1. Foren
  2. » Kommentare
  3. » OpenSource
  4. » Alle Kommentare zum Artikel
  5. » Linux Mint 9: Isadora mit LXDE…

Für schwache Rechner geeignet?

Anzeige
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Forscher 20.07.10 - 21:21

    Ist Mint tatsächlich eher geeignet für schwächere Rechner als Ubuntu? Immerhin ist es doch ein Ubuntu + LXDE + restricted-extras-Paket.

    Auch bei Xubuntu bin ich da skeptisch, da ja im Hintergrund auch ein vollständiges Ubuntu werkelt, lediglich der Windowmanager wurde gegen LXDE ersetzt. Aber der Windowmanager alleine ist ja nicht der einzige Grund der die Performance beeinflusst.

    Denn wenn es lediglich am Windowsmanager läge, dann könnte man ja auch eine normale Ubuntu-Version damit "umrüsten" und hätte ein flotteres System.

    Wie sind da eure Erfahrungen?

  2. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor 0o9i8u7z 20.07.10 - 22:19

    Zu Linux Mint kann ich nichts sagen, aber Xubuntu (Ubuntu mit Xfce) kann man vollständig vergessen, weil Canonical wirklich nur den WM, aber nicht die Software austauscht. Vom Ressourcenverbrauch ist Xubuntu gleich schnell/langsam wie Ubuntu...

    By the way: Auf Distrowatch gabs mal vor ca. einem Jahr einen Artikel, wie man sich mit der Alternate-CD von Ubuntu ein vollwertiges Ubuntu aufsetzt - allerdings nur die Software nachinstalliert, die man braucht. Auch das senkt u.U. den Ressourcenverbrauch beträchtlich... Nachteil ist natürlich, dass man sich wenigstens minimal mit der Software auseinandersetzen muss, die dann fehlt - wer z.B. kein Cups installiert, braucht sich auch nicht wundern, wenn kein Drucker läuft...

    Hier ist der Artikel. Zwar noch für Ubuntu 8.10 geschrieben, das grundsätzliche Vorgehen hat sich aber auch bei 10.04 nicht geändert:

    http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20081215

  3. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor thenktor 20.07.10 - 23:29

    Forscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch bei Xubuntu bin ich da skeptisch, da ja im Hintergrund auch ein
    > vollständiges Ubuntu werkelt,

    Und was werkelt da so alles in einem Ubuntu?

  4. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Marke Eigenbau 20.07.10 - 23:44

    Beim "Standard-Ubuntu" ist beispielsweise immer das CUPS-System zum drucken dabei, auch wenn man gar keinen Drucker angeschlossen hat. Dank der Metapakete kann man es auch nicht entfernen da es fester Teil des Sys ist.

    Ich schustere mir schon seit längerem Ubuntu deshalb selber zusammen. Das ist ziemlich einfach, man muss nur die Pakete kennen die APT holen soll. Hier ist 'ne sehr schöne Anleitung dazu: http://wiki.ubuntuusers.de/Minimalinstallation

  5. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Multikern 21.07.10 - 00:02

    sudo apt-get --no-install-recommends paket

    Damit habe ich mein Ubuntu erstmal um den ganzen SocialNetworking-Kram erleichtert...

  6. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Tommy45 21.07.10 - 00:43

    Wenn du ein Ubuntu für alte Rechner willst empfehle ich Lubuntu.

    http://lubuntu.net/

  7. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Forscher 21.07.10 - 01:10

    Tommy45 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn du ein Ubuntu für alte Rechner willst empfehle ich Lubuntu.
    >
    > lubuntu.net

    Und wo ist da jetzt der Unterschied bzw. Vorteil zu Xubuntu? Xfce vs. LXDE? Welche Vor- und Nachteile haben die zueinander? Außerdem: Lubuntu ist offenbar erst ab Version 10.10 ein offizielle Ubuntu-Derivat. Insofern dürfte die Verwendung der Ubuntu-Quellen noch ziemlich risikobehaftet sein.

    Wie auch immer. Danke für die Info, aber mir ging's im Wesentlichen um den direkten Vergleich zwischen Xubuntu und Mint.

  8. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Linuxgirl 21.07.10 - 08:16

    Lass es mich so ausdrücken: da beide relativ leichtgewichtige Desktopmanager verwenden, bleiben ein paar mehr Ressourcen für die Programme frei. Wenn du aber Programme wie OpenOffice oder andere Schwergewichte verwendest, bringt das wirlich nur ein bißchen mehr Tempo.
    Ansonsten unterscheiden sich die beiden nur in der Handhabung der Desktopoberfläche und da muß man einfach das finden, was einem selbst am ehesten liegt.
    Ich persönlich habe für mein altes Notebook eine normale Basisinstallation verwendet und als Desktopmanager einfach Fluxbox genommen, weil ich den am besten fand und er auch ein Leichtgewicht ist. Das hat für meine Zwecke schon ausgereicht, aber für wirklichen Tempogewinn braucht man schon ein Puppy Linux oder DSL, das auch von den Programmen Leichtgewichte einsetzt. Da ist dann aber vielleicht nicht das Lieblingsprogramm dabei und man installiert das entweder nach oder akzeptiert, was da ist. Qual der Wahl ;-).

  9. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Flexxie 21.07.10 - 09:47

    für alte rechner kann ich nur gentoo empfehlen.
    nach der grundinstallation den gcc optimieren, das komplette system neu compilieren und jeden auf dem papier doppelt so schnellen rechner mit ubuntu oder windows in sachen workflow überflügeln :)

  10. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor joman 21.07.10 - 10:14

    Flexxie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für alte rechner kann ich nur gentoo empfehlen.
    > nach der grundinstallation den gcc optimieren, das komplette system neu
    > compilieren und jeden auf dem papier doppelt so schnellen rechner mit
    > ubuntu oder windows in sachen workflow überflügeln :)

    … und dafür 20 mal solange brauchen bis alles läuft, bringt unterm Strich noch mehr Geschwindigkeitsverlust.

  11. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Dr. Rooney 21.07.10 - 13:11

    Flexxie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > für alte rechner kann ich nur gentoo empfehlen.
    > nach der grundinstallation den gcc optimieren, das komplette system neu
    > compilieren und jeden auf dem papier doppelt so schnellen rechner mit
    > ubuntu oder windows in sachen workflow überflügeln :)

    Das ist Schwachsinn und man kann es auch in mehreren Tests nachlesen, dass selbst kompilieren, wenn überhaubt, nur minimale Geschwindigkeitsvorteile bringt. Aber wenns dir Spaß macht ...

  12. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor dafsdfasdf 21.07.10 - 13:21

    > Ist Mint tatsächlich eher geeignet für schwächere Rechner als Ubuntu?
    > Immerhin ist es doch ein Ubuntu + LXDE + restricted-extras-Paket.

    Ja, wenn du wenig RAM hast, kann es was bringen, erwarte aber keine Wunder.

    >
    > Auch bei Xubuntu bin ich da skeptisch, da ja im Hintergrund auch ein
    > vollständiges Ubuntu werkelt, lediglich der Windowmanager wurde gegen LXDE
    > ersetzt. Aber der Windowmanager alleine ist ja nicht der einzige Grund der
    > die Performance beeinflusst.

    Da hast du Recht, aber grad bei Ubuntu legt man Wert auf Komfort, daher will man auch nicht auf alle nützlichen Hintergrundprozesse verzichten. Und selbst so stark reduzierte Systeme wie DSL oder Puppy Linux bringen nicht den riesigen Performanceschub.

    >
    > Denn wenn es lediglich am Windowsmanager läge, dann könnte man ja auch eine
    > normale Ubuntu-Version damit "umrüsten" und hätte ein flotteres System.
    >
    > Wie sind da eure Erfahrungen?

    Du kannst auch LXDE in einem normalen Ubuntu installieren, um es dir mal anzuschauen. Aber egal, wie du es machst, erwarte nicht, dass plötzlich alles rennt wie verrückt, nur weil du LXDE statt Gnome verwendest.

  13. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Multikern 21.07.10 - 16:14

    Forscher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tommy45 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Wie auch immer. Danke für die Info, aber mir ging's im Wesentlichen um den
    > direkten Vergleich zwischen Xubuntu und Mint.


    Im Fall Lubuntu vs LXDE-Mint dürften die Unterschiede nicht so groß sein:
    Mint bringt zusätzliche Konfigurationswerkzeuge mit und versucht den Benutzern die Installation von Software nochmals zu erleichtern; zudem soll das Design homogener sein.
    Da bei beiden dieser Distris LXDE zum Einsatz kommt, und auch die mitgelieferten Programme für den sparsamen Ress.verbrauch ausgelegt sind, wird es in dieser Hinsicht kaum ein Unterschied geben. Fazit: Wenn du LXDE willst, such dir das "Schönste" daraus aus...

    BTW: Wieso könnt ihr hier nicht einfach mal auf die Fragen anworten, anstatt irgendwelchen Blödsinn in den (virtuellen) Raum zu werfen.

  14. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Forscher 21.07.10 - 16:18

    Multikern schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [sinnvollen Text]
    > BTW: Wieso könnt ihr hier nicht einfach mal auf die Fragen anworten,
    > anstatt irgendwelchen Blödsinn in den (virtuellen) Raum zu werfen.

    Danke! :)

  15. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor welpe 21.07.10 - 23:46

    ich kann dafsdfasdf nur zustimmen. Xubuntu hatte bisher noch nicht einen wirklichen Gewinn gebracht. Da ich neulich las, dass puppy-linux demnächst auch auf die Ubuntu-sortware-quellen zurückgreift kann sich ein ubuntu-fan sicherlich auch damit anfreunden. Da diese Distri speziell für schwache Rechner konzipiert wurde, erspare ich mir auch einen Haufen Bastelei.

    Interessant finde ich die Entwicklung, wie sich immer mehr kleine Distries um ubuntu herum ansiedeln und wie im Fall von Linux-Mint Canonical zeigen wie es noch besser geht.

    Für mich ist Linux-Mint die erste Wahl für Einsteiger und solche die ohne viel Einarbeitung arbeiten möchten. Ich benutze Linux-Mint seit der Version 4 privat und auch beruflich und bin zufrieden.

  16. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Der Kaiser! 22.07.10 - 04:11

    > Ist Mint tatsächlich eher geeignet für schwächere Rechner als Ubuntu? Immerhin ist es doch ein Ubuntu + LXDE + restricted-extras-Paket.
    Der Unterschied von Linux Mint und Ubuntu ist hauptsächlich Komfort. Bei Linux Mint läuft mehr out-of-the-box.

    Es wird wichtige Firmware, Codecs, Flash und Java mitgeliefert. Es gibt eine sinnvolle Grundauswahl an Programmen. Und die Lieblingsprogramme der meisten, Gimp und Pidgin, sind auch dabei.

    Das sind so Sachen die man bei Ubuntu erst nachinstallieren müsste. Das macht Arbeit und klappt auch nicht immer ganz so reibungslos wie man das gerne hätte.

    > wenn es lediglich am Windowsmanager läge, dann könnte man ja auch eine normale Ubuntu-Version damit "umrüsten" und hätte ein flotteres System.
    Jein. Der Desktop besteht aus mehr als nur "Fenstermanager". Er wird zusammengesetzt aus Fenstermanager, Dateimanager (kümmert sich auch um die Icons auf dem Desktop) und Panel. Um ressourcenschonender zu sein musst du mehrere Komponenten austauschen. Und dann landest du irgendwann bei LXDE. (Oder einer Selbstbau Lösung.)

    Die Unterschiede von GNOME und XFCE sind nicht so gravierend. Der Dateimanager ist ein anderer. Am sonsten bedienen sie sich ziemlich gleich. Der Ressourcenverbrauch ist auch bei beiden in etwa gleich. (Ich hab sogar gelesen, bei GNOME geringer als bei XFCE.)

    Der Unterschied von XFCE und LXDE ist schon gravierender. Der Dateimanager von LXDE ist ausgereifter, dafür ist das mit den Icons auf dem Desktop nicht so ausgereift.* Du kannst zwar Icons erstellen, aber Drag'n'Drop funktioniert nur solala. Und du kannst sie auch nicht postionieren wie du willst. Der Ressourcenverbrauch von LXDE liegt ein ganzes Stück unter dem von XFCE.

    *Ich mach davon eh nicht viel Gebrauch.

    > Wie sind da eure Erfahrungen?
    Ich hatte vorher auf dieser Kiste Windows XP laufen. Ich denke Linux Mint in der LXDE Version läuft besser. :)

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  17. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Forscher 22.07.10 - 08:21

    WOW. So einen Erfahrungsbericht hatte ich gesucht! Danke dir!

    Der Kaiser! schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte vorher auf dieser Kiste Windows XP laufen. Ich denke Linux Mint
    > in der LXDE Version läuft besser. :)

    Selbst das normale Ubuntu läuft deutlich flotter als XP. Mich hatte vor allem interessiert ob Mint bzw. Xubuntu dies nochmal überbieten können, was man dafür in Kauf nehmen muss und wo die Unterschiede liegen. Vielen Dank für deinen Einblick!

  18. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor dafsdfasdf 22.07.10 - 09:23

    > > Ich hatte vorher auf dieser Kiste Windows XP laufen. Ich denke Linux
    > Mint
    > > in der LXDE Version läuft besser. :)
    >
    > Selbst das normale Ubuntu läuft deutlich flotter als XP. Mich hatte vor
    > allem interessiert ob Mint bzw. Xubuntu dies nochmal überbieten können, was
    > man dafür in Kauf nehmen muss und wo die Unterschiede liegen. Vielen Dank
    > für deinen Einblick!

    Wenn das normale Ubuntu deutlich flotter als XP läuft, hast du ein Problem mit deinem Windows XP.

    Wenn du einen halbwegs aktuellen Rechner hast (also 1 GB RAM oder mehr), bringt Xubuntu oder irgend ein anderes "leichtgewichtiges" Linux kaum oder keine Performancevorteile gegenüber Ubuntu.

    In Kauf nehmen musst du bei den reduzierten Distributionen, dass es an Komfort fehlt. Die Symbolleiste bei LXDE einzurichten erfordert z.B. schon ein gewisses Maß an Gedult. Mal eben auf Windows-Freigabe/WebDAV/FTP zugreifen geht bei Ubuntu/Gnome direkt aus dem Nautilus heraus, bei XFCE kann der Dateimanager sowas nicht. Man bekommt das alles in den Griff, aber es ist dann teilweise etwas Handarbeit notwendig.

    Also auf wirklich alten Rechnern ruhig mal XFCE/LXDE ausprobieren, auf aktueller Hardware gibt es keinen Grund dafür.

  19. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor www.de 22.07.10 - 09:38

    > Die Unterschiede von GNOME und XFCE sind nicht so gravierend. Der
    > Dateimanager ist ein anderer. Am sonsten bedienen sie sich ziemlich gleich.

    Sorry, das ist falsch. XFCE ist ein komplettes Desktop-Environment mit jeweils eigenem Fenstermanager, Startleiste, Taskleiste, Dateimanager, Sitzungsmanager und einigen Applikationen wie Terminal, Druckerverwaltung usw. Richtig ist, dass beide auf GTK basieren, sie sehen sich also sehr ähnlich.

    > Der Ressourcenverbrauch ist auch bei beiden in etwa gleich. (Ich hab sogar
    > gelesen, bei GNOME geringer als bei XFCE.)

    Nochmal sorry, aber das ist ziemlicher Quatsch. Mag sein, dass das irgendjemand mal irgendwo gepostet hat, aber es stimmt einfach nicht.

    >
    > Der Unterschied von XFCE und LXDE ist schon gravierender. Der Dateimanager
    > von LXDE ist ausgereifter, dafür ist das mit den Icons auf dem Desktop
    > nicht so ausgereift.* Du kannst zwar Icons erstellen, aber Drag'n'Drop
    > funktioniert nur solala. Und du kannst sie auch nicht postionieren wie du
    > willst. Der Ressourcenverbrauch von LXDE liegt ein ganzes Stück unter dem
    > von XFCE.

    Der Dateimanager unter LXDE ist ein recht neues Projekt und das merkt man ihm an jeder Ecke an, gutes Beispiel ist die (nicht funktionierende) Drag-&-Drop-Unterstützung. XFCE und LXDE nutzen beide GTK, der Performanceunterschied ist dementsprechend gering.

  20. Re: Für schwache Rechner geeignet?

    Autor Forscher 22.07.10 - 10:09

    dafsdfasdf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das normale Ubuntu deutlich flotter als XP läuft, hast du ein Problem
    > mit deinem Windows XP.

    Respekt gegenüber deiner fachlichen Kompetenz, wie schnell du so etwas beurteilen kannst, ohne die Rechner und deren Konfiguration auch nur zu kennen. Ich habe hier mehrere Rechner. U. a. einen etwas neueren Dual-Core mit 2 GB RAM und eine ältere Kiste mit 1 GB RAM. Wenn ein paar grundlegende Anwendungen wie Office nachinstalliert wurden, dauert alleine schon der Startvorgang bei XP > eine Minute, wenn man die Zeit berücksichtigt, in der Desktop nach dem Starten noch nicht vollständig reaktionsfähig ist. Bei Ubuntu (10.04) bleibt dies alles unterhalb einer Minute.

    Auch der Arbeitsfluss ist deutlich agiler, was sich vor allem auf dem älteren System deutlich bemerkbar macht. Die Anwendungen lassen sich schneller starten und reagieren auch deutlich flotter, selbst wenn mehrere Sachen parallel laufen.

    Allerdings habe ich noch zwei alte Laptops, wovon eines davon hardwarebedingt mit XP besser zurecht kam als mit Ubuntu (9.xx), aber damit ebenfalls träger war. Da ich dieses nun auf Vordermann bringen möchte, hatte ich meine Frage hier eingestellt.

    > Wenn du einen halbwegs aktuellen Rechner hast

    Lies bitte nochmal den allerersten Satz meines Threads.

    > In Kauf nehmen musst du bei den reduzierten Distributionen,
    > dass es an Komfort fehlt.

    Das ist nicht das Problem. Es soll im Wesentlichen als Mittel zum Zweck dienen und reibungslos funktionieren.

    > Die Symbolleiste bei LXDE einzurichten erfordert z.B. schon
    > ein gewisses Maß an Gedult. Mal eben auf Windows-Freigabe/WebDAV/FTP
    > zugreifen geht bei Ubuntu/Gnome direkt aus dem Nautilus heraus, bei XFCE
    > kann der Dateimanager sowas nicht. Man bekommt das alles in den Griff, aber
    > es ist dann teilweise etwas Handarbeit notwendig.

    Naja - so etwas ist dagegen schon eher ärgerlich, da es nicht (nur) als Experimentierkiste und Baustelle gedacht ist. Zuverlässigkeit und Funktionalität haben da schon Priorität. Danke dir.

  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Entschuldigung, nur registrierte Benutzer dürfen in diesem Forum schreiben. Klicken Sie hier um sich einzuloggen


Meistgelesen
  1. Browser

    Kauft Facebook Opera?

  2. Libreoffice

    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

  3. Datenschutz

    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

  4. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51

  2. Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr

  3. Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16

  4. Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45

  5. Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17

Mehr



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lockheed Martin: US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett
Lockheed Martin
US-Soldaten in Afghanistan bekommen Exoskelett

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

  1. Rüstung Ramsch-Technik aus China in US-Waffensystemen

Landgericht Hamburg: Blogger haftet für eingebettetes Youtube-Video
Landgericht Hamburg
Blogger haftet für eingebettetes Youtube-Video

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.

  1. Youtube-Streit Gema legt Berufung ein und pocht auf Transparenz
  2. Gema gegen Youtube Beide sehen sich als Gewinner
  3. Gema gegen Youtube Medienanwalt erwartet ab morgen weitere Youtube-Sperren

Owncloud Inc.: "Wir sind kein Serviceprovider"
Owncloud Inc.
"Wir sind kein Serviceprovider"

Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.

  1. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud 4.0 verschlüsselt Daten auf dem Server
  2. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud erhält Android-Applikation
  3. Persönlicher Onlinespeicher Owncloud 2012 auch mit kostenpflichtigem Support

  1. Browser: Kauft Facebook Opera?
    Browser
    Kauft Facebook Opera?

    Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

  2. Datenschutz: Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft
    Datenschutz
    Neue EU-Regeln zu Cookies treten in Kraft

    Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

  3. Libreoffice: "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"
    Libreoffice
    "Wir wollen Nutzer in die ODF-Welt ziehen"

    Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.


  1. 14:48

  2. 14:29

  3. 14:24

  4. 12:30

  5. 12:23

  6. 18:49

  7. 18:33

  8. 18:08