Die meisten consolenbesitzer haben auch spiele für den pc, menschen die nur die console zum spielen verwenden sind nicht wirklich ein markt.
Auch deine behauptung, japan hätte keinen nennenswerten pc-spielemarkt ist aus der luft gegriffen, die haben lediglich einen wesentlich größeren consolenmarkt, was aber durch den generell größeren spielemarkt ausgeglichen wird.
^^ schrieb:
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> Mit Steam for linux wird das hoffentlich alles ein
> bisschen besser ;)
Wenn Valve wirklich einen Linux-Steam-Clienten raus bringt *hoffe so sehr*, dann käme dadurch der Stein ins rollen.
Du musst ja richtig was drauf haben, wenn Du meinst für die ganze Linux Community sprechen zu müssen .......
2laky schrieb:
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> weil es für den aufwand der nötig ist, um ein
> spiel für linux umzuprogrammieren zu wenig
> linuxnutzer gibt, linux will die nutzer, die
> spielehersteller haben schon was sie brauchen,
> warum sollen die handeln??
1. Gamer sind sicherlich eine wichtige Zielgruppe, aber nicht die einzige. Ubuntu will zunächst einmal die "normalen" User gewinnen, die mit ihrem PC nichts anderes machen als surfen, chatten, Briefe schreiben, etc.
2. Die Spiele-Industrie ist zum inzwischen selbst nicht mehr glücklich über die aktuelle Situation und wünscht sich selbst eine offene Spieleplattform. http://www.golem.de/0710/55557.html Was meinst du, was es kostet, ein Spiel für Windows/Xbox 230, PS3, PSP, Wii, etc. herauszubringen? Das ist vollkommen irrsinnig. Die Spieleindustrie wäre der größte Profiteur eines offenen Standards. Meiner Meinung ist die Spieleindustrie aber zum großen Teil selbst Schuld an dieser Situation. Niemand hat sie gezwungen, sich so dermaßen in eine einseitige Abhängigkeit von Microsoft und Sony zu bringen. Gleichzeitig sehe ich nicht, was die Spieleindustrie dafür tut, um diesen Zustand zu ändern. Sie wollen alles auf dem Silbertablett serviert bekommen, aber selbst nichts dafür tun. Ihr wollt einen offenen, plattformunabhängigen Standard? Okay, dann engagiert euch, stellt Geld und Personal bereit und koordiniert euch mit Hardware-Herstellern und der Open-Source-Szene. Dann kann das was geben. Aber solange man den Arsch nicht hochkriegt und jeder in dieser Branche nur an seinen kurzfristigen Gewinnen interessiert ist, und damit Fragen langfristiger Abhängigkeiten nur stiefmütterlich behandelt werden, wird das nie was. Dann werden Gamer und Industrie bis zum Sankt-Nimmerleinstag an MS und Sony gebunden sein.
Linux-Portierungen großer Spiele-Titel wird es imho aus Kostengründen wenn überhaupt nur vereinzelt geben.
Deine Art zu zitieren laesst einen Troll vermuten, denn was nicht in deine verengte Perspektive passt laesst du einfach unter den Tich fallen.
Alex J. Murphy schrieb:
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> Suomynona schrieb:
> --------------------------------------------------
> > Was du fragen wolltest: Warum haben Spieleprogrammierer solche Beruehrungsaengst mit Linux?
>
> Diese Frage stelle ich mir schon lange, ich vermute, dass viele Software-Entwickler inzwischen nur noch Windows-Entwickler sind und ihnen einfach der Horizont fehlt, die grosse Chance zu begreifen, die ihnen Plattformunabhaengigkeit bietet.
> Vielleicht sind sie auch einfach nur realistisch (im Gegensatz zu vielen Linuxfanatikern)
Hier fehlt der wesentliche Teil meiner Aussage: "
Die wenigen Entwickler die sich die Muehe machen von Anfang an plattforumuebergreifend zu programmieren, wissen meistens von geringem Mehraufwand und gesteigerter Effizienz beim Debugging zu berichten."
> Wozu Zeit und Geld investieren, nur um ne Randgruppe eines anderen Systems bedienen zu können, wenn man den Großteil des Gewinns nunmal unter Windows macht?
Das ist doppelt falsch, denn zum einen hast du mich (absichtlich?) falsch verstanden, ich habe niemals gefordert die Entwickler sollen bestehende Spiele auf Linux portieren, und zum anderen ist Windows heute nicht mehr die einzige Plattform. Zum einen gaebe es da den Konsolenmarkt in den die Entwickler so vernarrt sind, dass sie vor 3 Jahren noch in grosser Mehrheit den Abgesang auf den PC als Spieleplattform intonierten und jenseits davon nimmt die Bedeutung des Mac als Plattform zu.
Weder Win32 noch DirectX noch x86 (und schon garnicht miteinander kombiniert) sind der grosse 90%-Brocken des Kuchens wie hier so viele immer gerne behaupten.
Ein guter Entwickler muss also von vorn herrein, mehrere Plattformen, damit Prozessorachitekturen (PPC, x86, Cell) und vor allem APIs jenseits von DirectX beruecksichtigen. Eine weitere Plattform (Linux/x86) waere hierbei absolut einfach einzubinden, einzige Voraussetzung ist eine Plattformunabhaengige Entwicklung von Anfang an, im Gegensatz zum heute praktizierten Unsinn ein Spiel/Programm zu veroeffentlichen und dann neue Zielplattformen zu "entdecken".
> Das hat nix mit fehlendem Horizont oder Berührungsängsten zu tun, sondern einfach weil sie wissen wie nunmal die Realität aussieht! Das ist in jedem anderem Bereich auch so, man setzt seine Zeit und Geld da ein wo es sich lohnt. Und im Spielebereich ist das nunmal NICHT Linux!
Wie wir gerade erleben duerfen gibt es fast "in jedem anderen Bereich" massive wirtschaftliche Probleme wegen kurzsichtigen Profitstrebens; der von mir kritisierte fehlende Horizont scheint also systemimanent, das Wissen darum wie die Realitaet aussieht auf das naechste Quartalserbenis beschraenkt zu sein.
Plattformunabhaengige Entwicklung ist eine Investition in die Zukunft, die anfaenglich einmalig spuerbare Kosten verursacht, bis das Entwicklungsmodell entsprechend umgestellt ist. Diese Investition macht sich jedoch sehr schnell bezahlt, weil mit diesem Entwicklungsmodell neue Zielplattformen ganz natuerlich in den Entwicklungsprozess eingehen ohne grosse Mehrkosten zu verursachen und somit neue Plattformen ohne grosse Investitionen und aufwaendige Kosten-Nutzenabwaegungen getestet werden koennen.
Darueber hinaus verbessert sich ganz automatisch die Codequalitaet und die Qualitatssicherung, denn was als unsauberer "Hack" auf einer Plattform noch funktioniert und erst Monate spaeter zum Stolperstein wird, wirft auf anderen Plattformen schon frueher Probleme auf und erzwingt somit eine saubere Loesung die langfristig billiger (sowohl finanziell wie auch in Kundenzufriedenheit gemessen) kommt, als fuer das bereits verkaufte Produkt Patches nachliefern zu muessen.
Mit steigender Anzahl moeglichst unterschiedlicher Zielplattformen steigert sich die Abstraktion des Programmcodes von der jeweiligen Plattform, auftretende Fehler koennen viel schneller eingegrenzt werden, weil der Fehler sich entweder ueberall (Fehler im allgemeinen Programmcode) oder nur auf einer Plattform (Fehler im Code der Plattform) zeigt.
Wie maechtig dieser Nebeneffekt ist, zeigt sich selbt bei Win32-Programmen die mit Wine unter Linux laufen immer wieder, nicht selten tauchen hier Fehler im Programmcode auf, die auf der eigtl. Zielplattform zunaechst uebersehen wurden, spaeter aber trotzdem gepatcht werden muessen.
Ich wage zu behaupten, es lohnt sich fuer die meisten Entwickler (gerade Spieleentwickler) eine plattformunabhaengige Entwicklungsumgebung zu schaffen, allein um den Programmcode auf verschiedenen Plattformen zu testen, selbst wenn die zusaetzlichen Versionen als Spielzeug in der Schublade der Entwickler verschwinden (wie wohl leider mit dem WoW-Client fuer Linux geschehen).
snafu,
Suomynona
Auch du zeigst eine furchtbar verengte Sicht auf die Problematik:
Nicht Mac oder Linux, sondern Mac und Linux! Mit den richtigen Mitteln lassen sich beide Plattformen zusaetzlich zu Win32 mit geringem Mehraufwand in der Entwicklung bedienen.
deus-ex schrieb:
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> OK. Viele Blockbuster gibt es auch für den Mac. Aber noch lange nicht die Auswahl wie unter Win.
> Und wenn es auf dem Mac nicht klappt der einen wesentlich höheren Marktanteil hat als Linux, warum sollte es dann auf Linux klappen...?
Gerade bei Spielen steckt der groesste Teil der Arbeit in "Artwork" und Programmcode der mit der darunterliegenden Plattform absolut nichts zu tun hat. Bestes Beispiel sind hierfuer die von ID Software produzierten Spiele-Clients fuer Linux, die bestehen aus wenigen Megabyte "Installer" der die CD/DVD der Windowsversion verwendet. in diesem Installer Steckt die ausfuehrbare Binaerdatei fuer die Zielplattform, deren Programmcode wiederum zu ueber 90% dem der Win32-Version entspricht.
Bevor ich mich nun komplett wiederhole verweise ich dich auf meinen anderen Beitrag, in dem ich meine Gedanken dazu schon breit getreten habe:http://forum.golem.de/read.php?30757,1648184,1650460#msg-1650460
snafu,
Suomynona
prozentor schrieb:
-------------------------------------------------------
> so-isses schrieb:
> --------------------------------------------------
> > ICh glaube, die Zahl der Linux-User wird unterschätzt. Es gibt keine verlässlichen offiziellen Zählungen.
> Serverstatistiken?
Welche Statistik von welchem Server?
Was gilt als repraesentativ und was gilt als voreingenommen?
Wie werden Leute gemessen die ihre Browser absichtlich so einstellen, dass sie nichts oder nur Unsinn ueber die verwendete Plattform aussagen?
Was ist mit Linux-Nutzern, die 8h am Tag in ihrerer Firma auf Windows-Kisten evtl. sogar mit IE-Zwang und nur abends 2h mit ihrem eigenen Rechner mit Linux und Firefox unterwegs sind?
Serverstatistiken sind selbst ueber ein wirklich breits Spektrum an Servern gemessen immernoch nicht aussagekraeftig.
Es gilt immernoch "Traue keiner Statistik, die du nich selbst gefaelscht hast!".
> Und selbst PC-Seiten wie Computerbase haben nur nen Linuxanteil von 1,x%...
Computerwer? Nein, ich kenne die Seite dem Namen nach, aber eben auch nicht mehr. Genaugenommen hab ich diese Seite allein wegen dir zum erstenmal gezielt aufgerufen und dabei wird es auch bleiben, denn das ist trotz aller Feigenblaetter eine Windows-Seite und deswegen fuer mich (und die meisten anderen Linux-Nutzer) uninteressant.
Allein die Sektion "Downloads" zeigt, dass es eine nahezu reine Windows-Seite ist, denn abgesehen von 90% Windows-Tools taugen von den 5% Linux Downloads 9 von 10 nichts, denn was will ein Linux-Nutzer mit den Source-Paketen von Gnome 2.26Beta2, die interessieren nichtmal Gentoo-Nutzer weil die sich das bei Bedarf ueber einen ebuild installieren.
Selbst die Binaerversionen des neusten Firefox installiert sich kaum ein Linux-Nutzer von Hand, voruebergehend zum schnellen Testen neuer Features vielleicht ausgenommen.
Bei echter Fachkompetenz wuerde garnicht erst versucht Downloads anzubieten sondern nur in News auf die Verfuegbarkeit neuer Softwareversionen fuer Linux hingewiesen.
So ist die Seite von vornherein fuer Linuxnutzer eher langweilig, die wenigen fuer Linux-Nutzer relevanten News zu neuer Hardware oder Treibern sind auf anderen Seiten wesentlich leichter oder staerker gebuendelt zu finden.
snafu,
Suomynona
> Warum haben linux-programierer/entwickler solche berührungsängste
> mit pc-spielen????
Frickeln ist eine Sache. Anwendungsentwicklung eine andere. Und Spiele zu entwickeln nun wieder eine völlig andere.
Was spricht eigentlich gegen einen Gameloader aus Redmond?
nate schrieb:
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> > Nicht konkurrenzfähig...weil?
>
> Weil eine breite Basis an existierenden
> DirectX-Spielen existiert.
>
> Weil die meisten Programmierer das Direct3D-API
> schöner finden als OpenGL. (Warum auch immer :)
>
> Weil die OpenGL-Treiber der gängigen
> Grafikchiphersteller extrem buggy sind, die
> DirectX-Treiber hingegen nicht ganz so sehr.
Boah wie lächerlich DirectX hat sone zerbombte API, das geht ma garnich.
Irgendwer2 schrieb:
-------------------------------------------------------
> > aber am dritten kann sehr wohl was von
> linux-programmierern getan
> werden, indem sie
> eben eine standartplattform auf linux schaffen,
> auf
> der die windowsspiele die derzeit
> existieren oder gerade produziert
> werden
> ähnlich gut laufen, wie unter windows, ohne das
> ein technischer
> mehraufwand zu windows nötig
> wäre.
>
> Wenns nur das ist, kein Problem:
> www.transgaming.com
>
Ich ergänz mal:
http://www.winehq.org/ (Nicht nur für Spiele, ABER die Topspiele wie WoW, CS, Steam-> alles läuft....)
http://www.codeweavers.com/products/cxlinux/ Crossover ist eine Wine Version, die von einer Firma weiterentwickelt und verkauft wird, incl. Support. Schon besser als Wine (Stichwort: Leichte Bedieunung). Sogar DirectX Unterstützung (DirectX 9cDez läuft wunderbar...)
-------
Und jetzt alle im Chor: Wir sind alle Individuen!
Geht doch schon....
sudo apt-get install wine ausführen
steam install starten
installieren...done
CS und STeam laufen einwadnfrei...
-------
Und jetzt alle im Chor: Wir sind alle Individuen!
Suomynona schrieb:
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> Bei echter Fachkompetenz wuerde garnicht erst
> versucht Downloads anzubieten sondern nur in News
> auf die Verfuegbarkeit neuer Softwareversionen
> fuer Linux hingewiesen.
Dann ist z.b. Heise (wo nur Linuxfreaks rumhängen) also auch scheisse, die bieten ja auch Downloads an.
Viele findens schön, wenn Seiten direkt die Downloads anbieten, statt dass man wieder auf ne weitere Seite verwiesen wird. Vor allem wenn die Herstellerseite mal wieder überlastet ist odern scheiss Server hat.
Achja, die Beta von Win7 wurde alleine auf der Seite über 250.000x runtergeladen, die hatten sie auch gehostet. Aber sind bestimmt alles Idioten, Leute mit Fachkompetenz hätten sie besser bei MS runtergeladen als alles überlastet war.
> Warum haben linux-programierer/entwickler solche berührungsängste mit
> pc-spielen????
Spiele- Programierer/Entwickler haben Angst vor Linux!
Genau das mein ich ja. Du redest von Theorie und Wunschdenken wie es besser sein könnte (nix dagegen), aber die Firmen sehen es eben realistisch.
Das im Linuxbereich würde sich nur durchsetzen wenn alle mitmachen. Das wird von selbst aber nicht passieren. Das wissen die Firmen. Und gerade in diesen Zeiten, wo schon genug Spielefirmen pleite gehen, will niemand ein Risiko eingehen und Zeit und Geld auf ein alternatives System setzen, sondern sichergehen. Und scheinbar interessierts auch niemanden, denn es gibt ja "Vorreiter" wie ID, die eben auch auf Linux Software rausbringen. Trotzdem zieht keiner nach.
Zudem wissen sie auch, dass MS eben nicht mal eben pleite gehen wird und dass dann alles zusammenbricht. Daher sind sie lieber von einem Hersteller abhängig, aber es funktioniert, statt mal auf Linux zu setzen und dann evtl. aufs Maul zu fliegen.
Kauft euch Cedega.
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