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Das Linux Problem ist eben hausgemacht

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  1. Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor ozelot012 30.08.12 - 18:33

    Jeder meint eine andere Gui raushauen zu müssen, das wird dann natürlich nichts.

    OSX ist schon sehr logisch und einfach aufgebaut. Schade nur, dass keine Videos mehr im Miniformat wie unter Tiger im Dock weiterlaufen.

    Kaufe übrigens Macs nur wegen OSX und den vorbildlichen Support. Schöne flache Alugehäuse mit Tastaturbeleuchtung haben inzwischen andere auch. ;)
    >Ultrabooks.

    Nur kosten die auch nicht unbedingt weniger.... der Kreis schießt sich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.12 18:33 durch ozelot012.

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  2. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor DASPRiD 30.08.12 - 19:26

    Das meint im Desktopmarkt jeder. Microsoft macht eine eigene GUI, Apple macht eine eigene, Gnome macht eine eigene, KDE macht eine eigene…

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  3. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor violator 30.08.12 - 19:35

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das meint im Desktopmarkt jeder. Microsoft macht eine eigene GUI, Apple
    > macht eine eigene, Gnome macht eine eigene, KDE macht eine eigene…


    Ja, MS macht EINE für Windows, Apple macht EINE für OSX und bei Linux machen ganz viele ihre eigene...

    Die Freiheit ist bei Linux gleichzeitig der größte Nachteil. Statt an einem Strang zu ziehen sagen sich viele "ach, ich mach lieber mein eigenes Programm/Fork" und das verkümmert dann meistens bei v.0.0.26a. Und der Nutzer steht dann wie im Wald und hat keine Übersicht mehr.

    Freiheit und Auswahl ist gut, aber nicht wenn es etwas chaotisch und unübersichtlich macht. Sonst können wir ja gleich wieder die 80er einführen mit ihren 317238 verschiedenen Computersystemen, die alle zueinander inkompatibel waren.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.08.12 19:35 durch violator.

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  4. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor DASPRiD 30.08.12 - 19:38

    Linux ist jedoch keine Firma. Der Vergleich hinkt. Den könnte man soweit verallgemeinern und sagen, dass doch bitte alle, die auf einer x86 Architektur aufbauen, gleich sein sollen.

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  5. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Thaodan 30.08.12 - 19:38

    >Jeder meint eine andere Gui raushauen zu müssen, das wird dann natürlich nichts.
    Nur das diese untereinander Kompatibel sind.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  6. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Thaodan 30.08.12 - 19:40

    Nur das beste/stärkste überlebt so wie du es aufführst ist es vollkommen falsch.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  7. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Whitey 30.08.12 - 20:05

    Das ist richtig. Ich wollte mir neulich aus Interesse Debian ansehen. Ich gebe zu, ich habe von Linux nur sehr oberflächliche Kenntnisse, weiß nur ein paar Sachen, aber bis ich überhaupt gefunden habe, wo ich etwas laden kann, verging schon mal eine gewisse Zeit, dann wurde nicht ein Paket o.Ä. angeboten, sondern es gab unzählige Server/Mirror mit zig DVDs und sonstigen Dateien. Hinzu kommen noch die unterschiedlichen - ich nenne es mal laienhaft Oberflächen.... Natürlich nirgendwo eine Art "Vorschau" wo ich mal sehen kann, wo z.B. der Unterschied zwischen KDE, Xfce etc.. Ich würde es einfach vorher gerne wissen, ansehen können, bevor ich mir zig Sachen lade oder für ne LiveCD/DVD brenne.

    Grundsätzlich hätte ich zu allererst mal etliche Dokus wälzen müssen, was ehrlich gesagt auch etwas nervtötend ist. Ich mein, ich kann ja verstehen, dass man eine gewisse Zeit und Interesse mitbringen muss - aber hier ist man entweder Enthusiast oder interessiert sich als Hobby dafür. Für jemanden der sich zwar neugierig erstmal nen Eindruck verschaffen will (ich kenn bisher nur SuSe und Knoppix mit KDE) ist das jedenfalls nichts. Zu aufwendig, zu zeitintensiv + die richtige Arbeit mit der Einrichtung geht ja danach erst los....

    Zu umständlich, zu zeitintensiv und zu unübersichtlich. Letztlich was für Leute die am Frickeln und Basteln spaß haben. Aber so wird sich das sicher nicht durchsetzen. Das war damals so und wird auch so bleiben und ehrlich gesagt find ich das schade.

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  8. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor azeu 30.08.12 - 20:17

    > Ich wollte mir neulich aus Interesse Debian ansehen.

    DAS war der Fehler :) Zum "ansehen" ist Debian wohl die falscheste Wahl die man treffen kann.

    Warum nicht Ubuntu oder Linux Mint? Falls noch Interesse hast, kannst ja mal reingucken. Und, was Deinen Wunsch nach Vergleichen betrifft: Schon mal auf YouTube nach Videos gesucht? Gibt Tausende davon, dort kannst Dich sattsehen bevor Du was runterlädst und installierst.

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  9. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Whitey 30.08.12 - 20:24

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich wollte mir neulich aus Interesse Debian ansehen.
    >
    > DAS war der Fehler :) Zum "ansehen" ist Debian wohl die falscheste Wahl die
    > man treffen kann.
    >
    > Warum nicht Ubuntu oder Linux Mint? Falls noch Interesse hast, kannst ja
    > mal reingucken. Und, was Deinen Wunsch nach Vergleichen betrifft: Schon mal
    > auf YouTube nach Videos gesucht? Gibt Tausende davon, dort kannst Dich
    > sattsehen bevor Du was runterlädst und installierst.

    Naja, ein Bekannter den ich übers Netz kenne nutzt seit langem Debian und die Gespräche haben mich einfach neugierig gemacht.

    Die Idee mit youtube ist mir ehrlich gesagt noch gar nicht gekommen. Werd ich aber nutzen! Werde mir Ubuntu und Mint auch ansehen.

    Mir gings aber vor allem auch darum aufzuzeigen, mit was für Hürden man zu kämpfen hat, selbst wenn man - im Grunde genommen - aufgeschlossen ist.

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  10. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Thaodan 30.08.12 - 20:24

    Debian ist im prinzip nicht schlecht auch für normal User das einzige was nerft ist halt der Release Zyklus weswegen andere Distrubtions mit ähnlicher Qualität besser sein können.

    Selbst Distrubtions die von den Tools die Vorinstalliert werden eher nicht für DAUs ausgelegt sind lassen sich durch die Tools die DEs mitliefern so gut wie ohne CLI einstellen und nach dem die GUI läuft auch weiter installieren.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  11. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor elknipso 30.08.12 - 21:51

    sehe ich auch so. Linux könnte sehr viel weiter sein wenn nicht viele sturköpfe nur ihr eigenes ego im kopf hätten.

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  12. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor violator 30.08.12 - 22:01

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur das beste/stärkste überlebt so wie du es aufführst ist es vollkommen
    > falsch.


    Spiegelt aber die Realität wieder. Zumindest auf dem Desktop.

    In den anderen Bereichen wie Router usw. sind die Nachteile nämlich relativ egal.

    Und ne Armee mit 100 Elitesoldaten ist nunmal stärker als eine mit 10000 Freaks, die alle nur das machen was sie wollen, weil sie es können. ;)

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  13. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor violator 30.08.12 - 22:03

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum "ansehen" ist Debian wohl die falscheste Wahl die
    > man treffen kann. Warum nicht Ubuntu oder Linux Mint?


    Und dann wundern sich einige, wenn der Normaluser bei den 3784296792348 Distris nicht durchblickt und nach den ersten Versuchen wieder Windows nimmt....

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  14. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor azeu 30.08.12 - 22:06

    Naja, dass man sich vor dem Probieren einmal genauer mit etwas befassen sollte, ist wohl zu viel verlangt?

    > den 3784296792348 Distris

    Du hast Dich mit dem Thema beschäftigt, wie ich sehe :)

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  15. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Yeeeeeeeeha 30.08.12 - 22:27

    DASPRiD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Linux ist jedoch keine Firma. Der Vergleich hinkt

    Das ist aber genau der Punkt. Es fehlt die zentrale Kontrollinstanz und die wird es wegen der Philosophie von Linux auch nie geben und deshalb wird Linux nie im Consumermarkt ankommen, _außer_ dort, wo es diese Kontrollinstanz eben schon gibt - siehe Android.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

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  16. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor burzum 30.08.12 - 22:30

    violator schrieb:
    --------------------
    > Freiheit und Auswahl ist gut, aber nicht wenn es etwas chaotisch und
    > unübersichtlich macht. Sonst können wir ja gleich wieder die 80er einführen
    > mit ihren 317238 verschiedenen Computersystemen, die alle zueinander
    > inkompatibel waren.

    Die Lösung wäre ja so einfach:

    Standardisierten Installer.
    Standardisierten Desktop mit standardisiertem Theme.

    Im Installer wird man dann gefragt
    [x] Standard Desktop
    [ ] KDE
    [ ] Gnome
    ...

    Unabhängig von den häßlichen Unterschieden zwischen jeder Furzdistri wäre so immerhin schon mal für den Enduser eine gewisse Einigkeit vorhanden und die Freaks könnten dann noch immer ihren gefühlten 100. *box WM Fork installieren. Aber sich so einem Standard zu unterwerfen, das wäre zu uncool für die ganzen Pseudoelitären.

    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul, ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.

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  17. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor Thaodan 30.08.12 - 22:42

    Android ist nicht Linux, nicht mal der Linux Kernel.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  18. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor blackout23 30.08.12 - 22:50

    burzum schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > violator schrieb:
    > --------------------
    > > Freiheit und Auswahl ist gut, aber nicht wenn es etwas chaotisch und
    > > unübersichtlich macht. Sonst können wir ja gleich wieder die 80er
    > einführen
    > > mit ihren 317238 verschiedenen Computersystemen, die alle zueinander
    > > inkompatibel waren.
    >
    > Die Lösung wäre ja so einfach:
    >
    > Standardisierten Installer.
    > Standardisierten Desktop mit standardisiertem Theme.
    >
    > Im Installer wird man dann gefragt
    > Standard Desktop
    > [ ] KDE
    > [ ] Gnome
    > ...

    Du meinst so wie bei openSUSE? :D

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  19. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor d-tail 30.08.12 - 23:08

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ich wollte mir neulich aus Interesse Debian ansehen.
    >
    > DAS war der Fehler :) Zum "ansehen" ist Debian wohl die falscheste Wahl die
    > man treffen kann.
    >
    > Warum nicht Ubuntu oder Linux Mint?

    Tja. Und bereits DAS schreckt doch schon ab. Schauen wir mal auf die "Konkurrenz": Was habe ich allein ständig Diskussionen mit Leuten, die sich "Windows 7 Ultimate" gekauft haben und wo ich dann fragen muss: "Ja, ok... und wofür brauchst Du das? Hast Du ne Domäne? Brauchst du dies, brauchst du das... ?"

    > Falls noch Interesse hast, kannst ja
    > mal reingucken. Und, was Deinen Wunsch nach Vergleichen betrifft: Schon mal
    > auf YouTube nach Videos gesucht? Gibt Tausende davon, dort kannst Dich
    > sattsehen bevor Du was runterlädst und installierst.

    Yeah, überzeugt! Das weiss doch jeder, dass jemand sich erst einmal durch tausende Videos durchklickt, weil man sich... nee, sorry... Reality Distortion Field -> Deactivate!

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  20. Re: Das Linux Problem ist eben hausgemacht

    Autor oSu. 30.08.12 - 23:49

    blackout23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > burzum schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > violator schrieb:
    > > --------------------
    > > > Freiheit und Auswahl ist gut, aber nicht wenn es etwas chaotisch und
    > > > unübersichtlich macht. Sonst können wir ja gleich wieder die 80er
    > > einführen
    > > > mit ihren 317238 verschiedenen Computersystemen, die alle zueinander
    > > > inkompatibel waren.
    > >
    > > Die Lösung wäre ja so einfach:
    > >
    > > Standardisierten Installer.
    > > Standardisierten Desktop mit standardisiertem Theme.
    > >
    > > Im Installer wird man dann gefragt
    > > Standard Desktop
    > > [ ] KDE
    > > [ ] Gnome
    > > ...
    >
    > Du meinst so wie bei openSUSE? :D

    So ungefähr, leider fehlt dort die Auswahlmöglichkeit für den Standard Desktop.
    Vielleicht ist es irgendwann mal soweit - Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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