Ich hab keine Ahnung, wie das Funktionieren soll. Wenn die Telekom plötzlich ... sagen wir 5 Tarife anbietet:
1: Youtube-Paket: Garantiert X kb/s auf youtube.com
2: Banking-Paket: Hoch priorisiertes Routing für alle Bank-angebote
3: P2P-paket
4: Video-Paket
5: Gaming-Paket
Dann rennt doch jede Benutzergruppe zur Telekom und sucht sich das Passene Paket aus. Netzneutralität? Keine Spur.
Auf der anderen Seite: nachweisen das ein ISP ein bestimmtes Angebot absichtlich drosselt ist schwierig. Und auf verdacht den ISP wechseln lohnt den Aufwand nicht. Zumal man da dann sicher sein müsste, das der neue nicht drosselt.
Der Markt kann das nicht regulieren. Zumal bei einer Absprache aller Provider, beispielsweise Youtube zu drosseln der Kunde auch keine Macht mehr hat. Ob so eine Absprache unter "Kartell" fällt, weiß ich nicht. Vom Gefühl her eher nicht. Aber auch dann muss man das erstmal nachweisen.
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Es gibt dann noch den Konkurrenten, der z.B. ein "Video + Gaming-Paket" anbietet und dann gibt es noch einen Konkurrenten, der ein "All-In-One-Paket" anbietet. Leistung und Preise sind dabei natürlich gekoppelt. Diejenigen, die auf schnelle Übertragung von Video verzichten können, zahlen dann auch nur das, was sie benötigen. Jeder bekommt das, wofür er zahlt. Und die Provider können besser kalkulieren und ihre Infrastruktur an die Bedürfnisse anpassen. Eine Win-Win Situation.
Angebot und Nachfrage regulieren sich. Willkommen in der freien Marktwirtschaft.
Zum Nachweis und Absprachen: Genau das fordert sie doch: Transparenz.
> Kroes hingegen sagte, die Menschen bräuchten vor allem "transparente Angebote" der Zugangsanbieter. Sie müssten in der Lage sein, sich den Provider auszusuchen, bei dem sie den Service bekämen, den sie sich wünschen.
Und wenn es um Wettbewerb in der freien Wirtschaft geht, sind Absprachen natürlich nicht erlaubt.
Mit Gesetzen Providern und Usern aufzudrücken, wie Internetzugang auszusehen hat und ein "one size fits all" Modell zur Pflicht zu machen halte ich für einen Beschnitt von Freiheit.
Wo ich vllt zu einem Kompromiss bereit wäre ist z.B. dass man sagen könnte, dass jeder Provider zumindest ein neutrales Angebot im Portfolio haben muss. Das wird selbstverständlich das teuerste sein, aber durch die Konkurrenz reguliert sich der Preis auf natürliche Art und Weise.
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1. problem ist: wie will man denn bestimmen was bei verschlüsselten diensten über die leitung geschubst wird???
2. was passiert mit nicht kommerziellen anbietern, die von keinem provider in irgend eines ihrer diversifizierten angebote eingeordnet werden?
ich bin weiterhin dafür, dass jedes an gebot egal woher es kommt von meinem provider neutral behandelt werden muss!
dem markt bringe ich bei versorgungsdiensten kein vertrauen entgegen, das klappt doch schon beim ausbau von netzen nicht, jetzt sollen wir ihm noch die nutzung überlassen? nicht mit mir!
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