Ubuntu basiert auf Debian, Mint basiert auf Ubuntu... und was passiert wenn Ubuntu oder Debian mal wegbrechen? Wer will denn ernsthaft einem Konzept mit solchen Abhängigkeiten vertrauen?
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Wieso das Rad immer neu erfinden
Debian ist eine solide Grundlage und so stark in der Linux Welt etabliert, dass ich kaum glaube das es "wegbrechen" wird
Und sollte selbst dies geschehen, kann ja auf der alten Version weiterentwickelt werden. Das schöne ist ja das die Abhängigkeit hier beliebig angepasst werden kann.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 23.11.12 16:59 durch develpoer23.
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Und wenn Microsoft pleite ist wer kauft dann noch Windows-Applikationen ?
Und wenn google die Türe zumacht, warum kauft jemand Android? Oder Apple...
Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.
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Wenn das passiert, dann wechsel ich einfach zu einer anderen Distribution. Ist ja nicht so, als wäre das irgendwie kompliziert oder teuer. Die meisten Programme gibts ohnehin überall gleich und auch die Desktop-Manager (die ja scheinbar der größte Unterschied zwischen den meisten Distris sind) kann man in der Regel überall installieren.
Davon abgesehen schätze ich die Wahrscheinlichkeit für so einen Fall als sehr gering ein. Bei Ubuntu würde ich das ja noch für möglich halten, wobei ich es da noch wahrscheinlicher finde, dass sie sich auf grund ihrer Design-Entscheidungen und ihrer Ausrichtung demnächst einfach selbst obsolet machen und keine Distri mehr freiwillig darauf aufbauen will, weil einfach viel zu viel erst wieder ganz gemacht werden muss.
Dass Debian in absehbarer Zeit dicht macht halte ich dagegen für ausgeschlossen.
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Debian hat eine extrem stabile und gut wartbare Infrastruktur aufgebaut (nicht umsonst zählt z.B. apt zu einen der besten Paketmanagern), die sich zudem - irgendwie ungewöhnlich in der Linux-Distributionswelt - sehr konservativ verhält und auch deshalb viele Fans hat. Die Chance, dass diese Distro eingestellt wird und es niemand forken möchte, dürfte wirklich sehr gering sein...
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Bevor DAS passiert sind Microsoft und Apple längst pleite :)
Wie genau stellst Du Dir den das "Wegbrechen" eines freien, offenen Systems vor? Ist ja nicht so als ob Debian an ein paar Leuten hängen würden, die ihre Geheimnisse ins Grab mitnehmen würden.
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Nur weil einer das Konzept nicht verstanden hat ist es sofort blöd. Das einzige was dich also an Linux stört ist das komplexe Konstrukt, von dem du aber nix mitkriegtst als User, ausser es juckt dich.
Ubuntu wirds noch viele Jahre geben, immerhin ist so populär als noch nie. Es hebt Linux als OS wieder in ein anderes Level.
Das einzige aus wäre, wenn man den Linux Kernel nicht mehr weiter entwickelt. Da wird Microsoft vorher eine Open Source Firma!
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renz schrieb:
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> Nur weil einer das Konzept nicht verstanden hat ist es sofort blöd. Das
> einzige was dich also an Linux stört ist das komplexe Konstrukt, von dem du
> aber nix mitkriegtst als User, ausser es juckt dich.
Das ist mal ne Einstellung. Was ich nicht sehe, das interessiert mich auch nicht. Klasse...!
> Ubuntu wirds noch viele Jahre geben, immerhin ist so populär als noch nie.
> Es hebt Linux als OS wieder in ein anderes Level.
12.10 ist ganz in Ordnung, aber wenn der Herr Shuttleworth keine Lust mehr hat zu bezahlen (auch wieder ein Abhängigkeits-Risiko), dann ist eben Ende mit Ubuntu (und mit Mint).
> Das einzige aus wäre, wenn man den Linux Kernel nicht mehr weiter
> entwickelt. Da wird Microsoft vorher eine Open Source Firma!
Das ist in der Tat unwahrscheinlich. Eine Distribution kann allerdings nicht mal so eben ihren Unterbau wechseln. Das braucht sehr viel Zeit und zieht jede Menge Änderungen mit sich. Änderungen, die man ebenfalls als Risiko bewerten muss.
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kann es sein, dass Du dem Falschen geantwortet hast?
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> aber wenn der Herr Shuttleworth keine Lust mehr hat zu bezahlen (auch wieder ein Abhängigkeits-Risiko), dann ist eben Ende mit Ubuntu (und mit Mint).
Nicht ganz, da es inzwischen auch eine Mint-Version gibt die direkt auf Debian aufsetzt. Ist sogar ein Rolling Release :)
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> Das ist in der Tat unwahrscheinlich. Eine Distribution kann allerdings
> nicht mal so eben ihren Unterbau wechseln. Das braucht sehr viel Zeit und
> zieht jede Menge Änderungen mit sich. Änderungen, die man ebenfalls als
> Risiko bewerten muss.
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Erst ein mal ist das gar kein so riesen Umbau. Hast du schon mal Linux von Scratch ausprobiert. So viel arbeit ist das gar nicht ;)
Zweitens: Was für ein Risiko????
Da gibts keins. Es ist ja nicht so, dass die Mint Entwickler zu einem fixen Termin ein Produkt liefern müssen. Wenn sich ein Release mal um 1 Monat verschiebt ist das auch nicht weiter tragisch!
1 mal bearbeitet, zuletzt am 24.11.12 15:28 durch develpoer23.
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DTF schrieb:
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> Ubuntu basiert auf Debian, Mint basiert auf Ubuntu... und was passiert wenn
> Ubuntu oder Debian mal wegbrechen?
Was sollte dann passieren? Denkst du, dass der von Debian/Ubuntu geerbte Unterbau sich mir nichts dir nichts in Luft auflöst?
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develpoer23 schrieb:
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> > Das ist in der Tat unwahrscheinlich. Eine Distribution kann allerdings
> > nicht mal so eben ihren Unterbau wechseln. Das braucht sehr viel Zeit
> und
> > zieht jede Menge Änderungen mit sich. Änderungen, die man ebenfalls als
> > Risiko bewerten muss.
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> Erst ein mal ist das gar kein so riesen Umbau. Hast du schon mal Linux von
> Scratch ausprobiert. So viel arbeit ist das gar nicht ;)
>
> Zweitens: Was für ein Risiko????
> Da gibts keins. Es ist ja nicht so, dass die Mint Entwickler zu einem fixen
> Termin ein Produkt liefern müssen. Wenn sich ein Release mal um 1 Monat
> verschiebt ist das auch nicht weiter tragisch!
Zitat: Es ist ja nicht so, dass die Mint Entwickler zu einem fixen Termin ein Produkt liefern müssen. Wenn sich ein Release mal um 1 Monat verschiebt ist das auch nicht weiter tragisch!
Bei Privatanwendern ist es sicherlich egal, ob eine neue Release 4 Wochen früher oder später erscheint, im Unternehmensbereich will man aber im Allgemeinen Planungssicherheit.
Aus meiner Sicht ist und bleibt Mint für Umsteiger trotzdem mit Abstand die beste Linux-Distribution. Wer es noch nicht ausprobiert hat, versäumt etwas!
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