Mal ganz ehrlich, warum sehen die Linux und OpenSource Sachen immer so aus als ob man sich kein bisschen um das Design gekümmert hat?
Der Durchbruch von Linux/OpenSource Software und Hardware scheitert immer wieder an der Benutzerführung und Design.
Der Beleg für die Wichtigkeit des Aussehens liegt klar auf der Hand und wird an jeder guten wie an jeder Uni/FH gelehrt. Der Datendurchsatz der Augen liegt um vielfaches größer als aller anderen Sinnesorgane.
Tasten: ~20bit/s
Schmecken: ~20bit/s
Riechen ~100bit/s
Hören ~20kbit/s
Sehen ~3Mbit/s Frauenaugen sind im schnitt etwas Performanter :)
Bei allem was ein Mensch tut, bedient er sich am stärksten seiner Augen. Optik ist eigentlich das Wichtigste.
Schaut euch mal die Mac und Windows Produkte an. Diese arbeiten sicherlich nicht besser. Wenn ich daran denke, wie scheisse Word 2007 bei der Erstellung von Inhaltsverzeichnissen arbeitet oder wie eingeschränkt man bei Apple Sachen ist.
Dennoch sind Diese um ein vielfaches bieliebter obwohl sie nicht kostenfrei sind.
Manche von dennen wie die Macbooks, kosten sogar das vielfache vergleichbarer Produkte und werden trotzdem öfter gekauft.
Auf der anderen Seite sagen die Linuxer, dass ihre Programme im Schnitt fehlerfreier sind. Das wird Jeder, der schonmal mit ein paar Linux Derivaten gearbeitet hat, schnell wiederlegen können. Bis dort eine Anwendung startet oder die Multimediataste eines Notebooks funktioniert, bekommt man manchmal graue Haare.
Wenn ich heute eine Software schreibe, ist ein wesentlicher Teil der Zeit auch die Menüführung und die Optik. Konsolenanwendungen, die keinerlei GUI beigelegt haben, sollte es heute überhaupt nicht mehr geben. Diese ewige Parameter-Tipperei wird manch einer im Alter noch bereuen. Manche Aldi/Lidl kassiererinen wissen von was ich spreche.
kein Text, wie gesagt
Das Problem: Informatiker im Allgemeinen (auch da gibt es natürlich Ausnahmen) haben so GAR KEIN Gespür für Design.
darkfate schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mal ganz ehrlich, warum sehen die Linux und OpenSource Sachen immer so aus
> als ob man sich kein bisschen um das Design gekümmert hat?
Weil Opensource = "jeder kann mitmachen" und nicht "derjenige, der Ahnung hat und sich mit diesem Themenbereich auskennt übernimmt den Job" bedeutet.
Ist das eine Sache der Mentalität, dass sich scheinbar genug gute Programmierer für OS-Projekte finden aber nur wenige gute Designer?
Himmerlarschundzwirn schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Ist das eine Sache der Mentalität, dass sich scheinbar genug gute
> Programmierer für OS-Projekte finden aber nur wenige gute Designer?
OSS ist halt was zum experimentieren, vor allem wenn man alleine was auf die Beine stellen will.
Designer können kein Programm alleine programmieren, da sie eben Designer sind. Und mit Nichtwissen kann man keine Software entwickeln.
Programmierer können dagegen beim grafischen Teil irgendwas hinfrickeln, damit das Programm "vollständig" ist, denn das ist einfacher als funktionierenden Code hinzurotzen, wenn man keine Ahnung hat.
Die meisten Programmierer die heute Tätig sind hatten kein Unterrichtsfach, dass MCI (Mensch Computer Interaktion) heisst.
Zudem sind Programmierer meist schlechte Designer.
Ich würde mir dieses Nettop nicht unbedingt ins Wohnzimmer stellen (nicht nur wegen fehlender Schnittstellen).
Das Design ist sehr schlicht. Wohlmöglich hat man da zuwenig Wert drauf gelegt. Dafür spricht aber der Preis.
Es ist schwierig das zu bewerten. Jedoch sehe ich da kein grundsätzliches Problem von nur OpenSource Produkten oder solchen die damit werben. Es ist vielmehr ein grundsätzliches Problem der Industrie.
Viele Produkte sind aus meiner Sicht (optisches Wahrnehmen ist ja auch subjektiv und Geschmack sowieso) hässlich.
Es gibt nur wenige perlen. Die Kunst ist es diese Perlen zu finden.
Nein aber ein Programmierer könnte nach Vorgaben eines Designers eine GUI gestalten. OSS wird doch selten im Alleingang gemacht.
darkfate schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mal ganz ehrlich, warum sehen die Linux und OpenSource Sachen immer so aus
> als ob man sich kein bisschen um das Design gekümmert hat?
Weil es bei OSS nicht um Design-Verarsche (=Marketing), sondern um Praxistauglichkeit geht.
> Der Durchbruch von Linux/OpenSource Software und Hardware scheitert immer
> wieder an der Benutzerführung und Design.
Linux hat bei mir den Durchbruch (=Loeschen von Windows) 2009 geschafft, OpenSource bereits viel frueher. Du hast scheinbar den Knall nicht gehoert...
> Der Beleg für die Wichtigkeit des Aussehens liegt klar auf der Hand und
> wird an jeder guten wie an jeder Uni/FH gelehrt. Der Datendurchsatz der
> Augen liegt um vielfaches größer als aller anderen Sinnesorgane.
Der Datendurchsatz meines Hirns ist viel groesser als der meiner Augen - dieses zieht naemlich Funktionalitaet der Schoenheit vor, wenn es nicht beides gibt (was es in der Tat kaum gibt). Sorry, mit dem Hirndurchsatz scheine ich halt sehr allein dazustehen - bei der dummen Masse ist das halt anders...
> Tasten: ~20bit/s
> Schmecken: ~20bit/s
> Riechen ~100bit/s
> Hören ~20kbit/s
> Sehen ~3Mbit/s Frauenaugen sind im schnitt etwas Performanter :)
Jup, dein Hirndurchsatz ist definitiv ganz schlecht.
> Bei allem was ein Mensch tut, bedient er sich am stärksten seiner Augen.
> Optik ist eigentlich das Wichtigste.
1. Hirn
2. Augen
...
> Schaut euch mal die Mac und Windows Produkte an. Diese arbeiten sicherlich
> nicht besser. Wenn ich daran denke, wie scheisse Word 2007 bei der
> Erstellung von Inhaltsverzeichnissen arbeitet oder wie eingeschränkt man
> bei Apple Sachen ist.
Aber die Apple-Hardware sieht doch so toll aus - warum kaufen die dann nicht alle?
> Dennoch sind Diese um ein vielfaches bieliebter obwohl sie nicht kostenfrei
> sind.
Beliebtheit hat nicht viel mit Qualitaet oder Funktionalitaet zu tun, sondern leider hauptsaechlich mit Marketing (=Manipulation). Mehr muss man dazu nicht wissen, ausser vielleicht noch, dass OSS kein Marketing noetig hat - man muss ja nicht so viel wie moeglich davon verkaufen...
> Manche von dennen wie die Macbooks, kosten sogar das vielfache
> vergleichbarer Produkte und werden trotzdem öfter gekauft.
Als PCs??? BTW: Macbooks sind heute gar nicht mal mehr so viel teurer als andere Notebooks.
> Auf der anderen Seite sagen die Linuxer, dass ihre Programme im Schnitt
> fehlerfreier sind. Das wird Jeder, der schonmal mit ein paar Linux
> Derivaten gearbeitet hat, schnell wiederlegen können. Bis dort eine
> Anwendung startet oder die Multimediataste eines Notebooks funktioniert,
> bekommt man manchmal graue Haare.
Was hat Startzeit mit Fehlern zu tun?
> Wenn ich heute eine Software schreibe, ist ein wesentlicher Teil der Zeit
> auch die Menüführung und die Optik. Konsolenanwendungen, die keinerlei GUI
> beigelegt haben, sollte es heute überhaupt nicht mehr geben. Diese ewige
> Parameter-Tipperei wird manch einer im Alter noch bereuen. Manche Aldi/Lidl
> kassiererinen wissen von was ich spreche.
Du hast das Prinzip von Linux nicht verstanden und willst es wohl auch nicht verstehen. Falls doch, hier ein kleiner Ansatz: Konsole schliesst GUI nicht aus und das Konzept dahinter ist allemal sauberer als das von durchschnittlichen Windows-Anwendungen (naja, darueber kann man sich auch streiten).
P.S. OpenSource lebt vom Mitmachen. Auch das hast du offenbar nicht kappiert oder zumindest kannst du es auch nicht besser, sonst koenntest du ja das Gegenteil beweisen.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.01.10 14:25 durch Der Kommunist.
Windows 7 sieht aus die KDE4. Also ist Windows 7 auch hässlich *SCNR*
Der Kommunist schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Weil es bei OSS nicht um Design-Verarsche (=Marketing), sondern um
> Praxistauglichkeit geht.
Warum ist für euch Design immer Verarsche?
Warum ist für euch Design immer Praxisuntauglichkeit?
Warum beeinträchtigt Design für euch immer die Funktion?
Warum geht für euch nie beides?
graumann schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Der Kommunist schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
>
> > Weil es bei OSS nicht um Design-Verarsche (=Marketing), sondern um
> > Praxistauglichkeit geht.
>
> Warum ist für euch Design immer Verarsche?
> Warum ist für euch Design immer Praxisuntauglichkeit?
> Warum beeinträchtigt Design für euch immer die Funktion?
> Warum geht für euch nie beides?
und: warum reagieren OSS'ler häufig so arrogant und aggressiv auf nüchterne fragestellungen?
Wahrheitssager schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> (optisches Wahrnehmen ist ja auch subjektiv und Geschmack sowieso)
darüber läßt sich streiten - offensichtlich, schaut man sich erfolgreiche produkte wie mac, ferrari, megan fox oder blaue LEDs an dann treffen die zwar nie den geschmack von allen, werden aber von übermäßig vielen als optisch ansprechend wahrgenommen. insofern nicht ganz subjektiv...
Die Open Source Lösungen orientieren sich was die Optik / hässlichkeit betrifft stark an ihren Erstellern.
Die Entwickler von Apple sind dagegen allesamt attraktive, gutgekleidete Menschen mit reiner Haut die nicht im Keller leben.
Ich denke, gerade bei den Home/Consumer Electronik Komponenten gibt es in den letzten Jahren ein Umdenken. Empfand man früher den 1,5m hohen Stereoanlagen Turm mit Equilizer, Tuner, Verstärker, zwei Tapedecks usw. noch als ein echter Hingucker ist es im meinen Augen heute nur "noch Elektroschrott". Alle Elektronikkomponenten, die nicht zur Interaktion mit dem Menschen vorgesehen sind, haben imho auch nichts im Blickfeld einer Wohnung zu suchen. Die schlimmste Plage sind daher u.a die Kabel
Der Kommunist schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> > Bei allem was ein Mensch tut, bedient er
> > sich am stärksten seiner Augen.
> > Optik ist eigentlich das Wichtigste.
>
> 1. Hirn
> 2. Augen
> ...
Ich weiss ja nicht wie Sinneseindrücke zuerst ans Hirn kommen wenn du als Punkt 2 die Augen erwähnst, aber hey, bestimmt hast ne direkte Schnittstelle wie Neo ;-)
*wirft seine produzierten Korinthen & nen Päckchen blauer Pillen in den Channel*
Gruss, Zocker36.
Unknown Stuntman schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Die Open Source Lösungen orientieren sich was die Optik / hässlichkeit
> betrifft stark an ihren Erstellern.
>
> Die Entwickler von Apple sind dagegen allesamt attraktive, gutgekleidete
> Menschen mit reiner Haut die nicht im Keller leben.
loooool...zu geil....danke, you made my day! =D
achja, an alle pappnasen: http://www.sabayon.org/ <-- in ya face :D
darkfate schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Mal ganz ehrlich, warum sehen die Linux und OpenSource Sachen immer so aus
> als ob man sich kein bisschen um das Design gekümmert hat?
Du tust gerade so, als ob das Teil in nem Pappkarton drin wäre. Wenn man das Ding in nen Trabbi einbaut, könnt ich den Hype ums Design ja noch verstehen... Aber so? Ich find so beschissen sieht der gar nicht aus.
Dazu kann ich nur das hier posten:
http://www.nerdcore.de/wp/wp-content/uploads/2009/12/windoof.jpg
Ja ok, wieso schreibt man sowas nicht aus?
Ich sehe nirgendwo eine Meindungsumfrage und ob jemand seinen Senf nicht hinzufügen will?
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Laut Apple-Zulieferern wird das iPhone 5 mit einem neuartigen In-Cell-Touchscreen ausgerüstet. Als Hersteller soll Sony infrage kommen. Bislang hieß es, dass Apple Sharp und Toshiba bevorzugen würde.

Der japanische Spieldesigner Goichi Suda - Fans sagen schlicht "Suda 51" - ist für schräge Actionspiele bekannt. Sein nächstes Werk schickt ein scheinbar braves Schulmädchen in den Kampf gegen Zombies.

Weitgehend unbemerkt hat der US-Händler Tigerdirect die ersten Chromebox-Systeme von Google ausgeliefert. Für 330 US-Dollar bekommt der Nutzer recht gute Hardware in Nettop-Form, die sehr viel leistungsfähiger ist als die des Chromebook mit ChromeOS.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.