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Ist doch gut so!

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  1. Ist doch gut so!

    Autor flo.at 30.08.12 - 19:41

    Also ich finde es gut, dass die meißte proprietäre Software unter Linux nicht verfügbar ist. Viele open-source Projekte sind erst entstanden, weil deren closed-source Pendant nicht verfürbar ist. Closed-Source Software würde ich mir aus diversen Gründen ohnehin nicht installieren.
    Wer nach einem "Einheitslinux" sucht, ist bei Windows oder MacOS ohnehin besser aufgehoben.
    Und wer sich ungern selbst für etwas entscheidet ist bei Apple ja quasi zuhause :D (nicht ganz ernst gemeint, nur ein bischen).


    Die Interpretation zu "Warum Mac OS X dem Linux-Desktop überlegen ist" fällt mir deshalb etwas schwer. Worin ist es Linux (welcher Distribution?) überlegen? Mir würden für beide Parteien eine Menge Vor-/Nachteile einfallen.
    Da bei den Nachteilen von MacOS für mich persönlich einige K.O.-Kriterien zutreffen habe ich mich also scheinbar für den, laut Golem, "Unterlegenen" entschieden.

    Jeder wie er will - Meinungsfreiheit ist was tolles :)

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  2. Re: Ist doch gut so!

    Autor foo 31.08.12 - 07:41

    Open Source Software ist imo außerhalb des Kernels relativ unbedeutend. Wichtig sind nur standardisierte Formate, Schnittstellen und Protokolle damit Software X durch Software Y bei Beibehaltung der Daten und des Restsystems ersetzt werden kann.

    Abgesehen davon sind die Hauptprobleme von Linux imo mangelnde Usability und finanzielle Mittel im Desktopbereich und teilweise wie im Artikel genannt wird mangelnde Abwärtskompatibilität. Was da von vielen Entwicklern produziert wird ist einfach nur grausig.

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  3. Re: Ist doch gut so!

    Autor TheLord45 31.08.12 - 11:51

    foo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Open Source Software ist imo außerhalb des Kernels relativ unbedeutend.
    > Wichtig sind nur standardisierte Formate, Schnittstellen und Protokolle
    > damit Software X durch Software Y bei Beibehaltung der Daten und des
    > Restsystems ersetzt werden kann.

    Da stimme ich dir zu. Genau das ist ein sehr großes Problem bei M$ und Apple. Speziell bei M$-Office ist das Problem extrem. Die aktuellen Versionen dieser Software können Dateien die mit einer älteren Version erstellt wurden (Version 6 oder gar 2) nicht mehr lesen. Da kommt die Fehlermeldung "Unbekanntes Dateiformat" :-)

    >
    > Abgesehen davon sind die Hauptprobleme von Linux imo mangelnde Usability
    > und finanzielle Mittel im Desktopbereich und teilweise wie im Artikel

    Was die finanziellen Mittel betrifft hast du sicherlich recht, aber nicht was die Usability betrifft. Aber vielleicht verstehe ich unter "Usability" etwas anderes als du.

    > genannt wird mangelnde Abwärtskompatibilität. Was da von vielen Entwicklern
    > produziert wird ist einfach nur grausig.

    Ich verstehe nicht, warum alle immer nur die Abwärtskompatibilität so hervorheben. Sicherlich, für den Endanwender mag es ja ganz nett sein, eine 10+ Jahre alte Software auf dem neuesten Windblows immer noch verwenden zu können, aber der Vorteil ist nur oberflächlich. Denn sieht man "unter die Haube", also da hin wo der Endanwender sich weigert hinzusehen, dann stellt man sehr schnell fest, dass die Gewährleistung der Abwärtskompatibilität bedeutet, allen Müll der letzten 20 Jahre mitzuschleppen. Mit allen Designfehlern, groben Fehlern in den Schnittstellen und damit auch allen Schwachstellen. Letztere versucht man ja mit immer neuen Klimmzügen zu verstecken und zu umgehen, was den Code (das OS) weiter aufbläst.

    Da ist mir ein OS das die alten APIs so schnell wie es neue APIs gibt, über Bord wirft, viel lieber. Sicherlich bedeutet das, dass ich meine Software ständig anpassen muss, aber dafür schleppe ich keine Altlasten mit. Das bedeutet auch, das der Code schlanker bleibt und dadurch leichter zu warten ist.

    Abwärtskompatibilität ist auch eine starke Innovationsbremse. Denn vieles kann nicht implementiert werden, da es die Abwärtskompatibilität brechen würde. Deshalb ist speziell dieses Windblows heute immer noch auf dem technischen Stand von vor 10 Jahren. Damit meine ich das OS in seinem Kern und nicht grafische Oberfläche, welche der Endanwender zu sehen bekommt. Noch Heute kann ich mit dem bereits unter Win 3.0 vorhandenem "message based system" (die Art wie ich mit den Objekten kommuniziere) viel schaden anrichten, da hier keinerlei Informationen über die Herkunft der Message vorhanden sind, noch irgend welche Berechtigungen damit verknüpft sind. Einer der ältesten, bis Heute nicht ausgemerzter Designfehler.

    Das Einzige wozu Win taugt ist als Spielekonsole. Aber auch nur, weil es die meisten Spiele dafür gibt und nicht, weil es dafür die beste Plattform ist.

    A.T.

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