beste" Distribution? Habe mir von Knoppix, Debian über Fedora bis OpenSuse schon einiges angeschaut, bin aber immer wieder bei Ubuntu hängen geblieben, alleine schon wegen der großen Community.
Also bitte: Welche Distribution soll ich nutzen, wenn nicht Ubuntu???
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