... kann ich schon gar nicht mehr hören. Klar hat es Vorteile für Unternehmen und Privatleute die sich damit auskennen und nicht davor scheuen ein wenig am Kernel, den Treibern oder sonst einer Software herum zu patchen. Aber für dien Normaluser dessen einzige Motivation ist "Alles! Ausser Windows!" ist es kein Argument das er sich selbst in Stundenlanger Müharbeit seinen X-Server neu einrichtet nur damit die Grafikkarte eine halbwegs brauchbare Auflösung darstellen kann.
Und nein, es zählt auch nicht das Argument das es eben Linux ist und das passt schon so. Denn einerseits wollen die Linux Distros möglichst breite Verbreitung erfahren und andererseits kommt dann immer das genörgel aus der technik-affinen Community-Ecke das alles aber nur OpenSource sein darf. Ich sehe die Problematik einfach nicht. Linux ist sicherer als Windows weil man den Sourcecode kennt? Bullshit! Ein Linux Server in der freien Wildbahn ist genauso leicht angreifbar und infizierbar wie eine Windows Kiste.
Den einzigen Vorteil den Linux hat ist aber eben seine geringe Verbreitung auf den Desktops. Wäre dem nicht so hätten Virenscanner selbst auf den viel gepriesenen Linuxrechnern Hochkonjunktur. Momentan lohnt es sich für die Virenprogrammierer einfach nicht. Aber wenn man sich so manches Rootkit einmal genauer ansieht - und davon gibt es auch eine ganze Menge - loost so mancher Win32 Virus vollends ab!
Ich würde mir wünschen das Linux mehr einsetzbar wird - vor allem auf dem Desktop. Fedora und Ubuntu sind da herausragende Vorreiter. Es muss voran gehen.
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Darum geht es nicht, und das hat auch dieser Miguel nicht verstanden.
Es geht um "Unix" oder "nicht Unix". "Unix" und mit Anführungszeichen zähle ich da auch Gnu/Linux dazu, hat eine gewisse Philosophie. Es gibt da bestimmte Arten Dinge zu machen, die es ermöglichen Programme zusammen zu fügen wie Lego-Steine. Eine dieser Arten ist es, möglichst jede Form der Kommunikation als Text zu machen. Das ermöglicht erweiterbare Schnittstellen, die sehr einfach gewartet werden können.
Gnome verstößt gegen die Unix Philosophie in dem es erwartet, dass man Bibliotheken einbindet. Gleichzeitig möchte Gnome sich aber verändern. Unter kommerziellen Betriebssystemen behält man dann einfach die alten Schnittstellen über die nächsten 20 Jahre, mit katastrophalen Ergebnissen.
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Casandro schrieb:
> Darum geht es nicht, und das hat auch dieser Miguel nicht verstanden.
> Es geht um "Unix" oder "nicht Unix"...
> ...hat eine gewisse Philosophie. Es gibt da
> bestimmte Arten Dinge zu machen, die es ermöglichen Programme zusammen zu
> fügen wie Lego-Steine. Eine dieser Arten ist es, möglichst jede Form der
> Kommunikation als Text zu machen. Das ermöglicht erweiterbare
> Schnittstellen, die sehr einfach gewartet werden können.
Vergiss es, dass verstehen anscheinend nur noch die "alten Säcke".
Die Jungen sind anscheinend schon zu sehr von Windows verdorben und
haben nicht mit Lego gespielt.
Ansonsten hat das Problem mit dem Desktop aber wenig mit
Open/Closed Source
Unix/Nicht Unix
zu tun.
Bei MS und Apple gibt/gab es einen großen Kapitän, der bestimmt hat, wo die Reise lang gehen soll. / Bei Linux gibt es viele Kapitäne.
OS X ist genau so Unix wie Linux.
OS X Aqua ist genau so ein DTE wie KDE oder Gnome.
PS: Der Werbeetat ist bei Linux relativ klein
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Eine graphische IDE wie wie Visual Studio oder Qt Creator
sind GUI Programme, die im Prinzip nur
./configure
make
absetzen.
So wie man das auch schon in vi(m) machen kann.
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