(auch wenn ich jetzt wechseln werde)
Die Linux Kisten dort sind teilweise komplett unbenutzbar, Druckaufträge laufen ins Leere und hin und wieder ist dann auch mal OpenOffice nicht da, beim starten einiger Applikationen werden mir ersteinmal diverser Fehlermeldungen entgegengefeuert, usw. Im Linuxpool steht ein Haufen völlig überkapazitierter Rechner die 24 Stunden vor sich hinföhnen und Strom fressen das es nicht mehr feierlich ist. Vor allem sind diese Maschinen meist mit der unglaublich anspruchsvollen Aufgabe beschäftigt OpenOffice laufen zu lassen oder StudiVZ zu browsen.
Ich selber hab mich eigentlich lieber im Solaris Pool aufgehalten. Ein paar Sunrays die kaum einen Mucks von sich geben und im Sommer nicht den ganzen Raum in einen Backofen verwandeln.
Der Umstieg auf freie Software ist sicherlich begrüßenswert. Dies wird aber gerne aus einem Grund gemacht der schnell nach hinten losgeht: Kosten. Nur weil Linux vielleicht in der Anschaffung weniger kostet heißt es nicht das man über die Zeit an Admins sparen kann oder minder talentierte "Ich hab Ubuntun seit 2 Jahren auf meinem Desktop neben meinem Windows installiert"-Hobbyadmins hinstellen kann die dann den Betrieb einer ganzen Fachschaft managen.
Wie schon der Projektverantwortliche des Linuxprojekts in München sagte: Linux ist anfangs nicht billiger als Windows, es rechnet sich erst nach ein paar Jahren, aufgrund von Umprogrammierungen, Schulungen, etc.
Und so ist es auch, nur weil das Grand-OS selbst kostenlos ist, sagt das noch garnix über die wirklichen Betriebskosten aus (Support, etc.)
Fuer Windows braucht man natuerlich keinen Support - schon klar... Nur weil die Supportkosten fuer Windows gerade im Bereich Schulungen schon ausgegeben sind, muss man sie aber dennoch gegenrechnen. Im Support sollte es demnach keinen merklichen Unterschied geben. Umprogrammierungen sind Einmalaufwand - genauso wie Neuentwicklungen (die es garantiert auch irgendwann mal fuer Windows-Software gab und deswegen nicht unter den Tisch gekehrt werden kann). Das gleiche gilt fuer Schulungen - Linux ist kaum schwerer zu erlernen als Windows - es ist einfach nur anders. In beiden Faellen sind Schulungen noetig (auch wenn die bei Windows bereits groesstenteils erfolgt sind).
Das, womit du hier argumentierst, sind Migrationskosten - die haette man bei der Umstellung von System XYZ nach Windows ganz genauso. Es verbleiben lediglich noch die Lizenzkosten bei dem Systemvergleich und die laufen bei Linux und OSS gegen 0, waehrend bei Windows regelmaessig neue Versionen neu erkauft werden muessen...
raichoo schrieb:
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> (auch wenn ich jetzt wechseln werde)
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> Die Linux Kisten dort sind teilweise komplett unbenutzbar, Druckaufträge
> laufen ins Leere und hin und wieder ist dann auch mal OpenOffice nicht da,
> beim starten einiger Applikationen werden mir ersteinmal diverser
> Fehlermeldungen entgegengefeuert, usw.
Was kann Linux dafür? Ich kenne ähnliche Probleme aus einem Windows-Pool...
> im Linuxpool steht ein Haufen völlig
> überkapazitierter Rechner die 24 Stunden vor sich hinföhnen und Strom
> fressen das es nicht mehr feierlich ist.
Und was hat das mit Linux zu tun?
> Vor allem sind diese Maschinen
> meist mit der unglaublich anspruchsvollen Aufgabe beschäftigt OpenOffice
> laufen zu lassen oder StudiVZ zu browsen.
Und was hat das mit Linux zu tun?
> Ich selber hab mich eigentlich lieber im Solaris Pool aufgehalten. Ein paar
> Sunrays die kaum einen Mucks von sich geben und im Sommer nicht den ganzen
> Raum in einen Backofen verwandeln.
Und was hat das mit Linux zu tun?
> Der Umstieg auf freie Software ist sicherlich begrüßenswert. Dies wird aber
> gerne aus einem Grund gemacht der schnell nach hinten losgeht: Kosten. Nur
> weil Linux vielleicht in der Anschaffung weniger kostet heißt es nicht das
> man über die Zeit an Admins sparen kann oder minder talentierte "Ich hab
> Ubuntun seit 2 Jahren auf meinem Desktop neben meinem Windows
> installiert"-Hobbyadmins hinstellen kann die dann den Betrieb einer ganzen
> Fachschaft managen.
Und deswegen glaube ich auch nicht, dass Linux oder ein anderes Unix teurer in der Administration sind.
Ein System ist nie besser als sein Administrator und die beschriebenen Probleme deuten genau auf diese Ursache hin. Hier spielt es auch keine grosse Rolle, welches System eingesetzt wird - es zaehlt lediglich die Kompetenz des Admins in Sachen verwendetes System.
Der Kommunist schrieb:
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> Ein System ist nie besser als sein Administrator und die beschriebenen
> Probleme deuten genau auf diese Ursache hin. Hier spielt es auch keine
> grosse Rolle, welches System eingesetzt wird - es zaehlt lediglich die
> Kompetenz des Admins in Sachen verwendetes System.
Also entweder hast Du den Beitrag des OP nicht bis zum Ende gelesen oder Du wiederholst nur, aus welchen Gründen auch immer, genau das was dort schon steht.
Dabei ignorierst Du genau den Punkt "Kosten", denn damit wird so gerne für OSS/Linux (das es noch andere OSS Systeme gibt wird von der Linux Gemeinde wiederum ignoriert u./o. diese schlecht geredet) geworben.
Meisst wie für Waschmittel nach dem Motto "Linux -- Und Alles Wird Gut" und sicher ist es (obwohl die meissten geknackten Server "da draussen" unter Linux laufen) auch irgendwie ganz automatisch.
Das die meissten Linuxer dann noch denken alleine die Tatsache das sie Linux verwenden mache sie irgendwie zu Auskennern macht die Sache dann erst recht noch schlimmer.
Na und das Sahnehäubchen sind natürlich die Entscheider(innen) die am wenigsten Ahnung haben aber, mein Sohn/meine Tochter hat das auch, irgendwie mal davon gehört haben und meinen nun erst recht am falschen Ende sparen zu können.
Anstatt aber mal deutlich zu machen das der Faktor Mensch weder unwichtig noch für umsonst zu haben ist streiten sich (angebliche) IT Profis darum wer denn nun das längste OS hat ... dümmer geht es doch wirklich nicht mehr.
Das an der Uni Münster nicht viel mit Linux läuft hängt doch ganz klar mit den vergünstigten Lizenzen zusammen, die MS den Unis gibt. Im Zentrum für Informationsverarbeitung haben die auch direkt schon Windows 7 auf die Computer-Pool-Rechner gespielt und deren Server laufen auch fast alle mit Windows. Mich würde es auch nicht wundern, wenn der kleine Supercomputer, den die Uni in den nächsten Jahren bekommt auch mit der HPC-Version von Windows läuft.
MS will halt die Studenten an sich binden und spendiert denen deshalb ordentlich was. Die Stadt muss natürlich die vollen Kosten für die Lizenzen zahlen, da lohnt es sich dann wohl mehr auch OSS zu setzen.
nun weiß ich wo ich nicht studieren werde, da such ich mir ne kompetentere uni.
@schattenhueter
Sehe ich ähnlich. Habe letzthin gelesen, dass US-Studenten Windows7 für 30 Dollar bekommen sollen. Künftig wird Windows wahrscheinlich sogar verschenkt.
Das Ziel von Microsoft ist klar: Die Studenten sind die Ersten, welche auch ein alternatives System umstellen. Deshalb wird mit allen Mitteln versucht, diese bei der Stange zu halten. Den setzten die (IT-)Studenten eine andere Plattform ein, ist die Chance gross, dass sie als Entscheidungsträger in der Wirtschaft plötzlich dort OSS einsetzten.
Ein entsprechender Trend (siehe SAP, etc.) ist ja bereits zu sehen ...
TU Dortmund, z.B.
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