Schade, dass sich die Leute auf bunte Oberflächen konzentrieren. Über die Jahre ist Firefox immer langsamer geworden und benötigt immer mehr Speicher. Gerade wenn man wie ich mit vielen Tabs arbeitet (alle Links z.B. auch von Golem Nachrichten erst mal in Tabs öffnen, bevor ich sie lese), wird Firefox mit der Zeit grotten-langsam. So muss ich jeden Abend Firefox immer mal wieder beenden und neu starten, damit er gezwungenermaßen seinen Speicher aufräumt.
Aber das ist wahrscheinlich viel zu kompliziert, da konzentriert man sich lieber auf bunte Bildchen, die einfach zu realisieren sind und sofort als "Weiterentwicklung" zu erkennen sind...
> Schade, dass sich die Leute auf bunte Oberflächen konzentrieren.
Das hab ich auch schon bei KDE festgestellt. KDE 3.5 war ein nahezu perfekter Desktop. Mit KDE 4 hat man ein sehr gutes Konzept komplett über den Haufen geschmissen und alles verschlimmbessert. Das hat mich zu Gnome getrieben. Es ist minimalistisch, aber genau das ist seine Stärke.
Manchmal hab ich den Eindruck, die Weiterentwicklung in manchen Projekten geht nur um des Weiterentwickelns voran. Hauptsache, man hat irgendwas zu tun, und sei es komplett überflüssig.
In anderen Projekten, wo wirklich Potential für echte Fortschritte steckt, gehts dagegen manchmal zu wie im Kindergarten oder die Leute geraten sich wegen lächerliche Dinge in die Haare.
Vielleicht liegt es daran, dass ein Generationenwechsel stattfindet. Die Entwickler, die von Anfang seit 10-20 Jahren dabei sind, werden müde und die Nachfolger ... naja.
Kde 3 war also nahezu perfekt.
Für Anfänger und merkbefreite vielleicht.
Bei Kde 3 ging doch außer 150 Konfigurationseinstellungen gar nix.
- Es gab keinen vernünftigen Task-Manager,
- es gab keinen vernünftigen Browser
- die Programme waren nicht im Ansatz fehlerfrei mit Tastatur zu bedienen und zwar alle (wegen essentieller Bugs in Qt 3)
- Programmstart war elend lahm im Vgl. zu anderen Desktops
so-isses schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Das hat mich zu Gnome getrieben.
Und was machste, wenn mit Gnome 3 die Gnome Shell kommt? :D
alternativzusichselbst schrieb:
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> so-isses schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Das hat mich zu Gnome getrieben.
>
> Und was machste, wenn mit Gnome 3 die Gnome Shell kommt? :D
Bis dahin sind dann bei KDE 4 alle Fehler ausgemerzt. ;)
alternativzusichselbst schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Und was machste, wenn mit Gnome 3 die Gnome Shell kommt? :D
Gerade Gnome (in Ubuntu) bewegte sich so schön an das schicke Apple Design heran und jetzt die Gnome Shell? Na danke -.-"
Mein Lieblingsdesktop Gnome wird versaut!!! :(
Wird zeit, selbst eine Distro anzufertigen mit ein paar anderen Leuten und Gnome puristisch und so wie es jetzt im Moment ist zu halten...
> Manchmal hab ich den Eindruck, die Weiterentwicklung in manchen Projekten geht nur um des Weiterentwickelns voran. Hauptsache, man hat irgendwas zu tun, und sei es komplett überflüssig.
> In anderen Projekten, wo wirklich Potential für echte Fortschritte steckt, gehts dagegen manchmal zu wie im Kindergarten oder die Leute geraten sich wegen lächerliche Dinge in die Haare.
> Vielleicht liegt es daran, dass ein Generationenwechsel stattfindet. Die Entwickler, die von Anfang seit 10-20 Jahren dabei sind, werden müde und die Nachfolger ... naja.
Welche Nachfolger?
___
Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!
Wirkung und Gegenwirkung.
Variation und Selektion.
Wie im grossen, so im kleinen.
spanther schrieb:
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> Gerade Gnome (in Ubuntu) bewegte sich so schön an das schicke Apple Design
> heran [...]
Davon war auf meinem System nichts zu sehen, als ich gestern auf Ubuntu 9.10 aktualisierte. Boah, watt hässlich...
Gnome ist meilenweit von schicken Desktops wie Mac oder KDE4 entfernt...
Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten...
micha6270 schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> spanther schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Gerade Gnome (in Ubuntu) bewegte sich so schön an das schicke Apple
> Design
> > heran [...]
>
> Davon war auf meinem System nichts zu sehen, als ich gestern auf Ubuntu
> 9.10 aktualisierte. Boah, watt hässlich...
> Gnome ist meilenweit von schicken Desktops wie Mac oder KDE4 entfernt...
> Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich (nicht) streiten...
Naja also klar ist es etwas dunkel geraten aber die Leisten und die Icons rechts oben (Bluetooth, WLAN, Lautstärke etc.) sind so schlicht und schick gehalten wie in OSX auch! :)
Tada: http://www.dailyblogged.com/wp-content/uploads/2008/01/os-x-leopard.jpg
Schau dir mal den Aufbau der oberen Leiste an und die Icons auf der rechten Seite :)
> Kde 3 war also nahezu perfekt.
>
> Für Anfänger und merkbefreite vielleicht.
Nein. Für Leute, die einfach nur arbeiten wollen und nicht spielen.
> - Es gab keinen vernünftigen Task-Manager,
> - es gab keinen vernünftigen Browser
Wozu gibt es Firefox?
> die Programme waren nicht im Ansatz fehlerfrei mit Tastatur zu bedienen und zwar alle (wegen essentieller Bugs in Qt 3)
Ich hatte nie Probleme damit.
> - Programmstart war elend lahm im Vgl. zu anderen Desktops
KDE war für mein Empfinden schon immer langsamer als alle andere GUIs (außer Java). Trotzdem hab ich das mehrere Jahre benutzt - bis KDE4 raus kam. Das hat mir dann gereicht.
Wenn Gnome sich auch verbuntkandideln sollte, gibts zum Glück ja noch andere GUIs. Das ist das schöne an Linux, da ist man nicht auf einen Desktop festgenagelt wie bei OSX und Windows.
> Und was machste, wenn mit Gnome 3 die Gnome Shell kommt? :D
Erstmal testen. Wenns gefällt, bleib ich dabei. Sonst ist wieder ein Wechsel fällig, was für mich aber kein grundsätzliches Problem ist. Ich hab schon mit anderen Desktops gearbeitet, die sind alle benutzbar.
Die KDE/Gnome-Leute müssen selber wissen was sie tun. Solange es Alternativen gibt, hab ich jedenfalls kein Problem mit Paradigmenwechseln. Es ist nur schade, wenn gut funktionerende Konzepte einfach über den Haufen geworfen werden.
so-isses schrieb:
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> > Kde 3 war also nahezu perfekt.
> >
> > Für Anfänger und merkbefreite vielleicht.
>
> Nein. Für Leute, die einfach nur arbeiten wollen und nicht spielen.
>
> > - Es gab keinen vernünftigen Task-Manager,
> > - es gab keinen vernünftigen Browser
>
> Wozu gibt es Firefox?
>
> > die Programme waren nicht im Ansatz fehlerfrei mit Tastatur zu bedienen
> und zwar alle (wegen essentieller Bugs in Qt 3)
>
> Ich hatte nie Probleme damit.
>
> > - Programmstart war elend lahm im Vgl. zu anderen Desktops
>
> KDE war für mein Empfinden schon immer langsamer als alle andere GUIs
> (außer Java). Trotzdem hab ich das mehrere Jahre benutzt - bis KDE4 raus
> kam. Das hat mir dann gereicht.
Ja KDE 3 war ein bissl träge das weis ich auch noch, aber es war vom Menü viel fixer! Das neue Menü was dem SUSE Menü nachempfunden ist mit dem Slider, nervt ziemlich finde ich...
Man muss jedesmal bis ganz zurück sliden durch die Menüs und tierisch Zeit verlieren! Außerdem selbst wenn es schneller ginge, ein Baummenü ist viel übersichtlicher da jeder Punkt direkt offen liegt aus einer Sparte, beim Slidermenü musst du dann immer rumscrollen usw...
Ich mag es echt nicht. Es ist pures Design aber extrem nervig, wenn man übersichtlich und schnell damit hantieren will. Da hat mir dann Ubuntu sehr zugesagt mit den dreigeteilten Menüs oben. Sehr klar und gut unterteilt und gesplittet. Sauber und schnell zu öffnen und Dinge zu finden! :)
> Wenn Gnome sich auch verbuntkandideln sollte, gibts zum Glück ja noch
> andere GUIs. Das ist das schöne an Linux, da ist man nicht auf einen
> Desktop festgenagelt wie bei OSX und Windows.
Ja und das schreckliche an Linux ist, das wenn du einen Desktop liebgewonnen hast du schon bald wegen "neuer Ideen" oder "Umstellungen" schon wieder Goodbye sagen musst ._.
Auch wenn du es eigentlich magst X.X
so-isses schrieb:
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> Erstmal testen. Wenns gefällt, bleib ich dabei. Sonst ist wieder ein
> Wechsel fällig, was für mich aber kein grundsätzliches Problem ist. Ich hab
> schon mit anderen Desktops gearbeitet, die sind alle benutzbar.
Mehr oder weniger :(
> Die KDE/Gnome-Leute müssen selber wissen was sie tun. Solange es
> Alternativen gibt, hab ich jedenfalls kein Problem mit Paradigmenwechseln.
> Es ist nur schade, wenn gut funktionerende Konzepte einfach über den Haufen
> geworfen werden.
Das ist genau auch MEIN Problem! Gute Dinge einfach wegkicken um "innovativ" zu sein...
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