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Linux-Pakete gibt es vom Videolan-Team nicht direkt.

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  1. Linux wird wegen euch nie den Desktop erreichen!

    Autor Eurit 19.02.12 - 12:09

    es gibt ein iOS, ein Windows, ein Android , aber eine Herde von Nerds , die aus dem gleichen Lager kommen, und sich gegenseitig beschimpfen.

    deswegen wird Linux nie den Desktop erobern, weil die stärken nicht gebündelt werden sondern sich gegenseitig Schwächen.

    Der Logik verpflichtet :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.12 12:10 durch Eurit.

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  2. Re: Linux-Pakete gibt es vom Videolan-Team nicht direkt.

    Autor benji83 19.02.12 - 12:13

    Es ist heutzutage in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen Linux-Distributionen als Linux zu bezeichnen. GNU/Linux wäre hier Richtig. Das Thema hat aber in etwas das Niveau von "Das heißt Schraubendreher!!1".

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  3. Re: Linux-Pakete gibt es vom Videolan-Team nicht direkt.

    Autor bstea 19.02.12 - 12:17

    Nicht wenn dieser auch magnetisch ist. ;)

    --
    http://www.heise.de/open/meldung/Linux-auf-dem-Desktop-Europa-fuehrt-1243708.html
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Immer-mehr-Linux-auf-dem-Desktop-1404775.html

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  4. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor jtsn 19.02.12 - 12:20

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Was soll dieses "Softwarecenter" sein?
    > Ubuntus implementierung des Paketmanagerkonzept.

    Nö, Ubuntus Implementierung des Paketmanagers stammt von Debian und nennt sich dpkg.

    > Anstatt wild irgendwelche Seiten an zu surfen,

    Zum Glück gibt's ja den App Store von Apple. Und der Gatekeeper paßt schön auf, daß Du nichts Verbotenes installierst. ;-)

    >hoffen das diese gerade nicht gehijaked wurde,

    Signaturen und Prüfsummen existieren.

    >den
    > Kram auf den Desktop zu rotzen, genervt durch das Setup zu klicken, dabei
    > immer wieder kehrende bescheuerte Fragen wie "Wo werden hier Programme
    > installiert" zu beantworten

    Programme werden entweder ins Home-Verzeichnis oder nach /opt installiert. Siehe FHS.

    > auf der Suche nach der Stelle wo man die
    > Toolbars deaktivieren muss,

    Was für Toolbars?

    > startet man unter Linux den Paketmanager, tippt
    > das gesuchte Programm ein, lässt den Rechner rödeln und kann es dann wenige
    > Sekunden/Minuten später gleich starten

    Oder man tippt cdrtools ein, bekommt aber irgendwas völlig Kaputtes installiert, was mit der bekannten stabilen Brennsoftware von Jörg Schilling nicht das Geringste zu tun hat.

    > - das ganze dann mit diversen
    > Sicherheitsmechanismen damit man auch wirklich das bekommt was man wollte.

    Haha, schön wär's....

    > Der Hauptvorteil ist aber das dann beim Updatevorgang auch wirklich alles
    > upgedatet wird: Kernel, Treiber (wie der von Nvidia), Flash, Firefox,
    > Officeprogramme, der/die installierten Fenstermanager, über den
    > Paketmanager installierten Opensourcespiele, etc pp

    LOL, wer spielt schon Opensource-Spiele?

    > Den Rest deines Beitrags muss ich jetzt nicht mehr kommentieren, oder?
    > Bevor du weiter selber kompilierst könntest du sagen welche Distribution du
    > nutzt und ich kann dir dann sagen wie du an deinen Paketmanager ran kommst.

    Ich weiß ziemlich genau, wie ich an meinen Paket Manager rankomme. Einen "App Store" gibt es aber nicht.

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  5. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 12:25

    Ok, um genau zu sein ist das Softwarecenter eine GUI für den damit angesteuerten Paketmanager. Ich hatte meinen Beitrag vor deinem Post noch Editiert, der Übersicht halbe paste ich das hier nochmal rein:
    >Edit:
    >Ah, lese gerade das du auf den Luxus einer GNU/Linux Distribution verzichtest und den Vanillakernel benutzt (das erklärt dann auch das gemoser über die Abhängigkeiten)... Falls du am basteln Spass hast, die Kontrolle über dein System behalten möchtest aber diese Unangenehmen aufgaben vereinfacht haben möchtest solltest du dir Gentoo und Archlinux anschauen. Dein Benutzerverhalten ist leider so selten das wohl kaum deswegen Binaries für alle möglichen Plattformen direkt von den Seiten angeboten werden. Genannte Distributionen kommen so weit möglich ohne Defaulteinstellungen daher und überlassen alles dem Benutzer.

    Wie gesagt, über Linux zu meckern aber dann in heutigen Zeiten keine Distribution zu benutzen sondern alles selber machen zu wollen ist etwas eigen.. fast trollig.

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  6. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor jtsn 19.02.12 - 12:32

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie gesagt, über Linux zu meckern aber dann in heutigen Zeiten keine
    > Distribution zu benutzen sondern alles selber machen zu wollen ist etwas
    > eigen.. fast trollig.

    Ich benutze eine Distribution mit Vanilla-Kernel. Ich will nicht alles selber machen, sondern wie bei vernünftigen Software-Häusern (Opera, Softmaker, VMware, Oracle) üblich, einen offiziellen VLC-Download haben, der ohne Handstände und Compilerbepuscheln funktioniert. So einen Download wie hier:

    http://download.virtualbox.org/virtualbox/4.1.8/VirtualBox-4.1.8-75467-Linux_x86.run

    "Ask your favorite packager for VLC 2.0!" ist für mich genausowenig eine Option wie ein von GMX modifizierter Firefox, denn ich möchte aus Sicherheitsgründen keinen VLC von irgendwelchen Drittleuten installieren.

    Daß ich auf Videolan-Seite zwar .EXE und .APP bekomme, aber keinen VLC im ELF-Format, war Anlaß für die Erstellung des Threads. Auf das überflüssige Distro-Getrolle kann ich gut verzichten.

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  7. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 12:37

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Signaturen und Prüfsummen existieren.
    Wenn man es sich extra Schwer machen möchte kann man auch händisch Signaturen und Prüfsummen vergleichen. Das ist korrekt.

    > Programme werden entweder ins Home-Verzeichnis oder nach /opt installiert.
    > Siehe FHS.
    /home ist eher unüblich. Unix System Ressources ist der richtige Ort (/usr)

    > Was für Toolbars?
    Dein Eröffnungspost klang als ob du ursprünglich "aus der Windowswelt kommst".

    > Oder man tippt cdrtools ein, bekommt aber irgendwas völlig Kaputtes
    > installiert, was mit der bekannten stabilen Brennsoftware von Jörg
    > Schilling nicht das Geringste zu tun hat.
    War ein Einzelfall. Mittlerweile findet man im Softwarecenter gar nichts mehr unter CDR-Tools. Auch nicht über Synaptic. Kann sein das man mit apt-get was bekommt aber ich benutze eigentlich Archlinux und kann das nicht beurteilen.
    > Haha, schön wär's....
    Es ist nicht so, weil?

    > LOL, wer spielt schon Opensource-Spiele?
    Ich z.B.:Schach, Battle of Wesnoth, eine Zeit lang div Multiplayershooter wie Nexuiz. Zur Zeit spiele ich alte Infinity Engine Spiele wie PS:T, IWD, und BG aber was tut das zur Sache?

    > Ich weiß ziemlich genau, wie ich an meinen Paket Manager rankomme.
    Und warum benutzt du ihn dann nicht und meckerst lieber über die daraus resultierenden Nachteile?

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  8. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 12:44

    Oh, entschuldige :) Das konnte ich aus deinem Eröffnungspost
    >So wird das aber nichts mit Linux auf dem Desktop.
    nicht herauslesen. Wer keinen Distributor finden kann dem er Vertraut hat es natürlich nicht einfach, das ist korrekt.

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  9. Re: Linux wird wegen euch nie den Desktop erreichen!

    Autor jtsn 19.02.12 - 12:44

    Eurit schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > es gibt ein iOS, ein Windows, ein Android , aber eine Herde von Nerds ,
    > die aus dem gleichen Lager kommen, und sich gegenseitig beschimpfen.
    >
    > deswegen wird Linux nie den Desktop erobern, weil die stärken nicht
    > gebündelt werden sondern sich gegenseitig Schwächen.

    Ich habe diesen Thread erstellt, weil es vom VLC auf der Homepage keine offizielle Linux-Version zum Download gibt. Daraufhin wird der Thread von Trollen gekapert, die hier gern ihren uninteressanten Distro-War ausfechten wollen ("Geh mal ins Ubuntu Software Center!", "Arch hat das schon seit gestern abend!" usw). Völlig offtopic.

    Den kommerziellen Software-Entwicklern ist der Distrowar egal, die wollen einfach nur Geld verdienen. Deswegen gibt es auch keine Probleme mit den Anbieten von Bundles mit fertig lauffähig kompilierten Programmen für Linux. Dabei ist egal, ob es sich um Adobe, Oracle, Opera, Softmaker, nVidia, Mojang oder Spieleentwicklern aus dem Humble Bundle handelt.

    Bei den Entwicklern von FOSS kann ich mir die Verweigerungshaltung nur mit zwei Möglichkeiten erklären: 1. Sie wollen die Leute zu Microsoft oder Apple treiben. 2. Die Entwickler sind selbst mit Distrowars beschäftigt und bieten um des lieben Friedens willen lieber gar keine Version für freie Betriebssysteme an.

    Beides ist so oder so kontraproduktiv.

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  10. Re: Linux wird wegen euch nie den Desktop erreichen!

    Autor benji83 19.02.12 - 12:56

    Aufgrund dessen wie unüblich es ist als Linuxbenutzer auf den Luxus eines Paketmanagers zu verzichten sind das äußerst gewagte Schlussfolgerungen. Auch die Rede von einem sogenannten "Distrowar" ist äusserst befremdend wenn man sich die Realität anschaut. Es wird der Quelltext zur Verfügung gestellt und die Distributionen bauen sich daraus die Pakete. Wer Linux from Scratch betreibt oder aus welchen Gründen auch immer auf auf einen Paketmanager verzichtet sollte wissen worauf er sich da einlässt und das er alleine zurecht kommen muss. Das ganze hat dann auch überhaupt nichts mehr mit "So wird das aber nichts mit Linux auf dem Desktop." zu tun.

    Edit: Selbstverständlich steht es dir frei die FOSS-Projekte mit vorkompilierten Binarys zu versorgen. Wenn der Bedarf groß genug ist wirst du bald genug Unterstützer haben.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.12 12:58 durch benji83.

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  11. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor jtsn 19.02.12 - 12:56

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jtsn schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Signaturen und Prüfsummen existieren.
    > Wenn man es sich extra Schwer machen möchte kann man auch händisch
    > Signaturen und Prüfsummen vergleichen. Das ist korrekt.
    >
    > > Programme werden entweder ins Home-Verzeichnis oder nach /opt
    > installiert.
    > > Siehe FHS.
    > /home ist eher unüblich. Unix System Ressources ist der richtige Ort
    > (/usr)

    3rd-Party-Applikationen gehören gemäß Linux FHS entweder nach /opt oder nach /usr/local.

    > > Was für Toolbars?
    > Dein Eröffnungspost klang als ob du ursprünglich "aus der Windowswelt
    > kommst".

    Ich komme aus der DOS-Welt oder BASIC-Welt, wenn man die 8-Bitter noch mit reinnimmt.

    > > Oder man tippt cdrtools ein, bekommt aber irgendwas völlig Kaputtes
    > > installiert, was mit der bekannten stabilen Brennsoftware von Jörg
    > > Schilling nicht das Geringste zu tun hat.
    > War ein Einzelfall. Mittlerweile findet man im Softwarecenter gar nichts
    > mehr unter CDR-Tools. Auch nicht über Synaptic.

    Dumm gelaufen.

    > Kann sein das man mit
    > apt-get was bekommt aber ich benutze eigentlich Archlinux und kann das
    > nicht beurteilen.

    Das macht nichts, auch bei Archlinux bekommt man keine cdrtools angeboten. Die benötigt man aber zwingend, wenn man zum Beispiel Bluray brennen muß.

    > > Haha, schön wär's....
    > Es ist nicht so, weil?

    Siehe oben. Meist bekommt man was Verbasteltes untergejubelt, z. B. ein kaputtes OpenSSL wie bei Debian, manchmal bekommt man was völlig anderes unter falschem Namen, wie z. B. ein cdrecord, was gar kein cdrecord ist und Bierdeckel produziert.

    Das sind nur bekannte medienwirksame Beispiele. Ich persönlich habe das Problem nicht, denn bei meinem Betriebssystem ist eine unverbastelte Version der cdrtools vorinstalliert.

    > > Ich weiß ziemlich genau, wie ich an meinen Paket Manager rankomme.
    > Und warum benutzt du ihn dann nicht und meckerst lieber über die daraus
    > resultierenden Nachteile?

    Weil ein Paketmanager kein App Store ist. Er ist für die Verwaltung von Betriebssystem-Updates zuständig, nicht für die Versorgung mit 3rd-Party-Software.

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  12. Re: Linux wird wegen euch nie den Desktop erreichen!

    Autor jtsn 19.02.12 - 13:01

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch die Rede von einem sogenannten "Distrowar" ist äusserst befremdend
    > wenn man sich die Realität anschaut. Es wird der Quelltext zur Verfügung
    > gestellt und die Distributionen bauen sich daraus die Pakete.

    Genau das ist doch der Kernpunkt der Kritik. Jeder Hans und Franz baut sich "seine Pakete" nur für "seine Distro", natürlich mit seinen tollen "Verbesserungen" drin. Und wenn man's beim Verschlimmbessern übertreibt, muß man den Firefox in Iceweasel umbenennen...

    Und genau das deshalb wird das nichts mit Linux auf dem Desktop, solange jeder Thread mit berechtigter Kritik sich immer um das Distrothema dreht...

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  13. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor jtsn 19.02.12 - 13:04

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh, entschuldige :) Das konnte ich aus deinem Eröffnungspost
    > >So wird das aber nichts mit Linux auf dem Desktop.
    > nicht herauslesen. Wer keinen Distributor finden kann dem er Vertraut hat
    > es natürlich nicht einfach, das ist korrekt.

    Aus welchen Gründen sollte ich irgendeinem dahergelaufenem "Distributor" vertrauen? Zudem Incidents in der Vergangenheit gezeigt haben, daß Vertrauen völlig fehl am Platze ist.

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  14. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 13:06

    jtsn schrieb:
    > 3rd-Party-Applikationen gehören gemäß Linux FHS entweder nach /opt oder
    > nach /usr/local.
    Aber nicht nach /home.

    > Ich komme aus der DOS-Welt oder BASIC-Welt, wenn man die 8-Bitter noch mit
    > reinnimmt.
    Ich auch (Schneider CPC war mein erster Kontakt)

    > Dumm gelaufen.
    Stimmt. Glücklicherweise wurde cdrtools geforked und heißt jetzt cdrkit (siehe auch https://wiki.archlinux.org/index.php/CD_Burning)

    > Das macht nichts, auch bei Archlinux bekommt man keine cdrtools angeboten.
    Im AUR schon. Wer exotische Software benötigt sollte statt Pacman dann Yaourt benutzen das bindet das Kompiliere so weit wie möglich in den Paketmanager ein (inkl Updates)
    > Die benötigt man aber zwingend, wenn man zum Beispiel Bluray brennen muß.
    falsch. Ansonsten siehe oben.


    > Er ist für die Verwaltung von
    > Betriebssystem-Updates zuständig, nicht für die Versorgung mit
    > 3rd-Party-Software.
    Woher kommt diese Einstellung?

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  15. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 13:09

    Habe hier mit Archlinux bisher keine Probleme gehabt. Benutze Linux allerdings erst seit 8 Jahren (vorher OpenSuse). Die Zeitersparnis und das man trotzdem ein aktuelles System hat ist mir das Risiko wert. In der Vergangenheit musste ich 2 mal basteln weil KDE-Updates nicht so liefen wie sie sollten, aber diese Arbeit müsste dann ja das gewesen sein was für dich der Normalzustand ist, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.02.12 13:09 durch benji83.

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  16. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor jtsn 19.02.12 - 13:17

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jtsn schrieb:
    > > 3rd-Party-Applikationen gehören gemäß Linux FHS entweder nach /opt oder
    > > nach /usr/local.
    > Aber nicht nach /home.

    Nichtsuperuser dürfen nur nach /home installieren. Und die Installation ohne Superuserrechte ist eine wichtige Funktion für den Desktopeinsatz. Siehe Android.

    > Stimmt. Glücklicherweise wurde cdrtools geforked und heißt jetzt cdrkit
    > (siehe auch wiki.archlinux.org

    Nein, cdrtools heißt immer noch cdrtools und cdrkit kann überhaupt keine Blurays brennen und DVDs auch nicht richtig (z. B. mit Dateien > 2 GB).

    Als Fork bezeichnet man üblicherweise Software, die mehr kann als das Ursprungsprojekt, nicht weniger. Trinity ist auch kein Fork der KDE SC 4, weil's schlicht den Stand auf Version 3.5 einfriert.

    > > Er ist für die Verwaltung von
    > > Betriebssystem-Updates zuständig, nicht für die Versorgung mit
    > > 3rd-Party-Software.
    > Woher kommt diese Einstellung?

    Vermutlich von Leuten, die dpkg mit apt-get verwechseln oder gleich das Ubuntu Software Center für eine Paketverwaltung halten.

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  17. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 13:27

    jtsn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > benji83 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Nichtsuperuser dürfen nur nach /home installieren.
    Sie dürfen nach /home/$Benutzername installieren, korrekt.

    > Nein, cdrtools heißt immer noch cdrtools und cdrkit kann überhaupt keine
    > Blurays brennen und DVDs auch nicht richtig (z. B. mit Dateien > 2 GB).
    Oh, stimmt entschuldige. Trotzdem ist cdrtools in Archlinux über einen Paketmanager erreichbar.
    > Als Fork bezeichnet man üblicherweise Software, die mehr kann als das
    > Ursprungsprojekt, nicht weniger. Trinity ist auch kein Fork der KDE SC 4,
    > weil's schlicht den Stand auf Version 3.5 einfriert.
    Diese Definition ist mir so noch nicht begegnet. Weder in den alten Dokumentation, noch auf Wikipedia, noch im allgemeinen Sprachgebrauch, noch von der Wort-Übersetzung.

    > Vermutlich von Leuten, die dpkg mit apt-get verwechseln oder gleich das
    > Ubuntu Software Center für eine Paketverwaltung halten.
    Falls du mich meinst (was irgendwie unlogisch wäre weil du den genannten Standpunkt vertrittst und nicht ich), es war die Erklärung "für dummies" - nicht böse gemeint - dein Eröffnungspost lies nicht auf technischen Sachverstand schließen. Was ein Frontend ist, ist mir bekannt.

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  18. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor jtsn 19.02.12 - 13:31

    benji83 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe hier mit Archlinux bisher keine Probleme gehabt. Benutze Linux
    > allerdings erst seit 8 Jahren (vorher OpenSuse). Die Zeitersparnis und das
    > man trotzdem ein aktuelles System hat ist mir das Risiko wert.

    Gut, ich gehe kein Risiko ein und setze auf stabile gut getestete Software. Nicht auf modifizierte Uraltversionen mit Backports, aber auch nicht auf neuesten ungetesteten Wayland/systemd-Alpha-Krempel.

    Zur Zeit habe ich z. B. ein Linux 2.6.37.6 mit sysvinit 2.86, glibc 2.13, GCC 4.5.2, Xorg 7.4, gdm 2.20.11 und Xfce 4.6.2. Patches gibt es nur, falls Sicherheitslücken bekannt werden. Unter Updateritis leide ich nicht, da ich auf zuverlässige Rechner angewiesen bin. Browser und Plugins sind natürlich auf dem neuesten Stand.

    > In der
    > Vergangenheit musste ich 2 mal basteln weil KDE-Updates nicht so liefen wie
    > sie sollten, aber diese Arbeit müsste dann ja das gewesen sein was für dich
    > der Normalzustand ist, oder?

    KDE und GNOME habe ich nicht installiert, ich weiß nicht, wozu das gut sein soll. Der Normalzustand ist, daß ich mit den Rechnern arbeite und nicht bastele und update.

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  19. Re: Linux wird wegen euch nie den Desktop erreichen!

    Autor benji83 19.02.12 - 13:31

    Distributionen sind nun mal der gängige Weg. LFS wird idR auch von Experten nur zum Experimentieren und Lernen genutzt (oder um eine neue Distribution zu bauen), portable Versionen die von Webseiten geladen werden haben nun mal den Nachteil das sie dann auch von Hand geupdatet/gepatcht werden müssen - es wäre daher uU sogar schlecht für die Verbreitung von GNU/Linux wenn Windowsumsteiger und Wald- und Wiesennutzer das dann (nicht) tun müssen/würden. Du solltest dich nicht wundern das deine Diskussion so verläuft wenn du nicht deinen Standpunkt von Anfang an klar machst.

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  20. Re: Ubuntu ist nicht Linux

    Autor benji83 19.02.12 - 13:33

    Arbeiten tu ich auch lieber mit AwesomeWM + Emacs :) KDE ist mehr für Feierabend.
    Genanntes Beispiel waren jetzt eigentlich die einzigen Probleme die ich mit dem Paketmanager von Archlinux hatte.

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