Es ist eine alte Foren-idee, das man Nachfrage ("ich will einen USB-Treiber für ..." "ich will das gimp auch um 45 Grad rotieren kann" "ich will das ubuntu auch auf sheevaplug läuft"...) und Angebot (ich will 100 Euro dafür ...) zusammenbringt.
Leider erkennt die FSF und digiges oder P*raten das Potential nicht und baut Crowd-Funding/Offering-Dienste auf. Googles Crowdfunding (eher Ask-Solving) läuft gut. gute-frage u.ä. laufen auch gut.
Es gibt genug Leute, die "nur irgendwas" für ihr FreeNAS oder Sheevaplug oder sonstwas programmiert haben wollen und genug Programmierer, die das OS-Tool entsprechend erweitern würden, aber davon leben müssen.
Tolle FOSSLer . In Foren immer Android-Werbung machen aber wenig selber leisten... .
Nur weil heisse Luft aufsteigt, muss man es ihr nicht nachtun.
Es gibt zig Dinge. Z.b. wine anpassen für irgendwelche alten PC-Spiele die günstig bei Pyramide oder Computer-Bild drin sind. Aktuell Torchlight, der Diablo-Clon von Diablo-Programmierern. Manchmal haben Leute es ja schon gefrickelt und es ist in Foren bekannt, aber sie wollen für anständige Anleitung, Source-Aufhübschung und Nutzbarmachung für DAUs oder jedermann eine Entschädigung.
Da könnten sich auch Dienstleister etablieren, die Tools mit Standard-Commandline-Optionen, Handbüchern, I18N (Übersetzungen), Testsuites(Regressionstests usw) usw. überarbeiten. Das ist eher Fließband-Arbeit aber leben müssen die auch von etwas.
Wobei mich das Finanzierungsproblem jetzt schon wundert. OK, ich werd netatalk (bzw. Apple Talk) nicht im geringsten Nachweinen. Aber da Apple selbst netatalk nutzt (für ihre Server und Clients), hätte ich eigentlich gedacht, das sie auch entsprechend das Projekt mittragen.
tingelchen schrieb:
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> Aber da Apple selbst netatalk nutzt (für ihre Server und Clients),
> hätte ich eigentlich gedacht, das sie auch entsprechend das Projekt
> mittragen
Wenn man keine Ahnung hat einfach den Dieter Nuhr machen
Apple benutzt netatalk NICHT und würde es wenn sie könnten vermutlich verbieten lassen damit sich alle Apple-Hardware als Fileserver hinstellen müssen anstatt eines fertigen NAS oder einer Linux-Kiste!
Macs haben in USA 10-20 Marktanteil. Dank Obamas Steuer-Politik ist Ausland denen recht egal und damit sind die Preise in Europa völlig teuer und der Anteil vielleicht 1-2%.
Aber neulich hat ein Bekannter ein Seagate-NAS gekauft und das kann wohl gut mit Apple-Backup umgehen. Auch zickt Apple-CIFS/SAMBA-Client jedes Leopard-Update immer mehr herum und mag es gar nicht wenn die Shares verschwinden weil man Strom nicht so billig kriegt wie in USA und sie ausschaltet.
Es kann also sein, das es eine Nische ist, und der Vorteil in Routern o.ä. Dir "nur" wegen der hohen Fritzboxverbreitung und geringen Apple-Verbreitung in Deutschland nicht gewahr wurde.
Da die Geräte immer vernetzter werden und Apple leider auch nicht überall mit offenen Protokollen spielt und man bei einem $10-SOC-ARM auf dem Router oder NAS oder Mediaserver nicht noch $10 an M$ und $10 an Apple lizensieren will, ist das Geld in der offenen Implementierung vielleicht gar nicht schlecht aufgehoben.
Sonst muss man nämlich die offiziellen Apple-Geräte kaufen, die nicht gerade billig sind, auch wenn sie meist wohl sehr streßfrei funktionieren.
Appleuser sind nicht pauschal dumm und kaufen wahllos das teuerste was man ihnen vorzeigt. Die kaufen einen guten Apple aber nutzen drumherum günstige Standard-Hardware wenn es geht. Die Chinesischen Billig-Docking-Stations gäbe es ja auch nicht, wenn Aplle-User wahllos zu viel Geld rausprassen würden.
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