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Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

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  1. Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor linuxuser1 13.08.12 - 10:08

    d.h. 60-70% aller Browser beherrschen die gleiche Art von Webvideo...
    Bin immer noch "sauer", dass google den H.264-Support aus Chrome entfernt hat. Das hat das flashfreie Internet wieder um Monate/Jahre zurückgeworfen und wenn Browserhersteller Sorge um Lizenzgebühren haben können sie ja, wie jetzt Mozilla, den Codec vom System nutzen (geht ja scheinbar trotz Sandboxing irgendwie oder ist Mozilla etwa von dem Konzept abgewichen?).

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  2. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor rabatz 13.08.12 - 10:17

    Naja die Zielsetzung ist einfach eine andere. Firefox OS fängt bei 0% Marktanteil an. Da muss man so viele Formate wie möglich unterstützen. Google ist da schon in einer komfortableren Situation. Beim Mobile-OS sind sie mit großem Abstand Marktführer und bei den Browsern haben sie auch einen sehr großen Anteil. Aus dieser Postition können sie einfach die Webseitenbetreiber in eine Richtung bewegen in dem sie nur auf freie Formate wie WebM setzen. Aus einer Marktführerposition kann man den Markt eben leichter lenken als wenn man bei Null anfängt.

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  3. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor linuxuser1 13.08.12 - 10:19

    Der Witz ist ja, dass google auf dem Desktop kein H.264 unterstützt, auf den Mobilgeräten aber schon.

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  4. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor entonjackson 13.08.12 - 10:25

    Dann surf halt mit Safari, ist doch eh viel besser als Google Chrome, oder?

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  5. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor rabatz 13.08.12 - 10:27

    Ja aber nicht wegen des Browsers sondern wegen der ganzen Videoplayer-Apps. Dass der Browser es dann auch noch unterstützt ist quasi dann billiges Beiwerk.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.08.12 10:27 durch rabatz.

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  6. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor LX 13.08.12 - 11:19

    Nicht ganz. VP8 wird ja inzwischen von allen modernen Browsern außer Apple's Safari unterstützt (IE ist bedauerlicherweise immer noch kein moderner Browser, kann aber bei systemweiter Installation des Codecs darauf zurückgreifen; vielleicht wird ja IE11 der erste Browser von Microsoft, der dieser Bezeichnung gerecht wird).

    Der "Schuldige" an der Misere ist also nicht Mozilla, sondern Apple; das Unternehmen möchte die eigenen Beteiligungen an den Patenten der Motion Picture Encoding Group (MPEG) gerne als verpflichtend für das ganze Internet durchsetzen - um ggf. durch Lizenzforderungen gegen kommerzielle Nutzer Umsatzlöcher ausgleichen zu können.

    Gruß, LX

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  7. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor KurtSchwitters 13.08.12 - 11:21

    Ich weiß ja nicht welchen Chrome ihr benutzt, aber bei mir funktioniert h264 in Chrome 21 wunderbar (z.B. http://ie.microsoft.com/testdrive/graphics/videoformatsupport/default.html).

    Vielleicht haben die den Support nur aus Chromium entfernt, aber in Chrome geht das seit eh und je her einwandfrei :)

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  8. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor SoniX 13.08.12 - 11:42

    Seltsam, bei mir spielt Chrome immer schon h.264 ab.
    Wieso tut er das bei mir und bei dir nicht?

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  9. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor linuxuser1 13.08.12 - 12:17

    Liegt vielleicht tatsächlich an Chromium.

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  10. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor Seitan-Sushi-Fan 13.08.12 - 12:33

    LX schrieb:
    --------------
    > VP8

    VP8 ist ein Derivat des Baseline-Profils von MPEG AVC. Das bedeutet:
    Schlechte Qualität, schlechte Leistung und identische Patent-Situation (auch wenn Fanboys das bestreiten).
    Dazu kommt: Keine kollaborative Entwicklung (alles kommt nur von Google, entspricht also der ursprünglichen Definition von „proprietär“), schlechte Dokumentation, abgesehen von bislang leeren Versprechungen auch keine Hardware-Unterstützung.

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  11. Re: Dann sind wir jetzt ja wieder auf dem Stand von 2010/2011

    Autor LX 13.08.12 - 14:59

    Die Patentsituation von VP8 ist bislang noch nicht gerichtlich geklärt worden - das bedeutet jedoch nicht, dass VP8 notwendigerweise von legitimen Patentansprüchen betroffen wäre.

    Des weiteren ist VP8 keine derivate Entwicklung von MPEG4 AVC (was Deiner eigenen Logik zufolge schließlich bessere Qualität liefern sollte), sondern verwendet lediglich einige ähnliche, in der Videokompression übliche Methoden, deren Patentierbarkeit jedoch in Frage gestellt werden muss.

    Der orginale VP8-Codec, den Google von On2 gekauft hat, ist tatsächlich nicht kollaborativ entstanden, der libavcodec-Ersatz für ihn hingegen schon. Die Dokumentation ist tatsächlich nicht die allerbeste, hat aber völlig ausgereicht, den Codec in weniger als einer Woche nachzuschreiben, bevor man ihn weiter optimiert hat.

    Die Hardware-Unterstützung wird derzeit nach und nach geliefert; der neue Mali604-GPU von ARM hat bspw. bereits VP8-Support. Klar ist der Hardware-Support noch nicht so weit verbreitet wie der von MPEG4 (SP noch eher als AVC).

    Also bevor Du hier von irgendwelchen Fanboys schwafelst, checke bitte erst mal Deine Fakten.

    Gruß, LX

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