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Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

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  1. Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: elgooG 01.01.13 - 14:03

    Ich finde es lustig wie sich hier wieder alle das Maul zerreißen und gegen die jeweilige andere Plattform den heiligen Krieg ausrufen. Dazu noch x Troll-Kiddies und Möchtegern-Spezialisten und schon geht es hier wieder rund.

    Leute, wer die Entwicklung in den letzten Monaten beobachtet hat und nur ein klein wenig Ahnung von IT hat, wird doch schon seit der Ankündigung der Steambox wissen, dass Linux der Unterbau sein wird. Niemand hat geglaubt, dass Microsoft umfangreiche Volumelizenzen und Sonderversionen für Valve ausgeben würde, noch dazu zu einer direkten XBox-Konkurrenz. Kein OEM konnte/durfte bisher die ganze Shell aushebeln, also warum sollte das auch ausgerechnet jetzt gemacht werden?

    Und da wären wir schon beim Stichwort "Shell aushebeln". Unter Windows lässt sich die Shell nicht einfach so von dem eigentlichen Betriebssystem trennen, schon gar nicht für einen anderen Hersteller als Microsoft. Windows hat noch dazu über die Jahre einen unglaublichen Overhead angesammelt.

    Windows nicht nicht einmal aus der Sicht von Microsoft für Konsolen geeignet, sonst würde die XBox auch damit laufen. Stattdessen wurden aber nur kleine Teile davon portiert und der Rest in die Tonne getreten. Anders wäre auch keine konsistente Oberfläche möglich.

    Valves Ziel ist es ein Konkurrenzprodukt zu den bisherigen aufzubauen und braucht dazu einen schlanken und stabilen Unterbau, der im Bedarfsfall dennoch selbst angepasst werden kann. Das die Wahl da auf Linux fällt ist eigentlich nur logisch.

    Valve geht es ganz sicher nicht primär um die Verbreitung von Linux. Das dabei ein Linux-Client rausfällt ist nur ein Nebenprodukt, wenn auch ein sehr Gutes, denn um so unabhängiger die User von Windows werden, um so mehr Spiele werden wieder wiederum plattformunabhängig und damit wiederum für die Steambox produziert. Gleichzeitig wird dann auch sicher eine MacOSX-Version bei den meisten Spielen erscheinen, denn der Entwicklungsaufwand ist dann nur mehr minimal.

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  2. +1

    Autor: PyCoder 01.01.13 - 14:15

    Das selbe hatte ich schon vor Monaten gesagt.

    Wieso sollte Valve sich mit den Grafikkarten-Herstellern zusammensetzen und die Treiber entwickeln/optimieren wenn ihre Plattform nicht selbst Linux wäre?

    Valve hat nicht mal beim MacOS Client so nen Aufwand betrieben.

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  3. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: motzerator 01.01.13 - 14:15

    elgooG schrieb:
    ----------------------
    > Ich finde es lustig wie sich hier wieder alle das Maul zerreißen und gegen
    > die jeweilige andere Plattform den heiligen Krieg ausrufen. Dazu noch x
    > Troll-Kiddies und Möchtegern-Spezialisten und schon geht es hier wieder
    > rund.

    Übertreibst Du nicht ein wenig? Kontroverse Diskussionen sind für mich das Salz in der Suppe. Währe doch langweilig, wenn alle die gleiche Meinung hätten oder allen alles egal währe!

    Ich für meinen Teil finde es zum Beispiel super, das Valve hier auf Linux setzt auch wenn ich persönlich bisher immer Windows bevorzugt habe und es gut möglich ist, das dies auch in Zukunft so bleibt.

    Microsoft Windows braucht dringend einen potenten Mitbewerber, damit sich in Redmond herumspricht, das es so neumodische Erfindungen wie Kundenorientierung gibt. Davon hat Microsoft nämlich scheinbar noch nichts gehört.

    Der wichtigste Mensch im Unternehmen Microsoft ist nicht der Kunde sondern der CEO, der wie ein Pavian auf Bühnen herumhüpft und einfach mal ohne Rücksicht auf Verluste die Benutzeroberfläche von Windows so stark verändert, das es vielen Kunden absolut nicht gefällt.

    Da ist Konkurenz einfach dringend notwendig, weil Microsoft sich dann endlich anstrengen muss, damit die Kunden wieder zufrieden sind und nicht mehr den unsympathischen diktatorischen Monopolisten geben kann.

    Das ist wie bei den Prozessoren, ich stehe total auf Intel, hoffe aber das AMD im Rennen bleibt, das ist gut für alle Kunden! Auch für die, welche wie ich derzeit Intel bevorzugen.

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  4. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: Wunderlich 01.01.13 - 14:48

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Valves Ziel ist es ein Konkurrenzprodukt zu den bisherigen aufzubauen und
    > braucht dazu einen schlanken und stabilen Unterbau, der im Bedarfsfall
    > dennoch selbst angepasst werden kann. Das die Wahl da auf Linux fällt ist
    > eigentlich nur logisch.

    Dann lies dir doch mein Anliegen durch. Ich sage nicht, dass Linux selbst gescheitert wäre, sondern nie einen größeren Marktanteil auf dem Desktop erreichen wird

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  5. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: throgh 01.01.13 - 17:35

    Unterschreibe ich umgehend! :-)
    Danke.

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  6. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: paradigmshift 01.01.13 - 18:00

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann lies dir doch mein Anliegen durch. Ich sage nicht, dass Linux selbst
    > gescheitert wäre, sondern nie einen größeren Marktanteil auf dem Desktop
    > erreichen wird

    Der Desktop ist (/war) ja auch nicht das Hauptziel. Ich gehe soweit zu behaupten, das Valve vielleicht nur die Linux-Unterstützung eingeführt hat weil die Steam-Box eine lang geplante Agenda von Valve war.

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  7. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: JP 01.01.13 - 21:56

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Leute, wer die Entwicklung in den letzten Monaten beobachtet hat und nur
    > ein klein wenig Ahnung von IT hat, wird doch schon seit der Ankündigung der
    > Steambox wissen, dass Linux der Unterbau sein wird. Niemand hat geglaubt,
    > dass Microsoft umfangreiche Volumelizenzen und Sonderversionen für Valve
    > ausgeben würde, noch dazu zu einer direkten XBox-Konkurrenz. Kein OEM
    > konnte/durfte bisher die ganze Shell aushebeln, also warum sollte das auch
    > ausgerechnet jetzt gemacht werden?

    Stimme dir zu, es ist auch schön recht zu behalten. Aber scheinbar haben einige IT Hinterstubenfrickler wirklich geglaubt, dass die Steambox auf Windows basieren würde (nachzulesen zb hier: http://forum.golem.de/kommentare/games/geruechte-baut-valve-eine-steam-konsole/wird-bestimmt-ein-flop/69173,3196651,3197090,read.html).

    Der schönste Vorteil für Linux durch die Steam-Box wird die Synergie sein. Valve wird Spielehardware rausbringen und sicherlich auch in Kooperation mit Partnern massiv bewerben. Dadurch steigt auch der Ansporn für Entwickler ihre Spiele für die Steam-Box zu portieren. Außerdem wird Valve sicherlich den Entwicklern zusätzliche Anreize bieten ihre Spiele zu portieren. Und im Umkehrschluss bedeutet das, das die Spiele für Linux portiert werden. Das könnte Linux ziemlich stärken, wenn Valves Plan aufgeht. Aber theoretisch könnte die Box auch einfach ein Ladenhüter sein. Aber wenn Valve die Box mit HL3 bundled wird es ein Selbstläufer.

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  8. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: azeu 01.01.13 - 22:23

    > Das könnte Linux ziemlich stärken,

    Den Kernel vielleicht, aber Linux als Desktop-Distri? Selbst wenn die Steam-Box erfolgreich wird, wird sie kaum einen Einfluss auf irgend ein Desktop-Linux haben, schätze ich, da auf der Box Linux nur Nebensache ist. Also nichts, was man "anfassen" kann.

    Das Linux was dort läuft, wird so abgespeckt und an Steam optimiert sein, dass kaum eine Linux-Distro davon wird profitieren können.

    Meine Meinung :)

    Gruss an die NS of America

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  9. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: kn3rd 02.01.13 - 00:04

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Das könnte Linux ziemlich stärken,
    >
    > Den Kernel vielleicht, aber Linux als Desktop-Distri? Selbst wenn die
    > Steam-Box erfolgreich wird, wird sie kaum einen Einfluss auf irgend ein
    > Desktop-Linux haben, schätze ich, da auf der Box Linux nur Nebensache ist.
    > Also nichts, was man "anfassen" kann.
    >
    > Das Linux was dort läuft, wird so abgespeckt und an Steam optimiert sein,
    > dass kaum eine Linux-Distro davon wird profitieren können.
    >
    > Meine Meinung :)

    Na weil Gaming dann kein Argument mehr ist sich eine Windows Daddelkiste zu kaufen. Steam läuft ja auch auf dem Desktop unter Linux und nicht nur auf der Box. Einfach mal mitdenken, meine Meinung :)

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  10. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: azeu 02.01.13 - 00:42

    Du redest von "Windows schwächen" ich rede von "Linux stärken" :)

    Dass Windows davon geschwächt wird, wenn immer mehr Spiele auf der Steam-Box laufen ist plausibel. Dass aber davon Linux im Allgemeinen gestärkt wird - auf dem Desktop - wage ich mal zu bezweifeln.

    Gruss an die NS of America

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  11. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: Moe479 02.01.13 - 01:43

    ka was an den verfügbaren linux desktops so verkehrt ist, unter diesen findet sich doch für jedes tierchen was von ultra-spartanischen und leichtgewichtigen 2d rahmen bis zur funky-color-3d-wobbel-boxen gibt es da alles.

    warum ich gerade in windows surfe? nur weil ich gerade gezockt habe! sobald es unter linux läuft gibt es für mich keinen grund mehr für windows, dann kann ich endlich ohne einschränkungen arbeiten und zocken auf dem einen os - yey!

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  12. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: throgh 02.01.13 - 08:17

    Das kannst du doch jetzt schon! ;-)
    STEAM ist doch nur eine weitere Anwendung. Viele Spiele funktionieren bereits unter Linux.

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  13. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: iLoveApple 02.01.13 - 11:35

    elgooG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [...]
    > Niemand hat geglaubt,
    > dass Microsoft umfangreiche Volumelizenzen und Sonderversionen für Valve
    > ausgeben würde, noch dazu zu einer direkten XBox-Konkurrenz.
    [...]

    Das ist der Grund.

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  14. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: elgooG 02.01.13 - 16:54

    motzerator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ----------------------
    > > Ich finde es lustig wie sich hier wieder alle das Maul zerreißen und
    > gegen
    > > die jeweilige andere Plattform den heiligen Krieg ausrufen. Dazu noch x
    > > Troll-Kiddies und Möchtegern-Spezialisten und schon geht es hier wieder
    > > rund.
    >
    > Übertreibst Du nicht ein wenig? Kontroverse Diskussionen sind für mich das
    > Salz in der Suppe. Währe doch langweilig, wenn alle die gleiche Meinung
    > hätten oder allen alles egal währe!

    Nein, ich übertreibe nicht. Diskussionen und Meinunsverschiedenheiten sind die Basis für eine News-Community.

    Jedoch ist die Qualität der Diskussionen hier inzwischen teilweise so niedrig, dass es die meiste Zeit keinen Sinn mehr macht sich daran zu beteiligen. Wären hier nur IT-Profis und arrangierte Amateure unterwegs die dazu fähig sind sachliche Diskussionen zu führen wäre es etwas anderes. Aber sieh dir nur mal diese Trollerei bei diesem News-Beitrag an und sag mir, was es hier noch zu diskutieren gibt.

    Es gibt aber zB kein einziges Linux-Thema bei dem nicht mindestens ein Troll unqualifiziert Rotz zum Marktanteil oder die "Brauchbarkeit auf dem Desktop" absondert ohne selbst auch nur die blasseste Ahnung zu haben. Das Schlimmste dabei ist aber, dass es immer x Leute gibt die auch noch darauf einsteigen und die selbe Diskussion immer und immer wieder führen und sich beschimpfen, bis das Topic endlich geschlossen wird.

    > Ich für meinen Teil finde es zum Beispiel super, das Valve hier auf Linux
    > setzt auch wenn ich persönlich bisher immer Windows bevorzugt habe und es
    > gut möglich ist, das dies auch in Zukunft so bleibt.
    >
    > Microsoft Windows braucht dringend einen potenten Mitbewerber, damit sich
    > in Redmond herumspricht, das es so neumodische Erfindungen wie
    > Kundenorientierung gibt. Davon hat Microsoft nämlich scheinbar noch nichts
    > gehört.
    >
    > Der wichtigste Mensch im Unternehmen Microsoft ist nicht der Kunde sondern
    > der CEO, der wie ein Pavian auf Bühnen herumhüpft und einfach mal ohne
    > Rücksicht auf Verluste die Benutzeroberfläche von Windows so stark
    > verändert, das es vielen Kunden absolut nicht gefällt.
    >
    > Da ist Konkurenz einfach dringend notwendig, weil Microsoft sich dann
    > endlich anstrengen muss, damit die Kunden wieder zufrieden sind und nicht
    > mehr den unsympathischen diktatorischen Monopolisten geben kann.
    >
    > Das ist wie bei den Prozessoren, ich stehe total auf Intel, hoffe aber das
    > AMD im Rennen bleibt, das ist gut für alle Kunden! Auch für die, welche wie
    > ich derzeit Intel bevorzugen.

    Sehe ich auch so, die Wintel-Monopolstellung bröckelt aber auch bereits.

    Ich habe mich zwar schon lange von Windows losgesagt, fände aber auch, dass Windows alleine durch einen stärkeren Konkurrenzkampf besser werden würde.

    Nur mit Steve Balmers an der Spitze und der weiterhin unflexiblen Unternehmsstruktur mit ihren internen Kleinkriegen und Grabenkämpfen besteht die Chance, dass Microsoft eines Tages obsolete wird. So etwas geschieht nicht von Heute auf Morgen, aber Microsoft hat schon mehrfach Innovationen einfach fallen gelassen und verliert allmählich den Halt. Paradebeispiel waren ja Smartphones (siehe HP iPaQ) und Tablets (Windows XP Tablet Edition)

    Würde sich Microsoft ändern, würden sie zwar weiter Marktanteile verlieren, aber dennoch wieder stabilen Halt finden. Mit Balmers an der Spitze wird das aber nichts und der Auffsichtsrat von MS sieht das ja auch schon länger sehr kritisch.

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  15. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: elgooG 02.01.13 - 17:03

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > elgooG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Valves Ziel ist es ein Konkurrenzprodukt zu den bisherigen aufzubauen
    > und
    > > braucht dazu einen schlanken und stabilen Unterbau, der im Bedarfsfall
    > > dennoch selbst angepasst werden kann. Das die Wahl da auf Linux fällt
    > ist
    > > eigentlich nur logisch.
    >
    > Dann lies dir doch mein Anliegen durch. Ich sage nicht, dass Linux selbst
    > gescheitert wäre, sondern nie einen größeren Marktanteil auf dem Desktop
    > erreichen wird

    Dein "Anliegen" aus dem anderen Thread besteht aus zwei Sätzen die in keinem zusammenhängenden logischen Kontext stehen und damit eine völlig unsachliche Diskussion bzw. Beschimpfungsorgie losgetreten hat. ;-)

    Der Marktanteil von Linux-Desktops ist im Kontext der Steambox noch dazu völlig irrelevant. Selbst wenn 100% der Rechner mit Unity, Gnome 3 oder KDE4 laufen würden, hätte Valve nicht darauf gesetzt.

    Es geht hier um eine Konsole und eine Konsole ist nun mal kein Desktoprechner. Peripherie, Bedienungskonzepte und Display sind völlig unterschiedlich und nicht zuletzt möchte Valve SEINE EIGENE Oberfläche haben. Big Picture wurde nicht aus Jux und Tollerei gebaut, sondern soll sich auch auf dem TV-Gerät bedienen lassen.

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  16. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: elgooG 02.01.13 - 17:22

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das kannst du doch jetzt schon! ;-)
    > STEAM ist doch nur eine weitere Anwendung. Viele Spiele funktionieren
    > bereits unter Linux.
    Ja, das tun sie, aber es sind noch zu wenige und die wenigsten sind für OpenGL optimiert. Leider ist es noch etwas deprimierend unter Linux zu zocken.

    Da es nicht nur die Steambox sondern auch einen vollwertigen Steam-Client für jeden gewöhnlichen Linux-Desktop gibt wird jeder Fortschritt bei der Steambox automatisch auf die Linux-Desktops übertragen. Spiele werden dann endlich Out-Of-the-Box sofort funktionieren. Deshalb teile ich die Befürchtung von azeu auch nicht.

    Durch die zahlreichen Steam-Aktionen gibt es auch inzwischen unzählige Steam-User mit randvollen Spielbibliotheken. Valve baut hier kein neues Konkurrenzprodukt aus dem Nichts, sondern hat bereits eine große Basis. Ich denke deshalb nicht, dass die Steambox zu einem Flop wird. Viele Spieler werden sicher ihre Spiele unkompliziert am TV zocken wollen.

    Mit dem starken Trend zu Tablets dürfte das auch weiter dazu beitragen, dass der PC in den Nicht-IT'ler-Haushalten verschwindet und durch eine Smartphone-Konsole-Ultrabook-Kombination abgelöst wird. (Leistungsstarke PCs und Notebooks findet man aber natürlich noch weiterhin im semi-/professionellen Bereich.)

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  17. Re: Wieso diese Linux- vs. Windows-Diskussionen?

    Autor: throgh 03.01.13 - 02:12

    Okay, kann ich soweit nachvollziehen. Sicherlich ist die OpenGL-Unterstützung bei vielen Spielen eher mau, respektive auch schwierig wenn man allein nur den Blick auf WINE und GLSL-Unterstützung richtet, die bisweilen bei einigen "Sandbox"-Installationen eher hinderlich sind.

    Solange eben die Vielfalt erhalten bleibt, soll VALVE auch die eigene Steambox bauen. Nur denke ich auch, dass es nicht unbedingt notwendig ist eine neue Konsole zu bekommen. Viel eher sollte man sich einmal Gedanken machen wohin es noch mit der Unterhaltungskultur in Zukunft gehen soll. Der aktuelle Trend ist eher traurig! Onlinespiele, die im Grunde gar keine Zusammenkunft von Spielern fördern? Ellenbogen-Mentalität und Uneinigkeit bei den kleinsten Themengebieten? Und natürlich die stete DRM-Polemik, von der auch STEAM leidlich betroffen ist. Als Möglichkeit zum Erwerb ist das eine Sache, aber die stete Koppelung und Bindung eine vollkommen Andere. Vielleicht sollte man eher auch den Dialog zur Kundschaft suchen! Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob diese überhaupt in der Lage ist aktuell in einheitlichen Bahnen zu kommunizieren. Nicht als Angriff auf Beteiligte hier in den Diskussionen gedacht, aber kleinste kontroverse Themen verursachen gar seltsame Verhaltensweisen - hier verweise ich allein auf Berichterstattungen im öffentlichen oder privaten Fernsehprogramm in punkto "Spiele".

    Vielleicht sollte man sich auch einmal Gedanken machen wie lange noch der Markt für Unterhaltung an völliger Übersättigung nicht untergehen wird. Das Prinzip der geplanten Obsoleszenz - in dem Falle die Abnutzungserscheinungen in Spielmechaniken - führt nicht wirklich zum Ziel. Aber das ist ein Thema, welches hier nicht her gehört!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.01.13 02:15 durch throgh.

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