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So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

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  1. So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor TrueImage-Alternative 22.12.09 - 12:48

    Hallo,

    lange lange Zeit hatte ich sehr gute Erfahrungen mit der Boot-CD von Acronis TrueImage zum Komplett-Backupen und Restoren von Systemen.
    Besonders gefällt mir, dass das System wirklich wieder so hergestellt wird (=Image), wie es zum Backup-Zeitpunkt war.

    Nur leider wird Acronis TrueImage nicht mehr richtig gepflegt - auf modernen Chip-Sätzen / Raid-Controllern werden mittlerweile die Platten nicht mehr gefunden bzw. TrueImage hängt sich auf.

    Deshalb meine Frage:
    Gibt es sowas wie Parted Magic, das ja wohl sehr gut als Alternative zu Acronis Disc Director gesehen werden kann,
    auch als Imaging-Tool?
    OpenSource, mit ordentlicher Pflege und Aktualisierung durch eine Community?

    Vielen Dank!

  2. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor ruediger 22.12.09 - 12:53

    Clonezilla

  3. Gibt's für Clonezilla eine GUI?

    Autor Welti 22.12.09 - 13:31

    Weil als Normalanwender ist Clonezilla in der Shell kaum benutzbar.
    Zumindest fande ich es extrem schwer zu bedienen, als ich es das letzte mal brauchte - und nein, ich will keine 120 Seiten MAN-Page lesen.

    Einfach mal schnell ein Backup schieben ist mit Acronis deutlich einfacher.

    Ich habe grundsätzlich keine Angst vor der Shell, wenn es denn wenigstens ordentliche Tutorials o.ä. geben würde!

  4. Re: Gibt's für Clonezilla eine GUI?

    Autor mario_zh 22.12.09 - 13:38

    Hhhmmmm, kann die Kritik kann ich nicht ganz nachvollziehen ...

    Einzig ein wenig Englisch-Kentnisse bracht man.

    Ansonsten hat man in 4, 5 Schritten (Speicher-Ziel angeben, was gesichert werden soll und los) ein komplettes Image erstellt.

  5. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor anybody 22.12.09 - 13:41

    Läuft aber nur von Boot CD, oder?

    Gibts irgend ne freie Imaging Backup Lösung die man unter Windows auch mal im Hintergrund laufen lassen kann?

    ruediger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Clonezilla

  6. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor Der Kommunist 22.12.09 - 13:44

    TrueImage-Alternative schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > lange lange Zeit hatte ich sehr gute Erfahrungen mit der Boot-CD von
    > Acronis TrueImage zum Komplett-Backupen und Restoren von Systemen.

    TrueImage ist das lahmste und instabilste Image-Programm, was ich kenne - und ich kenne so einige.

    > Besonders gefällt mir, dass das System wirklich wieder so hergestellt wird
    > (=Image), wie es zum Backup-Zeitpunkt war.

    Genau das macht ein Image-Programm aus. Ghost, Partimage und TrueImage machen im Grunde das gleiche, mehr oder weniger gut sowie mehr oder weniger funktionsreich.

    > Nur leider wird Acronis TrueImage nicht mehr richtig gepflegt - auf
    > modernen Chip-Sätzen / Raid-Controllern werden mittlerweile die Platten
    > nicht mehr gefunden bzw. TrueImage hängt sich auf.

    Das meine ich mit instabil.

    > Deshalb meine Frage:
    > Gibt es sowas wie Parted Magic, das ja wohl sehr gut als Alternative zu
    > Acronis Disc Director gesehen werden kann,
    > auch als Imaging-Tool?
    > OpenSource, mit ordentlicher Pflege und Aktualisierung durch eine
    > Community?

    Partimage ist meines Erachtens das beste - es kann allerdings noch kein ext4 (was aber ohnehin noch nicht stabil genug fuer Produktivsysteme ist). Auch ist NTFS noch als experimental deklariert - dennoch kommt es wohl nur bei sehr fragmentierten NTFS-Partitionen zu Problemen (ich hatte noch nie welche) und - ganz wichtig - wenn es Probleme gibt, kommen die beim Sichern, nicht erst beim Wiederherstellen. Man ist also selbst bei NTFS auf der sicheren Seite. FAT32 genauso wie ext2/3 sind stable.

    Clonezilla verwendet glaube ich Partimage.

    Speziell fuer das Sichern von ext4 wird der FS_Archiver empfohlen. Ich habe den aber noch nicht getestet, kann also keinerlei Aussagen dazu machen.

    Symantec/Norton Ghost ist ganz stabil und auch alles in allem annehmbar schnell, aber meines Erachtens vollkommen ueberladen, weshalb es eigentlich viel schneller und einfacher sein koennte.

    Unter Linux koennte man noch sehr einfach mittels 'dd' ein Image "manuell" in eine Datei ziehen und umgekehrt. Nachteil ist dabei aber, dass man auch ungenutzten Platz mit sichert. Kompression ist aber wiederum mittels Pipe auch sehr einfach.

    Das sind jedenfalls die Tools, die ich fuer diesen Zweck empfehlen kann.

  7. Re: Gibt's für Clonezilla eine GUI?

    Autor Der Kommunist 22.12.09 - 13:48

    Da wo beim normalen Anwender Intuition einsetzt, passiert bei dir offenbar gar nichts. Du musst offenbar Handbuecher auswendig lernen, um was tun zu koennen.

    Komisch, ich hatte das erste mal das Programm gesehen und kam sofort damit klar, ohne auch nur irgendwas ausser der Bildschirmausgabe gelesen zu haben. Grundlegende PC-Bedienkenntnisse muss man natuerlich voraussetzen: Tabulator zum Springen von einem Feld ins naechste und Enter zum Bestaetigen... Alles weitere (Funktionstasten) steht direkt auf dem Bildschirm beschrieben.

  8. Re: Gibt's für Clonezilla eine GUI?

    Autor 0o9i8u7z 22.12.09 - 14:11

    Welti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil als Normalanwender ist Clonezilla in der Shell kaum benutzbar.
    > Zumindest fande ich es extrem schwer zu bedienen, als ich es das letzte mal
    > brauchte - und nein, ich will keine 120 Seiten MAN-Page lesen.
    Pardon, selten so einen Schwachsinn gehört. OK, man braucht die Pfeiltasten und die ENTER-Taste statt einer Maus, außerdem muss man das Partitionsschema von Linux generell begreifen (was aber kein Problem ist:
    sda = erste Festplatte
    sda1 = erste Partition der ersten Festplatte
    sda2 = zweite Partition der Festplatte
    sdb = zwei Festplatte
    und so weiter...)

    Davon abgesehen, ist Clonezilla vergleichsweise idiotensicher zu bedienen meiner Meinung nach...

    > Einfach mal schnell ein Backup schieben ist mit Acronis deutlich
    > einfacher.
    Naja, Gewohnheitssache.

  9. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor the-love-lord 22.12.09 - 14:52

    TrueImage-Alternative schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hallo,
    >
    > lange lange Zeit hatte ich sehr gute Erfahrungen mit der Boot-CD von
    > Acronis TrueImage zum Komplett-Backupen und Restoren von Systemen.
    > Besonders gefällt mir, dass das System wirklich wieder so hergestellt wird
    > (=Image), wie es zum Backup-Zeitpunkt war.
    >
    > Nur leider wird Acronis TrueImage nicht mehr richtig gepflegt - auf
    > modernen Chip-Sätzen / Raid-Controllern werden mittlerweile die Platten
    > nicht mehr gefunden bzw. TrueImage hängt sich auf.
    >
    > Deshalb meine Frage:
    > Gibt es sowas wie Parted Magic, das ja wohl sehr gut als Alternative zu
    > Acronis Disc Director gesehen werden kann,
    > auch als Imaging-Tool?
    > OpenSource, mit ordentlicher Pflege und Aktualisierung durch eine
    > Community?
    >
    > Vielen Dank!

    http://www.hiren.info/
    dann xp-live booten - danach ghost...

  10. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor RS 22.12.09 - 15:21

    Problem:

    ...Nur leider wird Acronis TrueImage nicht mehr richtig gepflegt - auf modernen Chip-Sätzen / Raid-Controllern werden mittlerweile die Platten nicht mehr gefunden bzw. TrueImage hängt sich auf.
    ...

    Lösung:

    Es gibt ein Plugin auf der Acronis CD für BartPE. Mit BartPE erstelst du ganz einfach eine Windows Boot CD mit wenigen Klicks. Dann nur noch die Plugins für BartPE von der Acronis CD in das Plugin Verzeichniss von BartPE kopieren und die Boot CD mit Windows XP, Vista, 7 ... usw. brennen, geht auch ganz easy mit BartPE. So habe ich es gemacht. Ich boote ein Windows von CD mit Netzwerktreibern und habe mwein Image auf einer USB Platte an meiner Fritz Box. Dank Windows funktioniert soger mein WLAN Stick ohne Probleme und ich kann das Image direkt vom Netzwerk wiederherstellen. Also Google mal nach Acronis True Image und dem BartPE Plugin von Acronis.

  11. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor Linguist 22.12.09 - 15:44

    ruediger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Clonezilla

    Haette ich auch gesagt. Zur GUI-Kritik sei noch angemerkt, dass die vor einiger Zeit vollkommen berechtigt war. Aber immer, wenn ich mir mal eine neue Version besorgt habe, wurde die GUI deutlich DAU-freundlicher gestaltet, man wurde immer mehr gefuehrt und bekam Entscheidungshilfen.

    (Schul-)englisch ist aber weiterhin Pflicht.

  12. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor 0o9i8u7z 22.12.09 - 16:07

    the-love-lord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > [Link zensiert]
    > dann xp-live booten - danach ghost...

    Hiren's Boot-CDs sind rechtlich extrem fragwürdig, da er urheberrechtlich geschütztes Material kostenlos auf seiner CD anbietet - er umgeht bei vielen Programmen die 30-Tage-Sperre einer Demo, da die Daten zur Laufzeit ja auf der CD nicht beschrieben werden. Wenn ich in einer Firma wäre, würde ich mit so einer CD sicher nicht herumfuchteln...

  13. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor Stebs 22.12.09 - 16:51

    Der Kommunist schrieb:

    > > Gibt es sowas wie Parted Magic, das ja wohl sehr gut als Alternative zu
    > > Acronis Disc Director gesehen werden kann,

    > Partimage ist meines Erachtens das beste -

    Zumindest bei der USB-Version von Parted Magic ist Partimage standardmäßig dabei (grad probiert), prinzipiell reicht also Parted Magic für alles (Partitionen verändern + Sichern/wiederherstellen).

    Allerdings ist der große Nachteil dabei, dass man für ein Backup immer das Teil booten muss, rein aus Windows kann man so kein aktuelles automatisches Backup jede Woche machen lassen, das ist nach wie vor die Domäne von Programmen ala Acronis etc.

  14. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor mustafa_of_death 22.12.09 - 17:12

    Windows 7 Backup&Restore

  15. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor mro 22.12.09 - 22:20

    Zwar nicht Open-Source, aber ich habe trotzdem gute Erfahrung mit diesem Tool gesammelt:

    http://www.runtime.org/driveimage-xml.htm

    (Keine Ahnung, ob's schon jemand erwaehnte...)

  16. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor Bendemann 23.12.09 - 10:17

    @ Der Kommunist

    Wie macht man eine Pipe?

    Unter Opensuse 11.2 gibt es erstaunlicherweise kein partimage. Was gibt es denn da für partitionsbasierte Alternativen? Dateibasiert (tar, dar, rsync, luckybackup, kbackup usw.) gibt es zuhauf.

  17. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor knusperkopf 23.12.09 - 14:40

    True Image wird sehr wohl weiter entwickelt, du meintest wohl den Disk Director, der seit Jahren auf der Stelle steht und auf aktuelle Mainboards manchmal nicht funktioniert?

    Ciao

  18. Re: So etwas wie Acronis True Image als OpenSource?

    Autor knusperkopf 23.12.09 - 14:43

    Eine freie Lösung kenne ich nicht, wohl aber drivesnapshot (www.drivesnapshot.de) was sein Geld wert ist. Wahlweise mit oder ohne Installation, von Kommandozeile oder mit Gui, von daher auch vom Stick oder CD lauffähig, was will man mehr.

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