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Offenes Treiben

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  1. Offenes Treiben

    Autor Skeptiker 13.07.09 - 10:27

    Heutzutage wird es aber gar nicht so einfach wirklich komplette Hardware mit offenen Treibern zu finden und zusammenzustellen.

  2. Re: Offenes Treiben

    Autor Treiber 13.07.09 - 10:32

    Was natürlich auch geil ist, dass sie "von der Community für die Community" entwickeln lassen wollen, aber gleichzeitig dafür Geld kassieren. ^^

  3. Ach ja ...

    Autor Skeptiker 13.07.09 - 10:39

    Wozu das Rad jetzt zum mindestens dritten mal neu erfinden und es "App-Store" nennen, ich sag nur: Linspire Click&Run oder auch der klik-installer http://klik.atekon.de/
    Aber DAS ist sowieso so ein Linuxproblem, was die Entwicklung um Jahre zurück wirft, weil jeder Hornochse (Distributor) sein eigenes Süppchen kochen will, in das er sich weder kucken noch spucken lässt.

  4. Re: Offenes Treiben

    Autor PapaSchlau 13.07.09 - 10:40

    Yep. Sollte zum Selbstkostenpreis angeboten werden, alles andere ist aber nicht gleich unseriös.

    Mann kann es auch so sehen: Mit PCs Geld verdienen, das versuchen viele. Aber wer hört so demokratisch auf seine Käuferschaft, bezieht diese derart ein?

    Und dann freut es natürlich, wenn neben Dells halbherzigem Versuch vielleicht noch mal eine professionelle Anlaufstelle (nein, linux-onlineshop.de ist nicht professionell) das Licht der Welt erblickt.

    PapaSchlau - der Name ist Programm

  5. Re: Ach ja ...

    Autor PapaSchlau 13.07.09 - 10:48

    Dem kann ich nur zustimmen. 1000 schlechte Programme für eine Anwendung, das ist nicht der Weg. Leider gibt es dann wieder retardierte Leute welche in die Richtung zu argumentieren versuchen, dass die Leute ja bitteschön tun und lassen können sollen was sie wollen. Und wenn es die millionste Texteditor-App ist. Derlei ist natürlich kontraproduktiv, denn man sollte die Leute vielmehr nachdrücklich und engagiert dazu ermutigen, sich in den besten bereits bestehenden Projekten zu engagieren um zu einem Gewinn zu werden und nicht nur eine Belastung zu bleiben.

    Your Friend,
    PapaSchlau

  6. Re: Ach ja ...

    Autor Dorsai! 13.07.09 - 11:12

    Ja, wozu auch Vielfalt?

    Warum verfolgen diese ganzen doofen Distros auch ihr eigenes Konzept.
    Eigentlich sollten alle mit Canonical zusammenarbeiten.
    Aber warum das Rad neu erfinden: Eigentlich sollten alle mit M$ zusammenarbeiten.

    Linux ist vielfalt! Das ist das Feature Nr.1 das diese ganzen Trolle nicht raffen.

    Ich mag Portage, ein anderer mag Apt. Ein Dritter mag vielleicht YAST.
    Ich mag KDE, ein anderer mag Gnome. Für manche Anwendungen eignet sich ein schlanker WM wie Fluxbox oder WMII sogar besser.
    Ich nutze Nano, andere vi oder emacs (imho alle drei mächtiger wie "edit" von M$. Das schreibe ich nur weil du dich oben an Texteditoren aufhängst).
    Ich schreibe meine Texte in KOffice, das startet schnell unter meinem KDE, weil es das selbe Toolkit nutzt. Gnomeusern nutzt das wenig, bei denen Startet OOo schneller, oder vielleicht nutzen sie auch gleich das schlanke GnomeOffice.

    Vielfalt > M$ Monokultur. Feature != Bug.
    Jeder nach seiner Facon.

  7. Louis XIV

    Autor Louis XIV 13.07.09 - 11:14


    Vll wird es ja open-pc auf eine gewisse art schaffen Linux zu rationalisieren, und gewisse standart programme und Leitwege vorzugeben. Es finden sich bestimmt viele die eine artenvielfalt an Programmen behalten möchten, aber mir wär es lieber wenn es wenigstens ein programm pro gebiet gibt, das einfach und gut funktioniert.
    Demokratisch schön und gut, aber mir ist ein Absolutismus immernoch lieber als eine Anarchie

  8. Re: Ach ja ...

    Autor Alternativvv 13.07.09 - 11:14

    standards gehören verboten, denn sie verringern die vielfalt!

  9. Re: Offenes Treiben

    Autor __tom 13.07.09 - 11:19

    > Mann kann es auch so sehen: Mit PCs Geld
    > verdienen, das versuchen viele. Aber wer hört so
    > demokratisch auf seine Käuferschaft, bezieht diese
    > derart ein?

    jeder der erkannt hat das es wesentlich billiger ist die community arbeiten zu lassen als sich selbst leute zu halten die entwicklen oder sich nach teilen umsehen. ausserdem kann man am ende sagen "ihr habt das ja so gewollt".

  10. Re: Ach ja ...

    Autor Louis XIV 13.07.09 - 11:19

    würdest du einen Mac User fragen was er für Textverarbeitung, emailverkehr, musik, filme, internet, Bildbearbeitung usw. benutzt, würde er dir sagen "Leopard"

    Ich stimmt zwar zu das man eine vielfalt behalten sollte, aber man sollte neuen benutzern die mit Linux anfangen nicht vollkommen abschrecken. macht erstmal ein vorgelegtes System das Perfekt funktioniert, im nachhinein kann man es ja immernoch kaput machen

  11. Re: Ach ja ...

    Autor omgrofllol 13.07.09 - 11:21

    Die Vielfalt ist aber auch gleichzeitig eine der größten Schwächen von Linux.

    Natürlich hat das seine Vorteile, wenn man für jede Anwendung auch gleich noch 5 Alternativen angeboten bekommt, aber das macht doch einiges schwerer.

  12. Re: Offenes Treiben

    Autor PapaSchlau 13.07.09 - 11:21

    Und er hätte, wenn er sich an die Abstimmungen hält, Recht.

  13. Re: Ach ja ...

    Autor PapaSchlau 13.07.09 - 11:27

    Ha, nichts gegen Alternativen. Zwei oder Drei. Das lustige ist doch an deinem Beitrag, zu zählst selbst nur die Top-Programme auf. Natürlich sollte es neben OpenOffice noch KOffice geben. Aber das reicht dann langsam auch, solange die noch nicht halbwegs gut sind. Ich habe auch nichts gegen KDE, Gnome + noch ein bis drei schlankere WindowManager, aber dann ist bitte Schluss. Und da niemand sonst aufpasst, muss eben die Community selbst aufpassen und intern auch sagen: So Kinders, ist ja lieb und gut dass ihr euch beteiligen wollt, aber wir raten euch dringend euren Community-Beitrag sinnvoll einzusetzen, nämlich an den vielen Baustellen der Programme, die wirklich BENUTZT werden. Dort werdet ihr gebraucht. Dort bewegt ihr etwas. Dort werden wir gemessen.

    Amen
    PapaSchlau

  14. Re: Ach ja ...

    Autor PapaSchlau 13.07.09 - 11:32

    Noch einmal zum Verständnis: Das 1000ste MP3-Abspielprogramm hilft keinem, bedient höchstens die kindliche Freude des ausführenden Programmierers. Diese Freude sollte man versuchen umzulenken auf Projekte, die für die Linux-Experience des Anwenders wesentlich sind.

  15. Re: Louis XIV

    Autor tuxi 13.07.09 - 11:41

    Meinst Du z. B. für Textverarbeitung ein Programm das so perfekt wie M$ Word funktioniert? Ich sag jetzt nicht, OpenOffice KOffice oder was auch immer wäre besser. Als moderne Schreibmaschine funktionieren alle. Sobald man beginnt die gebotenen Features zu nutzen, motzen ebenfalls alle (auch M$).
    --> Jeder soll seinen favorisierten Plagegeist wählen.
    LG

  16. Re: Louis XIV

    Autor OpenOfficeKener 13.07.09 - 11:59

    So ein Schwachsinn, daß die Leistungsmerkmale in OO nicht funktionieren.

    Ich arbeite schon jahrelang mit OO. Abstürze gibt es - ja - aber die automatische Wiederherstellung hat bisher immer prächtig funktioniert und so hatte ich so gut wie nie einen Datenverlust.


    Ja, die Menschheit verliert Wissen weil viele selbsternannten Spezialisten der gutgläubigen Masse Sand in die Augen streut. Simma alle selba schult, wenn wir Wunschdenken von Realität nicht unterscheiden und Personen wie Madoff o. ä. glauben schenken und blos nit links oda rechts schaun .... :-)))

  17. FULLACK!

    Autor Der Kaiser! 13.07.09 - 14:01

    > Noch einmal zum Verständnis: die kindliche Freude des ausführenden Programmierers [..] sollte man versuchen umzulenken auf Projekte, die für die Linux-Experience des Anwenders wesentlich sind.
    Jupp. Es fehlt eine Art "Qualitätsmanagement".


    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  18. Re: Louis XIV

    Autor Louis XIV 13.07.09 - 15:27

    Ich benutze auch OO und bin damit auch wesentlich zufriedener als mit der M$ lösung, erst recht nach dem neuen "design" von 2007

    eine gewisse auswahl ist gut. aber wenn es jetzt 100 OO alternativen gäbe, würde sich keine wirklich weiterentwickeln und ich würde beim altbewährten editor bleiben :)

  19. Re: Ach ja ...

    Autor lottikarotti 13.07.09 - 16:48

    "Jede Entscheidung ist ein Massenmord an Möglichkeiten" :-)

    R.I.P. Fisch :-(

  20. Vollkommen richtig!

    Autor sn4fu 14.07.09 - 06:06

    Ihr habt das ganz wunderbar erkannt! Nur neu ist das leider nicht.
    Ich leiste hiermit meinen freiwilligen Communitybeitrag und betreibe Foren-QM bei Golem.de:
    Eure Beitraege sind zwar richtig, aber enhalten leider keinerlei neue Erkenntnis, euer bisheriger Beitrag zur Community ist somit redundant und wird hiermit zur unerwuenschten Zeitverschwenung erklaert!
    "So Kinders, ist ja lieb und gut dass ihr euch beteiligen wollt, aber wir raten euch dringend euren Community-Beitrag sinnvoll einzusetzen..."
    In diesem Sinne und zum Wohle der OS-Community sind weitere Beitraege bei Golem.de von den Nutzern "Der Kaiser!" und "PapaSchlau" ab sofort und bis auf weiteres verboten, eure Freizeit habt ihr ab sofort in den Dienst der Openoffice.org-Projektes zu stellen, indem ihr eine vollstaendige und fehlerfreie Dokumentation zur allen bisher erschienenen Versionen von Openoffice erstellt, beginnend bei Version 3.1 gefolgt von allen aelteren Stable-Releases bis zur 1.0, bei erscheinen eines neuen Stable-Release hat dieses selbstverstaendlich Vorrang.

    Wie jetzt, euch schmeckt nicht, dass sich eine selbsternannte OSS-Qualitaetssicherung in eure Freizeitgestaltung einmischt? Das war aber doch das was ihr eben noch einstimmig fuer alle Anderen gefordert habt?

    snafu

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