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Wahr?

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  1. Wahr?

    Autor Dreami 11.05.13 - 13:09

    Ehrlich gesagt bin ich da teilweise anderer Meinung

    Klar ist, dass Microsoft gute Leute an Google verliert, schliesslich ist das ja (nach einer aktuellen Studie, ja, ich weiss, Studien und so...) der beliebteste Arbeitgeber bei Studenten.

    Persönlich erwarte ich auch, dass der NT-Kernel relativ stabil entwickelt wird, anstatt auf Featuritis zu setzen, das macht ja auch der Linux-Kernel so. Man kann Microsoft aber nicht vorwerfen, sie würden sich nicht um Alternativen kümmern, schliesslich haben sie mit dem NT6er-Kernel den TCP/IP-Stack von FreeBSD übernommen, bzgl. WLAN kann ich dazu aber keinen Kommentar abgeben.
    Den Absatz über das fragmentierte MFT habe ich nicht ganz verstanden, vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Gibt es nicht überall Leistungseinbussen, wenn etwas fragmentiert wird? Oder meint der Herr, dass sowas gar nicht fragmentiert werden darf, oder sogar durch NTFS "bewusst" fragmentiert wird?

    Klar werden externe Patches nicht gerne gesehen, schliesslich müssen diese später auch gewartet werden. Raymond Chen hat das mal gut ausgedrückt, sinngemäss: "Wenn wir einen Fehler einbauen, wird sich irgendwann irgendjemand auf diesen Fehler verlassen und wir müssen ihn weiterziehen."
    Leider zeigt sich das auch sonst in seinem Blog (dieser handelt unter anderem von "obskuren Verhaltensweisen" unter heutigen oder früheren Windows-Versionen und ihren Ursprüngen). Jemand schrieb als Kommentar sinngemäss "Gibt es eigentlich noch eine andere Argumentation gegen neue Funktionen als "Would break compatibility"?".

    Ich habe auch schon von anderen gehört, dass sie zuwenig Lob bekommen. An den Stellen, die ich gelesen habe, wird aber auch in den Mailinglisten des Linux-Kernels oftmals sehr harsch miteinander umgegangen, aber vielleicht kennt das jemand besser (ich habe nur sehr wenige Stellen gelesen) und kann mir ein besseres Gesamtbild verschaffen.

    Persönlich bin ich von der Powershell begeistert und finde den Reboot besser, als weiter an der alten CMD-Shell "zu basteln". Diese ist einfach nicht mehr auf dem aktuellen Stand und jede Weiterentwicklung würde, meiner Meinung nach, viele alte Skripte inkompatibel machen, oder es könnte vieles nicht umgesetzt werden. Alleine die neue Struktur der Kommandos finde ich eine sehr gute Idee und erleichtert mir das Lernen.

    Unterstützt NTFS nicht schon selber Quotas, oder ist das gerade der Kritikpunkt?

    Ich hoffe, dass ich sachliche Antworten darauf erhalte, beim Lesen sind mir die obengenannten Kritikpunkte eingefallen und würde mich über eine Diskussion freuen :)

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  2. Re: Wahr?

    Autor Felix_Keyway 11.05.13 - 13:17

    /signed

    Ich bin Spezialist der NSA mit dem Spezialgebiet Backdoors in den Linux-Kernel einzuschleusen ;) .

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  3. Re: Wahr?

    Autor DrWatson 11.05.13 - 13:22

    Dreami schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Den Absatz über das fragmentierte MFT habe ich nicht ganz verstanden,
    > vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. Gibt es nicht überall
    > Leistungseinbussen, wenn etwas fragmentiert wird? Oder meint der Herr, dass
    > sowas gar nicht fragmentiert werden darf, oder sogar durch NTFS "bewusst"
    > fragmentiert wird?

    MFT = Master File Table

    Wenn die MFT Fragmentiert ist, wird ALLES langsamer, man kann sie soweit ich das verstanden habe, aber auch manuell defragmentieren.


    > Unterstützt NTFS nicht schon selber Quotas, oder ist das gerade der
    > Kritikpunkt?

    NTFS ja, es ging aber um ReFS

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  4. Re: Wahr?

    Autor nille02 11.05.13 - 13:30

    Dreami schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > schliesslich haben sie mit dem NT6er-Kernel den
    > TCP/IP-Stack von FreeBSD übernommen,

    Die ersten TCP/IP Versionen waren über Umwege von einem der BSDs Mit NT wurde das aber ersetzt da MS Selber den Sourcecode nicht hatte.

    Einige der kleinen Tools wie ftp oder telnet kommen aber von den BSDs

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