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Braucht Jemand denn APPLE?

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  1. Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: throgh 10.03.13 - 12:43

    Etwas polemisch, bitte nicht dafür sogleich "erschlagen". Aber ich finde diese Forderungen schon relativ ulkig und sie zeigen auch deutlich was APPLE eigentlich möchte: Eine Gleischaltung, allerdings mitnichten zum Vorteil der Anwender, sondern einfach nur weil sie es sich einfach machen wollen. Nettes Unternehmen!

    Ich hoffe, dass Mozilla noch lange Zeit dann APPLE fern bleibt! ;-)

    Freiheit geht vor: Linux-Anwender!

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  2. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: Paritz 10.03.13 - 12:51

    > Etwas polemisch, bitte nicht dafür sogleich "erschlagen". Aber ich finde
    > diese Forderungen schon relativ ulkig und sie zeigen auch deutlich was
    > APPLE eigentlich möchte: Eine Gleischaltung, allerdings mitnichten zum
    > Vorteil der Anwender, sondern einfach nur weil sie es sich einfach machen
    > wollen. Nettes Unternehmen!

    Ganz so trivial kann man es vermutlich nicht sehen. Natürlich möchte uns Apple als goldenes Kalb möglichst eng binden. Allerdings ist das nicht ausschließlich von Nachteil. Die Browser haben sich nun wirklich in jeder Sorte und Menge als Einfallstore für Ungemach aller Art herausgestellt. Safari konnte im letzten Kontest nicht geknackt werden (jedenfalls ist das mein letzter Informationsstand). Was hinter der Entscheidung steckt ist wohl der Versuch, Einfallstore möglichst zu vermeiden.

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  3. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: Stereo 10.03.13 - 19:38

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Etwas polemisch, bitte nicht dafür sogleich "erschlagen". Aber ich finde
    > diese Forderungen schon relativ ulkig und sie zeigen auch deutlich was
    > APPLE eigentlich möchte: Eine Gleischaltung, allerdings mitnichten zum
    > Vorteil der Anwender, sondern einfach nur weil sie es sich einfach machen
    > wollen. Nettes Unternehmen!
    >
    > Ich hoffe, dass Mozilla noch lange Zeit dann APPLE fern bleibt! ;-)

    Wenn man seine Anti-Apple-Brille mal absetzt, wird man gleich erkennen, dass das nichts mit Gleichschaltung zu tun hat. Der Browser ist eine der größten Schwachstellen in einem System. Dadurch das Apple von den Entwicklern verlangt die UIWebView zu verwenden, wird das Risiko einer fremden Browser-Lücke minimiert - zum Vorteil aller Anwender.

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  4. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: pica 10.03.13 - 19:58

    Klar, Monokulturen haben sich generell als robuster und sicherer herausgestellt. Das gilt nicht nur in der IT sondern ganz allgemein. Das kann man schon alleine am Spritzmittelverbrauch bei Pflanzenkulturen ablesen.

    Gruß,
    pica


    PS ein sed -e 's/robuster/weniger robust/g" | sed -e 's/sicherer/unsicherer/g' sollte zumindest unter OSX noch funktionieren.

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  5. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: derjohn 10.03.13 - 20:16

    Stereo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > throgh schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Etwas polemisch, bitte nicht dafür sogleich "erschlagen". Aber ich finde
    > > diese Forderungen schon relativ ulkig und sie zeigen auch deutlich was
    > > APPLE eigentlich möchte: Eine Gleischaltung, allerdings mitnichten zum
    > > Vorteil der Anwender, sondern einfach nur weil sie es sich einfach
    > machen
    > > wollen. Nettes Unternehmen!
    > >
    > > Ich hoffe, dass Mozilla noch lange Zeit dann APPLE fern bleibt! ;-)
    >
    > Wenn man seine Anti-Apple-Brille mal absetzt, wird man gleich erkennen,
    > dass das nichts mit Gleichschaltung zu tun hat. Der Browser ist eine der
    > größten Schwachstellen in einem System. Dadurch das Apple von den
    > Entwicklern verlangt die UIWebView zu verwenden, wird das Risiko einer
    > fremden Browser-Lücke minimiert - zum Vorteil aller Anwender.


    Sehe ich auch so. Ich denke auch, dass die iPhones und iPads die sichersten Systeme unter den mobilen Systemen sind, wobei ich hinzufügen muss, dass ich nicht genau weiß wie es mit allen Anderen aussieht.
    Aus Entwicklersicht ist man natürlich etwas eingeschränkt, aber wie weniger Angriffsfläche es gibt, umso weniger kann eben angegriffen werden. ;-)
    Nun ja, mir ist eigentlich egal, welcher Browser genutzt wird, hauptsache er unterstützt einige aktuelle "Funktionen" wie local storage... Nun ja, 5 MB anstatt 2,5 wären mir beim iPhone schon lieber, aber was solls.

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  6. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.13 - 21:02

    psst, dein Vorposter hat zwar gefordert, die "Anti-Apple-Brille" abzulegen, hat aber eine "Apple-Rosarot"-Brille nicht erwähnt ;)

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  7. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: Stereo 10.03.13 - 22:13

    Benutzername123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > psst, dein Vorposter hat zwar gefordert, die "Anti-Apple-Brille" abzulegen,
    > hat aber eine "Apple-Rosarot"-Brille nicht erwähnt ;)

    Wenn es dir schwerfällt, was sachliches zum Thema zu schreiben, dann lass es lieber ganz.

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  8. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: redmord 10.03.13 - 23:22

    Du meinst also, dass Apple lieber selber Schuld hat und lieber 400 Mio. Geräte ohne Alternative stehen lässt, wenn diese über den Browser attackierbar sein sollten?

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  9. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: Thaodan 10.03.13 - 23:51

    Wenn ich das System nichts anders wo absichern kann, zu mal das Gerät mein Eigentum ist
    was ich damit mache hat Apple nicht anzugehen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

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  10. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: jokey2k 11.03.13 - 02:03

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich das System nichts anders wo absichern kann, zu mal das Gerät mein
    > Eigentum ist
    > was ich damit mache hat Apple nicht anzugehen.

    Das Gerät ist dein Eigentum aber die Technologie, die darin verbaut ist, unterliegt gewissen Lizenzbedingungen. Zu diesem Paket gehört auch, dass du das Gerät nur mit der vorgesehenen Software betreibst. Siehe Definiton "bestimmungsgemäßer Gebrauch". Deswegen ist es nicht "sch*** egal", auch wenn viele das Gegenteil behaupten.

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  11. Re: Braucht Jemand denn APPLE?

    Autor: NeverDefeated 11.03.13 - 06:12

    Zunächst einmal finde ich es gut, dass Mozilla in diesem Punkt hart bleibt. Es wäre ohnehin verschwendete Entwicklungszeit den Browser auf ein proprietäres Betriebssystem wie iOS anzupassen.

    Zudem brauchen die Nutzer von Lifestyle-Spielzeugen wie Fingermatsch-Tablets und -Smartphones auch keinen hochkonfigurierbaren Profi-Browser wie den Firefox. Irgendeinen Bowser wird Apple dafür immer anbieten und dann sollen sie eben den verwenden.

    derjohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Sehe ich auch so. Ich denke auch, dass die iPhones und iPads die sichersten
    > Systeme unter den mobilen Systemen sind, wobei ich hinzufügen muss, dass
    > ich nicht genau weiß wie es mit allen Anderen aussieht.
    > Aus Entwicklersicht ist man natürlich etwas eingeschränkt, aber wie weniger
    > Angriffsfläche es gibt, umso weniger kann eben angegriffen werden. ;-)
    > Nun ja, mir ist eigentlich egal, welcher Browser genutzt wird, hauptsache
    > er unterstützt einige aktuelle "Funktionen" wie local storage... Nun ja, 5
    > MB anstatt 2,5 wären mir beim iPhone schon lieber, aber was solls.

    Gerade Systeme ohne offenen Quellcode sind besonders unsicher, weil da das zuständige Unternehmen und sogar Programmierer des Unternehmens zu ihrem Privatvergnügen Hintertürchen ins System einbauen können und diese ohne einen Blick in den Quellcode werfen zu können kaum zu finden sind.

    Zudem sind "Spionageprogramme" wie das auf Android Smartphones gefundene Carrier IQ auf iOS-Geräten von unabhängigen Experten ebenfalls nur schwer zu finden, weil diese eben keinen Einblick in Quellcode und die innere Funktionalität des Systems bekommen. Apple und Entwickler von Apple können in den Geräten somit jede Art von Spionagesoftware einbauen und niemand würde es merken.

    Bei den komplett vom Provider fernadministrierbaren SmartPhones braucht man von Sicherheit von vorneherein nicht reden. Daten darauf sind genau so sicher vor fremdem Zugriff geschützt wie wenn man sie unverschlüsselt in der Cloud speichert. Jeder Providermitarbeiter mit den entsprechenden Systemrechten kann sie einsehen, kopieren und für seine Zwecke missbrauchen. Das wird sogar noch vereinfacht dadurch, dass heutige Smartphones oft fest eingebaute Akkus haben und der Nutzer somit nicht einmal überprüfen kann, ob sein Handy, nachdem er es scheinbar ausgeschaltet hat, nicht doch noch bei ausgeschaltetem Bildschirm im Hintergrund weiter für den Provider verfügbar ist.

    Ich selbst würde in proprietäre "Closed Source"-Betriebssystemen mit (Funk-)Verbindung zum Internet oder einem Handynetz nicht einmal meinen eigenen Namen eintippen geschweige denn darauf Daten und Nachrichten von mir oder Personen die mir nahestehen zu speichern. Wenn mir ein Freund oder mein Arbeitgeber etwas in einer vertraulichen Nachricht mitteilt, renne ich ja auch nicht zum nächstbesten fremden Provider-Mitarbeiter und erzähle dem, was ich gerade erfahren habe. Wenn ich so eine Nachricht unverschlüsselt auf meinem Handy empfange und speichere, tue ich aber genau das: Ich ermögliche völlig fremden Leuten mich und meine Familie/Freunde auszuspionieren.

    Das ist der Grund, wieso ich seit weit über 10 Jahren kein Handy mehr besitze und mir auch nie wieder eines zulegen werde.

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