Was macht es so schwer eine Distribution auf ARM zu Portieren?
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Fehlende Fertigkeiten den ARM CPUs die mitunter sehr starken Unterschiede zwischen diesen.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Wird dies nicht beim Kompilieren automatisch gemacht? Ich dachte mal, das man heutzutage kaum noch Prozessorabhängig Programmiert. Aller höchstens noch dass man die Programmierung so plant, dass man viele Dinge Parallel rechnen kann.
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teleborian schrieb:
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> Wird dies nicht beim Kompilieren automatisch gemacht? Ich dachte mal, das
> man heutzutage kaum noch Prozessorabhängig Programmiert. Aller höchstens
> noch dass man die Programmierung so plant, dass man viele Dinge Parallel
> rechnen kann.
Das stimmt, aberlerdings gibt es Programm die diese Erfordern.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Thaodan schrieb:
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> teleborian schrieb:
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> > Wird dies nicht beim Kompilieren automatisch gemacht? Ich dachte mal,
> das
> > man heutzutage kaum noch Prozessorabhängig Programmiert. Aller höchstens
> > noch dass man die Programmierung so plant, dass man viele Dinge Parallel
> > rechnen kann.
> Das stimmt, aberlerdings gibt es Programm die diese Erfordern.
Aber wie gesagt, kann man Extra-Features wie MMX doch beim Kompilieren der Pakete an- oder ausschalten. Ich denke der Hauptaufwand für Suse ist das Testen. Linux und die zugehörigen Programme laufen doch seit gefühlten Ewigkeiten auf irgendwelchen beschränkten und unüblichen Plattformen.
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Es gibt aber auch welche die ohne diese gar nicht laufen...
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-- Georg Schramm
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Das erste Problem sind die Fehlenden Standards. Bei x86 gibt vom Prinzip Intel vor was in einer Generation drin sein muss und welche Schnittstellen wie aussehen. Wenn mal jemand eine Extrawurst probiert, gibt es auch da Probleme.
Bei ARM weiss man fern von den Entwicklerboards nie was tatsächlich drin ist. Den Standard, an den sich alle halten gibt es nicht. Dazu kann sich jeder seine CPU nach belieben basteln lassen. Die Komponenten sind nahezu closed-Source, da die Zulieferer im Embeddedbereich bisher sowieso in einer eigenen Welt agieren. Da sieht es mit offenen Specs und freien Treibern aus wie bei x86 vor 15 Jahren.
So wie ich es verstanden habe gibt es bei x86 eine Schnittstelle, die du auch nach der vorhandenen Hardware fragen und die nötigen Treiber automatisch lädst. Bei ARM gibt es das, wie ich es mitbekommen habe wohl nicht, wenn du kein direkt angepasstest Image hast müssen die Treiber per TryAndError geladen werden. Und nicht zuletzt ändern die Hersteller durch Kostenoptimierung, Fehlerbehebung, ... mal eben irgendwelche Komponenten ohne genauere Dokumentation.
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teleborian schrieb:
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> Was macht es so schwer eine Distribution auf ARM zu Portieren?
Was bringt dich zu der Annahme, dass es schwer wäre? Ein dreiviertel Jahr für einen Port ist doch wenig.
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Thaodan schrieb:
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> Es gibt aber auch welche die ohne diese gar nicht laufen...
Ihr vergesst ein wenig, dass es um mehr geht als nur den Compiler aufzurufen und gut.
Es muss getestet werden, es müssen Treiber eingepflegt werden, der Kernel muss entsprechend konfiguriert werden. Evtl. muss sogar der Prozess-Scheduler gegen einen anderen ausgetauscht werden, Programme müssen evtl. abgeändert werden, Änderungen müssen dokumentiert werden, Patches müssen generiert werden, jeder Patch muss getestet werden, jedes Paket muss neu geschnürt werden,...
Für die Umstellung hat SuSe Novell weder außergewöhnlich lange noch außergewöhnlich wenig Zeit benötigt.
BTW: Programme müssen ggf. auch dann abgeändert werden, wenn sie nicht prozessorspezifische Features nutzen. (Stichwort: Speichermanagement)

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Danke das wusste ich alles nicht.
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