Das ist laut meinen Erfahrungen bei Direktlieferung aus China normal. Dadurch werden dann auch entsprechend nötige Papiere/Rechnungen nicht beigelegt.
Dementsprechend sind unangenehme Reaktionen beim Zoll zu erwarten. Ich glaube auch nicht, dass es in anderen Ländern großartig anders ist.
Die Frage ist, warum die Ware überhaupt aus China kommt, wenn der "Hersteller" aus Australien ist. Offensichtlich stellen die wohl gar nichts her...
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fratze123 schrieb:
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> Die Frage ist, warum die Ware überhaupt aus China kommt, wenn der
> "Hersteller" aus Australien ist. Offensichtlich stellen die wohl gar nichts
> her...
Wer hätte das erwartet im Jahre 2013...
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fratze123 schrieb:
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> Das ist laut meinen Erfahrungen bei Direktlieferung aus China normal.
> Dadurch werden dann auch entsprechend nötige Papiere/Rechnungen nicht
> beigelegt.
> Dementsprechend sind unangenehme Reaktionen beim Zoll zu erwarten. Ich
> glaube auch nicht, dass es in anderen Ländern großartig anders ist.
Hatte schon oft genug den Fall, dass der Wert nicht korrekt oder gar nicht draufstand. Und selbst wenn, wurde es in der Regel nicht als Rechnung akzeptiert.
> Die Frage ist, warum die Ware überhaupt aus China kommt, wenn der
> "Hersteller" aus Australien ist. Offensichtlich stellen die wohl gar nichts
> her...
Wie es hipunk schon vor mir sagte: Das ist wirklich nichts ungewöhnliches. Ninja Blocks hat sich ums Design, die Programmierung etc. gekümmert, der asiatische Partner Seeed um den Rest. Mit Kickstarter etc. wird das nun nur deutlich transparenter.
Gruß
Christian Klaß
Golem.de
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Da hat Ninja Blocks offensichtlich ein Vertriebsproblem. Wenn der Vertrieb Zoll hinterzieht ist es doch klar dass es Probleme gibt. Was erwarten die? Ein Freihandelsabkommen speziell für Ninja-Blocks-Bausätze?
Ich bestell mir auch ab und zu was aus China, in 50% der Fälle ist der auf dem Paket angegebene Wert zu niedrig. Das da oft beschissen wird dürfte auch Ninja Blocks nicht überraschen, insofern ist es schon verwunderlich wenn die jetzt aus allen Wolken fallen.
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Die Sache mit Geschenk und Niedrigdeklarierung ist doch tägliches Brot.. Geschätzt dürften 99% aller Privatsendungen aus China falsch deklariert sein.
Die wollene dann einfach die richtigen Rechnungen und gut ist... Das Problem hier liegt an behinderten EU Richtlinien, die noch nicht mal richtig angewandt werden
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Während meiner Paketverfolgung des Ninja Blocks habe ich schon gesehen das es beim Zoll hängen geblieben ist. Dann habe ich nur noch auf die Zustellkarte von DHL gewartet. Grund war angegeben:
Es war außen nicht richtig oder gar nicht deklariert welchen Wert die Ware hat und welchen Inhalt das Paket enthält. Ein zugänglicher Lieferschein der glaubwürdig dargestellt wird hätte gereicht. Dementsprechend wäre das Paket nachversteuert worde und ich hätte das beim Postboten direkt bezahlen können.
So musste ich heute hinfahren mit dem zahlungsbeleg und der Rechnung mit Beschreibung über den Inhalt. Dann durfte ich das Paket einmal öffnen und erklärten worum es sich handelt. Das Ganze wurde dann berechnet und ich habe 28¤ bezahlt und das wars. CE Zeichen etc wurden nicht überprüft. Scheinbar gibt es keine einheitliche Regelung wie die Zollbeamten mit solchen Waren um zu gehen haben, was den Prüfungsablauf beinhaltet. Sonst würde es keine unterschiedlichen Verfahrensweisen geben....
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Hab meine Blocks auch vorhin vom Zoll abgeholt,
es war kein Lieferschein angegeben, daher wollten
sie 19% MwSt. und dann war auch gut.
Die konnten hier in Freiburg am Zollamt mit
Ninja Blocks auch gar nichts anfagen...
War halt ein Standardfehler, dass keine Rechnung
oder Lieferschein am Paket angebracht wurde.
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Wenn es nur ums versteuern und verzollen geht, dann reicht meistens auch eine E-Mail mit der Rechnung und der bitte es wieder dem Versand zu übergeben.
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Skywalkersz schrieb:
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> Scheinbar gibt es keine einheitliche Regelung wie die Zollbeamten mit
> solchen Waren um zu gehen haben, was den Prüfungsablauf beinhaltet. Sonst
> würde es keine unterschiedlichen Verfahrensweisen geben....
Regelungen und Vorschriften gibt es beim Zoll jede Menge, und die meisten davon sind noch nicht in der Gegenwart angekommen. Für die Zollbeamten ist das auch nicht gerade leicht, Privatpersonen shoppen heute weltweit im Internet, und bestellen dabei eine unüberschaubare Vielfalt von Artikeln. Falsch deklariert, ist dann mitunter auf den Zollamt das Rätselraten zwischen Beamten und Kunden groß, in welche Kategorien und Regelungen dieser Artikel nun gehört. Da sind Fehler und Schwierigkeiten praktisch vorprogrammiert.
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T2345 schrieb:
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> Regelungen und Vorschriften gibt es beim Zoll jede Menge, und die meisten
> davon sind noch nicht in der Gegenwart angekommen. Für die Zollbeamten ist
> das auch nicht gerade leicht, Privatpersonen shoppen heute weltweit im
> Internet, und bestellen dabei eine unüberschaubare Vielfalt von Artikeln.
> Falsch deklariert, ist dann mitunter auf den Zollamt das Rätselraten
> zwischen Beamten und Kunden groß, in welche Kategorien und Regelungen
> dieser Artikel nun gehört. Da sind Fehler und Schwierigkeiten praktisch
> vorprogrammiert.
Es ist leider ein unvorstellbarer Alptraum die nötige Information in der TARIC-Datenbank zu finden. So wird ein Notebook dort als " tragbare automatische Datenverarbeitungsmaschinen mit einem Gewicht von 10 kg oder weniger, mindestens aus einer Zentraleinheit, einer Tastatur und einem Bildschirm bestehend" bezeichnet.
http://ec.europa.eu/taxation_customs/dds2/taric/taric_consultation.jsp?Lang=de
Ich hatte noch nie Probleme mit meine Bestellungen aus China. Nur einmal musste ich zum Zollamt da die Inhaltsangabe auf den Paket ungenau war.
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Der Vertrieb hinterzieht keinen Zoll. Das tut in diesem Fall der Empfänger.
486dx4-160 schrieb:
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> Da hat Ninja Blocks offensichtlich ein Vertriebsproblem. Wenn der Vertrieb
> Zoll hinterzieht ist es doch klar dass es Probleme gibt. Was erwarten die?
> Ein Freihandelsabkommen speziell für Ninja-Blocks-Bausätze?
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fratze123 schrieb:
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> Die Frage ist, warum die Ware überhaupt aus China kommt, wenn der
> "Hersteller" aus Australien ist. Offensichtlich stellen die wohl gar nichts
> her...
Oh Wunder,
Dein iphone 5 kommt auch nicht aus den USA oder Dein Google Nexus.
Willkommen im 21. Jhrt.
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Die Probleme mit dem Zoll sind definitiv bei chinesischen Absendern immer wieder
die Gleichen.
Keinerlei Unrechtsempfinden, Sachkenntnis oder Lernfähigkeit, mangelnde Sprachkenntniss in der internationalen Zollsprache Englisch bzw. schlichtweg
kriminelle Energie ..das stelle ich seit vielen Jahren bei meinem Job fest.
Generell werden 20¤ deklariert unabhängig vom tatsächlichen Rechnungswert,
in der Annahme damit bei der EU Einfuhr (in der Regel, Heathrow, Frankfurt, Liege) als Bagatelle durchgewunken zu werden ohne Umweg übers nationale Zollamt.
Leider hat dieses Pack in China damit auf Grund der Masse der Sendungen immer
wieder Erfolg. Und da wos dann auffällt ist eben der Nachgang über Proof of payment, Neuberechnung mit dementsprechenden Kosten und Zeitaufwand für alle Beteiligten ausser dem feinen Chinamann der keinen Stress hat damit.
Dann kommt noch dazu dass es sich um ein neuartiges Produkt im Consumerbereich
handelt dass die Zöllner noch nicht so kennen und schon hat man den Verdacht dass es sich um unsichere, oder auch mit Patentverletzung hergestellte Produkte handelt. Steht zudem noch das kleine flag "HACK ME" dran...ist doch wohl ganz klar...der deutsche Amtmann hat begründeten Verdacht und schickts an die
Bundesnetzagentur. Denn es könnte ja z.b eine Box sein die technische Einrichtungen
unzulässiger Art beinhaltet... :D
Auch muss ich sagen..wer sich Kram in China bestellen will....und nicht 100% weiss
mit wem oder was er zu tun bekommt und der auch nicht die Bohne Ahnung von
Zoll hat....sollte es lieber lassen. Ich weiss genug über all das..und lass die Finger
davon..es lohnt den Stress nicht.
3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.02.13 22:43 durch sabrehawk.
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