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Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

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  1. Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor Wolfgang Draxinger 19.02.09 - 15:02

    MacOS X ist was die Benutzung angeht, so ziemlich das Gegenteil dessen, was man in der Unixoiden Welt liebt. Ohne Maus praktisch nicht zu verwenden. Und am Aussehen des Desktops kann man auch nicht viel verändern (ohne extrem tief in irgendwelce obskuren Konfigurationsstrukturen abzusteigen): Desktop-Hintergrundbild, Farbe eines selektierten Elements, position des Docks (links, unten, rechts). MEHR GEHT NICHT.

    Apple-User sind mittlerweile so sehr an diese Einheitskost angepasst, dass sie mit nichts anderem mehr klar kommen... Und schieben es dann auf die Rückständigkeit des anderen Betriebssystems und nicht auf die eigene Unfähigkeit, was anderes zu lernen (das sogar besser sein könnte).

    Klar, Expose ist eine feine Sache, und einige Fenstereffekte lenken die Aufmerksamkeit dorthin wo sie gebraucht wird. Aber sonst, naja. Ich betreibe jetzt nicht Apple-Bashing, weil man Apple basht; Ich habe hier einen Mac-Mini stehen, der regelmäßig zum Einsatz kommt, da es manche Programme die ich brauche nur für OS X (oder Windows) gibt, ich aber Windows noch weniger leiden kann. Unter Leopard gibt's wenigstens von Haus aus X11, 'ne ordentliche Shell und SSH.

  2. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor besser 19.02.09 - 15:04

    Wolfgang Draxinger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und am Aussehen des Desktops kann man
    > auch nicht viel verändern (ohne extrem tief in
    > irgendwelce obskuren Konfigurationsstrukturen
    > abzusteigen): Desktop-Hintergrundbild, Farbe eines
    > selektierten Elements, position des Docks (links,
    > unten, rechts). MEHR GEHT NICHT.

    Ich find das eigentlich ganz gut. Linux könnte auch mal weniger Klein-Klein-Konfigurationsdreck wagen.

  3. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor Ubunist 19.02.09 - 16:14

    OS X ist imho ganz nett, aber völlig unflexibel.

    Man kann nicht mal die Schriftgröße der Bildschirmauflösung anpassen.
    Ausserdem muss man viele Tastenkombination auswendig lernen, wenn man effizient arbeiten will.

    Ich brauche keine hüpfenden Icons auf spieglenden Simsen mit blassblauen Pünktchen davor und gefakten Schatten um's Fenster, ich bin nicht Paris Hilton.

    Ich will was schlankes, aber trotzdem ästehtisches, und da kann man mit Ubuntu schon jetzt gut leben.

    Weiter so, das wird immer besser. Und wenn Windows 7 kein Volltreffer wird, gewinnt Ubuntu zwangsläufig Marktanteile.

  4. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor whoami 19.02.09 - 21:52

    Mac hat imo eine ganz andere Zielgruppe. Linux soll flexible sein, MacOS beschränkt sich auf das notwendige (manchmal auch auf weniger).

    An sich bin ich aber nicht der Meinung das sich jemand der noch nie was am Computer gemacht hat auf einem Mac schneller zurecht findet als auf einem Gnome-Desktop (auch weil sie teilweise ähnlich sind).
    Bei einem KDE-Desktop braucht man vl ein bisschen länger, dafür ist er flexibler.

    Deshalb frage ich mich warum man was vereinheitlichen soll, die Ansprüche unterscheiden sich stark und man kann es nicht allen mit einem Default-Desktop recht machen. Deshalb ist es gut wenn es verschiedene DEs gibt, sinnvoll ist eine einheitliche Basis.

  5. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor pampashase 20.02.09 - 12:28

    Tastenkombinationen ... darauf stehen doch echte Linux-Jünger die Nachts heimlich mit VIM kuscheln. :)

  6. Zustimmung

    Autor mmmm 21.02.09 - 00:42

    Dass Mac OS X so viel Lob für die Oberfläche einheimst, ist mir sowieso unverständlich. Klar: Technologisch ist das gut gelöst, aber das wars auch schon.

    Manche finden die Icons und den visuellen Stil toll. Ich nicht, das ist aber Geschmackssache. Sowohl bei KDE als auch bei Gnome kann ich mir den Desktop inklusive Icons, GUI-Thema, usw. stark anpassen in eine Richtung die mir gefällt.
    Insofern sehe ich bei der Usability insb. bzgl. Desktop-Gestaltung auch nicht das Hauptproblem von Linux, auch wenn man das sicher noch verbessern kann. Aber sowohl gegenüber Mac OS X als auch erst recht gegenüber Windows ist Linux da m. E. sogar überlegen.

    Die bessere Usability von Linux war für mich sogar ein entscheidender Grund zu wechseln. Die für mich wichtigen Programme laufen eh überall bzw. gibt es in zufriedenstellenden Alternativen für andere Systeme.

    Wichtiger wäre es m. E., sich um die Bugs zu kümmern.
    Das hier ist z. B. EXTREM peinlich und würde bei Microsoft oder Apple noch nichtmal in einer Beta-Version mehr auftauchen.
    Bei Ubuntu dagegen wird der Bug seit ca. fast 2 Jahren durch die Releases geschleppt:
    https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/gnome-panel/+bug/108951

  7. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor Der Kaiser! 22.02.09 - 02:59

    > Tastenkombinationen ... darauf stehen doch echte Linux-Jünger die Nachts heimlich mit VIM kuscheln. :)
    Auf Tastenkombinationen steht jeder der effizient arbeiten will.


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  8. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor zomg 22.02.09 - 05:11

    Wolfgang Draxinger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MacOS X ist was die Benutzung angeht, so ziemlich
    > das Gegenteil dessen, was man in der Unixoiden
    > Welt liebt.

    und trotzdem ist osx was human-computer interaction angeht ein beispiel wie man es macht und das hat nix mit dem grauenhaften design oder den 08/15 effekten zu tun denn ein gutes interfacedesign macht aus das man es ohne vorkentniss bedienen kann ( ps: also ich hör zumindeste von windows -> osx switchern das z.b. die hotkaybelegung unter osx deutlich besser ist)

    das osx wegen mangelnder anpassbarkeit, apple, ituneszwang etc etc etc schrott ist is n anderes thema :)

  9. Re: Zustimmung

    Autor IdiotenHonkHasser 22.02.09 - 18:07

    mmmm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Manche finden die Icons und den visuellen Stil
    > toll. Ich nicht, das ist aber Geschmackssache.
    > Sowohl bei KDE als auch bei Gnome kann ich mir den
    > Desktop inklusive Icons, GUI-Thema, usw. stark
    > anpassen in eine Richtung die mir gefällt.

    Was nichts mit Usability zu tun hat, sondern mit absolut mega-nebensächlichen und persönlichen Vorlieben.

    > Insofern sehe ich bei der Usability insb. bzgl.
    > Desktop-Gestaltung auch nicht das Hauptproblem von
    > Linux, auch wenn man das sicher noch verbessern
    > kann. Aber sowohl gegenüber Mac OS X als auch erst
    > recht gegenüber Windows ist Linux da m. E. sogar
    > überlegen.

    Usability hat nichts, aber auch garnichts mit irgendwelchen honkigen Farb- und Form-Einstellungs-Gelüsten zu tun.

    > Die bessere Usability von Linux war für mich sogar
    > ein entscheidender Grund zu wechseln. Die für mich
    > wichtigen Programme laufen eh überall bzw. gibt es
    > in zufriedenstellenden Alternativen für andere
    > Systeme.

    Nochmal Wiederholungsfehler. Du bist zu peinlich!

    Zu viele Einstellungsmöglichkeiten können die Usability im Extremfall sogar negativ beeinflussen!

  10. Re: Huh, hat der Mann überhaupt mal mit OS X gearbeitet?

    Autor HWK 21.11.09 - 19:46

    Ja, er hat sicher mal mit OS X gearbeitet, deswegen hat er danach ubuntu gegründet :o)

  11. Re: Zustimmung

    Autor Blablablubb 01.02.10 - 14:50

    Usabilty hat aber was mit Schriftgrössenanpassung auf Bildschirmgrösse, Fokusverhalten und ner Menge anderer Dinge zu tun. Apple hat einige Dinge gut umgesetzt, andere Dinge aber versaut. Aber woher will jemand in Cupertino auch wissen, wie meine Workflow ist... mag sein, dass Apples Weg der Weg für 90% der Leute ist, für all die ein wenig mehr als DAUs wirds schon schwierig sich mit einigen seltsamen Entscheidungen anzufreunden.

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