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SPDY

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  1. SPDY

    Autor Duke 04.02.12 - 12:06

    SPY..ähm...SPDY ist ein google-Kind. Und das wundert mich überhaupt nicht.

    Dank der Push-Funktion kann man - google - mit halbwegs geschickter Implementierung am AdBlocker Werbung zuschieben, ungefragt und nur schwer zu filtern. Die käme dann nämlich nicht mehr von "verräterischen" "AdXYZ"-Domains sondern scheinbar immer von der aufgerufenen Seite, mit dynamischen Namen. Sehr schwer zu filtern. Ein Schelm, wer böses dabei denkt..google und Werbung...naja.

    Ein weiteres Problem: SSL. Eigentlich ein Sicherheitsgewinn, wenn ich auch "Lauscher auf der Leitung" beim Surfen für exotische Anomalien halte, bei den meisten Browsern werden SSL-Elemente standardmäßig nicht gecached, sprich, sie werden nicht auf der Festplatte gespeichert. Das wird man mit SPDY natürlich ändern müssen, sonst wäre SPDY langsamer und bandbreitenintensiver. Und schwupps, speichern die Browser sämtliche Elemente wieder auf der Platte. Auch das Onlinebanking und dergleichen.

    Wirklich "schön": Der Nutzer wird keine Wahl haben, weil es eben kein SPDY:// geben wird sondern beim alten HTTP:// bleiben wird - und HTTPS:// wird's schwer haben, denn SPDY ist ja immer "S". Die damit einhergehenden Probleme der Nutzer, die nochmal genauer hinschauen müssen, ob die Verbindung zur Bank verschlüsselt ist, mal beiseite.

    Warum implementiert Firefox sowas ? Weil die Mozilla Foundation längst am finanziellen Tropf von google hängt.

    Leute, und da regt man sich über den kleingeistigen Bundespräsidenten auf mit seinen 500.000 EUR für sein Lebkuchenhaus ?

    Die Forderung muss lauten, dass ein SPDY:// vorne steht und nicht HTTP durch google hinterrücks ermordet - nein besser: umerzogen- wird.

    Duke.

  2. Re: SPDY

    Autor c3rl 04.02.12 - 12:37

    Bullshit.

    Es gibt keinen Grund, SPDY-Content nicht nach Werbung filtern zu können. Google könnte auch heute schon sehr einfach Werbung so einbauen, dass man sie nicht filtern kann (Stichwort, wie von dir bereits gesagt, dynamische URLs, dynamischer Werbe-Content, dynamische Struktur, usw. - damit wäre JEDER heutige Adblocker überfordert)

    Außerdem: Google gibt es nur, weil sie sich durch Werbung finanzieren. Du kannst gerne auf Google verzichten, oder denen für die Nutzung Geld überweisen wenn du so entschlossen gegen ihre Werbung bist ;)

  3. Re: SPDY

    Autor BasAn 04.02.12 - 12:50

    > Werbung so einbauen, dass man sie nicht filtern kann (Stichwort, wie von dir bereits gesagt, dynamische URLs, dynamischer Werbe-Content, dynamische Struktur, usw. - damit wäre JEDER heutige Adblocker überfordert)

    So wie die nervige Aufforderung zur Geldspende bei Wikipedia, AddBlock unwirksam, aber NoScript schon ;)

  4. Re: SPDY

    Autor Duke 09.02.12 - 09:25

    So, so..Bullshit. Ist Freitag oder was ? Offensichtlich fehlen da wichtige Grundlagen bei Dir.

    Genau, google gibt es nur, weil sie sich durch Werbung finanzieren. Aha ! Und da sind sie so sozial und entwickeln davon völlig ungerührt und an jeglichen Eigeninteressen Webstandards. Ist Märchenstunde, oder was ? Schlag mal "TANSTAAFL" nach, selbst google liefert da Ergebnisse.

    Entweder ist also Deine "Argumentation" Bullshit, weil google das Sozialamt ist oder Deine "Argumentation" ist Bullshit, weil google dann doch ein Interesse am Ad-Pushen hat.

    Und genau, ich verzichte schon lange auf google, weil ich meine eigenen Server für den ganzen Kram betreibe, den google anbietet und Du bezahlst dafür auf die eine oder andere Art. Auf jeden Fall aber mit Deiner Leicht- und Fortschrittsgläubigkeit. Wahrscheinlich bist Du auch bei Facebook.


    Desweiteren wird NoScript -in der jetzigen Konzeption- dagegen nicht helfen, denn die Skripte, die bisher Ads vom Client aus "GETten", sind dann überflüssig. Da schiebt jeder Drecksserver seinen Kram *ungefragt* per PUSH auf die Browser. Stelle ich mir auch problematisch im Bereich des mobile Computing vor, wo Daten immer noch teuer sind, von Sicherheitsproblemen mal ganz abgesehen.Prinzipiell ermöglicht SPDY nämlich auch das Pushen von aktiven Inhalten. Das wäre dann eigentlich schon kein "Drive-by-download" mehr.

    Ich bleibe dabei: mindestens vorne "SPDY://," damit der Nutzer eine Wahl hat. Die Taktik von google, daß "hinter" dem bekannten http:// zu "verstecken" lässt auch nichts gutes ahnen.
    Am besten wäre ein Verzicht auf Server Push. Google selbst beschreibt den Performancegewinn ja vor allem durch die parallele Übertragung (tss...auf einem seriellen Transportmedium...tsss..kopfschüttel). Die bezeichneten Gewinne liegen wohl vor allem an der Komprimierung. Bei schon jetzt gzip- oder Deflate-komprimierten Servern konnte ich keine signifikaten Unterschiede zwischen HTTP und SPDY feststellen.

    Duke.

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