Komtm mir das nur so vor, oder ist man, wenn man mit Linux arbeitet, nur dabei, andauernd irgendwelche Distributionen zu wechseln? Ständig erscheinen neue, alle halbe Jahre soll man wechseln. Keiner behält den Überblick, was es alles gibt. Haben die alle so große Unterschiede, dass es sich wirklich lohnt, ständig zu wechseln und zu testen? Alle halbe Jahre kommt von einer bestimmten Distribution auch ein großes Updates, was man oft nicht mit einem "Autoupdate im Hintergund" bekommt.
Und wenn man die ganzen Kommentare dazu immer liest, dann scheinen das alle Leute mitzumachen. "Hab schon 5 Distris getestet, welche gibt's noch?" - Antwort "Foo ist besser als Bar, aber blub ist auch nicht schlecht, abraten würde ich von bla" - dann "Ne, bla ist doch extrem geil, weil minimalitisch, kann trotzdem auch alles was Foo kann, aber Foo ist überladen!"
Also, ohne einen Windows-Linux-Krieg anfangen zu wollen, aber: Windows installiert man einmal und nutzt das dann 3 bis 5 Jahre lang, bis der Nachfolger kommt, das einzige wo man sich einmal entscheiden muss, ist Home, Pro oder Ultimate.
Das ist eben das Schöne in der Linux-Welt...
Für jeden ist was dabei: Jeder holt sich das Linux, mit dem
er am besten klar kommt.
Bei Windows... nun... wie ist das denn da?
Die paar Anpassungsmöglichkeiten reichen nicht aus, um es auf meinem P3 AMD K6 flüssig zum laufen zu bringen, geschweige denn als sicheres Kiosk-System einzusetzen...
Es ist eben schön bunt und es gibt ne Menge Vielfalt...
Ausserdem schaut man mal gerne über den Tellerrand.
Also ich rate jedem der sich bei mir über Linux erkundigt, aber selbst noch nicht wirklich damit gearbeitet hat folgendes:
Nimm Ubuntu, die aktuelle Version 10.04 kannst mindestens 3 Jahre verwenden (so lange bekommst du Updates dafür). Wenn du nicht all zu exotische Hardware hast läuft alles Out-of-the-box, heißt du musst dich kaum bis gar nicht um irgendwelche Einstellungen kümmern. Wenn du dann irgendwann die Zeit und die Lust hast kannst du jeder Zeit von Ubuntu auf Kubuntu oder Xubuntu wechseln. Und mal (ohne dass du irgendwas neu aufsetzen musst) andere "Geschmacksrichtungen" von Linux ausprobieren, ohne dass du bisherige Einstellungen verlierst.
Jemand der sich ein bisschen besser mit Computern auskennt erklär ich noch dass es zwischen 2 Versionen it 3 Jahren Update Unterstüzung, immer wieder neue Versionen gibt (wenn er/sie unbedingt aktuelle Software haben will). Hat er/sie sich dann damit anfreunden können, erklär ich noch was ein Repository (speziell ppa's auf launchpad) ist und wie man es verwendet.
Klar haben andere Linux Versionen ihre Stärken (und Schwächen) gegenüber Ubuntu. Aber für jemanden der neu bei Linux ist ist einfach Ubuntu das bessere weil:
- sehr einfach zu bedienen (das meiste/wichtigste funktioniert sofort)
- man muss kaum bis keine Kenntnisse über Linux haben um es bedienen (!!! - zum dran rumpfuschen schon) zu können
- es ist am weitesten verbreitet und man bekommt deswegen am ehesten Hilfe im Internet (Foren, Wikis usw.)
- und ganz wichtig für viele meiner Bekannten: keine Englischkentnisse notwendig, ist alles auf Deutsch; bei anderen Distributionen sind oft die Dokumentationen/Wikis/Support-Foren dazu nur auf Englisch verfügbar
Hoffe dir ist geholfen
Stimme 100% zu.
Ergänzung:
http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite
Die beste deutsche Doku zu einem OS überhaupt...
Seit ich bei Archlinux bin (seit ca. 2 Jahren), habe ich mein Linux nie wieder neu aufsetzen müssen. Gut, Archlinux spricht auch definitiv eine ganz andere Zielgruppe an als Ubuntu...
blablub schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Komtm mir das nur so vor, oder ist man, wenn man mit Linux arbeitet, nur
> dabei, andauernd irgendwelche Distributionen zu wechseln?
Warum sollte man das tun? Man kann auch gleich Slackware nehmen, dann ist man durch mit der Suche :-P Jedenfalls war's bei mir vor langen Jahren so ;-)

> - und ganz wichtig für viele meiner Bekannten: keine Englischkentnisse
> notwendig, ist alles auf Deutsch; bei anderen Distributionen sind oft die
> Dokumentationen/Wikis/Support-Foren dazu nur auf Englisch verfügbar
Sorry, wenn das ein wenig getrolle ist, aaaaber ..
Dann solln se doch Englisch lernen. Ist ja jetzt nicht ne so schwere Sprache :-P. Und die Deutsche UI bei Ubuntu taugt was?
Hab mir bei ein Paar Distros die Deutsche angeschaut .. mir kam ne Gänsehaut.
Wie man aus den Antworten lesen kann, braucht man nicht immer die Distribution zu wechseln.
Irgendwann findet man die, mit der man so glücklich ist, dass man den Aufwand zu wechseln nicht mehr macht. Auch wenn die ein oder andere Distribution hier oder da einen Vorteil bietet, hat sie an der anderen wieder Nachteile.
Andere Leute probieren aber gerne herum. Sie Wechseln regelmäßig. Da ist der Computer aber auch mehr Spielzeug als Arbeitsgerät.
Wenn man Windows hat, hat man eigentlich keine große Wahl. Trotzdem streiten sich auch hier die Leute, welche Version am besten ist. Beim Übergang von 2000 auf XP und erst recht von XP zu Vista, war das deutlich zu spüren.
Eigentlich ist man jedoch als Windows-Nutzer davon befreit sich groß entscheiden zu müssen. Auf der anderen Seite heißt es aber auch "Friss oder Stirb".
Persönlich freue ich mich für jeden, der die Linux Distribution gefunden hat, die seine Bedürfnisse am besten erfüllt. Hauptsache derjenige versucht mich nicht zu zu dieser bekehren.
Wenn sich jemand einen Mac leistet. Ist mir das auch recht. Die Teile sind echt schön. Ich empfehle jedem einen Mac, der lieber Geld ausgibt, als sich Arbeit oder Stress einzuhandeln.
Selbst wenn jemand unbedingt Windows nutzen möchte; von mir aus. Es nervt nur, wenn diese Leute einem erzählen möchten, dass es keine Alternativen gibt, nur weil sie selbst zu beschränkt sind. Außerdem kann ich es nicht brauchen, wenn sie dann zu mir kommen, damit ich ihre Probleme löse. ;-)
Ich schließe mich zuhausebleiber an. Es gibt Leute, die wechseln einfach aus Neugier und Spaß. Und das ist auch gut so, denn in VMs probier ich auch gerne mal herum ohne gleich wechseln zu wollen, einfach weil es mir gefällt.
Andererseits gibt es auch die, die nach allzuvielen Änderungen bei ihrer bisherigen Distribution feststellen, daß sie ihnen so nicht mehr gefällt. Auch das habe ich gerade selber festgestellt. Ich habe seit Jahren SuSE Linux verwendet, aber leider hat die Stabilität nachgelassen, seit Novell die Sache übernommen hat. Schade eigentlich, denn es war die perfekte Anfänger-Distribution, insbesondere wegen Yast (meiner persönlichen Meinung ist SuSE da sogar noch um einiges besser als Ubuntu, aber das ist Geschmackssache).
Insofern bin ich jetzt (nach 7 Jahren, in denen ich gerade mal zwei Versions-Upgrades mitgemacht habe) zu Linux Mint gewechselt, was ja auch nur eine Spielart von Ubuntu ist.
Insofern: es kommt dir nur so vor. Bei freier Wahl und Anpassung eines Betriebssystems kann man halt mehr berichten als über ein Windows, von dem es keine Spielarten gibt.
> Komtm mir das nur so vor, oder ist man, wenn man mit Linux arbeitet, nur
> dabei, andauernd irgendwelche Distributionen zu wechseln?
Das kommt dir nur so vor. Bei mir auf dem Desktop werkelt seit Jahren die gleiche Distribution.
> Ständig
> erscheinen neue, alle halbe Jahre soll man wechseln.
Nein, man soll nicht alle halbe Jahre wechseln. Nicht alles glauben, was ein paar profilneurotische Kiddies schreiben.
> Keiner behält den
> Überblick, was es alles gibt.
Da gebe ich dir recht. Es ist eben ein freies OS und jeder kann seine eigene Version davon erstellen. Das heißt aber nicht, dass man alle kennen oder gar testen müsste.
> Haben die alle so große Unterschiede, dass es
> sich wirklich lohnt, ständig zu wechseln und zu testen?
Nein, erstmal nicht. Wenn du Linux willst, entscheide dich für eine Distribution und bleibt dabei. Die Unterschiede sind minimal, vieles ist Konfigurationssache.
>Alle halbe Jahre
> kommt von einer bestimmten Distribution auch ein großes Updates, was man
> oft nicht mit einem "Autoupdate im Hintergund" bekommt.
Das stimmt so nicht. Ich habe bisher alle Updates über meinen Paketmanager vorgenommen. Und das nicht alle halbe Jahr, sondern alle 2 Jahre.
>
> Und wenn man die ganzen Kommentare dazu immer liest, dann scheinen das alle
> Leute mitzumachen. "Hab schon 5 Distris getestet, welche gibt's noch?" -
> Antwort "Foo ist besser als Bar, aber blub ist auch nicht schlecht, abraten
> würde ich von bla" - dann "Ne, bla ist doch extrem geil, weil
> minimalitisch, kann trotzdem auch alles was Foo kann, aber Foo ist
> überladen!"
Das ist Geblubber, sonst nichts, einfach nicht drauf hören. Wie gesagt, die Distribution ist im Grunde egal, entscheide dich für den Desktop für eine der großen und bleib dabei, die Unterschiede sind gerade am Anfang marginal.
>
> Also, ohne einen Windows-Linux-Krieg anfangen zu wollen, aber: Windows
> installiert man einmal und nutzt das dann 3 bis 5 Jahre lang, bis der
> Nachfolger kommt, das einzige wo man sich einmal entscheiden muss, ist
> Home, Pro oder Ultimate.
So macht man es bei Linux auch. Es sei denn, man hat Spaß daran, Betriebssysteme zu installieren.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.