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Ich bin traurig ...

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  1. Ich bin traurig ...

    Autor Traurig__ 25.09.09 - 22:05

    ... das es Moblin sofort beim Start geschafft hat das OS ansprechend zu gestalten. Ich nutze seit einigen Jahren Linux (Ubuntu) und bin umso mehr enttäuscht das es Linux bzw. Gnome es nicht geschafft hat das OS attraktiver zu machen.

    Mich hat Moblin sofort angesprochen vom Design her, wenn es jetzt auch Stabil läuft dann bin ich umso mehr von Linux enttäuscht.

    Ich habe mir auch schon erhofft, dass es mit Canoncial Linux schneller voran kommt aber leider wurde wenig am Design gearbeitet. Es sind zwar wirklich viele Neuheiten dazu gekommen, diese aber für ein 0815 Anwender nicht ersichtlich sind.

    Linux bzw. eher Gnome muss endlich was am Design was machen. Es muss einfach modern und ansprechend aussehen. Beten wir zu Gnome3.

  2. Re: Ich bin traurig ...

    Autor W 26.09.09 - 00:14

    Zustimm - neue Konzepte werden auch nicht wirklich aufgefasst, das Vorbild Windows ist immernoch klar ersichtlich. Wenigstens ein Standard-Design mit einer MacOS-Like Lösung wäre wünschenswert gewesen.

    Moblin und Android machen es zB. auf Anhieb besser. Die Netbook-Version von Ubuntu ist auch keine wirkliche Lösung sondern fast noch halbherziger als das WindowsMediaCenter.

    Es gibt so viele schräge Ideen was das Desktop-Design angeht - wieso kann Linux welches dazu prädistiniert ist nicht einmal einen echten Sprung machen? "Wobbelnde"-Fenster braucht Niemand - sind zwar schön anzusehen aber waren das erste mal auch von Microsoft auf einer damaligen Longhorn-Alpha und eben nicht zuerst auf Linux zu sehen.

  3. Re: Ich bin traurig ...

    Autor 0o9i8u7z 26.09.09 - 11:02

    Genau das ist es, was Moblin von Distribution XY hervorhebt: Während andere beim Design der Benutzeroberfläche versuchen, Windows oder MacOS zu kopieren (was nie vollständig funktionieren kann und bei einem Umstiegswilligen stets der Eindruck erweckt wird, Gnome oder KDE seien ein billiger Abklatsch von Windows), "erfindet" Moblin sein eigenes...

  4. Blödsinn!

    Autor Hello_World 26.09.09 - 12:33

    Ich will mit der Kiste arbeiten! Wenn ich meine Wohnung gestalten will, gibt's dazu genug andere Möglichkeiten als den Desktop. Der soll einfach nur funktional sein.

  5. Re: Ich bin traurig ...

    Autor TelsaX2 26.09.09 - 13:52

    Ja, das hast du vollkommen recht. Moblin hat mich auch sofort angesprochen. Aber auch Gnome 3.0 wird eher weniger in diese optische Richtung zielen. Es gab auf dieversen Seiten in der letzten Zeit gehäuft die Aussage: Wenn Linux versucht Windows zu kopieren, dann wird es scheitern. Mit Moblin gibt es nun ein Linux, dass es nicht versucht und sieht dabei auch noch vielversprechend aus.

    Allerdings ist es sehr Konfuss von Linux enttäuscht zu sein, währen Moblin auch ein Linux ist ... o.O Wenn du verstehst. ;-)

  6. Re: Ich bin traurig ...

    Autor BT90 26.09.09 - 16:26

    Die Entwicklungen von Moblin werden eh wieder in Ubuntu
    Netbook Remix einfließen.Glaube es gab dadrüber mal nen
    guten Artikel auf ubuntuusers.de

  7. Re: Ich bin traurig ... das viele Linux (Kernel) mit Desktop Enviorments verwechseln.

    Autor funznlecker 26.09.09 - 17:41

    Äh, wieso sind hier eigentlich alle von Linux entäuscht, wenn es nur die jeweiligen Desktop Enviroments betrifft.

    Genau genommen haben diese beiden Sachen nichts miteinander zutun:

    Linux ist ein Kernel, SONST NICHTS.
    Gnome, KDE, et cetera... sind Desktop Envirments.

    KDE definiert sich in erster Linie als Desktop Umgebung für Unix und unixoide Betriebssysteme. Linux wird gar nicht erwähnt. Distributionen auf _Linux Basis_ sind halt nur die am häufigsten anzutreffenden die KDE (oder Gnome,..) verwenden.

    Wenn euch also irgendwas stört am Erscheinungsbild, beschwert euch nicht bei "Linux", denn "Linux", sprich den Kernel Entwicklern wird diese Kritik am Arsch vorbei gehen, da ihnen das egal sein kann. Der Linux Kernel selbst HAT KEINE GUI. (wie jeder OS Kernel im übrigen).

    Wünsche, Beschwerden, Anregungen sind dementsprechend an die Entwickler von Desktops Enviroments zu senden, und nicht an die Kernel Entwickler.

    Danke für ihre Aufmerksamkeit...

  8. Re: Ich bin traurig ...

    Autor fab 26.09.09 - 19:50

    warum probierst du dann nicht mal kde 4.3.1?

  9. Re: Ich bin traurig ... das viele Linux (Kernel) mit Desktop Enviorments verwechseln.

    Autor SimonLu 26.09.09 - 21:33

    Ich verwende seit Jahren eine Linux Distribution und ich denke, jeder der eine solche schon eingesetzt hat wird den Unterschied zwischen der Linux Kernel und einer Linux Distribution kennen. Und wenn man es ganz genau nimmt, sollte man es eine GNU/Linux - Distribution nennen. Und wenn wir mal die Geschichte vor GNU/Linux - Distributionen betrachten, dann sehen wir, dass die Bezeichnung 'Linux' "schon früh nicht nur für den Kernel, sondern auch für Softwaresammlungen rund um Linux genutzt" wurde ... um mal was aus Wikipedia zu zitieren ... und zudem hat auch der Verfasser des ersten Posts genau definiert, was er mit Linux bezeichnen will: "einigen Jahren Linux (Ubuntu)". Später geht er sogar noch genauer ein: GNOME ... also schön die Bälle flach halten und nicht alles auf die Goldwaage legen.

  10. Re: Ich bin traurig ...

    Autor Der Kommunist 28.09.09 - 10:42

    [betrifft nicht nur dich, sondern auch einige andere in diesem Thread]:

    Was hat Linux mit Desktopdesign zu tun? Linux-Distros bieten eine Vielzahl an Desktop Environments - die wichtigsten sind KDE, Gnome, XFCE und evtl. noch LXDE. Diese haben es evtl. zu dieser Beliebtheit geschafft, gerade weil sie mehr oder weniger Windows (Gnome auch etwas MacOS-) Nachbauten sind. Genau in diesen DEs liegt aber auch die Flexibilitaet der Linux-Distros: Zum einen gibt es bereits andere Bedienkonzepte in Form weiterer DEs - zum anderen kann jederzeit jeder ein neues Bedienkonzept entwerfen und umsetzen, ohne dass das ganze OS neu entwickelt werden muesste.

    Ich denke einfach mal: Waehrend sich Handys voellig anders als Desktops bedienen lassen, sind Netbooks eine eigene Geraeteklasse mit widerum anderen Bedien-Anforderungen. Am Desktop mit einem riesigen Quasi-Menue zu arbeiten wie auf dem Handy, waere sicher alles andere als optimal. Daher sind die Gene von Win und MacOS auf dem Desktop ganz sicher nicht grundverkehrt, sondern zumeist die Konsequenz aus Ergonomie und Effizienz. Kleine Unterschiede gibt es hier zwischen allen drei groesseren OSes, aber die allein genuegen in aller Regel nicht fuer einen Umstieg der breiten Masse.

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