Was ja für den Serverbetrieb ja nicht gilt, da ist Linux absoluter Marktführer, schließlich verwendet man so einen Rotz wie Gnome, KDE oder XFCE hier nicht.
Diese Forkerei geht doch mehr als auf den Sack... nur weil ein paar Nerds sich über Farbkleckserei streiten, muss das die gesamte Community mit ausbaden.
Ist ja schön, wenn jeder eine andere Meinung und andere Ideen hat. Aber diese gegeneinander auszuspielen ist doch mehr als lächerlich.
Es ist schlimm, dass Leute die in der Linuxwelt Rand und Namen haben, nicht smehr voneinander wissen wollen. Deshalb ist meiner Meinung nach Linux derart fragmentiert, dass ein unerfahrener Benutzer erstmal ein halbes Informatikstudium braucht, um sich erstmal die ganzen Begriffe, Abhängigkeiten und was weiß der Kuckuck was noch einzuprägen.
Erstmal muss man sich eine Distro aussuchen. Und sich danach zwischen Begriffen wie Mate, Gnome, Cinnamon, Unity, KDE, XFCE, etc. entscheiden. Kein Wunder haben viele Nutzer keine Lust auf das, egal wie leistungsfähig gegenüber Windows ist.
Sowas geht mir tierisch auf die Fleischpeitsche, vor allem weil ihr Linux, freie Software und die Informatik so nicht weiterbringt.
Fork you!!! Ein Linux-Nutzer.
5 mal bearbeitet, zuletzt am 06.08.12 23:51 durch Spitfire777.
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Völlig richtig! Genau darüber rege ich mich seit Jahren bei Linux und - weil bevorzugter KDE-Benutzer - KDE auf!
Das Grundproblem: Linux wurde als Idee geboren mit der Vorstellung einer freien Gestaltung. Mit der Offenheit ging einher, dass eine Reihe von Wichtigtuern in die Gruppen der Programmierer eingedrungen sind, die mit Verbissenheit ihre eigene Vorstellung durchsetzen wollen.
Für Linux selbst waren es Leute wie Greg Kroah-Hartman & Co., die mit Fanatismus sich - undemokratisch - gegen den Rest durchsetzen wollten z. B. mit dem Verdammen sämtlicher proprietärer Treiber (ohne Alternativen anbieten zu können). Im KDE-Team wurden im Monatstakt neue Ideen geboren und wieder versenkt - Rücksicht auf die Nutzer: Haben wir nicht nötig. Wer sich Mal anschaut, was das KDE-Team mit viel verbohrtem Fanatismus und sehr viel mehr Ahnungslosigkeit aus z. B. dem Konqueror (war Mal die eierlegende Wollmilchsau schlechthin und toppte jeden anderen Browser), KMail (war Mal ein verdammt guter Versuch einer Outlook-Alternative, ist aber von den Entwickler-Schwätzern inzwischen gekonnt an die Wand gefahren worden) usw. usf. gemacht hat, steht fassungslos vor dem desaströsen Ergebnis.
Dasselbe scheint bei Ubuntu (mit Unity), bei Golem (z. B. mit Nautilus usw.) derzeit abzulaufen.
Und keiner kapiert, dass diese ewige Forkerei vor allem einem zuspielt: Microsoft! Eines der Hauptargumente gegen OpenSource und Linux war stets, dass es keine Kontinuität gebe, dass man auf den guten Willen freiwillig programmierender angewiesen sei, die sich von heute auf morgen vom bisherigen Programm abwenden und irgendeiner irrwitzigen anderen Idee nachjagen können.
Kann man sich nicht endlich, um so etwas zu verhindern, allseits darauf verständigen, dass diese ganzen Egomanen, diese eitlen Laffen, diese verbohrten Hüter der vermeintlich reinen Lehre (besser wohl Leere) einfach aus allen Projekten hochkant rauswirft?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.08.12 09:16 durch mb (Golem.de).
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Es zwingt euch niemand diese(n) oder jehne(n) DE / WM zu benutzen.
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Sehe ich genauso. Es fehlen ein oder zwei Referenz-Linuxe am Markt. Unixe die jeder benutzen kann, und auf die man sich verlassen kann.
So das auch Spielehersteller nur für eine Distribution entwickeln müssen.
Das war mit Suse und den ersten Ubuntus schon mal besser.
Aber wie es jetzt ist, wird Microsoft wieder total in die Hände gespielt.
Auch Apple liefert ein gutes Unix ab und gleich die optimale Hardware dazu.
Ich dachte die Zeit der Elite-User und Ego-Entwickle, die unter sich bleiben wollten und andere als Lamer bezeichneten, ging mit den 8/16-Bit-Ära unter.
Es ist aber wahrscheinlich nicht so, das Linux für alle frei verfügbar und nutzbar sein soll.
Schade, das damit einer viel primitiveren Spezies Namens Windows der Boden bereitet wird.
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