Gibt’s da was? Anforderung: Es soll Windows als Surfmaschine ersetzen, aktuell sein und vor allem nicht schlechter in der Bedienung sein.
Ich habe neulich verschiedenste Distris getestet, bislang ohne Erfolg. Entweder ist die Lokalisierung so lückenhaft, dass man so ein Notebook niemanden in die Hand drücken möchte (Dreamlinux, gOS, Mint, openSUSE mit XFCE) oder die Hardwareunterstützung ist so schlecht, dass nicht mal Youtube-Videos nutzbar sind oder die Auflösung nicht stimmt (Xubuntu). Bei suseLinux 11.1 gab’s zudem recht viele Fehlermeldungen. Puppy liegt nur auf Englisch vor und DSL ist nicht wirklich anfängerfreundlich.
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Tekl
Alte Netbooks? Was ist das? Die haben alle den gleichen Prozessor und nahezu die gleiche Hardwarebasis. Ich empfehle Easy Peasy. Basiert auf Ubuntu und läuft super. Mit Moblin habe ich keine Erfahrungen, sieht aber vielversprechend aus ... :)
Also lesen wäre schon von Vorteil gewesen. Hättest sicher gemerkt dass er von NOTEBOOKS geschrieben hat.
@Tekl: Hast du schon mal Ubuntu (ohne X,K,EDU, oder sonstwas) versucht? Meine Erfahrungen waren positiv und selbst eine Bekannte die von Computern überhaupt keine Ahnung hat und vorher nur Windows hatte, hat es seit einem Jahr drauf und ist glücklich.
iNet schrieb:
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> Mit Moblin habe ich keine Erfahrungen, sieht aber
> vielversprechend aus ... :)
Moblin ist der hit. Noch ein bisschen bugfixing und das Ding ist das beste, was man für den Atom kriegen kann.
@topic:
Ich würde auch sagen: Ubuntu rein, glücklich sein.
Sollte Gnome zu hardwarefressend sein umsteigen auf
LXDE oder e17.
Viel Spaß mit Linux
Hallo Teki,
Linux ist NICHT Windows, die Bedienung ist nicht schlechter sondern anders. Man muss sich an ein paar Unterschiede gewöhnen, aber ich finde Ubuntu super, die Umstellung von Windows ging ziemlich schnell. Es fühlt sich angenehmer an als Xubuntu oder Kubuntu (mein subjektiver Eindruck).
Alt ist relativ, sollte flüssig laufen, wenn XP drauf läuft.
Da hilft aber nur ausprobieren und testen.
hephaistos
Gnome von Ubuntu läuft leider zu zäh, die Performance-Probleme bei Videos und die fehlerhafte Hardwareerkennung zieht sich durch alle Ubuntus. Das mit der falschen Auflösung lässt sich durch Anlegen einer xorg.conf korrigieren, aber mehr ist mir bislang nicht gelungen.
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Tekl
Wenn ich jetzt Ubuntu auf XFCE umstelle, habe ich dann Xubuntu, oder ist es dann doch noch anders? Wie sind LXDE oder e17 von der Bedienung her? Wenn die noch schlanker als XFCE sind, sind sie vermutlich auch nicht mehr so anwenderfreundlich, oder? Das Gerät ist für absolute Computer-Noobs gedacht, die nur surfen wollen.
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Tekl
Das Teil hat einen 1 GHz Pentium III und nur 256 MB Speicher. Windows Me war vorinstalliert und der absolute Krampf. Youtube lief aber deutlich flüssiger als unter Xubuntu. Bei suse liefen die Videos besser, aber Sound ging nicht und auch sonst gab’s Fehler und fehlende Übersetzungen.
Werde dann mal das normale Ubuntu testen was anderes als Gnome verwenden.
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Tekl
Ich hatte auch Ubuntu auf meinem betagten Laptop - hab aber jetzt zu Mint gewechselt.
Jetzt könnte man sagen, dass da unter der Haube auch ein Ubuntu werkelt. Stimmt. Aber die Hardwareerkennung lief im Gegensatz zu Ubuntu automatisch - also nix friemeln an WLAN und 3D-Unterstützung.
Unbedingt mal anschauen - ich bin begeistert!
In Anbetracht dessen, daß du bereits ab 270 Euro einen nagelneuen Netbook kaufen kannst, würde ich an deiner Stelle in Betracht ziehen, deinen Rechner im Zweifelsfall in die (Sondermüll-)Tonne zu kloppen und was neues zu kaufen. Ich habe früher (unter Windows) Stunden an Arbeitszeit versenkt, Netzwerkkarten (unter Windows) zum Laufen zu bekommen. Für 30 Euro hätte ich damals eine neue bekommen. Seit dieser Zeit stelle ich langfristige Konfigurationsorgien (auch unter Windows!) in Frage. Wenn es nicht läuft -> neuen Rechner kaufen. Ich weiß, sowas kratzt am persönlichen Ehrgeiz, und an seinem Verständnis der Welt bzgl. Abfallvermeidung, aber in manchen Fällen ist es einfach sinnvoll. Bei einem Laptop, der derart alt ist, daß er nur 256 MByte Arbeitsspeicher hat, möchte ich dir aber eine derartige Vorgehensweise ganz bewußt nahelegen.
Abgesehen davon, wird wahrscheinlich Ubuntu das System deiner Wahl sein. Läuft es nicht ausreichend auf deinem Laptop, ist die Hardware deines Laptops zu exotisch. In diesem Falle möchte ich dich erneut auf meinen Rat oben hinweisen...
Hi zusammen,
was würdet ihr für dieses System empfehlen:
Pentium 1 - 133MHz
96 MB RAM
10 GB HDD
DSL würde da sicherlich drauf laufen oder? Ist es einfach einzurichten? Aktuell läuft Win2k auf dem Notebook, geht an sich ganz gut.
Danke!
Bei der Konfiguration ist dein DSL wahrscheinlich zu schnell fuer deinen Rechner. Falls du ein Linux auf dem Teil installieren willst such auf alle Faelle was mit einem resourcenschonenden Windowmanager, Gnome und KDE fallen da schonmal komplett aus (Vielleicht Xfce oder Enlightment?). Aber ganz ehrlich, bei so einem alten Rechner lohnt es sich doch wirklich was neues zu kaufen... es sei denn du willst das Ding als Server oder sowas benutzen.
Tekl schrieb:
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> Das Teil hat einen 1 GHz Pentium III und nur 256 MB Speicher. Windows Me
> war vorinstalliert und der absolute Krampf.
Zuwenig RAM.
Tatsächlich ist das RAM die einzige Performance Hürde für normale Linux Distris auf alten Rechnern, die CPU ist mehr als ausreichend. Aber 512 MiB oder besser 1 GiB sollten es schon sein, sonst macht es keinen Spaß. Auch Xubuntu hilft hier nur bedingt.
Wenn's Linux sein soll hast du folgende Möglichkeiten:
* Nimm Puppy Linux, DSL o.ä.
* Kauf RAM Riegel
* Kauf ein neues Notebook
Die letzte Möglichkeit könnte übrigens billiger sein als die zweite; selbst 15,4" Notebooks gibt's ab 300 EUR und altes RAM wird wieder ziemlich teuer.
Wuerde LXDE mal unter Ubuntu installieren und Gnome danach runterschmeissen. LXDE ist fuer Singlecore-32-Bit-Prozessoren ab weniger als 300MHz geschrieben, sieht gut aus und kann mit neuesten Distros (=neuesten Kerneln) genutzt werden. Der Kernel macht das Notebook nicht lahm, sondern eher die grafische Oberflaeche. Ich glaube, das aktuelle Knoppix verwendet LXDE auf der Live-CD - damit kann man (zumindest was die Optik angeht) mal reinschnuppern. Allerdings laeuft die Live-CD grundsaetzlich viel langsamer als ein installiertes System, da haeufig CD-Zugriffe notwendig sind.
Hatte mal vor einiger Zeit ein Ubuntu-System mit LXDE auf einem 650MHz Celeron installiert - das ist gerannt!
Hier gibts auch Screenshots, Infos und Downloads zum Thema: http://www.lxde.org/
Ich empfehle Dir die aktuelle Ubuntu Alternate Install CD herunterzuladen.
Du Installierst das System nur mit Textkonsole, d.h. ein Minimales Grundsystem.
Nach dem ersten anmelden gibst Du
sudo apt-get install lubuntu-desktop
ein.
Damit erhältst Du ein Ubuntu mit LXDE. Die Desktop-Umgebung verbraucht am wenigsten Ressourcen und bietet ausreichend Komfort.
Wenn Dir der Browser zu viele Ressourcen frisst. Kannst Du mal Epiphany oder Midori versuchen.
Schelm schrieb:
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> Tekl schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das Teil hat einen 1 GHz Pentium III und nur 256 MB Speicher. Windows Me
> > war vorinstalliert und der absolute Krampf.
>
> Zuwenig RAM.
>
> Tatsächlich ist das RAM die einzige Performance Hürde für normale Linux
> Distris auf alten Rechnern, die CPU ist mehr als ausreichend. Aber 512 MiB
> oder besser 1 GiB sollten es schon sein, sonst macht es keinen Spaß.
Schon traurig. Mein erstes Linux lief auf einem Rechner mit 8MB RAM flüssig - windows 3.1 war da recht zäh. Und ich kann mir erinnern, dass es eine wilde Diskussion auf der LKLM gab, in der sich Linus entschuldigt hat, dass Linux auf Rechnern mit weniger als 12MB RAM nicht mehr vernünftig läuft (müsste so bei 1.3.x gewesen sein).
Mit 256MB machts aber so langsam echt keinen Spaß mehr. Mein Aspire One hat 512 und das reicht locker aus.
Ich frag mich allerdings was der OP für komische Hardware hat, dass Ubuntu ein Problem darstellt. Das lief bisher noch auf jeder Hardware die ich in den Fingern hatte out of the box ohne jegliche Konfiguration die über Klickibunti hinausging. Solcherlei Hardware macht meist auch dann Probleme, wenn man sie irgendwann zum laufen bekommen hat, weils einfach Schrott ist.
Das Linpus Lite vom Aspire One fand ich super, das wäre nen Versuch wert. Ansonsten fällt mir wenns bedienerfreundlich sein soll und Ubuntu zu langsam ist nicht mehr viel ein. Suse ist da sicher noch träger.
Habe die gleichen Erfahrungen mit Ubuntu und 256MB Ram gemacht. Das ist praktisch nicht möglich. Allein die Installation hat 3 Stunden gedauert. Firefox starten 15 Minuten usw.
Mit Puppy ging das alles ohne Probleme.
Danke für die Tipps. Wenn ich Gnome deinstalliere, welche Anwendungen funktionieren dann nicht mehr? Gehen unter LXDE auch KDE-Anwendungen? Oder sollte ich da eh drauf verzichten?
Der Speicherverbrauch sieht schon mal ganz gut aus, wobei aber sicher die Flashperformance nicht besser sein wird, oder? Dann schau ich mir auch noch mal Knoppix an, da hatte ich ganz vergessen.
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Tekl
Danke für deinen Einschätzung. Leider existiert derzeit kein Geld für was neues. Das ist zwar für die Zukunft geplant, aber dann wird es vermutlich auch ein gebrauchter Mac werden.
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Tekl
ZevenOS installieren und gut ists.
Da ist das meiste was man braucht dabei und das läuft in der Neptune Variante auch mit 128 MB RAM recht flott.
http://www.zevenos.com
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