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Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

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  1. Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor DerAmboss 26.01.12 - 20:21

    * You can now use ffmpeg-mt in conjunction with vlc, to split decoding load
    on multiple cores. H.264, VP3, VP8, JPEG-2000, Mpeg-4 ASP/DivX and RV3/RV4
    are notably concerned.

    Endlich mehrere Kerne nutzen! :-)
    Hat da schon jemand getestet? Funktioniert es einwandfrei? Besonders interessant für mich unter Linux.


    Auch interessant klingt:
    * Important fixes for RealVideo 3.0 and 4.0 playback, notably in MKV

  2. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor aaha 26.01.12 - 22:13

    Kennst du dich mit VLC konvertieren unter Linux aus?
    Ich hab da einige konkrete Fragen und such seit ein paar Tagen wen der mir helfen kann! Könnt ich dir ev. mal ne mail schreiben oder dich hier blöd fragen?

  3. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor DerAmboss 26.01.12 - 22:15

    Ouh, nein, sorry, habe ich nicht. Aber vielleicht findet sich ja wer anders..

  4. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor Der Kaiser! 26.01.12 - 23:56

    > Kennst du dich mit VLC konvertieren unter Linux aus?

    > Ich hab da einige konkrete Fragen

    > Und such seit ein paar Tagen wen der mir helfen kann!

    > Könnt ich dir eventuell mal eine Mail schreiben oder dich hier blöd fragen?

    Einfach fragen! Es wird sich schon jemand finden der dir Antwort geben kann.

    ___

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  5. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor aaha 27.01.12 - 08:50

    Ich muss (einzige logische Selbstvorgabe) mit freien Codecs und FOSS (in dem Fall eben VLC) Videos zu verkleinern, die aus FRAPS kommen. Leider finde ich die vernünftigen Einstellungen nicht, um das Video auch klein zu bekommen. Ich habe das ganze mit Theora und Vorbis. Allerdings bleiben die Videos bei allen möglichen Einstellungen bei 1:30 Video bei ca. 45MB. Und die Qualität leidet recht stark.
    FFMPEG wäre eine alternative, allerdings steig ich nicht so ganz hinter das Kommandozeilen-Ding.
    Tutorials find ich leider keine nützlichen dazu. Der Channel von Videolan is zu abgehoben um auf meine Noob-Fragen zu reagieren. :(

  6. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor robinx999 27.01.12 - 10:10

    Ist natürlich nicht wirklich die verwendung eines Freien Codecs, aber die Freien codecs werden ja nicht wirklich von TV geräten und co unterstützt, aber vieleicht hilft es ja trozdem:

    Den Guide finde ich ganz gut http://www.doyourself.org/ffmpeg/588-ffmpeg-x264-encoding-guide/

    Im wesentlichen nutze ich persönlich folgenden Befehl (zwar für die Umwandlung der Dateien vom Sat reciver, sollte aber auch mit Fraps aufnahmen klappen)

    ffmpeg -i INFILE -acodec libfaac -ab 128k -vcodec libx264 -vpre veryslow -crf 22 -threads 0 -async 1000 output.mkv

    -acodec faac ist halt aac audio
    -ab 128k (128k durchschnittliche audio Bitrate)
    -vpre veryslow (sehr langsam aber dafür Kleine dateien wenn man statt veryslow z.B.: fast verwendet, dann wird die datei größer, dafür wird der encoding vorgang schneller)
    -crf (Qualitätsstufe groß gleich schlechte qualität und kleine dateien, klein gleich gute Qualität und dafür grosse dateien)
    -threads 0 (mehr Kerne fürs encoding nutzen)
    -async 1000 (eigentlich überflüssig, aber ich benutze es häufig für Sat rips und wenn da ein glitch im .ts file des sat recivers ist wird der ton nach der beschädigten stelle wieder synchron)

    Weitere interessante parameter sind wohl
    -ss start des encoding vorgangs entweder in Sekunden(.Zehntel) oder im format HH:MM.SS.(zehntel)
    -t dauer des gewünschten Streams (selbes zeit format)
    Ganz wichtig bei -t ist dass es die dauer ist und nicht dass ende im Stream, also wenn man der Encoding start die Vierte minute sein soll und dass ende bei der Fünften Minute ist dann will man ja nur eine Minute encoden und der befehl währe -ss 00:04:00 -t 00:01:00
    -s 640x480 (auflösung auf 640x480 ändern)

    Gib übrigens einige ffmpeg versionen ohne die benötigten Preset files, aber die findet man z.B.: hier http://sourceforge.net/apps/trac/xbmc4xbox/browser/trunk/xbmc/cores/dvdplayer/Codecs/ffmpeg/ffpresets?rev=30410

    Falls man HD videos Encoden will sollte man die Presets anpassen, bzw neue erstellen (sonst streiken die TV geräte oder Bluray Player) die Zeile mit refs=x auf refs=4 ändern (zumindest mag bei mir keines der Geräte werte grösser 4) und die zeile level=41 sollte man auch hinzufügen.
    Solche so entstandenen Video dateien Funktionieren bei mir auf mehreren Geräten (Blu ray Player oder auch direkt im TV). Falls ich die Datei auch auf dem Handy schaun will muss ich beim encoden noch -vpre baseline zusätzlich angeben (und statt '.mkv' muss ich '.mp4' verwenden), dann kommt auch mein Handy damit klar.

    Und zum eigentlichen topic, wenn ich dass richtig verstehe wird der -ss Befehl bald schneller werden bisher wird der Stream bis zur Gewünschten stelle mit nur einem Kern decodiert, dass kann durchaus schonmal sehr lange dauert wenn man sehr grosse .ts dateien hat und man bei einem HD stream erst etwas ab stelle 02:00:00 will



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.12 10:12 durch robinx999.

  7. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor teleborian 27.01.12 - 10:20

    Vielleicht hilft dir der teil weiter.
    http://wiki.ubuntuusers.de/FFMPEG#Bildqualitaet-einstellen
    ansonsten kannst du mal im Forum herum fragen. Da gibt es einige, die sich recht gut auskennen.

    Wichtig: Wenn du mit ffmpeg schon ein Ergebnis hattest, dann schreib deine verwendete Befehlszeile nieder. Das hilft ungemein und erhöht deine Chance auf eine Antwort erheblich da dies deine Ernsthaftigkeit zu vermittelt.

    Ich empfehle dir aber die Frage mit vielen Infos zu füllen. Also auf die Art:
    Wie hast du das Video erstellt (Programm) welches Format hat das Programm. Wenn du Infos über die Interna und Codecs hast auch diese eintragen.

    Zudem solltest du definieren was du für eine Ausgabe haben willst:
    Warum musst du konvertieren, welches Format dir vorschwebt. Worauf du wert legst. (ungefähre Dateigrösse oder die Qualität)

    Je mehr Infos du gibst desto eher können sie dir Helfen und desto eher macht es den Leuten im Forum auch Spass dir zu helfen.

    Viel Erfolg

  8. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor aaha 27.01.12 - 10:25

    Wow! Danke für den ausführlichen Post!

    Das Problem is, es müssen OpenSource Codecs sein und ich will es in VLC machen, damit es Cross Platform machbar wäre und ich an Leute die NOCH weniger Ahnung haben wie ich nachzumachen wäre. Warum das ganze wäre irre ausführlich zu erklären!
    Aber wenn ichs in VLC nicht schaffe, dann werde ich wohl auf FFMPEG zurückgreifen. Dann hilft mir das schon sehr viel! Danke euch zwei!

    Falls jemand noch was sagen kann, wie das easy in VLC geht, dann wäre ich happy. Vor allem eines meiner Probleme ist, dass ich ja bei VLC an keiner Stelle die Auflösung einstellen kann. Oder bin ich dazu zu blind und blöd?

  9. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor wolfi86 27.01.12 - 10:36

    für konvertieren mit dem Theora codec kann ich ffmpeg2theora empfehlen.
    Das hat zwar keine GUI, aber mir scheint die Qualität über den Befehl meist besser zu sein als wenn jetzt Handbrake oder ogmrip genutzt werden würde.

    wie man dann das konvertieren startet, z.B.:
    ffmpeg2theora --optimize --soft-target --two-pass -V 1200 -A 112 --pp vb:a,h1:a,dr:a -x 960 -y 540 'meinHDvideo.mp4' -o 'video.ogv'

    bei höherer Qualität ist der vp8 codec (bei dem in der Regel webm als Container verwendet wird) effizienter. Da kann man zum Beispiel das Programm Arista transcode oder firefogg (Firefox Erweiterung die ffmpeg nutzt) nehmen.

    Artista transcode ist noch nicht so richtig ausgereift und noch nicht so besonders verbreitet. Daher muss man es evtl. kompilieren. In der GUI kann man ein paar Einstellungen ändert, aber wenn man mehr Einstellmöglichkeiten haben will muss man dazu Änderungen an JavaScript Dateien (presets/*.json) vornehmen.
    Das kodieren mitn vp8 codec ist auch etwas langsamer, als Theora.

  10. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor aaha 27.01.12 - 11:54

    Danke!

    Habs jetzt mit ffmpeg2theora gemacht! Funkiotniert gut.
    Mir kommts mit 17MB für 1:30 noch immer recht groß vor, aber die Qualität ist dafür gut! Danke!
    Komisch, dass mir VLC mit gleichen Einstellungen schlechtere Ergebnisse liefert.

    Eine Frage hab ich an dich noch: ist es möglich, gleich mehrere Dateien zu konvertieren? Kann ich mit ffmpeg2theora einen ganzen Ordner batch-konvertieren?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 27.01.12 12:05 durch aaha.

  11. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor wolfi86 27.01.12 - 17:17

    nein, soweit ich weiß ist das nicht möglich. Jedenfalls hab ich nicht rausgefunden wie.

    vielleicht geht das in Avidemux, kann sein, dass das ffmpeg2theora nutzt. Aber das kann ich jetzt unter CentOS schlecht testen.

  12. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor aaha 27.01.12 - 18:15

    So... zwar für Windows aber falls in Zukunft jemand darüber stolpert... es gint da Theora Coverter .NET
    Nette GUI, alle Einstellungen da. Funktioniert super und nutzt afaik ffmpeg2theora.

  13. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor Jacques de Grand Prix 28.01.12 - 01:01

    aaha schrieb:
    > Habs jetzt mit ffmpeg2theora gemacht! Funkiotniert gut.
    > Mir kommts mit 17MB für 1:30 noch immer recht groß vor, aber die Qualität
    > ist dafür gut! Danke!

    Kommt natürlich auch drauf an, was du da als Video hast. Wenns eine einfache Desktopaufnahme ist, dann wäre es vielleicht etwas groß. Als ich vor Jahren mit Xvid rumspielte und eine Minute aus der Massenkampfszene aus Kill Bill (zu der Zeit ganz neu) auf 10 MB verkleinerte, war die Bildqualität eigentlich schon gar nicht mehr akzeptabel.

  14. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor Hello_World 28.01.12 - 04:53

    Ach. Wozu soll das gut sein? Solange ein Kern schnell genug ist, um den Strom in Echtzeit zu decodieren gibt es doch keinen Grund, mehr als einen zu nutzen. Höchstens zum encodieren ist das sinnvoll...

  15. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor robinx999 28.01.12 - 09:31

    Es ist indirekt fürs encoding wirklich sehr Sinnvoll.
    Das liegt daran wie der Parameter '-ss' bei ffmpeg Arbeitet, wenn man ffmpeg direkt zum encoden nutzt. Der Parameter gibt die Startzeit an, ab der man encoden will. Wenn man z.B.: den Parameter "-ss 01:00:00" benutzt bedeutet es, dass man erst ab der ersten Stunde encoden will und dafür decodiert ffmpeg den Gesamten stream bis zu der Stelle nur mit einem Kern und speziell bei HD Streams kann dass schon sehr lange dauern. Der grosse Vorteil der Methode ist halt dass man sehr exakt den Startpunkt auswählen kann und nicht an Keyframes gebunden ist, dafür dauert es halt sehr lange.

  16. Re: Das Wichtigste für mich: ffmpeg-mt

    Autor Der Kaiser! 29.01.12 - 05:28

    > Für Windows gibt es da den Theora Converter .NET.

    > Eine nette GUI für ffmpeg2theora.

    ___

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    Wirkung und Gegenwirkung.
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    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.12 05:31 durch Der Kaiser!.

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