Ich frage mich, wie lange die Web 2.0 Cloud noch hält und wann/ob uns ein Wolkenbruch bevorsteht.
Ich denke es ist ein Fehler alles in die Cloud auslagern zu müssen. Ich glaube die Wolke ist - Hype bedingt - zu groß gewachsen und langfristig werden die User merken, was für Vor- und Nachteile Sie davon haben. Letztendlich werden nur die wirklich sinnvollen Web-Apps überleben.
Oder wie sieht Ihr das?
Zu Prism: Ist ein wirklich nettes Tool, aber keine technische Meisterleistung. Es ist nichts anderes als Firefox ohne Menü- und Tabelemente.
Cloud ist die Zukunft für die meisten Nutzer. Schon heute nutzen die Leute ihren Rechner zu 90% für's Web. Daten von überall verfügbar zu haben, ist einfach zu praktisch, als dass es sich nicht durchsetzen würde.
Jupiter1 schrieb:
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> Cloud ist die Zukunft für die meisten Nutzer. Schon heute nutzen die Leute
> ihren Rechner zu 90% für's Web. Daten von überall verfügbar zu haben, ist
> einfach zu praktisch, als dass es sich nicht durchsetzen würde.
"Cloud" ist im Moment nichts weiter als ein Buzzword, mit dem alles Mögliche beworben wird - so wie Anfang der 90er "Multimedia". Der Hype um "Applikationen in der Cloud" wird sich spätestens dann überlebt haben, wenn die ersten Leute nicht mehr an ihre Daten rankommen wegen Bugs in einer Cloud-App, einem Pleitegegangenen Unternehmen oder was auch immer. Und Dokumente mal in falsche Hände gelangen wegen Sicherheitslöchern usw.
90% fürs Web heißt aber zum Großteil normales Surfen.
Muss ich wirklich Alle Daten überall zur Verfügung haben? Ich sage ja, es werden nur die guten Dienste überleben.
Bei Fotos und Musik ist das ganz praktisch und vielleicht bei Dokumenten, die man woanders benötigt.
Aber ob ich jetzt ein Word - bzw. Word ähnliches Tool - in der Cloud brauche? Eine lokale Anwendung verbraucht nicht mehr Ressourcen als Prism. Sonst sehe ich keine Vorteile.
Besonders problematisch finde ich hier das Einsatzgebiet. Diese Lösung ist für Netbooks konzipiert. Mit Netbooks ist man sehr mobil und hat daher nicht immer einen Internetzugang. D.h in solchen Momenten wäre mein Netbook, welches hauptsächlich auf die Cloud ausgerichtet ist, praktisch nicht mehr nutzbar!
>"Cloud" ist im Moment nichts weiter als ein Buzzword, mit dem alles Mögliche beworben wird - so wie Anfang der 90er "Multimedia". Der Hype um "Applikationen in der Cloud" wird sich spätestens dann überlebt haben, wenn die ersten Leute nicht mehr an ihre Daten rankommen wegen Bugs in einer Cloud-App, einem Pleitegegangenen Unternehmen oder was auch immer. Und Dokumente mal in falsche Hände gelangen wegen Sicherheitslöchern usw.
Cloud ist zwar ein diffuser Oberbegriff, aber du kannst dir wohl schon aus dem Kontext zusammenreiben worum es hier geht. Solche Dienste erfreuen sich heute bereits größter Beliebtheit, und mit deiner Einschätzung liegst du falsch. Das wovon du sprichst ist bereits eingetreten, wenn z.B. Facebook private Daten freigibt, mal so als Bug, oder aus Versehen, und gleich als Feature. Das tut der Beliebtheit von Facebook nur geringfügigen Abbruch.
>Muss ich wirklich Alle Daten überall zur Verfügung haben?
Du kannst.
>Bei Fotos und Musik ist das ganz praktisch und vielleicht bei Dokumenten, die man woanders benötigt.
eben. Soviele "Dokumente" haben die meisten Leute garnicht. Und oft sind sie kaum vertraulich, warum sollte man sie also nicht überall verfügbar haben?
>Aber ob ich jetzt ein Word - bzw. Word ähnliches Tool - in der Cloud brauche? Eine lokale Anwendung verbraucht nicht mehr Ressourcen als Prism. Sonst sehe ich keine Vorteile.
Du kannst sie von überall benutzen und du musst sie nicht installieren, und deine Einstellungen sind synchron auf jedem deiner Rechner.
>Besonders problematisch finde ich hier das Einsatzgebiet. Diese Lösung ist für Netbooks konzipiert. Mit Netbooks ist man sehr mobil und hat daher nicht immer einen Internetzugang.
Also ich habe so gut wie überall Internetzugang. Das kostet halt Geld, und so. Wenn du kein Net auf deinem Netbook hast, dann benutzt es falsch.
Jupiter1 schrieb:
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> Daten von überall verfügbar zu haben, ist
> einfach zu praktisch, als dass es sich nicht
> durchsetzen würde.
sicher ist das für einige von Vorteil, aber so ein USB-Stick kostet auch nicht viel und wenn man den nutzt, muß man seine Daten nicht auf *irgendwelche* Festplatten *irgendwo* in der weiten Welt speichern und *irgendwem* vertrauen daß er auch immer schön Backups macht und gut auf die Server aufpasst :-)
meinste die 90% welche sich bei jedem Anbieter wo social drauf steht registieren?
Jene 90% die alles fressen was der Markt herzugeben scheint?
Jene 90% die auch im weitesten Sinne so Geldgeil waren dass Sie auf Zertifikate und leeren Versprechungen hereingefallen sind und heute jammernd vor den Banken stehen?
Diese 90% werden dann auch jene sein, welche sich hinterher beklagen dass ihre Daten gestohlen, missbraucht wurden oder einfach verschunden sind...:/
Jupiter1 schrieb:
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> Cloud ist die Zukunft für die meisten Nutzer. Schon heute nutzen die Leute
> ihren Rechner zu 90% für's Web. Daten von überall verfügbar zu haben, ist
> einfach zu praktisch, als dass es sich nicht durchsetzen würde.
Wie ist das eigentlich mit der Cloud? Wenn ich meine Dokumente (welcher Art auch immer) von App-Anbieter A zu App-Anbieter B wechseln möchte, wie mache ich das dann? Lokal würde ich einfach nur ein anderes Programm installieren.
Diese Kopplung von Programm und Daten gefällt mir nicht.
dazu hat er sich noch nicht gemeldet :)
Ich sehe es genauso. Heute kann man ein Linux mit Wine auf den Stick machen und hat alle Daten weitensgehend sicher in der Tasche oder wo auch immer, aber zumindest dort wo und wenn man diese braucht.
Oder amn installiert auf dem Stick Xampp oder MoWes und lässt eine paar Webapplikationen dadrüber laufen.
Ok. Seine zitierten 90% werden damit wahrscheinlich überfordert sein...
Fast vergessen: Virtualbox Portable geht naturlich auch noch... :)
1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.10 12:50 durch firehorse.
firehorse schrieb:
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> dazu hat er sich noch nicht gemeldet :)
>
> Ich sehe es genauso. Heute kann man ein Linux mit Wine auf den Stick machen
> und hat alle Daten weitensgehend sicher in der Tasche oder wo auch immer,
> aber zumindest dort wo und wenn man diese braucht.
>
> Oder amn installiert auf dem Stick Xampp oder MoWes und lässt eine paar
> Webapplikationen dadrüber laufen.
>
> Ok. Seine zitierten 90% werden damit wahrscheinlich überfordert sein...
>
> Fast vergessen: Virtualbox Portable geht naturlich auch noch... :)
und was ist wenn du deinen stick verlierst? Da finde ich die cloud sogar sicherer
holgerjacpbsen schrieb:
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> und was ist wenn du deinen stick verlierst? Da finde ich die cloud sogar
> sicherer
Lass dich doch am besten von google entmündigen und überschreib deinen Besitz, dann bist du ganz sicher! Wo soll das rumgejammere von der ewigen "Sicherheit" denn hinführen? vdLeyen? Schäuble? Orwell?
Die Welt BRAUCHT Unsicherheit und der Mensch muss die Möglichkeit haben verbrechen zu begehen! Die Alternative ist verdammt noch mal Orwell! (jetzt hab ich hier leider Adolf nicht unterbringen können :-( )
Kann mich noch erinnern als die Welt sich wegen einer "möglichen eventuellen Kontrolle" seiten MS aufregte unmd jetzt soll dank www und mit google alles anders, besser sein ;)
Dass ihr auserwählten nerds nicht zu den 90% gehört/gehören wollt, ist irrelevant. Die vertraulichsten Daten die viele Leute haben sind Bewerbungsunterlagen und Fotos von ihren Katzen. Ich unterstelle euch mal, dass ihr eure privaten Daten für so interessant haltet, dass sich jemand dafür überhaupt interessieren könnte. Aber da irrt ihr euch vermutlich.
>Wie ist das eigentlich mit der Cloud? Wenn ich meine Dokumente (welcher Art auch immer) von App-Anbieter A zu App-Anbieter B wechseln möchte, wie mache ich das dann? Lokal würde ich einfach nur ein anderes Programm installieren.
Könnte umständlich werden.
>Lass dich doch am besten von google entmündigen und überschreib deinen Besitz, dann bist du ganz sicher! Wo soll das rumgejammere von der ewigen "Sicherheit" denn hinführen? vdLeyen? Schäuble? Orwell?
Die Welt BRAUCHT Unsicherheit und der Mensch muss die Möglichkeit haben verbrechen zu begehen! Die Alternative ist verdammt noch mal Orwell! (jetzt hab ich hier leider Adolf nicht unterbringen können :-( )
Wer dann seine Emmanuel Goldstein PDFs zu seinen google-docs hochlädt, der ist sowieso zu dumm um frei rumzulaufen. Wie gesagt, Katzenfotos.
hi Jupiter1!
Nur damit du es weißt, nur weil du öfter:
> Die Welt BRAUCHT Unsicherheit und der Mensch muss die Möglichkeit haben verbrechen zu begehen! Die Alternative ist verdammt noch mal Orwell! (jetzt hab ich hier leider Adolf nicht unterbringen können :-( )
schreist, wird es nicht wahr...
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