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Container-Distros

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  1. Container-Distros

    Autor Die Container 25.08.10 - 17:16

    Nur so eine Idee beim Lesen des Textes:

    Container-Distros wären nett.
    Da hat man einen Home-Bereich. Verschlüsselt usw. Nenne ich mal "home".
    Und halt die Distro am Stück in einem Container "system" der sich nicht ändert. Je nach Release-Häufigkeit macht man einen dritten Container "/usr" der Änderungen enthält.

    Die Idee ist dann, das man den "system"-Container einfach den Container aus dem neuen ISO ersetzt, wenn ein neues Release kommt. "/usr" ist so la la weil manches updates sind, anderes aber hinzu-installationen, wenn man z.b. skype dazu haben will und es (natürlich) nicht dabei ist.

    Wer kein "/usr" anlegt, hat auch keine Viren oder Trojaner.
    Oder halt nur im Home-Verzeichnis weil er sich unbedingt den 0dayz-Firefox und alle gammeligen Extensions installieren musste.

    Knoppix ist ansatzweise so etwas. Diese Distros setzen aber nicht auf Geschlossenheit und "boxing" zu Sicherheitszwecken. Meist packen sie sich normal auf Platte aus und sind dann ein normales debian/ubuntu oder sowas.
    Bei USB-Installation arbeiten sie partiell boxed. Aber das /usr ist nicht grade klein und mit /home gemischt.

    Für Admins wären closed-box-System wo nur "system" und home existiert, am einfachsten.
    Auch für Appliances wie Asterisk usw. wäre es wartungs-freier, wenn die User nicht an "system" sondern nur an den Config-Dateien herumfuddeln könnten. Und das würde man per diff zu den default-Configs schnell erkennen.

  2. Re: Container-Distros

    Autor nepumuk 25.08.10 - 18:07

    Das ist doch problemlos möglich.
    Du musst nur variable Verzeichnisse auf eigne Platten/Partition auszulagern und beim Setup erneut mounten. Z.B.
    /home
    /var
    /opt
    /tmp

    und evt. noch /etc, wobei ich eher dazu tendiere, /etc zu sichern und nur die von mir selbst angepassten config files (httpd.conf, smb.conf, etc.) manuell auf das neue System zu kopieren.

    Und ich glaube bei dem aktuelle Ubuntu kannst du die Liste der installieren Pakete exportieren und bei Bedarf wieder einspielen.

    Ich würde eine eigne Platte empfehlen, dann kann man die System Platte (die kann ja ruhig etwas kleiner sein) komplett löschen und neu installieren. i.d.R. erkennt das Setup die verwendeten Partitionen und ortnet die wieder passend zu.

    Das ist total super, wenn man nach dem von Grund auf neu installieren nach dem ersten Starten alle Programmeinstellungen (E-Mail Account etc.) behält und nix mehr einrichten braucht (am Besten kriegt dein neuer User die selbe UID wie der alte, dann hat man keine Probleme mit Berechtigungen)

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