Entschuldigung, aber das muss man einfach mal so sagen.
Wenn ihr schon mal was neu machen wollt, dann macht es _richtig_. Ein Projekt, das mit 30 Megabyte Quellcode beginnt (ungefähr was der Linux-Kernel hat) und ein relativ triviales Problem löst kann man als gescheitert ansehen.
Dabei ist es ja nicht so, als ob das andere nicht schon mal besser gemacht hätten. Es gibt zum Beispiel OpenFirmware. Das ist viel kleiner und hat ungefähr den gleichen Funktionsumfang.
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Hör mir auf. Warum was jahrzehntelang Erprobtes einsetzen wenn man was Neues entwickeln kann? Denn für den Windows-Kopierschutz hätte es auch eine OF-Erweiterung getan.
Andererseits könnte Microsoft mit OF keine anderen Betriebssysteme aussperren.
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Das Problem ist nicht UEFI selbst, sondern Secure Boot.
Wer sich allerdings derzeit ein Board mit UEFI kauft (egal ob einzeln oder verbaut), ist selber Schuld. Der Kluge wartet die nächsten 2 Jahre ab. Dann sollten die meisten Kinderkrankheiten raus sein.
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Glaub mir, bei 30+XXX Megabytes an Quellcode wird es noch _viele_ Jahre dauern, bis wir überhaupt daran denken können, dass da auch nur Ansatzweise die gröbsten Fehler draußen sind.
Wir reden hier von Software in der Größenordnung des Flash Plugins. Und bei dem ist auch nicht abzusehen wann das mal halbwegs sicher wird.
Selbst der Linux-Kernel, der sehr vorsichtig entwickelt wird, und auf dessen Quellcode sehr häufig Leute aus dem Sicherheitsbereich schauen, ist nicht fehlerfrei. Und der ist ähnlich groß.
Und dieser gigantische Softwareklotz macht nichts anders als zu booten. In den 30 Megabytes sind noch nicht mal die Routinen für die Hardwareinitialisierung mit drin.
Im Prinzip ersetzen diese 30 Megabytes ein paar Assemblerbefehle im BIOS. Nämlich die, die den ersten Sektor der Platte ins RAM laden und ausführen.
Ich sag hier nicht dass das BIOS irgendwie gut wäre, aber es war zumindest halbwegs klein. Es muss doch Möglichkeiten geben die benötigte Funktionalität auch mit weniger Code hin zu bekommen.
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tingelchen schrieb:
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> Das Problem ist nicht UEFI selbst, sondern Secure Boot.
Jep das sollte man wirklich Trennen UEFI ist schon aufgrund der Unterstützung von GPT nicht verkehrt um so die Grenze von 2TB pro Partition zu überstpringen
>
> Wer sich allerdings derzeit ein Board mit UEFI kauft (egal ob einzeln oder
> verbaut), ist selber Schuld. Der Kluge wartet die nächsten 2 Jahre ab. Dann
> sollten die meisten Kinderkrankheiten raus sein.
Die jetzigen Boards dürften fast alle noch einen Kompatibilitätsmodus haben mit dem man arbeiten kann, denn im extrem Fall hat man heute keine Wahl mehr wenn der aktuelle Computer kaputt geht
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robinx999 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> tingelchen schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das Problem ist nicht UEFI selbst, sondern Secure Boot.
> Jep das sollte man wirklich Trennen UEFI ist schon aufgrund der
> Unterstützung von GPT nicht verkehrt um so die Grenze von 2TB pro Partition
> zu überstpringen
GPT erfordert kein UEFI.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Eigentlich braucht man heute nur ein Bios der den Recherner anmacht und die Platte lädt den Rest macht eh das OS, UEFI ist das genaue Gegenteil da wäre Coreboot besser.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.02.13 15:11 durch Thaodan.
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Aber tritt das Problem mit dem Samsung Laptop nicht unabhängig von Secure Boot mit UEFI auf?
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Thaodan schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> robinx999 schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > tingelchen schrieb:
> >
> ---------------------------------------------------------------------------
>
> > -----
> > > Das Problem ist nicht UEFI selbst, sondern Secure Boot.
> > Jep das sollte man wirklich Trennen UEFI ist schon aufgrund der
> > Unterstützung von GPT nicht verkehrt um so die Grenze von 2TB pro
> Partition
> > zu überstpringen
> GPT erfordert kein UEFI.
Für Linux stimmt das wohl. Windows benötigt EFI für GPT
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Was Technisch aber wohl kaum zu begründen ist, ich denke das man das Extra gemacht hat.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Casandro schrieb:
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> Entschuldigung, aber das muss man einfach mal so sagen.
>
> Wenn ihr schon mal was neu machen wollt, dann macht es _richtig_. Ein
> Projekt, das mit 30 Megabyte Quellcode beginnt (ungefähr was der
> Linux-Kernel hat) und ein relativ triviales Problem löst kann man als
> gescheitert ansehen.
>
> Dabei ist es ja nicht so, als ob das andere nicht schon mal besser gemacht
> hätten. Es gibt zum Beispiel OpenFirmware. Das ist viel kleiner und hat
> ungefähr den gleichen Funktionsumfang.
Stimmt, die Größe entscheidet immer alles. Windows 3.11 ist deswegen auch viel besser als Ubuntu oder Windows 7 -> weil viel kleiner.
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Thaodan schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Was Technisch aber wohl kaum zu begründen ist, ich denke das man das Extra
> gemacht hat.
Doch weil getrickst wurde. Und sich Linux da nicht wirklich an den Standard hält http://en.wikipedia.org/wiki/BIOS_Boot_partition und da GPT für EFI geräte gefordert wird ist EFI auch ein WEG GPT durchzusetzen.
Wobei bei Windows noch hinzu kommt das 32bit versionen GPT zwar lesen können, aber nicht davon booten können
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Thaodan schrieb:
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> Eigentlich braucht man heute nur ein Bios der den Recherner anmacht und die
> Platte lädt den Rest macht eh das OS, UEFI ist das genaue Gegenteil da wäre
> Coreboot besser.
Eigentlich braucht man gar kein Bios, weil man auch heute noch auf Steintafeln Zahlen ritzen könnte...
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+1
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Dieses spezielle Problem, laut Beitrag, ja. Weil Samsung zu dämlich ist einen brauchbaren Treiber zu entwickeln. Nun ja... ist ja jetzt auch keine Neuigkeit bei Samsung. Die meisten Probleme hängen allerdings allesamt mit dem Secure Boot Mist zusammen und gehen ebenfalls bis zu dem Punkt wo gar kein System mehr auf den Geräten hochgefahren werden können.
Solange das so ist, das man bei der Installation eines OS Gefahr läuft sein System Softwaretechnisch zu schrotten, so lange sollte man sich von UEFI fern halten.
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Das BIOS macht mehr als nur den ersten Sektor auf der Platte zu laden. Bis das OS überhaupt berührt wird, führt das BIOS eine vollständige Initialisierung auf Hardwareebene, aller Komponenten im Rechner, durch.
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In diesem fall tut sie es tatsächlich irgendwie. Ein Betriebssystem ist umgangssprachlich mehr oder weniger eine Sammlung von Software. Man kann nun drüber streiten ob die ganze Software, Librarys und Frameworks wirklich notwendig sind, allerdings sie stören auch meist nicht, da ein Betriebsystem nicht für eine bestimmte Funktion ausgelegt ist.
So und UEFI... das hat eine bestimmte Funktion: Es soll einfach nur die dämliche Kiste starten, wofür um Himmels willen braucht man dort 30MB Code? Es initialisiert offensichtlich nicht mal die Hardware ...
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Adobe sollte man auch nicht als Maßstab für so was nehmen ;) Das die Jungs Probleme mit ihrem eigenen Code haben ist jetzt kein großes Geheimnis. Da sind die Kernel Hacker schon ein ganz anderes Kaliber.
Zumal der Kern des Kernels stabil und sicher ist. Mit allen Modulen ist der Linux Kernel auch deutlich größer als 30MB. Dazu kommt, das man bei einem Kernel ganz andere, sehr komplexe, Probleme lösen muss, die man bei einem EFI nicht hat.
Ob 30MB für ein Stück Software in diesem Bereich hoffnungslos übertrieben ist? Ja... zu 100% kompletter Schwachsinn. Aber gut... Microsoft wollte es unbedingt haben und solange Windows den PC Sektor dominiert müssen alle anderen springen, wenn MS sagt *hüpf*.
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Klar aber der BIOS und UEFI kann weitaus mehr.
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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Klar aber wo steht das die Abseits des Standards ist?
Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
-- Georg Schramm
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