Es würde mich interessieren da wir derweil auf der Suche nach kostengünstigen Lösungen sind (Soziale Einrichtung/Verein), aber die meisten "Angst" vor einem Umstieg oder teils überhaupt vor OpenSource haben.
Im voraus besten Dank.
Bin mir nicht sicher ob es da eine Statistik gibt. Generell gesehen kann man aber bedenkenlos OpenOffice.org für den normalen Büroaltag nutzen.
Gerade bei Sozialen Einrichtungen (die eh nie Geld haben) gibt es keine Kostengünstigere Lösung :)
OOo kann auch diverse MS Office Dokumente öffnen. Nur die Formatierungen stimmen oft nicht 100%ig. Jedoch sollte man keinerlei Office-Dokumente per eMail verschicken ;) Daher ist das ein geringes Problem.
Bei uns wird zwar standardmäßig MS Office eingesetzt, allerdings nutze ich in der Entwicklungsabteilung seit Jahren nur OpenOffice. Bisher hat niemand gemeckert, daß er meine Dokumente nicht öffnen oder lesen könne, daß das Format unklar bzw. falsch sei oder daß es sich sonst in irgendeiner Weise von "normalen" Office-Dokumenten unterscheiden würde.
Sicherlich nutzen wir (kleine Firma im Telecom-Bereich) nicht alle Funktionalitäten des Office-Paketes, aber alles, was bisher im Office-Pakete zu erledigen war, egalo ob intern, mit dem Vorstand oder mit Kunden oder Partnerfirmen, hat einwandfrei funktioniert.
Hier gibt es recht viele und aktuelle Informationen über den Einsatz von OpenSource in Unternehmen:
http://www.opensourcekatalog.com/
Tingelchen schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Gerade bei Sozialen Einrichtungen (die eh nie Geld haben) gibt es keine
> Kostengünstigere Lösung :)
Gerade bei "sozialen Einrichtungen" bietet Microsoft seine Produkte für absolute Dumpingpreise an. Natürlich ist das immernoch teurer als "kostenlos", aber es dürfte i.d.R. der Mut zum Wechsel fehlen. Also zahlt man einen gewissen Betrag um auf "Nummer Sicher" zu gehen.
-------------------------------------------------------
"We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."
Wie manchen vielleicht bekannt ist, arbeitet die Stadt München (Kommunale Verwaltung) seit Jahren an der Migration von MS-Produkten hin zu echter Freier Software. Dabei spielt Openoffice.org eine entscheidende Rolle. Mittlerweile ist ein großer Teil der PCs in der Stadtverwaltung auf Openoffice.org + Firefox umgestellt. Betriebssystem ist teilweise (noch) MS-Windows, alternativ gibt es auch Debian GNU/Linux als OS.
Und offensichtlich gab und gibt es kaum technische und menschliche Probleme während dieser Umstellung.
die_Wahrheit schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Hier gibt es recht viele und aktuelle Informationen über den Einsatz von
> OpenSource in Unternehmen:
> www.opensourcekatalog.com
das war so etwas was ich suchte.
Erklärungen bezüglich ooo, Funktionen und Sinn oder Unsinn hätte man sich bei mir sparen können ;)
^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Tingelchen schrieb:
> ---------------------------------------------------------------------------
> -----
> > Gerade bei Sozialen Einrichtungen (die eh nie Geld haben) gibt es keine
> > Kostengünstigere Lösung :)
>
> Gerade bei "sozialen Einrichtungen" bietet Microsoft seine Produkte für
> absolute Dumpingpreise an. Natürlich ist das immernoch teurer als
> "kostenlos", aber es dürfte i.d.R. der Mut zum Wechsel fehlen. Also zahlt
> man einen gewissen Betrag um auf "Nummer Sicher" zu gehen.
Mal abgesehen dass Dumping bei kompletter Neuausstattung immer noch zu teuer und ein Budget bereits vergeben/festgelegt ist, stellen halt nur die MitarbeiterIN ein Problem da. Zumindest jene welche mit ihrer eigentlichen Ausbildung gleich mit dem Leben abgeschlossen haben und dieses dann als Endstadium ihrer Entwicklung betrachten.
Aber Gott sei Dank gibt es ja immer wieder neue überarbeitete Version von Microsoft, wo der Sinn des Lebens auch wieder einen solchen erhält und die eigentliche Phase der eigenen Entwicklung wohl endlos erscheint. Das macht Hoffnung ;)
Problem ist nur dass Dokumente auch über das interne Netz bearbeitet werden sollen. Also gemeinschaftlich und eine zusätzlich einheitliche Struktur in den Verein soll. Dazu sollte dann auch das komplette Netzwerk einheitlich sein. Möglicher Wechsel des Arbeitsplatzes der Mitarbeiter einmal eingeschlossen. Ein paar Kurse werden da sicherlich auch von nöten sein, stellen allerdings wohl das kleinere Übel da.
Wichtig ist es den Vorstand von der Sinngemäßigkeit solcher einheitlich aufeinander abgestimmte Systeme zu überzeugen.
Debian Narr schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> Wie manchen vielleicht bekannt ist, arbeitet die Stadt München (Kommunale
> Verwaltung) seit Jahren an der Migration von MS-Produkten hin zu echter
> Freier Software. Dabei spielt Openoffice.org eine entscheidende Rolle.
> Mittlerweile ist ein großer Teil der PCs in der Stadtverwaltung auf
> Openoffice.org + Firefox umgestellt. Betriebssystem ist teilweise (noch)
> MS-Windows, alternativ gibt es auch Debian GNU/Linux als OS.
>
> Und offensichtlich gab und gibt es kaum technische und menschliche Probleme
> während dieser Umstellung.
Deutschland = Entwicklungsland
Ich denke mit dieser Behauptung stehe ich hier nicht allein auf weitem Feld. Gerade auf kommunaler Ebene tut sich recht wenig. Bei öffentlichen Trägern schaut es derweil noch schlechter aus, da viele Kommunen blank oder hoch verschuldet sind.(liegt natürlich nicht an der Verwaltung....:/)
Vorteil jetzt wo das Geld nicht mehr so locker im Postfach liegt: Jetzt wird gerechnet. Nur dass das Problem jetzt wirklich nicht in der Verwaltung, sondern bei der flexibität der Mitarbeiter liegt.
>Vorteil jetzt wo das Geld nicht mehr so locker im Postfach liegt: Jetzt wird gerechnet. Nur dass das Problem jetzt wirklich nicht in der Verwaltung, sondern bei der flexibität der Mitarbeiter liegt.
Die Frage ist doch die, ob eine Umschulung aller Mitarbeiter und die Umstellung aller Systeme nebst Datenmigration nicht viel teurer ist als so ein paar zammlige Office-Lizenzen...
Trollversteher schrieb:
--------------------------------------------------------------------------------
> >Vorteil jetzt wo das Geld nicht mehr so locker im Postfach liegt: Jetzt
> wird gerechnet. Nur dass das Problem jetzt wirklich nicht in der
> Verwaltung, sondern bei der flexibität der Mitarbeiter liegt.
>
> Die Frage ist doch die, ob eine Umschulung aller Mitarbeiter und die
> Umstellung aller Systeme nebst Datenmigration nicht viel teurer ist als so
> ein paar zammlige Office-Lizenzen...
Weil dieses alles von einem Mitarbeiter vorgenommen wird ;)
Anders würde es alles auch nicht gehen. Das Budget liegt bestenfalls bei 5000 Euro inkl. Hardware. Nur es tut Not. Was jetzt da läuft ist uralt PIII max. PIV der ersten Generation und verbrennt logischerweise auch reichlich Energie. Mit neueren gut abgestimmten Systemen könnte sich hier auch wieder etwas einsparen lassen, was sich letztlich am Jahresende widerspiegelt. Der teuerste Posten ist hier eindeutig der Server. Für die täglich anfallenden Büroarbeiten reicht auch eine Netbox mit Ion und Duo-Core ATOM und etwas mehr Arbeitsspeicher.
Wichtig ist dass endlich alles einheitlich wird, wir dort gemeinsam Dateien bearbeiten können. Letztgenanntes geht derzeit alles noch über Versand per e-Mail, was ja logischerweise schon krass ist. Besonders dann wenn es dabei auch um persönliche Daten geht. Hinzukommen dann nöch völlig unterschiedliche System inkl. MS Office 2003-07, OpenOffice 1.x-2.x, veraltete Treiber und fast sämtliche blödsinnigen Tools, welche heute kein Admin mehr auf die von ihm administrierten Systeme parken würde.
Als ich deren System und die vollkommenden teils veralteten und zugemüllten Rechner sah war ich erstmal platt. Und wenn dann noch von Administration vom selfmen gesprochen wird, dann gehen einem wie mir die Schnürrsenkel nach oben. Die letzten 10 Jahre dürfte dort so gut wie überhaupt nichts wirklich passiert sein.
So läuft das halt nun einmal in Vereinen. Vielleicht nicht in der Stadt, aber zumindest auf dem Lände oder den kleinen Vorstädten ;)
Besserung ist aber in Sicht. Werden nur einige Wochenenden dabei drauf gehen.
Kommentare: 222 | letzter Beitrag 26.05. 23:51
Kommentare: 216 | letzter Beitrag 00:27 Uhr
Kommentare: 160 | letzter Beitrag 26.05. 23:16
Kommentare: 93 | letzter Beitrag 26.05. 19:45
Kommentare: 68 | letzter Beitrag 25.05. 12:17
E-Mail an news@golem.de

Lockheed Martin hat eine neue Version des Exoskeletts Hulc vorgestellt, das es einem Menschen ermöglicht, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Der Hersteller will das System im Spätsommer testen und, wenn alles gutgeht, danach an US-Soldaten in Afghanistan ausliefern.

Das Landgericht Hamburg hat entschieden, dass der Blogger und Rechtsanwalt Markus Kompa für ein via Youtube eingebettetes ZDF-Video als Verbreiter haftet. Geklagt hat ein umstrittener Arzt aus München, der zuvor erfolgreich gegen den Bericht der ZDF-Sendung Wiso vorgegangen war.

Immer wieder zeigt Google seine Project Glass genannten Datenbrillen, ohne aber bislang konkrete Ankündigungen zu machen. Neben zahlreichen Fotos, die mit der Brille gemacht wurden, stellte Google nun auch ein erstes Video, das mit der Brille aufgenommen wurde, ins Netz.

Ein britisches Blog will erfahren haben, dass Facebook den norwegischen Browserhersteller Opera Software kaufen will. Beide Unternehmen wollen sich dazu nicht äußern.

Am 26. Mai 2012 treten neue Datenschutzregeln der EU in Kraft. Websitebetreiber und Werbenetzwerke müssen Nutzer um Erlaubnis fragen, wenn sie Cookies setzen.

Libreoffice könne mehr als Openoffice und biete Entwicklern zudem Vorteile, sagte Michael Meeks auf dem Linuxtag 2012. Außerdem spricht er mit Golem.de über Libreoffice-Online, woran er derzeit arbeitet.