Moblin = Intel (-Atom)
Maemo = ARM
Wird Intel die ARM-Variante unterstützen (wieso sollten sie? ) ?
Oder heisst es das Nokia auf Intel-CPUs wechselt?
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Aus der FAQ:
Will MeeGo support ARM?
Yes. MeeGo is a multi-platform project supporting the Intel/Atom and ARM architectures. As in any open source project, the community can choose the architecture direction and port the project to additional architectures.
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Sarkast schrieb:
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> Oder heisst es das Nokia auf Intel-CPUs wechselt?
Möglich wäre es schon - die Low-Power-Atoms gibt es auch als SoC mit integriertem PowerVR-Grafikkern. Allerdings bezweifle Ich sehr dass Intel in dem Markt landen kann, ARM ist einfach zu etabliert und extrem innovativ.
Zudem leidet Intel ja immer noch am "wir verkaufen nur das ganze Produkt"-Phänomen, solange die den Atom nicht als IP-Kern lizensieren und die Gerätehersteller nicht selbst hochingerierte Chips mit zusätzlicher Peripherie gießen können wird das nix.
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Also bei MeeGo gehe ich von Intel+Nokia-Programmierern aus. Was die "Community" für sich daraus macht ist wieder was anderes.
Für mich bleibt trotzdem die Frage wieso Intel eine Software für eine Nicht-Intel-Prozessorplattform schreiben sollte. Oder übernimmt diesen Part Nokia?
Weil: wenn ARM offiziell unterstützt wird, dann muss das ja auch jemand schreiben(Intel oder Nokia).
Intel will ja ARM Konkurrenz machen, nicht deren Produkte auch noch unterstützen...
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Sarkast schrieb:
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> Weil: wenn ARM offiziell unterstützt wird, dann muss das ja auch jemand
> schreiben(Intel oder Nokia).
Das haben entweder die Open-Source-Entwickler (Kernel, Userspace etc.) oder Nokia (Qt) schon gemacht. Auf dem N900 kann man ja Debian installieren.
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Sarkast schrieb:
> Weil: wenn ARM offiziell unterstützt wird, dann muss das ja auch jemand
> schreiben(Intel oder Nokia).
Viel muss da nicht geschrieben werden, denn GNU/Linux läuft schon unter ARM genau wie Qt.
> Intel will ja ARM Konkurrenz machen, nicht deren Produkte auch noch
> unterstützen...
Der Punkt ist, dass Maemo und Mobil eine große Schnittmenge hatten und mit Qt ein SEHR gutes Framework zur Verfügung steht.
Intel konnte mit Moblin nicht wirklich punkten und somit fehlte ihnen eine gute mobile Plattform. Die gibt es jetzt. Damit wird Intel auch mehr "embedded" Systeme verkaufen können vor allem auch in Marktsegmenten wo Nokia nicht aktiv ist.
Zumindest theoretisch eine Win-Win-Situation.
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>> Viel muss da nicht geschrieben werden, denn GNU/Linux läuft schon unter ARM genau wie Qt.
Es läuft, aber ohne Optimierungen. In etwa so wie wenn eine x86-Software für 386er compiliert wurde - läuft überall, aber langsam(per Software-emulierung, nutzt nicht vorhandene Zusatzprozessoren oder Erweiterungen).
Beispiel: Ubuntu für ARM gibt es jetzt schon seit 9.04, aber bis jetzt immer noch nur optimiert für die Prozessoren von Freescale: den iMX515. Wenn man das Ubuntu auf NVidia-Tegra oder Qualcomm-Snapdragon nutzt dann funktioniert das, aber laaaangsam.
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bxy schrieb:
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> Zumindest theoretisch eine Win-Win-Situation.
nein. vor allem praktisch. intel wird meego für x86 optimieren, nokia für arm. dank opensource geht das in einem projekt. alles andere (vor allem die GUI) wird nun etwas schneller vorankommen.
plus zusammen haben sie mehr marktmacht resp. überlebenschancen.
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Sarkast schrieb:
> Beispiel: Ubuntu für ARM gibt es jetzt schon seit 9.04, aber bis jetzt
> immer noch nur optimiert für die Prozessoren von Freescale: den iMX515.
> Wenn man das Ubuntu auf NVidia-Tegra oder Qualcomm-Snapdragon nutzt dann
> funktioniert das, aber laaaangsam.
Es gibt nur sehr wenig Optimierungspotential bei den Anwendungen, denn fast alles ist in Hochsprachen geschrieben.
Ein paar kleine Subroutinen können dann vielleicht noch mit VFP/SSE4 händisch optimiert werden aber den Rest macht eh der Compiler.
Die gesamte restliche Optimierung ist unabhängig von der Plattform.
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Sarkast schrieb:
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> Beispiel: Ubuntu für ARM gibt es jetzt schon seit 9.04, aber bis jetzt
> immer noch nur optimiert für die Prozessoren von Freescale: den iMX515.
> Wenn man das Ubuntu auf NVidia-Tegra oder Qualcomm-Snapdragon nutzt dann
> funktioniert das, aber laaaangsam.
Das liegt dann aber eher an der Grafikeinheit, und damit an den Treibern, oder?
Der Compiler wird schon recht optimierten Code erzeugen.
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bernstein schrieb:
> nein. vor allem praktisch. intel wird meego für x86 optimieren, nokia für
> arm. dank opensource geht das in einem projekt.
ARM/x86 Optimierungen sind IMHO nur ein unbedeutender Teil. Entscheidend sind wenn eher Schnittstellen, welche die restlichen Komponenten gut abstrahieren (was durch den Linux Kernel allerdings auch schon weitestgehend gegeben ist).
> alles andere (vor allem die
> GUI) wird nun etwas schneller vorankommen.
Ich denke die GUI wird primär in der Hand von Nokia bleiben. Entscheidender wird die Middleware sein die jetzt wirklich vorankommen kann.
Die letztlichen End-User-Interfaces werden vermutlich weiterhin in geschlossenen Kammern als ultimative "Differnzierung" entwickelt werden.
> plus zusammen haben sie mehr marktmacht resp. überlebenschancen.
Ja. Ich halte die Entscheidung auch für pragmatisch. Das "theoretische" an der Win-Win-Situation was ich meinte war, dass es noch keine Geräte gibt und noch nicht klar ist wie sich das ganze genau Entwicklelt, als dass man schon vom praktischen "Win-Win" sprechen kann.
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Beispiel Adobe-Flash, ohne Hardware-Unterstützung grausam CPU-fressend.
Eine Hardware die vorhanden ist, die muss eine Software auch nutzen.
ARM-Chips bestehen aus diversen Zusatzchips (z.B. für 2D oder Videobeschleunigung), wenn die Software diese nicht nutzt dann simuliert die Software diese Chips über die Prozessoreinheit.
Man vergleiche Openbox mit Gnome-Compiz, obwohl Gnome "fetter" ist, ist die ganze GUI schneller wie das Leichtgewicht Openbox. Grund: Hardwarebeschleunigung per GPU.
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bxy schrieb:
> Der Punkt ist, dass Maemo und Mobil eine große Schnittmenge hatten und mit
> Qt ein SEHR gutes Framework zur Verfügung steht.
Ähm, wo genau siehst Du denn die wahnsinnig grosse Schnittmenge von Maemo und Moblin? Debianbasierend vs Fedorabasierend spricht ja nichtmal ansatzweise für diese Behauptung. Auch die Oerflächen sind sehr unähnlich und moblin hat ne Menge eigenen Kram gepusht.
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pebcak schrieb:
> Ähm, wo genau siehst Du denn die wahnsinnig grosse Schnittmenge von Maemo
> und Moblin?
Primär: Anforderungen, Zielsetzung
Sekundär: Linux, oFono, diverse Middleware
> Debianbasierend vs Fedorabasierend spricht ja nichtmal
> ansatzweise für diese Behauptung.
Das ist im Prinzip eher nebensächlich.
> Auch die Oerflächen sind sehr unähnlich
> und moblin hat ne Menge eigenen Kram gepusht.
Ja. Middleware ist das Schlüsselwort.
Zudem hat Moblin eine Menge von dem ehemaligen GTK+-Maemo genutzt und auch viele Interface-Konzepte übernommen. Aber wie gesagt, die gemeinsame Zielsetzung dürfte wohl eher relevant für die Zukunft sein und Qt der "Heilsbringer".
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Sarkast schrieb:
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> Für mich bleibt trotzdem die Frage wieso Intel eine Software für eine
> Nicht-Intel-Prozessorplattform schreiben sollte. Oder übernimmt diesen Part
> Nokia?
Nokia und Intel arbeiteten doch schon vorher zusammen: http://connman.net/
Funktioniert auch auf x86 und ARM
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(versehentlicher Doppelpost)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.10 21:18 durch KAMiKAZOW.
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ja, die arms leiden natürlich auch ein wenig an der vielfältigen hardware - sowohl, was die ip-kerne selber angeht, wie auch die mannigfaltigen konfigurationen an spezieller hardware, die man dranflantschen kann. da wird intel kein fingerchen krümmen.
"we have computers, which can beat your computers"
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intel wird die plattform weiterentwickeln in diesem kontext, nicht den arm-spezifischen linux-code. der existiert bereits.
"we have computers, which can beat your computers"
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