Der Kunde hätte immer das aktuellste System mit gutem Gefühl und
MS könnte nicht nachziehen, da niemand bereit wäre jedes Jahr 1-2mal 150 EUR zu berappen. Zudem hätten die Windaus immer das Gefühl, mit nun noch älterer Software arbeiten zu müssen.
Nur weil etwas neu/aktuell ist muss es noch lange nicht GUT sein!
Ich z.B. spiele nur Sicherheitspatches ein, mache aber kein Upgrade auf neuere Versionen, weil ich die zuverlässigkeit sorgfältig gestesteter Releases schätze.
So spaare ich Zeit und Nerfen weil ich nicht die ganze Zeit gegen verbuggte neue Funktionen ankämpfen muss und somit nicht am Frickeln bin.
Auch Datenverlust, aufgrund Fehlerhafter Software, hatte ich zum Glück noch nie (trotz regelmäßiger Backups) !
Keks
Ich bin zwar auch gerne immer auf dem aktuellen Stand, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass man bei mancher Software doch besser mal wartet - bei Linux finde ich das recht gut gelöst, wenngleich ich mehr auf Windows arbeite und Linux nur in VMs nutze...
Generell finde ich Linux in der Konfiguration und Wartbarkeit zu komplex, wenn es an Sonderanpassungen und Konfiguration geht (sofern man sich nicht mit der Konsole rumschlagen will).
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KeksChaot schrieb:
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> So spaare ich Zeit und Nerfen [...]
Du sparst Regeländerungen?
Merke:
Nerf=Regeländerung
Nerv=Hirnnerv
[quote]So spaare ich Zeit und Nerfen[/quote]
...das passiert, wenn man Windows nutzt :D
das gleiche gilt auch umgekehrt.
Wenn ich ein altes system habe und weil ich programm xy brauche auf dem server, was im alten debian nicht drin ist bzw entweder nur als (inoffizieller) backport oder nur als source verfügbar ist bedeutet das eine schweine arbeit das alles wieder aufzusetzen.
Wenn man das ganze einfach aus den debian quellen installieren kann hat man wesentlich weniger arbeit.
Ein strafferer Release Zyklus tut Debian wirklich gut, denn es ist mit abstand die altbackendste Distribution von allen. Das bedeutet nicht, dass das schlecht ist.
Es bedeutet lediglich, dass der Aufwand einen Debian Server aufzusetzen dadurch steigt, da man alles von hand nachinstallieren muss. Das ganze wäre eben mit einem strafferen Releasezyklus in soweit abgefrühstückt als das man die sachen direkt in den offiziellen Quellen hat und damit auch die sicherheitsupdates etc bekommt und diese nicht wieder von hand ins alte debian reininstallieren muss.
ich verstehe diese konselangst echt nicht...
ich nutze schon seit längerem verschiedene linux distributionen bin aber trotzdem nicht sonderlich erfahren, was die kommandozeile angeht.
wenn ein programm abkackt oder sonst zicken macht, dann startet man das ganze einfach über die kommandozeile und bei erneutem fehler liest man sich den konsolen eintrag durch und kopiert ihn in seine firefox adressleiste...
in der regel findet man einen thread der das ganze behandelt und irgendwie in diesem thread findet man in der regel eine anleitung die 5 kommandozeilen befehle enthält man 1 zu 1 übernehmen kann um das problem zu lösen...
unter windows würde das ganze anders aussehen...
da muss man sich erstmal um kreative fehlerbeschreibungen bemühen um überhaupt jemanden zu finden, der das gleiche problem hat...
in einem forum angekommen kriegt man dann eine lösung präsentiert...
öffne das programm... klick dich da durch die einstellung...
kopiere die dll datei und spiel vielleicht noch mit der registry rum...
wieso das einfacher sein soll als 5 befehle per copy paste in die konsole einzuhacken weiß ich beim besten willen nicht
sleipnir schrieb:
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> Ein strafferer Release Zyklus tut Debian wirklich
> gut, denn es ist mit abstand die altbackendste
> Distribution von allen. Das bedeutet nicht, dass
> das schlecht ist.
Solang die Stabilität, das was Debian u.a. ausmacht, nicht darunter leidet können sie gerne feste Releasezyklen einführen.
Ich befürchte aber das genau die darunter leiden wird, machen wir uns nichts vor, Zeitdruck führt in der Regel zu "pfusch" und/oder mangelnder Qualitätssicherung, das haben schon viele andere Softwareprojekte bewiesen.
Ich arbeite unter Windows XP fast ausschließlich mit GPL-Software, die auf dem aktuellen Stand ist. Hier fehlt nur noch ein Synaptic wie unter Linux.
Wie kommt ihr eigentlich auf feste Releasezyklen? Davon ist bei Debian nicht die Rede, es geht nur um feste Freezezyklen. Das ist ein gewaltiger Unterschied, denn bei letzterem heißt es weiterhin „it's done, when it's done“.
> Nerf=Regeländerung
Hä? Das habe ich noch nie gehört, lasse mich aber gern aufklären.
Ach so. Da steht's ja: http://de.wikipedia.org/wiki/Nerf. Bin kein Spieler.
> Nerv=Hirnnerv
Das ist falsch. Es gibt der Hirnnerven genau 12[1], die meisten Nerven entspringen hingegen dem Rückenmark.
[1] Das ist freilich eine alte anatomische Einteilung, die sich verbessern ließe; aber die Größenordnung stimmt.
foo schrieb:
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> > Nerf=Regeländerung
>
> Hä? Das habe ich noch nie gehört, lasse mich aber
> gern aufklären.
>
> Ach so. Da steht's ja: de.wikipedia.org. Bin kein
> Spieler.
>
> > Nerv=Hirnnerv
>
> Das ist falsch.
Das war als Beispiel genannt um eine Abgrenzung vorzunehmen.
Mal davon abgesehen, dass sich seine Rückennerven wohl kaum bemerkbar machen, wenn er sich über die Einrichtung einer Distribution ärgert. Ich will ja deine Körperfunktionen jetzt nicht anzweifeln, aber bei den meisten Menschen liegt die Gedankenwelt im Hirn.
> Ich will ja deine Körperfunktionen jetzt nicht anzweifeln, aber bei den meisten Menschen liegt die Gedankenwelt im Hirn.
Manchmal sitzt das Hirn einige Etagen tiefer.. xD
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> Ein strafferer Release Zyklus tut Debian wirklich gut, denn es ist mit abstand die altbackendste Distribution von allen. Das bedeutet nicht, dass das schlecht ist. Es bedeutet lediglich, dass der Aufwand einen Debian Server aufzusetzen dadurch steigt, da man alles von hand nachinstallieren muss.
> Das ganze wäre eben mit einem strafferen Releasezyklus in soweit abgefrühstückt als das man die sachen direkt in den offiziellen Quellen hat und damit auch die sicherheitsupdates etc bekommt und diese nicht wieder von hand ins alte debian reininstallieren muss.
Hast du es mal mit Sidux* versucht?
*http://sidux.de/
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
> > > Nerv=Hirnnerv
> >
> > Das ist falsch.
>
> [...]
> Mal davon abgesehen, dass sich seine Rückennerven
> wohl kaum bemerkbar machen, wenn er sich über die
> Einrichtung einer Distribution ärgert.
Mein Schreiben war eindeutig ein Reflex des Rückenmarks, da ich, als ich die falsche Aussage las, jene sofort richtigstellen mußte, ohne über die Distribution des Kontextes nachzudenken.
> Ich will ja deine Körperfunktionen jetzt nicht
> anzweifeln, aber bei den meisten Menschen liegt
> die Gedankenwelt im Hirn.
Danke; um meine Körperfunktionen ist es bestens bestellt, sogar das Rückenmark arbeitet noch ...
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