Da hat sich ein tragisches Häufchen von Lennart-Hassern aus der anti-systemd Tea Party zusammengefunden, und werkelt nun kopflos an einem Alles-muss-anders-sein-Fork, obwohl keiner der von ihnen angegebenen Gründe wahr ist (udev würde separates /usr verhindern oder udevd könnte nicht ohne systemd kompiliert werden). Code wird umgegraben, ohne ihn zu verstehen, Bugs werden eingeführt. In ihrem IRC-Channel jammern sie sich gegenseitig vor, wer sie alles auf G+ geblockt hat. Das Ganze nennen sie "agile":
http://thread.gmane.org/gmane.linux.gentoo.project/2226/focus=81229
Den vernünftigen Gentoo-Entwicklern ist das ziemlich peinlich, weil Gentoo damit in der Linux-Gemeinde öffentlich lächerlich dasteht.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.12 14:43 durch ChristianG.
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Ich gebe dir in den meisten Punkten recht. Was mich jedoch mächtig nervt ist die Stutenbissigkeit der Entwickler. Warum läßt man die Leute nicht erstmal machen und guckt wie es sich entwickelt. Aber diese von oben herab Kommentierung der udev Entwickler spricht nicht gerade von geistiger Reife. Es gibt nur einen Grund, warum die alle gleich so überreagieren: Sie wissen genau das udev ein großer Haufen Scheiße ist und schon hätte längst ausgemistet werden müssen.
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__max__ schrieb:
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> Ich gebe dir in den meisten Punkten recht. Was mich jedoch mächtig nervt
> ist die Stutenbissigkeit der Entwickler. Warum läßt man die Leute nicht
> erstmal machen und guckt wie es sich entwickelt. Aber diese von oben herab
> Kommentierung der udev Entwickler spricht nicht gerade von geistiger Reife.
> Es gibt nur einen Grund, warum die alle gleich so überreagieren: Sie wissen
> genau das udev ein großer Haufen Scheiße ist und schon hätte längst
> ausgemistet werden müssen.
So siehts aus!
GKH ist sich bewusst dass die Entwicklung von udev alles andere als geradlinig verläuft.
Ausserdem: Bellende Hunde......
GKH ist eine Leitfigur in der Szene, keine Frage. Aber seine Reaktion ist einfach zu leicht zu durchschaun.
Andererseits ist diese Diskussion erfrischend. Vllt. ändert sich jetzt etwas?!
Btw. Das Projekt Gentoo macht sich bestimmt nicht lächerlich mit einem "schlechten" Fork von udev.
GKH u.a soll sich lieber mit nVidia behängen. Damit haben er/sie genug zu tun.
p.s
"They started with stripping our copyright from a number of files, and next they make changes like these"
"Piraten-Vorstand Schramm tritt zurück"
Ob Lennart noch eine Freundin sucht?
1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.12 15:22 durch cyzz.
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cyzz schrieb:
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> "They started with stripping our copyright from a number of files, and next
> they make changes like these"
> "Piraten-Vorstand Schramm tritt zurück"
>
> Ob Lennart noch eine Freundin sucht?
Sorry, aber Copyright von Code zu entfernen ist alles andere als ein Kavaliersdelikt.
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ChristianG schrieb:
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> cyzz schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > "They started with stripping our copyright from a number of files, and
> next
> > they make changes like these"
> > "Piraten-Vorstand Schramm tritt zurück"
> >
> > Ob Lennart noch eine Freundin sucht?
>
> Sorry, aber Copyright von Code zu entfernen ist alles andere als ein
> Kavaliersdelikt.
Diese Nummer dass jede Datei mit dem sinnlosen Copyright-Wust gefüllt werden muss ist aber daneben. Ist das Paket einheitlich lizenziert reicht ein Lizenzhinweis im Sourcecode in einer Datei. Zeig mir die Stelle in den fraglichen Lizenzen, die das Vollscheißen jeder Datei mit dem Müll verlangen.
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ChristianG schrieb:
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> cyzz schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > "They started with stripping our copyright from a number of files, and
> next
> > they make changes like these"
> > "Piraten-Vorstand Schramm tritt zurück"
> >
> > Ob Lennart noch eine Freundin sucht?
>
> Sorry, aber Copyright von Code zu entfernen ist alles andere als ein
> Kavaliersdelikt.
Das ist eine Sache der Auslegung, wie sehr bestimmte Lizenzpraktiken veraltet sind.
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Das witzige ist ja, Greg Kroah Hartman ist selbst Gentoo Dev und Initiator von udev.
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Greg arbeitet für Linux Foundation, Gentoo Entwickler war er nie.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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bstea schrieb:
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> Greg arbeitet für Linux Foundation, Gentoo Entwickler war er nie.
Ja, er arbeitet für die Linux Foundation, nebenbei ist er aber Dev/Maintainer bei Gentoo!
Guck selbst auf der Developer Liste von Gentoo ;)
gregkh Greg Kroah-Hartman 0xDB2DFB29 USA Kernel
http://www.gentoo.org/proj/en/devrel/roll-call/userinfo.xml
Greg Kroah-Hartman gregkh Member ( Kernel, git-sources, gentoo-sources, udev, hotplug etc. )
http://www.gentoo.org/proj/en/kernel/index.xml
Additionally, he helps to maintain the Gentoo Linux packages for these programs, and helps with the kernel package.
http://en.wikipedia.org/wiki/Greg_Kroah-Hartman
2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.11.12 20:28 durch PyCoder.
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PyCoder schrieb:
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> Das witzige ist ja, Greg Kroah Hartman ist selbst Gentoo Dev und Initiator
> von udev.
Wie gesagt, die meisten Gentoo-Entwickler schämen sich in Grund und Boden für diese Spinner-Fork-Gruppe.
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Danke für die Links. Scheinbar widersprechen sich einige Quellen, einseits gibt er die Maintainership von udev auf, aber übernimmt die Aufgabe für Gentoo. Dann wird er als Paketierer oder als Entwickler betitelt.
--
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html
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ChristianG schrieb:
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> PyCoder schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das witzige ist ja, Greg Kroah Hartman ist selbst Gentoo Dev und
> Initiator
> > von udev.
>
> Wie gesagt, die meisten Gentoo-Entwickler schämen sich in Grund und Boden
> für diese Spinner-Fork-Gruppe.
Meine Güte, lass die Leute doch rumwurschteln. In zwei Wochen ist das Thema durch.
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__max__ schrieb:
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> Ich gebe dir in den meisten Punkten recht. Was mich jedoch mächtig nervt
> ist die Stutenbissigkeit der Entwickler. Warum läßt man die Leute nicht
> erstmal machen und guckt wie es sich entwickelt. Aber diese von oben herab
> Kommentierung der udev Entwickler spricht nicht gerade von geistiger Reife.
> Es gibt nur einen Grund, warum die alle gleich so überreagieren: Sie wissen
> genau das udev ein großer Haufen Scheiße ist und schon hätte längst
> ausgemistet werden müssen.
Kann ich nur bestätigen. Ich muss meinen Testrechner (Ubuntu 10.04 LTS) oft zwei- oder gar dreimal starten, weil udev wegen eines noch nicht eingehängten Filesystems versagt. Da funktioniert dann weder Keyboard noch Maus, stattdessen muss man einen Power-Off-Reset machen. Auf einem identischen Rechner mit Ubuntu 8.04 LTS passiert das nicht. Wie soll ich so einen Dreck denn anderen Nutzern vermitteln, die eventuell von Windows zu Linux wechseln würden? Momentan kann ich Linux wirklich keinem empfehlen, obwohl ich selbst es schon seit Jahren nutze.
Have a nice day
daydreamer42
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ChristianG schrieb:
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> Den vernünftigen Gentoo-Entwicklern ist das ziemlich peinlich, weil Gentoo
> damit in der Linux-Gemeinde öffentlich lächerlich dasteht.
Linux bekleckert sich in letzter Zeit nicht mit Ruhm. Das bekommt aber in der wirklichen Welt abseits von Nerd Mailinglisten eh niemand mit.
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@OP
Poettering ist a) ein arrogantes Arschloch und b) kann er nichts anderes außer verbuggte Bloatware schreiben, sieh Pulseaudio. Die udev-Problematik kam letztes Jahr PI mal Daumen in genau diesem Zeitraum auf, da udev und Systemd nicht ohne einander können. Ich hatte zu dem Zeitpunkt seit über 1 1/2 Jahren ein stabiles Gentoo mit 8 Partitionen laufen, unter anderem mit /usr/, was mir dank der Dependency die durch udev mitgezogen wurde, das verdammte System zerschossen hat. mdev war zu dem Zeitpunkt viel zu frickelig und seit dem hab ich kein Gentoo mehr angefasst. Es ist mehr als Vernünftig endlich einen Fork von udev zu machen. Systemd ist die reinste Katastrophe und könnte fast schon als eigenständiges Betriebssystem angesehen werden. Eine Harddependency ist völlig hirnverbrannt, ganz besonders dann, wenn man keine rpm basierende Distribution (RH) nutzt die eben kein Systemd nutzt.
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><((((º>
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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yudothat schrieb:
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> @OP
>
> Poettering ist a) ein arrogantes Arschloch und b) kann er nichts anderes
> außer verbuggte Bloatware schreiben, sieh Pulseaudio. Die udev-Problematik
> kam letztes Jahr PI mal Daumen in genau diesem Zeitraum auf, da udev und
> Systemd nicht ohne einander können. Ich hatte zu dem Zeitpunkt seit über 1
> 1/2 Jahren ein stabiles Gentoo mit 8 Partitionen laufen, unter anderem mit
> /usr/, was mir dank der Dependency die durch udev mitgezogen wurde, das
> verdammte System zerschossen hat. mdev war zu dem Zeitpunkt viel zu
> frickelig und seit dem hab ich kein Gentoo mehr angefasst. Es ist mehr als
> Vernünftig endlich einen Fork von udev zu machen. Systemd ist die reinste
> Katastrophe und könnte fast schon als eigenständiges Betriebssystem
> angesehen werden. Eine Harddependency ist völlig hirnverbrannt, ganz
> besonders dann, wenn man keine rpm basierende Distribution (RH) nutzt die
> eben kein Systemd nutzt.
+10
leider lassen sich die meisten (weil sie keine ahnung haben wovon sie da reden) von Poettering und Co nen Bären aufschwatzen.
Die Entwicklung, die udev mit systemd im moment nimmt ist alles andere als gesund. es gibt viele gute ideen in systemd, das bestreitet auch niemand, aber die entwickler ziehen da dinge zusammen, dass man das gefühl bekommt sie wollen alle anderen systeme abhängig von allein ihren komponenten machen.
was für probleme das bringt haben wir ja nicht nur mit pulse schon gesehen, auch wenn die idee ja gut war. wenn aber die ausführung nur von einem/wenigen kontrolliert wird und alles andere abgeblockt wird, dann kommt da in der regel nichts gutes raus.
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