Vielleicht kann mich jemand aus dem Forum erleuchten!
Soweit ich verstehe, ist Solaris ein Nischenprodukt speziell geeignet für performante DB-Anwendungen auf der Sun-Hardware. Ist das so korrekt?
Welche sinnigen Alternativen gibt es zu Solaris? Denn was Oracle da macht ist nun mal nicht wirklich vertrauenerweckend, meine ich!
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"Aufgrund der globalen Klimaerwärmung sowie der gegenwärtigen Finanzkrise wird das Licht am Ende des Tunnels nun abgeschaltet!"
- Autor unbekannt -
Ainer v. Fielen schrieb:
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> Soweit ich verstehe, ist Solaris ein Nischenprodukt speziell geeignet für
> performante DB-Anwendungen auf der Sun-Hardware. Ist das so korrekt?
Ne.
http://de.wikipedia.org/wiki/Solaris_%28Betriebssystem%29
Das würde ich mal so nicht behaupten.
Solaris primär erst einmal das "sogenannte" SunOS. Ursprünglich von Sun für Sun Hardware entwickelt. Arbetiet meistens auf Sparc wobei es auch x86er Ausführungen gibt (meines erachtens nur für Testzwecke sinnvoll).
Solaris selbst ist ein Unix derivat. Für jemanden der von Linux kommt ist es ein sehr dreckiges OS aber zeigt gängige Praxis im kommerziellen Unix Bereich.
Solaris ist (nicht nur meiner Erfahrung/Meinung nach) sehr stabil. Ich kann mich nur an wenige kritische Fehler erinnern.
Der Architektur geschuldet, auf der es i.d.R. betrieben wird (Sparc), ist es ausserdem äußerst Laststabil. Mag heißen, dass sich auf so einer Solaris/Sparc Kiste 100 Benutzer mit komplexen Aufgaben bewegen können und das System davon keine sonderlichen Waits produziert, sodass alle 100 Benutzer sich nicht selbst beeinflussen. (Die richtige Hardware und Konfiguration vorrausgesetzt).
Allerdings ist es, auch wieder der Architektur geschuldet, nicht gerade das schnellste OS.
> Solaris selbst ist ein Unix derivat. Für jemanden der von Linux kommt ist
> es ein sehr dreckiges OS aber zeigt gängige Praxis im kommerziellen Unix
> Bereich.
Den rest kann ich unterstützen dies hier aber nicht!
Linux ist selbst ein freies Unix-Derivat.
Der Quelcode ist frei aber Linux bezieht sich auf Unix. Und somit ist Solaris nichts neues für einen Linux nutzer.
Genauso wie ein Umstieg von Linux auf BSD (bz. dessen heutigen freien Derivate Free-, Net-, PCBSD usw.) Die sind ja auch von Unix (System V oder so zumindes wie Solaris)
Zentri schrieb:
> Den rest kann ich unterstützen dies hier aber nicht!
Ich auch nicht, denn...
> Linux ist selbst ein freies Unix-Derivat.
Linux ist kein Unix-Derivat. Es ist von den Schnittstellen Unix-like, aber eine Clean-Room-Entwicklung und nicht von einem Copyright-behafteten Unix abgeleitet,
> Der Quelcode ist frei aber Linux bezieht sich auf Unix. Und
> somit ist Solaris nichts neues für einen Linux nutzer.
Na, das erlebe ich täglich deutlich anders, wenn Leute, die sich nur mit Linux auskennen, zu Solaris kommen. Nicht so schlimm wie der Wechsel von Windows, aber abgesehen von den Standardwerkzeugen ist Solaris schon deutlich anderes für Nur-Linuxer.
Das fängt schon mit Kleinigkeiten an wie "ps -ax" vs. "ps -ef".
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