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Das Problem an Opensource

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  1. Das Problem an Opensource

    Autor ofg 30.10.09 - 09:06

    OK, das ist eher subjektiv, aber was mich persönlich an OpenSource stört ist die Überhäufung mit Updates und Neuerungen im (gefühlten) 20-Minuten-Rhytmus. Jeder, der für sein OS mal was neues sucht, wird bei OpenSource mit Lösungen geradezu überhäuft.
    Jeder Tool kann irgendwie etwas, aber keins kann alles was man gerade sucht...
    Ich nutze privat gern und immer wieder mal Linux, neben MacOS und Windows. Ich bezahlen auch gern und regelmäßig für meine Anwendungen, wenns ohne geht, auch gut - bisher bin ich von einer Großzahl der freien und offenen Anwendungen aber eher wieder zurückgewichen...

    Ich will kein Bashing betreiben, aber seht ihr das nicht auch so?
    Es gibt einfach ZU VIEL, gut zu vergleichen mit den ganzen Distributionen...

  2. Re: Das Problem an Opensource

    Autor Für jeden etwas 30.10.09 - 09:19

    Sicher gibt es im OpenSource Bereich eine große Auswahl die das ganze schnell unübersichtlich werden lässt. Andererseits kann man sich aber von einer guten Distribution "helfen" lassen, die eine ausgewählte Softwareausstattung mitbringt.
    Vor allem kann man bei der sehr guten Installation / Deinstallation unter Linux auch mal diverse Programmalternativen austesten ohne sich den Rechner mit Dateileichen voll zu packen.

    Ich finde diese Freiheit bei weitem besser als nur eine Anwendung für eine Aufgabe. Das wäre das selbe als wenn alle Menschen nur noch ein Getränk hätten.

  3. Re: Das Problem an Opensource

    Autor OpenSourceKenner 30.10.09 - 09:31

    ofg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OK, das ist eher subjektiv, aber was mich persönlich an OpenSource stört
    > ist die Überhäufung mit Updates und Neuerungen im (gefühlten)
    > 20-Minuten-Rhytmus. Jeder, der für sein OS mal was neues sucht, wird bei
    > OpenSource mit Lösungen geradezu überhäuft.
    > Jeder Tool kann irgendwie etwas, aber keins kann alles was man gerade
    > sucht...
    > Ich nutze privat gern und immer wieder mal Linux, neben MacOS und Windows.
    > Ich bezahlen auch gern und regelmäßig für meine Anwendungen, wenns ohne
    > geht, auch gut - bisher bin ich von einer Großzahl der freien und offenen
    > Anwendungen aber eher wieder zurückgewichen...
    >
    > Ich will kein Bashing betreiben, aber seht ihr das nicht auch so?
    > Es gibt einfach ZU VIEL, gut zu vergleichen mit den ganzen
    > Distributionen...


    Das sit die Philosophie die von Linux/Unix kommt. Ein Programm soll eine Sache gut können aber nicht tausend Sachen. Das kann man mögen oder nicht :).
    Ich mags :p
    lg

  4. Re: Das Problem an Opensource

    Autor kawazu 30.10.09 - 11:23

    ofg schrieb:

    [...]
    > Ich nutze privat gern und immer wieder mal Linux, neben MacOS und Windows.
    > Ich bezahlen auch gern und regelmäßig für meine Anwendungen, wenns ohne
    > geht, auch gut
    [...]

    Davon hält Dich doch auch unter GNU/Linux keiner ab: Du kannst Geld für RHEL, Novell/SuSE oder den Ubuntu-Support ausgeben und Dich in letzterem Fall auf LTS-Versionen konzentrieren, wenn Du nicht dauernd aktualisieren willst. Dann hast Du, selbst wenn Du immer auf die jeweils neueste Ubuntu LTS-Version aktualisierst, mindestens ein anderthalbes Jahr Ruhe und eine Plattform, mit der Du arbeiten kannst. :)
    K.

  5. Re: Das Problem an Opensource

    Autor kawazu 30.10.09 - 11:34

    zu schnell gedrückt:


    > ist die Überhäufung mit Updates und Neuerungen im (gefühlten)
    > 20-Minuten-Rhytmus. Jeder, der für sein OS mal was neues sucht, wird bei
    > OpenSource mit Lösungen geradezu überhäuft.
    > Jeder Tool kann irgendwie etwas, aber keins kann alles was man gerade
    > sucht...

    Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß dies mit nicht-freier Software (sei sie nun "gratis" oder bezahlt) anders ist? Das Problem, welches Du hier umreißt, existiert definitiv, hat allerdings nichts mit Open-Source, "proprietärer Software" oder irgendwelchen anderen Lizenz-Aspekten zu tun hat: Im Allgemeinen sucht man nach einer Lösung für einen mehr oder minder exakt definierten Anwendungsfall. Diese Lösung ist mit Aufwand verbunden:

    - Wenn ich genau weiß, was ich will, und einen Programmierer habe, der sowas kann, kann der mir mein Problem _exakt_ lösen. Damit investiere ich viel Geld.

    - Wenn ich "freie" Tools suche, kann ich stunden-, tage-, wochenlang suchen, ob es nicht noch ein Werkzeug gibt, welches _noch_ näher an meinen Anforderungen liegt. Dort ist die Zeit eben der Aufwand; dort muß ich wissen, wieviel Zeit ich bereit bin zu investieren.

    - Bei Software "aus dem Regal" ist das anders: Mangels Sourceforge, OpenSourceDVD und Co. ist eine "breite" Marktübersicht über einen bestimmten Bereich deutlich schwieriger. Meist beschränkt es sich dann darauf, zwei oder drei Alternativen zu evaluieren, die "am besten passende" zu kaufen und mit ihren Tücken zu leben. Dort habe ich (neben Suche und Kauf) den dauerhaften Aufwand, der daraus erwächst, die Schwächen des Programmes im Arbeitsalltag zu umschiffen.

    Im Endeffekt ist es wohl eine Frage des Abwägens...
    K.

  6. Re: Das Problem an Opensource

    Autor rap123 30.10.09 - 14:27

    Wenns zu viel gibt, ärgerst du dich, aber wenn es zu wenig gäbe, würdest du dich wahrscheinlich genau so ärgern. Manchen Menschen kann man es einfach nicht recht machen...

  7. Re: Das Problem an Opensource

    Autor M.Kessel 31.10.09 - 21:06

    Beispiele:

    Mediacoder -- Hat alles, was man zum Kodieren braucht, mit Grafischer Oberfläche.
    AutGK - macht aus DVDrips ein XviD, das exakt auf eine CD passt.
    7z - Der bessere Zip kann ausser arc alles entpacken.
    Openoffice - Hat alles, was man zu Hause braucht. Speichert in einem offenen XML-Format, so das man die Daten retten kann, wenn mal ein Schlimmer Unfall passiert.

    Und vor allen Dingen, wenn man auf Sicherheit bedacht ist, kann man selber in den Code sehen, und kompilieren. Bei anderen Sachen, kann man sich nie sicher sein, was da wirklich drin ist.

    Ausserdem ist Opensource "günstig". Wenn man all das kaufen müsste, was man an Opensource, oder freeware Software bekommen kann, würde man eine Menge mehr ausgeben müssen.

    mal ehrlich, wer barucht schon im Privathaushalt, um seine Briefe zu schreiben wirklich Micksoft Word? Opnenoffice sieht genauso aus, und kann sogar das Gleiche leisten.

    Nur Leute, die meinen, was nichts kostet ist auch nichts, bleiben besser bei Kaufsoftware. Sie bekommen da, was sie verdienen. ;)

  8. Re: Das Problem an Opensource

    Autor Martin7 01.11.09 - 10:30

    M.Kessel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur Leute, die meinen, was nichts kostet ist auch nichts, bleiben besser
    > bei Kaufsoftware. Sie bekommen da, was sie verdienen. ;)

    Gottseidank ist kostenpflichtig oder kostenlos kein, aber auch garkein Kriterium für OpenSource.
    Besser wäre im Übrigen trotzdem mehr kostenpflichtige OpenSource-Software, weil die Geldeinnahmen in die weitere Entwicklung bestens investiert werden könnten.

  9. Re: Das Problem an Opensource

    Autor Martin7 01.11.09 - 10:55

    ofg schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich will kein Bashing betreiben, aber seht ihr das nicht auch so?

    DEm äußeren Anschein nach hast Du Recht, nur liegt hier bei Dir (wie bei vielen Anderen) ein MIßverständnis bei der Beurteilung des Anscheins vor.
    Bei OpenSource ist Öffentlichkeit ein Teil des Entwicklungsprozesses und Vieles was öffentlich ist dient dem Entwicklungsprozess und weniger dem Endanwender.

    Leider ist das tatsächlich teils schwer verständlich und OpenSource hat somit hier ein (unbeabsichtigtes) Problem in der Wahrnehmung durch 'Nur'-Anwender - schwer zu sagen was man tun kann denn so wie sich die gechilderten Dinge teils als Schwäche zeigen (weil sie norm ale Anwender verwirren) sind sie gleichzeitig auch Stärke von OSS und essentieller TEil des Entwicklungsprozesses.

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