Alle Linux-Jünger (bin selber seit 15 Jahren Linux-Anwender, aber nicht religiös), die hier den Freiheitsbegriff so hochhängen, sollten sich mal überlegen, wo ihre Freiheit oder die des Linux-Kernels gefährdet wird, wenn eine Kernel-API anders exportiert wird.
Abgesehen davon, dass an dieser Diskussion die ganze Absurdität der GPL deutlich wird, da der Begriff des "derived work" so vage ist, dass man damit nichts anfangen kann, bzw ihn dann willkürlich an einer Kernel/Userspace-Schnittstelle festlegt.
ZFS als Kernelmodul mit dem Kernel zu "linken" ist nicht GPL-kompatibel, es als FUSE-Modul zu tun, aber schon. Das ist sehr benutzerfreundlich und sichert sicher auch viel Freiheit ...
Harry
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Bedeutet eine erzwungene Freiheit wirklich frei sein?
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krakos schrieb:
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> Bedeutet eine erzwungene Freiheit wirklich frei sein?
Das ist falsch gefragt.
Es geht hier immer noch darum, dass der Entwickler einer Software bestimmen kann unter welcher Lizenz er sein Produkt vertreibt.
Ich kann meine Software verschenken, teuer verkaufen, billig verkaufen oder gar niemanden geben.
Das ist die Freiheit um die es hier geht und nichts anderes.
In allen diesen Fällen muss vom Rechtssystem dafür gesorgt werden, das diese Verfügung von allen eingehalten wird, die in Besitz der Software gelangen.
Macht es das nicht und einer kommt her, und sagt gibt die Software her, muss ich mich da das Bürgerliche Recht versagt hat, selbst verteidigen.
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Okay, so wie ich das verstehe:
Nvidia möchte keinen Treiber mehr erstellen, weil sie dafür den ganzen Code freigeben müssten.
Bei Linux bzw in deren Umfeld (war ne Reporterin die sich beschwert hat?) wird sich anscheinend darüber aufgeregt, das Nvidia das gemacht hat und es jetzt keine Unterstützung gibt.
Nun kommt NVIDIA mit nem Vorschlag, womit sie NICHT ihren eigenen Code, für den bezahlt wurde (Entwicklungskosten, Personalkosten etcetcetc), und der wird abgewiesen.
Und als Resultat sind alle sauer auf NVIDIA.
Für mich klingt das wie "Ich will was bauen, brauche aber etwas von dir. Da ich dafür es kostenlos mache, will ich auch das du alles kostenlos machst. Wenn nicht, bin ich sauer. Für die Freiheit!"
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krakos schrieb:
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> Okay, so wie ich das verstehe:
> Nvidia möchte keinen Treiber mehr erstellen, weil sie dafür den ganzen Code
> freigeben müssten.
> Bei Linux bzw in deren Umfeld (war ne Reporterin die sich beschwert hat?)
> wird sich anscheinend darüber aufgeregt, das Nvidia das gemacht hat und es
> jetzt keine Unterstützung gibt.
> Nun kommt NVIDIA mit nem Vorschlag, womit sie NICHT ihren eigenen Code, für
> den bezahlt wurde (Entwicklungskosten, Personalkosten etcetcetc), und der
> wird abgewiesen.
> Und als Resultat sind alle sauer auf NVIDIA.
> Für mich klingt das wie "Ich will was bauen, brauche aber etwas von dir. Da
> ich dafür es kostenlos mache, will ich auch das du alles kostenlos machst.
> Wenn nicht, bin ich sauer. Für die Freiheit!"
Intel und AMD schaffen es Treiberentwicklungen in Zusammenarbeit mit dem Kernel-Team als Open Source freizugeben. Nvidia brät sich hier eine Extrawurst.
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"Was die anderen machen muss du auch unbedingt machen!"
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> Intel und AMD schaffen es Treiberentwicklungen in Zusammenarbeit mit dem
> Kernel-Team als Open Source freizugeben. Nvidia brät sich hier eine
> Extrawurst.
Wie hat der IT.Gnom argumentiert:
"Ich kann meine Software verschenken, teuer verkaufen, billig verkaufen oder gar niemanden geben. Das ist die Freiheit um die es hier geht und nichts anderes. "
Also wenn man diese Freiheit Nvidia nehmen will, dann will ich aber auch, dass Linux in zB Apache lizenziert wird...
mgh -
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